Regelwerk

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Das Regelwerk des TrekZone Network Star Trek Rollenspiels stellt die Grundlage des gemeinschaftlichen Miteinanders aller teilnehmenden Spieler dar. Als solches ist es nicht allumfassend, sondern ermöglicht vielmehr in Einklang mit den Entscheidungen des Rollenspielleiters und des Spielerrates ein freies und gerechtes Spielumfeld. Die Regeln sind dabei stets nach den Maßgaben der Vernunft und nicht ihrem Wortlaut entsprechend zu verstehen.

1 Allgemeiner Teil

  1. Das TrekZone Network Star Trek Rollenspiel (im Folgenden „Rollenspiel“) ist ein Chat- und Forenrollenspiel, bei dem der Spielschwerpunkt auf dem Chat liegt.
  2. Das Rollenspiel soll allen Spielern Spaß machen, daher ist darauf zu achten, dass keinem Spieler durch Vorfälle, ausgelöst durch andere Spieler, der Spaß am Rollenspiel vergeht.
  3. Wer sich für das Rollenspiel anmeldet oder in ihm mitspielt, erkennt dieses Regelwerk in vollem Umfang an und hat es zu befolgen.
  4. Beiträge im Forum und Nachrichten im Chat sind verständlich zu schreiben. Dabei ist möglichst auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik sowie auf die Vollständigkeit der Sätze zu achten. Wer Probleme damit hat, sollte eine Software mit Rechtschreibkorrektur zu Hilfe nehmen. Objektiv unlesbare Beiträge können von einem Moderator gelöscht werden.
  5. Es kann immer zu Offplay-Meinungsverschiedenheiten kommen. Bedenkt, dass hinter dem Computer am anderen Ende der Leitung ein Mensch sitzt. Zieht Streitigkeiten nicht ins Forum, in den Chat oder ins Wiki. Löst sie unter vier Augen (z.B. über Privatnachrichten). Verhaltet euch nur so, wie ihr wollt, dass andere sich euch gegenüber verhalten!
  6. Vorschläge und konstruktive Kritik sind immer gern gesehen. Tragt sie direkt und sachlich vor.
  7. Es ist untersagt, in den Angeboten des Rollenspiels politische Propaganda, pornografische oder verfassungsfeindliche Inhalte oder dergleichen zu veröffentlichen sowie Handlungen durchzuführen, die durch geltendes Recht der Bundesrepublik Deutschland oder der Europäischen Union verboten sind.

2 Teilnahme am Rollenspiel

  1. Die Anmeldung erfolgt über drei Anmeldeformulare (dies lässt sich technisch leider nicht anders lösen).
    1. Wählt im Forum und Wiki als Benutzernamen soweit möglich den vollständigen Namen des gespielten Charakters. Achtet auf korrekte Groß- und Kleinschreibung (sowie Leerzeichen). Der gewählte Avatar im Forum soll im direkten Zusammenhang mit dem Charakter stehen, also z.B. dessen Abbild oder eine Ranggrafik, sodass sich andere Spieler gleich ein Bild von eurem Charakter machen können. Im Feld „Individueller Benutzertitel“ ist der militärische Rang oder zivile Posten vollständig ausgeschrieben einzugeben. Die Felder „Posten“ und „Stationierung“ sind entsprechend auszuwählen. Die Signatur kann Angaben über Rang, Titel, Akademischen Grad, Name und Posten des Charakters beinhalten.
  2. Erstcharaktere werden zunächst der Personaladministration unterstellt und absolvieren je nach Laufbahn und künftiger Spielkomponente eine entsprechende Ausbildung.
    1. Der erste Ausbildungsteil ist das Grundseminar (GS). Hier erfährt der Spieler die notwendigen Inhalte, die zur geregelten Teilnahme am Rollenspiel nötig sind. Das GS wird vom Akademiepersonal zu individuell vereinbarten Terminen gehalten. Das GS entfällt bei der Erstellung von Zweitcharakteren.
    2. Es werden i.d.R. zwei Testmissionen auf einer Spielkomponente absolviert, bei denen mindestens ein Ausbilder zugegen sein muss. Im Anschluss daran wird der Charakter auf eine Spielkomponente versetzt, soweit möglich seiner Wahl entsprechend, und ggf. befördert.
    3. Zweitcharaktere sowie reaktivierte (ehemals beurlaubte) Charaktere absolvieren vor ihrer Versetzung eine Testmission auf ihrer zukünftigen Spielkomponente, wobei letztere ihren vorherigen Dienstgrad wieder annehmen dürfen.
  3. Ein Wechsel des Fachgebiets ist nach Rücksprache mit der Komponentenleitung und der Personaladministration möglich und muss vom jeweiligen Spieler im Charakterartikel der Wiki erklärend einfügt werden. Beim Wechsel von der Unteroffiziers- in die Offizierslaufbahn ist ein Mindestrang von Chief Petty Officer nötig sowie ein Verzicht auf sämtliche bis dahin erhaltenen Missionspins.
  4. Der Lebenslauf des Charakters ...
    1. ... ist vor der Versetzung zu einer Spielkomponente zu schreiben und zusammen mit weiteren Informationen über den Charakter als Artikel in das Wiki zu stellen. Der Artikel ist neutral zu verfassen, Offplayanmerkungen sind als solche deutlich zu kennzeichnen. Des Weiteren ist der Artikel mit der Charakter-Sidebar-Vorlage zu versehen, welche mindestens folgende Angaben enthalten soll: Name, Spezies, Geburtstag und -ort, Familienstand, Eltern, ggf. Geschwister, Kinder und Ehegatten, derzeitige Stationierung, Posten und Rang.
    2. ... ist durch den Spieler selbstständig zu aktualisieren bei Versetzung, Beförderung oder anderen wichtigen Einschnitten im Leben des Charakters.
    1. Wer bis zu sechs Wochen nicht am Rollenspiel teilnehmen kann, informiert seinen Komponentenleiter darüber. Bei einer diesen Zeitraum überschreitenden Nichtteilnahme muss individuell mit der Personaladministration und dem Komponentenleiter abgesprochen werden, ob eine Beurlaubung des Charakters erfolgt. Die Personaladministration klärt mit dem Komponentenleiter, ob der vom Charakter besetzte Posten im Falle der Beurlaubung zur Vergabe ausgeschrieben wird.
    2. Wer bei drei aufeinander folgenden Chatmissionen unentschuldigt fehlt, wird unehrenhaft aus der Sternenflotte entlassen oder seiner Spielkomponente verwiesen (angesetzte, aber ausgefallene Chatmissionen unterbrechen die Fehlkette nicht). Auf Antrag der Komponentenleitung und mit Zustimmung der Personaladministration kann diese Regel sinngemäß angewandt werden, wenn objektiv sichtbar ist, dass ein Spieler einen Posten nur besetzt hält, ohne aktiv und regelmäßig am Rollenspiel teilzunehmen.
    3. Wer die Teilnahme am Rollenspiel beenden möchte, teilt dies seiner Komponentenleitung und der Personaladministration mit.
    4. Tote Charaktere gelten als entlassen.

3 Charaktere und Spezies

  1. Die Spielercharaktere müssen für das ausgehende 24. Jahrhundert realistisch sein und folgende Voraussetzungen erfüllen:
    • Angehöriger einer Kanon-Spezies
    • Föderationsbürgerschaft (für Sternenflottenpersonal)
    1. Charaktere, welche diese Bedingungen nicht erfüllen, sind nur als Zweitcharakter und nach Genehmigung durch den Rollenspielleiter möglich. Voraussetzung dafür ist ein ausführlicher Lebenslauf und/oder Hintergrundgeschichte der Spezies. (Dies gilt auch bei "Mischlingen").
  2. „Power-Play“ ist unerwünscht. Gebt eurem Charakter nicht nur Stärken, sondern auch Schwächen und spielt ihn entsprechend.
  3. Charaktere dürfen keine privaten Bindungen oder verwandtschaftliche Beziehungen zu Kanon-Charakteren aufweisen sowie nicht den gleichen Namen wie diese tragen.
  4. Zweitcharaktere ...
    1. ... können frühestens nach zwei Monaten aktiver Teilnahme am Rollenspiel und nach Rücksprache mit dem Leiter der Personaladministration erstellt werden.
    2. Möchte ein Spieler mehr als zwei Charaktere spielen, so muss dies vom Rollenspielleiter und der Personaladministration genehmigt werden. Für sie gelten dieselben Bestimmungen wie für Zweitcharaktere.
    3. Charaktere, die im Rahmen der Rollenspielorganisation benötigt werden, gelten nicht als Zweitcharaktere und sind von dieser Regel ausgenommen.
  5. Nicht-Spielercharaktere (NSC) ...
    1. ... können von jedem Spieler erstellt werden.
    2. ... sollen ins Wiki eingetragen werden, wenn sie regelmäßig genutzt werden. Insbesondere ist zu vermerken, wer zum Spielen des Charakters berechtigt ist.
    3. ... dürfen ohne die Genehmigung des Komponentenleiters keinen höheren Rang als der Charakter des sie erschaffenden Spielers haben.
    4. ... dürfen in Sonderfällen, wenn sie bspw. intensiv eingesetzt werden, auf Antrag bei der Personaladministration und mit zusätzlicher Erlaubnis der Komponentenleitung einen Forenaccount haben. Sollte dieser Sonderfall nicht länger gegeben sein, so kann der Forenaccount von der Personaladministration gelöscht werden.

4 Das eigentliche Rollenspiel

  1. Der Charakter ist so zu spielen, dass der Spielspaß anderer Spieler nicht beeinträchtigt wird. Dazu zählt insbesondere, dass Mitspielern keine Handlungen o.Ä. auferlegt werden dürfen, welchen nicht ausdrücklich zugestimmt wurde. Sollte es dazu kommen, ist das Problem von den Beteiligten selbstständig zu lösen.
  2. Die Sternenflotte hat sich der friedlichen Erforschung des Alls verschrieben. Angehörige der Sternenflotte sollten demzufolge eine entsprechende Grundhaltung haben.
  3. Es ist darauf zu achten, dass das Wissen des Charakters nicht immer dem des Spielers entspricht.
  4. Offplay-Kommentare während des Chatspiels oder in Inplay-Forenbeiträgen sind in eckigen Klammern zu schreiben.

4.1 Posten

  1. Die in Spielkomponente der Sternenflotte primär zu besetzenden Posten sind:
    • Kommandierender Offizier (KO)
    • Erster Offizier (XO)
    • Leitender Wissenschaftlicher Offizier (LWO)
    • Chefingenieur (CI)
    • Leitender Medizinischer Offizier (LMO)
    • Sicherheitschef (SC)
    • Taktischer Offizier (TO)
    • Steuermann (CONN)
    • Operationsleitungsoffizier (OPS)
  2. Es können weitere Posten je nach Bedarf der jeweiligen Spielkomponente (auch mehrfach) besetzt werden. Dazu zählen zum Beispiel: Sicherheitsoffizier (SO), Medizinischer Offizier (MO), Wissenschaftsoffizier (WO), Ingenieur (ING), Counselor (COU), sowie von Zivilisten ausgeübte Berufe oder andere Tätigkeiten.
  3. Folgende Postenkombinationen sind möglich: TO|SO bzw. TO|SC, (L)MO|(L)WO, (L)MO|COU, (L)WO|OPS, CONN|OPS. Die kombinierten Posten sind im Nicknamen wie in der Auflistung mit | (Verkettungszeichen) voneinander zu trennen. Bei der CONN|OPS-Kombination kann optional auch C|O verwendet werden.
  4. Charaktere können jederzeit - vorausgesetzt, dass der gewünschte Posten verfügbar ist - in Absprache mit der Leitung der alten und der neuen Spielkomponente sowie der Personaladministration versetzt werden.

4.2 Chatmissionen

  1. Die Teilnahme an den Missionen der eigenen Spielkomponente ist verpflichtend. Bei absehbarer Nichtteilnahme sind die anderen Spieler zum frühest möglichen Zeitpunkt darüber zu informieren. (Dies sollte über das Forum geschehen, sodass alle Spieler informiert sind.)
  2. Erscheinen nicht genügend Spieler zur Mission (der Kommandierende und Erste Offizier, bzw. ihr entsprechendes Äquivalent bei anderen Spielkomponenten, entscheiden im Einvernehmen mit dem Missionsleiter, ob das Spielen der Mission sinnvoll ist), wird die Mission als „nicht stattgefunden“ gewertet. Es werden keine Pins vergeben. Sofern es sinnvoll ist und möglich erscheint, ist ein Nachholtermin anzusetzen, zu welchem bei aktiver Teilnahme Pins vergeben werden.
  3. Bei Abwesenheit der Komponentenleitung gilt:
    1. Ist der Komponentenleiter nicht anwesend, übernimmt der Stellvertreter die Führung.
    2. Sind Komponentenleiter und Stellvertreter nicht anwesend, übernimmt der Zweite Stellvertreter die Führung.
    3. Ist kein zur Abnahme autorisierter Spieler anwesend, fällt die Mission aus. Es ist nach Möglichkeit ein Nachholtermin anzusetzen.
  4. Nach der Mission aktualisiert die Komponentenleitung die Position der Einheit auf der Sternenkarte.
  5. Das Missionslogbuch ...
    1. ... ist spätestens 24 Stunden vor der folgenden Mission vom Missionsleiter oder einem den Missionsleiter vertretenden Spieler vollständig zu veröffentlichen.
    2. ... ist nach vorgegebenem Muster anzufertigen: Link zur Vorlage.
    3. ... soll die Inplay-Ereignisse der Mission neutral in Fließtext zusammenfassen.

4.3 Bordleben

  1. Über eine obligatorische Teilnahme am Bordleben entscheidet die Einheitsleitung.
  2. Ob das Bordleben eines Schiffes missionsabhängig ist, entscheidet die Komponentenleitung im Einvernehmen mit den Spielern. Es können auch getrennte Bordleben geführt werden.
  3. Ändert sich die Position einer Einheit zwischen zwei Missionen wesentlich, aktualisiert die Komponentenleitung die Position auf der Sternenkarte.

4.4 Neue Spielkomponenten

  1. Jeder Spieler kann eine neue Spielkomponente vorschlagen.
  2. Der Rollenspielleiter entscheidet (nach Konsultation des Spielerrates und des Kanonreferendariats), ob die Spielkomponente gestartet wird. Folgende Bedingungen sind für eine Genehmigung zu erfüllen:
    • Mindestens fünf interessierte Spieler
    • Inplay muss eine Verbindung mit den restlichen Spielkomponenten des Rollenspiels bestehen
    • Ein Handlungskonzept für die Probezeit (i.d.R. drei Real-Life-Monate)
    • Ein für die Leitung der Spielkomponente geeigneter Spieler
  3. Leiter und stellvertretender Leiter der Spielkomponente müssen das Kommandolizenzseminar erfolgreich abgeschlossen haben. Für sie gelten unter Anpassung an die vorliegenden Gegebenheiten die gleichen Bedingungen wie für den Kommandierenden und Ersten Offizier. Es kann des Weiteren ein Zweiter Stellvertreter ernannt werden. Für ihn gelten unter Anpassung an die vorliegenden Gegebenheiten die gleichen Bedingungen wie für den Zweiten Offizier.
  4. Zur realistischen Darstellung können die Charaktere der Komponentenleitung mit an die Gegebenheiten angemessenen Rängen ausgestattet werden. Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Pinzahl bei einem bereits bestehenden Charakter des betreffenden Spielers. Eine Versetzung oder weitergehende Beförderung des Charakters kann erst mit nachträglichem Erreichen der von der Pintabelle geforderten Mindestwerte durchgeführt werden.
  5. Es wird maximal eine neue Spielkomponente im Quartal gestartet.
  6. Nach Ablauf der Probezeit entscheidet der Rollenspielleiter, ob die Spielkomponente weiter fortgesetzt wird.

4.5 Beförderungen

    1. Pro Mission wird an die Spieler einer Komponente ein Missionspin vergeben. Auf Komponenten, deren Missionen im Zweiwochenrhythmus stattfinden, erhalten die Spieler zwei Pins pro Mission. Bloße Anwesenheit ohne aktive Teilnahme am Spielgeschehen zählt als Nichtteilnahme und wird nicht mit einem Missionspin gewertet. Nimmt der Spieler an weniger als der Hälfte einer Chatmission teil, liegt es im Ermessen der Komponentenleitung, ob ein Missionspin vergeben wird.
    2. Der Missionsleiter erhält einen Leiterpin. Unvorbereitet wirkende oder unterdurchschnittlich schlechte Missionen werden nicht mit einem Leiterpin bewertet.
  1. Beförderungen bis zum Commander bzw. bis zum Senior Chief Petty Officer werden gemäß der unten stehenden Pintabelle entsprechend den dort vorgegebenen Pinleistungen auf Antrag der Komponentenleitung von der Personaladministration ausgesprochen.
  2. Die unten aufgeführten Werte sind Mindestwerte, ab welchen die Komponentenleitung die Beförderung beantragen kann.
  3. Beförderungen ab dem Rang Captain bzw. Master Chief Petty Officer müssen vom Spielerrat unter Beachtung der in der Pintabelle vorgebenen Pinleistungen beschlossen werden. Der Rang des Captains kann frühestens drei Real-Life-Monate nach der Kommandoübernahme vergeben werden (der Charakter muss vorher natürlich Commander sein).
  4. Der Rang von Charakteren in der Rollenspielorganisation obliegt der Entscheidung des Rollenspielleiters und des jeweiligen Flottenabteilungsleiters. Wird ein bereits existierender Spielercharakter in die Rollenspielorganisation übernommen, so verliert er seinen bisherigen Status als Spielercharakter und unterliegt denselben Richtlinien wie alle Charaktere in der Rollenspielorganisation.
  5. Die von der unten stehenden Pintabelle vorgegebenen Bezeichnungen und Pinleistungen werden bei Spielkomponenten, welche nicht über die in der regulären Sternenflotte gebräuchlichen Ränge verfügen, von der Personaladministration an die entsprechenden Gegebenheiten angepasst.
Rang Abk. Missionspins Leiterpins Sonstige Voraussetzungen
Offizierslaufbahn
Cadet
(Fourth/Third/Second/First Class)
Cdt
(4/3/2/1).
- - Grundseminar
Ensign Ens. - - Abschluss der Sternenflottenakademie u. Versetzung auf eine Spielkomponente.
Lieutenant Junior Grade Ltjg. 16 1
Lieutenant Lt. 32 4
Lieutenant Commander LtCmdr. 66 10
Commander Cmdr. 100 15
Captain Cpt. 150 25 Der Charakter muss Kommandierender Offizier sein oder eine leitende Position innerhalb der Sternenflotte in einer Spielkomponente innehaben.
Commodore Com. 250 35
Rear Admiral RAdm. 300 50 Der Charakter muss eine hohe leitende Position innerhalb der Sternenflotte in einer Spielkomponente oder im Sternenflottenkommando innehaben.
Vice Admiral VAdm. 350 70
Admiral Adm. 400 100
Fleet Admiral FAdm. - - Nur für den Oberkommandierenden der Sternenflotte.
Unteroffizierslaufbahn
Crewman Recruit CmR. - - Grundseminar
Crewman Apprentice CmA. - - Abschluss der Sternenflottenausbildung u. Versetzung auf eine Spielkomponente.
Crewman Cm. 12 1
Petty Officer Third Class PO3 20 2
Petty Offcer Second Class PO2 30 4
Petty Officer First Class PO1 44 6
Chief Petty Officer CPO 60 8
Senior Chief Petty Officer SCPO 80 12
Master Chief Petty Officer MCPO 100 20 Nur 1x pro Schiff
Master Chief Petty Officer of Starfleet MCPOSF 150 30 Nur 1x im Spiel

4.6 Kommandolizenzseminar

  1. Um eine leitende Position in einer Komponente des Rollenspiels ausüben zu können (dies betrifft die Posten als Kommandierender und Erster Offizier bzw. Komponentenleiter und dessen Stellvertreter), ist ein erfolgreich abgeschlossenes Kommandolizenzseminar (mind. Abschlussnote 3) erforderlich.
  2. Das Kommandolizenzseminar wird vom Leiter der Personaladministration oder von dessen Stellvertreter durchgeführt. Es setzt sich zusammen aus theoretischer Unterweisung sowie praktischer und schriftlicher Prüfung. Über den genauen Inhalt und Verlauf des Seminars entscheidet die Personaladministration.
  3. Folgende Voraussetzungen sind für die Teilnahme am Kommandolizenzseminar zu erfüllen:
    • 32 Missionspins und 4 Leiterpins (Gesamtzahl aller aktiven Charaktere)
    • Empfehlung durch eine Komponentenleitung
    • Zulassung durch den Rollenspielleiter und die Personaladministration

4.7 Titel und Auszeichnungen

  1. Titel und akademische Grade werden von der Personaladministration vergeben und kontrolliert.
  2. Die Sternenflotten-Kampagnenmedaillen werden an Mitglieder der Sternenflotte verliehen, die an einer langwierigen Kampagne großer Tragweite, wie z.B. im Rahmen eines Krieges, teilgenommen haben. Diese Auszeichnung wird vom Sternenflottenkommando im Rahmen einer Großveranstaltung, wie z.B. einem vom Flottenoperationszentrum organisierten Großrollenspiel (GRS), verliehen. Die Mindesvorraussetzung hierfür ist eine aktive Teilnahme von mind. 75% ausgehend von der Spielkomponente des Charakters, wobei die Gastmissionen auf den anderen teilnehmenden Spielkomponente hinzugerechnet werden können.
  3. Die Sternenflotten-Expeditionsmedaillen werden an Mitglieder der Sternenflotte verliehen, die an einem langwierigen Einsatz (mit einer Mindestdauer von sechs Real-Life-Monaten) von hoher Bedeutung für die Sternenflotte und/oder die VFP beteiligt waren, wenn für diesen Einsatz keine spezielle Kampagnenmedaille existiert. Diese Auszeichnung wird vom Leiter des Flottenoperationszentrums nach Beendigung einer beim FOC angemeldeten Rahmenhandlung einzelner (oder mehrerer) Spielkomponenten an die teilnehmenden Charaktere vergeben. Ein Antrag des Kommandierenden Offiziers für die auszuzeichnenden Spieler wird vorausgesetzt.
  4. Die Rollenspielleitung ist dazu berechtigt, Offplayauszeichnungen an Spieler und Spielercharaktere in Anerkennung besonderer Offplayverdienste zu verleihen. Die Auszeichnungen müssen durch den jeweiligen Spieler in die Wiki-Benutzerseite oder den Wiki-Lebenslauf des Charakters eingebunden werden. Der Vorschlag zur Belobigung kann von einem Mitglied der Rollenspielleitung oder einem Komponentenleiter bei der Rollenspielleitung eingereicht werden.

4.8 Star-Trek-Kanon

  1. Das Spielen von Kanon-Charakteren und -Raumschiffen ist mit dem Leiter des Flottenoperationszentrums abzustimmen.
  2. Der Rollenspielkanon (einschließlich der etablierten Informationen aus den Star-Trek-Serien und -Filmen) wird vom Leiter des Flottenoperationszentrums kontrolliert. Wesentlich in die Darstellung des StarTrek-Universums eingreifende Handlungskonzepte sind daher mit dem Leiter des Flottenoperationszentrums abzustimmen.
  3. Die Einführung und das Nutzen von nichtkanonischen Schiffen erfolgt nach Spielerratsbeschluss B-016/2009.

5 Struktur des Rollenspiels

  1. Der Rollenspielleiter steht an der Spitze des Rollenspiels. Ihm beigeordnet sind die übrigen Mitglieder der Rollenspielleitung (die Leiter des Flottenoperationszentrums und der Personaladministration) und der Spielerrat. Der Rollenspielleiter übt das Amt des Oberkommandierenden der Sternenflotte aus, sein Stellvertreter den des stellvertretenden Oberkommandierenden der Sternenflotte.
  2. Der Rollenspielleiter ...
    1. ... kann Eilentscheidungen alleine treffen.
    2. ... kann neue Spielkomponenten und Projekte o.Ä. von allgemeiner Gültigkeit für das Rollenspiel starten.
    3. ... ist letzte Beschwerdeinstanz.
    4. ... wird durch alle Mitglieder des Rollenspiels gewählt. Wahlberechtigt sind alle Spieler, die zum Zeitpunkt des Wahlbeginns mindestens drei Monate im Rollenspiel aktiv sind. Voraussetzung, um sich zur Wahl zu stellen, ist eine mindestens einjährige Aktivität im Rollenspiel. Jeder Wähler erhält eine Stimme je Kandidat, die als „Ja“, „Nein“ oder „ Enthaltung“ abgegeben werden kann. Der Kandidat mit den meisten „Ja“-Stimmen gewinnt die Wahl. Bei Stimmgleichheit der „Ja“-Stimmen gewinnt der Kandidat mit weniger „Nein“-Stimmen. Haben zwei Kandidaten die gleiche Anzahl von „Ja“- und „Nein“-Stimmen, erfolgt eine Stichwahl zwischen diesen.
    5. ... wird gewählt, wenn der amtierende Rollenspielleiter zurücktritt oder ein Neuwahlverfahren beantragt wird. Dies geschieht, wenn sich mindestens 10% der aktiven Mitglieder des Rollenspiels für eine Neuwahl aussprechen und mindestens ein Gegenkandidat zur Verfügung steht.
    6. ... ernennt den Leiter des Flottenoperationszentrums (Einsatzplanung & Konstruktionskommando) und den Leiter der Personaladministration (Sternenflottenakademie & Personalabteilung). Eine(r) von beiden bekleidet auf Beschluss des Rollenspielleiters zugleich das Amt des Stellvertretenden Rollenspielleiters. Die Ernennung kann durch den Rollenspielleiter widerrufen werden.
    7. ... ernennt bei Bedarf einen Spieler, der Inplay das Amt des Föderationspräsidenten ausübt.
    8. ... kann Spieler zur technischen oder verwaltenden Unterstützung mit Administratorrechten ausstatten. Die Vergabe der Administratorrechte kann durch den Rollenspielleiter widerrufen werden.
  3. Der Spielerrat ...
    1. ... trifft alle Entscheidungen von allgemeiner Gültigkeit für das Rollenspiel. Bei Stimmengleichheit gilt der Beschlussvorschlag als abgelehnt. Der Rollenspielleiter hat ein Vetorecht, das er einmal zu einem Thema einsetzen und damit eine erneute Behandlung im Spielerrat erzwingen kann.
    2. ... besteht aus dem Rollenspielleiter, dem Leiter des Flottenoperationszentrums und dem Leiter der Personaladministration, sowie bis zu drei auf sechs Monate gewählten Vertretern der Spieler. Voraussetzung, um sich zur Wahl zu stellen, ist eine mindestens dreimonatige Aktivität im Rollenspiel. Wahlberechtigt sind alle, zum Zeitpunkt der Wahl aktiven Spieler, die nicht gesetzte Mitglieder des Spielerrates sind. Treten bei der Wahl nur die Anzahl der zu wählenden Mitglieder oder weniger Kandidaten an, so sind diese automatisch Mitglieder des Spielerrats. Eine Wahl findet nicht statt. Scheidet ein gewähltes Mitglied aus dem Rat aus, rückt der Kandidat mit den nächstmeisten Stimmen nach. Sollte kein weiterer Spieler kandidiert haben, bleibt der Posten bis zur nächsten Spielerratswahl vakant.
    3. ... hat einen Beschluss gefasst, wenn alle seine Mitglieder ihre Voten abgegeben haben oder der Abstimmungszeitraum von sieben Tagen abgelaufen ist. Der Abstimmungszeitraum wird im Falle einer angekündigten Abwesenheit (von max. vierzehn Tagen) eines Mitglieds gedehnt und das Abstimmungsende auf den Tag nach der angekündigten Rückkehr des Mitglieds, 23:59 Uhr, terminiert. Nicht abgegebene Stimmen sind mit "Enthaltung" zu werten. Ist ein Mitglied befangen, d.h. direkt von einer Entscheidung betroffen, darf es nicht abstimmen.
    4. ... kann die unter Punkt 5.2.5 vom Rollenspielleiter ernannten Spieler mit einfacher Mehrheit seiner Mitglieder abwählen, wenn sie ihre Aufgaben unverhältnismäßig schlecht erfüllen oder grobe Regelverstöße begehen. Das betroffene Mitglied ist nicht stimmberechtigt. Bei einem Patt entscheidet die Stimme des Rollenspielleiters.
    5. ... kann sich mit einfacher Mehrheit selbst auflösen (innerhalb von einem Monat muss eine Neuwahl stattfinden).
    6. ... ernennt und entlässt Mitglieder anderer Rollenspielgremien, welche nicht durch den Rollenspielleiter ernannt oder die Spielerschaft gewählt werden.
    7. ... diskutiert alle behandelten Themen in einem für alle Spieler einsehbaren Forum. Hiervon ausgenommen sind alle Diskussionen/Themen, ...
      • ... die maßgeblich personenbezogen sind (Beförderung, Versetzungen, Ernennungen, Strafen),
      • ... für welche der Spielerrat dies mit einer Zweidrittelmehrheit aller Mitglieder beschließt,
      • ... alle Diskussionen/Themen, welche weniger als 7 Tage diskutiert wurden.
      Der Spielerrat kann mit Zweidrittelmehrheit der Mitglieder beschließen, Themen dennoch zu veröffentlichen.
    8. ... unterhält ein Forum zur Beteiligung der Spielerschaft. Dort haben die Spieler an getrennten Stellen die Möglichkeit, sich an der Diskussion zu beteiligen und/oder eine Stellungsnahme abzugeben.
    9. ... besitzt Lesezugang zu den Foren aller Gremien im Rollenspiel, deren Mitglieder der Spielerrat ernennen und/oder entlassen kann.
  4. Kommandierende Offiziere ...
    1. ... werden durch den Spielerrat mit einfacher Mehrheit seiner Mitglieder gewählt und können mit ebendieser Mehrheit wieder abgewählt werden. Kommt bei der Wahl eine solche Mehrheit nicht zustande, findet ein zweiter Wahlgang in Form einer Stichwahl statt, bei dem die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen aus dem ersten Wahlgang gegeneinander antreten. Gelingt es noch immer keinem Kandidaten, sich durchzusetzen, erfolgt ein dritter Wahlgang nach denselben Regeln des zweiten Wahlgangs. Sollte es erneut zu keinem Ergebnis kommen, bestimmt der Rollenspielleiter, welcher Kandidat Kommandierender Offizier wird.
    2. ... müssen zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung folgende Voraussetzungen erfüllen:
      • Mindestrang Commander (100 Missionspins / 15 Leiterpins)
      • Mindestens zwei Real-Life-Monate Erfahrung als Erster Offizier oder Kommandierender Offizier einer Einheit innerhalb der letzten zwölf Real-Life-Monate
      • Aktivität im Rollenspiel
      • Gute Erreichbarkeit über gängige Chatprogramme und Privatnachrichten im Forum
  5. Erste Offiziere ...
    1. ... werden nach Abstimmung des Rollenspielleiters, des Leiters der Personaladministration und des betreffenden Kommandierenden Offiziers vom Rollenspielleiter bzw. seinem Stellvertreter ernannt.
    2. ... müssen zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung folgende Voraussetzungen erfüllen:
      • Mindestrang Lieutenant (32 Missionspins / 4 Leiterpins)
      • Erfolgreich abgeschlossenes Kommandolizenzseminar
      • Aktivität im Rollenspiel
      • Gute Erreichbarkeit durch gängige Chatprogramme und Privatnachrichten im Forum
  6. Zweite Offiziere ...
    1. ... sind die „Nachwuchskräfte“ für Kommandoposten und werden vom Kommandierenden Offizier ernannt.
    2. ... sollen mindestens den Rang eines Lieutenant Junior Grade (16 Missionspins / 1 Leiterpin) haben.
  7. Ein Spieler kann maximal zwei Komponenten leiten, wenn zum Zeitpunkt des Bedarfs kein für den Posten qualifizierter Spieler zur Verfügung steht. Dies betrifft die Posten als Kommandierender oder Erster Offizier, bzw. Leiter oder stellvert. Leiter einer Spielkomponente.

6 Regelverletzungen

  1. Die Spieler erkennen an, dass die Karriere ihres Charakters mitunter nicht immer nur „nach oben“ geht. Sollte es zu einer Degradierung kommen, ist eine Beförderung in den alten Rang frühestens nach Ablauf von vier Real-Life-Monaten möglich.
  2. Verstößt ein Charakter inplay gegen Direktiven, Befehle, völkerrechtliche Verträge o.Ä., sind als Strafen je nach Schwere des Verstoßes insbesondere ein Verweis (mit entsprechender Beförderungssperre), Disziplinararrest, Haft, Ausgangsbeschränkungen des Charakters oder Degradierungen möglich. Die Komponentenleitung entscheidet über die Strafe und teilt sie der Personaladministration mit. Im Falle einer möglichen Degradierung oder dauerhaften Inhaftierung ist die Personaladministration und ggf. der Rollenspielleiter im Vorfeld in die Entscheidung einzubeziehen. Der Spielerrat ist Offplay-Berufungsinstanz. Der Fall ist durch den betreffenden Spieler im Wiki-Artikel des Charakters zu dokumentieren.
  3. Verstöße gegen das Regelwerk können geahndet werden mit Beförderungsverbot, Nichtzulassung zu weiterführenden Lehrgängen oder Spielgremien (bzw. Entfernung aus selbigen), einer anderen zweckmäßigen Strafe sowie als ultima ratio dem Ausschluss aus dem Rollenspiel. Der Rollenspielleiter, der Leiter der Personaladministration und der zuständige Komponentenleiter entscheiden über die Strafe. Der Spielerrat ist Berufungsinstanz. Nach Möglichkeit ist eine Inplay-Begründung für die Degradierung (oder Inhaftierung) zu finden. Der Fall ist durch die Personaladministration in der nichtöffentlichen Personalakte zu dokumentieren.
  4. Ausschlüsse aus dem Rollenspiel sowie Strafen gegen einen Komponentenleiter oder ein Mitglied des Sternenflottenkommandos müssen vom Spielerrat ausgesprochen werden.
  5. Das Abwerben von Spielern zu anderen Rollenspielen ist verboten und führt zum sofortigen Ausschluss des abwerbenden Spielers aus dem Rollenspiel.
  6. Bei Verstößen, die nicht in den Angeboten des Rollenspiels stattfanden, hat der anzeigende Spieler die entsprechenden Nachweise dem Spielerrat zur Entscheidung vorzulegen.

7 Änderungen des Regelwerks

  1. Regeländerungen können von jedem Spieler beantragt werden. Der Spielerrat beschäftigt sich sodann mit dem Antrag und kann das Regelwerk mit der Mehrheit seiner Stimmen ändern.
  2. Regeländerungen betreffend Regelverletzung sowie der Stellung bzw. Befugnisse des Rollenspielleiters benötigen im Spielerrat eine Zweidrittelmehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder. Änderungen in den anderen Abschnitten benötigen eine einfache Mehrheit aller stimmberechtigter Mitglieder.

8 Schlussbestimmungen

  1. Die Weisungen des Sternenflottenkommandos und die Beschlüsse des Spielerrates ergänzen das Regelwerk und sind ebenso zu befolgen.
  2. Tritt ein Fall ein, der nicht von den Regeln abgedeckt ist, entscheidet der Rollenspielleiter darüber. Entscheidungen von erheblicher Tragweite sind vom Spielerrat zu beschließen. Die Regeln sind um den eingetretenen Fall zu erweitern, wenn absehbar ist, dass dieser oder ein ähnlicher Fall erneut eintreten kann.