Flottenoperationszentrum

Aus TZN STRS Hauptcomputer
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel ist der Artikel des Monats November 2009. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.



Fleet Operations Center.jpg

Das Flottenoperationszentrum (auch Fleet Operations Center, kurz FOC) ist eine zentrale, administrative Einrichtung auf dem Campus des Sternenflottenhauptquartiers in San Francisco. Sowohl die Sternenflotteneinsatzplanung (SFEP), wie auch das Sternenflottenkonstruktionskommando (auch Starfleet Construction Command, kurz SCC) sind innerhalb dieser Einrichtung untergebracht, womit es für die Koordination sämtlicher weltraumgestützter und planetarer Aktivitäten der Sternenflotte zuständig ist, einschließlich der Verwaltung von Konstruktion und Indienststellung neuer Einheiten. Aufgrund seiner zentralen Rolle innerhalb der Sternenflotte unterhält es direkten Kontakt zum Oberkommandierenden der Sternenflotte, dem Föderationspräsidenten, sowie dem Geheimdienst der Sternenflotte.



Geschichte

Die Ursprünge des Flottenoperationszentrums reichen zurück bis ins 22. Jahrhundert, als es lediglich als Hauptgebäude der Sternenflotteneinsatzplanung diente. Nach Gründung der Föderation wurden die Strukturen der terranischen Sternenflotte teilweise in die föderale Sternenflotte übernommen, sodass das FOC noch bis ins späte 24. Jahrhundert existierte. Zu den bedeutendsten Einsätzen, die vom FOC geplant wurden, gehörte die Operation: Retrieve im Jahr 2293, in deren Verlauf Captain James T. Kirk und Commander Leonard McCoy von der klingonischen Strafkolonie auf Rura Penthe befreit werden sollten, nachdem man sie für den Anschlag auf Kanzler Gorkon zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt hatte, obwohl sie für das Verbrechen nicht verantwortlich waren.

2375 wurde das Gebäude beim Angriff der Breen auf San Francisco vollständig zerstört. Da man während des Krieges nicht die Möglichkeit hatte, es erneut aufzubauen, wurde die SFEP ins Hauptquartier der Sternenflotte verlagert und fortan als Strategisches Lagezentrum (kurz SLZ) bezeichnet, da sich ihre Aufgaben seit Ausbruch des Dominionkrieges größtenteils auf die Planung und Umsetzung taktischer Operationen beschränkt hatten.
Nach Ende des Krieges behielt man die gesetzten Strukturen bei, weil der verwaltungstechnische Aufwand so kurz nach Ende der Feindseligkeiten zu groß geworden wäre. In den kommenden Jahren kam es im Zuge des Wiederaufbaus der Flotte zu einer ungemein engen Kooperation mit dem Sternenflottenkonstruktionskommando. Der damalige Leiter der Sternenflottenoperationen setzte sich stark dafür ein, ihm die Konstruktionsabteilung zu unterstellen, um einen reibungsloseren Ablauf und im Falle zukünftiger Konflikte eine schnellere Reaktion der Werfteinrichtungen zu ermöglichen. Anfang 2382 wurde das Sternenflottenkonstruktionskommando schließlich mit der Übernahme von Commodore Aleida Nemax dem Leiter der Sternenflottenoperationen unterstellt. Man führte die SFEP erneut ein, dieses Mal allerdings als übergeordnete Behörde, die in sich das SLZ und das SCC vereinte.

Ende 2383 begann man mit der Planung der Wiederherstellung der administrativen Strukturen zur Zeit vor dem Dominionkrieg, da sich die Missionen der Sternenflotte wieder primär der Forschung widmeten. Hinzu kam ein Hinweis seitens des Föderationsrates, dass die Bezeichnung 'Strategisches Lagezentrum' zu dieser Zeit nicht mehr angemessen sei. Man Begann mit dem Wiederaufbau des Flottenoperationszentrums, das im September 2384 an seinem alten Standort, wo sich ein Denkmal zu Gedenken der Opfer des Dominionkrieges befand, fertiggestellt wurde. Die Gedenkstätte befindet sich heute in der Eingangshalle des FOC.

Die Umstrukturierungspläne sahen vor, die SFEP als leitende Behörde aufzulösen. Das SLZ, das in das neue Gebäude verlagert wurde, wurde der Bitte des Föderationsrates entsprechend wieder in Sternenflotteneinsatzplanung umbenannt, womit die Struktur der Vorkriegszeit wiederhergestellt war. Da es sich allerdings als förderlich erwiesen hatte, das Sternenflottenkonstruktionskommando dem Leiter der Sternenflottenoperationen zu unterstellen, wurden auch deren zentralen Verwaltungseinrichtungen in das FOC verlagert. Man trennte den Leiter der Sternenflottenoperationen von der SFEP ab und unterstellte ihm beide administrativen Abteilungen.

Dem Dominionkrieg waren weitere Konflikte gefolgt. Die Krise von 2379 und die Invasion der Raghdor waren mit die prägendsten Konflikte in dieser Zeit, da auch die Umstrukturierung vorgenommen worden war. Doch entgegen der zunehmenden Zahl kriegerischer Auseinandersetzungen in dieser Epoche hielt man an dem Ziel fest, das Flottenoperationszentrum nicht zu einer rein militärischen Kontrolleinrichtung werden zu lassen.

Mit Beendigung der Umstrukturierungsarbeiten trat Commodore Aleida Nemax von ihrem Amt zurück und wurde von Commodore Helena Ramsey abgelöst, welche die Reorganisation im Detail vervollständigte und die Einrichtung durch die außenpolitischen Krisen nach dem Raghdorkrieg führte. Unter Commodore Ramsey wurde die Verwaltung und die kooperative Arbeit im Flottenoperationszentrum perfektioniert, bis sie schließlich 2387 nach der Zerstörung von Romulus zurücktrat.
Ihr kommissarischer Nachfolger bis zur Bestätigung durch den Föderationsrat sollte Admiral Morden Forrest werden. Eine schnelle Neubesetzung des Postens hatte sich aufgrund der sich rasch verschärfenden außenpolitischen Lage im Alpha- und Beta-Quadranten als notwendig erwiesen, da die Folgen des Untergangs von Romulus' noch unabsehbar waren.
Nach Admiral Morden Forrest wurde Admiral Edward von Tirpz der Leiter des Flottenoperationszentrums. Kurzzeitig trat er von diesem Posten zurück, in dieser Zeit übernahm Rear Admiral Zawadi den Posten ihres Vorgängers. Jedoch blieb Zawadi nicht lange auf diesem Posten, sondern wurde schon bald die neue Sektorkommandantin Tarantula bei Deep Space 21. Bis zum Abschied von Admiral Eric Avallone vom Posten des Oberkommandierenden der Sternenflotte übernahm erneut von Tirpz die Leitung des Flottenoperationszentrums, ehe von Tirpz der neue Oberkommandierende der Sternenflotte wurde. Seitdem hat Admiral Sa'ille die Leitung inne.

Struktur des Flottenoperationszentrum

FOC Struktur.jpg

Führungspersonal

Aktuell gestaltet sich die personelle Führungsebene wie folgend:

Sternenflotteneinsatzplanung

Kommandozentrale der SFEP

Die Sternenflotteneinsatzplanung (auch Starfleet Operations Command, kurz SFEP oder Starfleet Operations) ist die leitende und ausführende Operationszentrale der Sternenflotte. Der direkten Autorität des Flottenoperationszentrums unterstellt, gehören zu ihren primären Aufgaben die Koordination sämtlicher Aktivitäten der Raumschiffe und Raumstationen der Sternenflotte innerhalb und außerhalb des Föderationsraumes. Um dies gewährleisten zu können, unterhält die SFEP, neben seinem Sitz im Hauptquartier der Sternenflotte, mehrere Außenstellen überall im Föderationsraum.

Auch Starfleet Operations verfügt über mehrere untergeordnete Abteilungen, wie z.B. die für die Einsatzplanung entscheidenden Bereiche der Taktischen Abteilung der Sternenflotte (auch Starfleet Tactical Command, kurz Starfleet Tactical), der Wissenschaftlichen Abteilung der Sternenflotte (auch Starfleet Science) und des Materialversorgungskommandos der Sternenflotte (auch Starfleet Materiel Supply Command).

Aufgaben der Sternenflotteneinsatzplanung schließen ein:

Einheitenkoordination

Flottenverband im Einsatz

Die SFEP ist in Kooperation mit der taktischen und wissenschaftlichen Abteilung der Sternenflotte für die Koordination sämtlicher Aktivitäten der Sternenflottenraumschiffe anhand ihrer spezifischen Missionsprofile verantwortlich. Dazu gehören Abkommandierungen zu Missionen, die unteranderem wissenschaftliche und taktische Operationen einschließen können. Dies betrifft sowohl einzelne Schiffe, sowie Verbände und Flotten. Auch die Einteilung und Zuweisung entsprechender Einheiten fallen unter die Aufgaben des SFEP.

Herausgabe taktischer Informationen

Die SFEP ist dafür verantwortlich, dass sämtliche Raumschiffe der Sternenflotte jederzeit über die Lage inner- und außerhalb der Föderation informiert sind. Um dies zu gewährleisten, werden auf stark kodierten Subraumkanälen regelmäßige Berichte an sämtliche Raumschiffe der Flotte herausgegeben, die alle für die Sternenflotte essentiellen Informationen enthalten. Kommt es zu drastischen Änderungen der strategischen Lage, wird eine Notfallmeldung herausgegeben.

Einstufung der Föderationssicherheit

Erst kürzlich auf die reichhaltigen Bedrohungen für die Föderation reagierend, wurde ein neues Alarmsystem für die gesamten Streitkräfte der Föderation eingeführt.

Defense Readiness Conditions (zu deutsch: Verteidigungsbereitschaftszustände, kurz DefCon) bezeichnen den aktuellen Alarmzustand der Flotte. Dabei wird zwischen 5 unterschiedlichen Alarmstufen unterschieden:

Defcon.png
  • DefCon 5 – Friedenszeit
  • DefCon 4 – Friedenszeit, erhöhte Aufklärung und erhöhte Sicherheitsmaßnahmen
  • DefCon 3 – Erhöhte Einsatzbereitschaft, Subraumfunkrufzeichen der betroffenen SF-Streitkräfte werden durch geheime Rufzeichen ersetzt
  • DefCon 2 – Stark erhöhte Einsatzbereitschaft, wenn ein ausgedehnter Konflikt droht oder stattfindet. Mobilisierung der Reserve.
  • DefCon 1 – Maximale Einsatzbereitschaft bei einem drohenden oder laufenden, großflächigen Angriff auf Föderationsgebiet. Alle verfügbaren Einheiten werden mobilisiert.

Darüber hinaus wurde das neue Einsatzalarmsystem (kurz EAS) eingeführt, um eine schnellere Reaktion der Streitkräfte auf direkte Bedrohungen für die Föderation zu gewährleisten. Eine Einsatzalarmmitteilung (kurz EAM) wird nach vorbestimmten Muster an spezielle Schiffe herausgegeben, ohne dabei ausschließlich auf konventionelle Subraumkommunikationssysteme zurückzugreifen. Stattdessen benutzt die Sternenflotte parallel die neue Hyperraumtechnologie der MIDAS-Phalanx, die im Zuge des Pfadfinder-Projektes konzipiert wurde, sodass die Einheiten der Sternenflotte überall umgehend informiert werden können. Sämtliche EAM unterliegen der höchsten Geheimhaltungsstufe.

Planung und Koordination im Kriegsfall

Die Sternenflotteneinsatzplanung ist in Kooperation mit der Taktischen Abteilung für die Koordination sämtlicher Aktivitäten der Sternenflottenraumschiffe im Kriegsfall verantwortlich. Dies schließt örtlich begrenzte Konflikte und umfassende Kriege ein. Je nach Situation werden alle benötigten Raumschiffe in Flotten und Verbände unterteilt und an die Front beordert. Ab DefCon 2 werden dabei alle gültigen Einsatzbefehle aufgehoben und durch strategische Kommandos ersetzt.



Sternenflottenkonstruktionskommando

Utopia-Planitia-Flottenwerft

Das Sternenflottenkonstruktionskommando ist die sämtliche Konstruktionsaktivitäten der Sternenflotte überwachende Institution und, ebenso wie die Sternenflotteneinsatzplanung, dem FOC untergeordnet. Neben dem Aufbau von Sternenbasen und Außenposten, ist das SCC primär für die Unterhaltung sämtlicher Schiffswerften und Trockendocks der Sternenflotte, sowie all ihrer Aktivitäten, verantwortlich. Dazu gehört nicht nur die Konstruktion neuer Schiffe, sondern auch die Überholung und Reparatur aller Einheiten, die dazu den Aufenthalt in einer Werft benötigen.

Untergeordnete Institutionen, sind z.B. die Schiffswerftenoperationsabteilung (auch Starfleet Shipyards Operations Command, kurz SOC oder nur Werft) und die Division für planetare Operationen (kurz DPO).

Aufgaben des Sternenflottenkonstruktionskommandos schließen ein:

Konstruktion neuer Einheiten

Die Werft ist für die Konstruktion neuer Einheiten zuständig, die nicht auf planetaren Oberflächen stationiert sind. Für die Konstruktion und Unterhaltung planetarer Einrichtungen ist die Division für planetare Operationen verantwortlich. Die Konstruktion und Indienststellung neuer Einheiten wird auf Order des Sternenflottenkommandos in einer der zahlreichen Konstruktionsanlagen durchgeführt. Zu den primären Einrichtungen gehören die 40 Eridani A, Antares, Beta Antares, San Francisco und Utopia-Planitia-Flottenwerften. Im Friedensfall herrscht dabei für gewöhnlich nur eine sechzig Prozentige Auslastung aller genannter Anlagen vor.

Überholung, Wartung und Modifikationen

Raumschiffe der Sternenflotte benötigen, obwohl sie meistens für unabhängige Operationen über mehrere Jahre konzipiert werden, regelmäßige Wartungen, die nicht alleine von der jeweiligen Besatzung durchgeführt werden können. In einem solchen Fall ist ein kurzer bis längerer Aufenthalt in einer der zahlreichen Trockendocks der Sternenflotte notwendig, die von der Werft geleitet werden. Großangelegte Systemüberholungen finden im Regelfall alle 20 Jahre statt, kleine Überholungen alle 1 bis 5 Jahre. Um ein möglichst günstiges und zuverlässiges Management zu gewährleisten, wurden strenge Vorschriften implementiert, die die Erfüllung umfassender Sicherheitsbestimmungen voraussetzen. Dazu gehören unteranderem das Führen einer Akte über sämtliche Modifikationen, die an einem Schiff vorgenommen wurden. Darüber hinaus müssen sämtliche Veränderungen am Schiff umgehend der Werft mitgeteilt werden.

Überwachung und Regulierung technischer Standards

In Kooperation mit der Ingenieursabteilung der Sternenflotte (auch Starfleet Engineering Division), der Starfleet Spacecraft Design Advisory Commission (zu deutsch: Sternenflotten-Raumschiffkonstruktions-Beratungskommission, kurz SDAC), dem Advanced Starship Design Bureau (zu deutsch: Weiterführendes Raumschiffkonstruktionsbüro, kurz ASDB) und der Werft ist das Sternenflottenkonstruktionskommando dafür verantwortlich, die technischen Standards der Sternenflotte zu überwachen und zu regulieren. Darüber hinaus liegt es in ihrem Aufgabenbereich, regelmäßige Verbesserungsvorschläge für bereits existierende Raumschiffdesigns herauszugeben, um eine möglichst optimale Effektivität und Modernität aller Raumschiffe zu gewährleisten. Eine Umsetzung dieser Empfehlungen ist nur bei direkter Anordnung verpflichtend.



Weitere Informationen

Organisation der Streitkräfte

Streitkräfte Struktur.jpg

DefCon 5

Die Streitkräfte der Föderation verfolgen die strikte Politik der friedlichen Forschung und Nichteinmischung. In den meisten Fällen wird der Großteil der mobilen Einheiten der Sternenflotte mit Forschungsmissionen betraut, nur ein kleinerer, spezialisierter Teil ist primär für Patrouillenflüge, Aufklärung und taktische Operationen verantwortlich. Um dies möglichst effektiv zu gewährleisten, operieren die meisten Raumschiffe, die für lang-, bis kurzfristige Forschungsmissionen geeignet sind, autonom. Verbände, bei denen es sich meistens um sogenannte Task Forces handelt, werden nur eingesetzt, wenn die Erfüllung eines Auftrages es voraussetzt.

Bei DefCon 5 greift die Sternenflotte zur Aufklärung primär auf Beobachtungsposten entlang der territorialen Grenzen der Föderation und den Geheimdienst zurück. Erstere dienen dabei hauptsächlich als Frühwarnsystem für den Fall eines feindlichen Angriffes. Die Sternenflotte verfolgt nicht das Ziel, angrenzende Mächte auszuspionieren, da ihre Souveränität laut Föderationscharter anerkannt und respektiert werden muss. Um jedoch eine zuverlässige Aufklärung zu gewährleisten, ist der Geheimdienst der Sternenflotte dafür verantwortlich, für die Föderation bedrohliche Aktivitäten angrenzender Mächte zu überwachen. Ihre genauen Aufgaben unterliegen allerdings der Geheimhaltung.

DefCon 4

DefCon 4 repräsentiert Friedenszeit mit erhöhter Wachsamkeit. Diese Alarmstufe wird ausgerufen, wenn der Geheimdienst der Sternenflotte oder eine ihrer Einheiten Hinweise darauf erhalten hat, dass sich eine für die Föderation bedrohliche Situation anbahnen könnte. Die Flottenpolitik ist hierbei dieselbe wie bei DefCon 5, allerdings werden nun mehr Ressourcen für die Aufklärung bereitgestellt. So werden alle Beobachtungsposten mit aktiven Sensorabtastungen beauftragt und auch rein wissenschaftliche Sensoranlagen für die militärische Aufklärung eingesetzt. Weiterhin werden vermehrt Schiffe damit beauftragt, Aufklärungsflüge durchzuführen.

DefCon 3

Erhält die Sternenflotte Informationen darüber, dass ein Angriff auf die Föderation droht oder bahnen sich ausgedehnte Kampfhandlungen an, in die ein Großteil der Raumflotte involviert ist, werden die Streitkräfte in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Da bei DefCon 3 mit verstärkter feindlicher Spionage und Kriegsvorbereitungen zu rechnen ist, werden die Subraumfunkrufzeichen ihrer Einheiten durch geheime ersetzt. Es werden Vorbereitungen getroffen, einen eventuellen Angriff auf die Föderation abzuwehren, indem für die gesamte Flotte Alarmstufe Gelb ausgerufen wird, vermehrt Raumschiffe in Verbände unterteilt und an die Grenzen beordert werden. Schnelle Eingreiftruppen werden zusammengestellt, um auf einen Überraschungsangriff oder ähnliche Situationen umgehend reagieren zu können. Die Schiffswerften werden damit beauftragt, ihre Produktionskapazitäten auf 90% zu erhöhen. Aufklärung wird nun mit einem Maximum ihrer Kapazität betrieben und der Geheimdienst der Sternenflotte damit beauftragt, Sabotageeinsätze vorzubereiten, um die feindlichen Streitkräfte bei Einsetzen der Kampfhandlungen präventiv zu schwächen.

DefCon 2

DefCon 2 wird ausgerufen, wenn kriegerische Auseinandersetzungen stattfinden, die einen Großteil der Truppen der Sternenflotte betreffen oder ein Großangriff auf Föderationsgebiet unmittelbar bevorsteht. Sämtliche existenten Einsatzbefehle werden automatisch aufgehoben - vorausgesetzt es ist möglich und das Flottenkommando befiehlt nichts anderes - und durch strategische Kommandos ersetzt. Sämtliche Raumschiffe in den betroffenen Gebieten werden dazu aufgefordert, Alarmstufe Rot zu setzen. Die Sternenflotte beginnt damit, ihre Truppen in Flotten zusammenzufassen und an strategisch entscheidende Positionen zu beordern. Die Auslastung der Flottenwerften wird auf 100% gesetzt und jedes Schiff, das in einem gefechtsfähigen Zustand ist, damit beauftragt, sich zum Frontdienst zu melden.

DefCon 1

Die Streitkräfte der Sternenflotte befinden sich vollständig im Kriegszustand. Alle Einheiten werden für taktische Operationen abkommandiert und für den Frontdienst eingeteilt. Die Aktionen des Sternenflottenkommandos stehen hiermit nicht mehr unter Kontrolle des Föderationsrates, sondern werden in Kooperation mit der Föderationspräsidentin vom Oberkommandierenden und dem Leiter der Sternenflottenoperationen bestimmt. Sämtliche Ressourcen der Föderation werden für den Frontgebrauch abgestellt und zivile Transportschiffe bei Bedarf eingezogen, um Versorgungsflüge für die Truppen durchzuführen. Primärziel aller Streitkräfte ist es, während der Föderationsrat sich um Friedensverhandlungen bemüht, mit allen Mitteln für die Sicherheit der Föderation zu sorgen. Großflächige Offensiveinsätze werden nun erstmals angeordnet, um die feindlichen Truppen zurückzudrängen.


Offplay