Celine Salem

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"Wir wählen verschiedene Wege - aber wir gehen alle in die gleiche Richtung."


Celine Salem (* 25.08.2352 in Chicago, Illinois) ist eine Menschenbürgerin, die von der Erde stammt. Sie arbeitet derzeit als Wissenschaftsoffizierin an Bord der USS Pandora NCC-60582-A und ist dort vor allem für die zentralen Bereiche Biologie und Kulturwissenschaften bzw. Sozialwissenschaften verantwortlich.


Lebenslauf

Kindheit und Jugend (2352 - 2370)

Geboren wurde Celine als Tochter des Feuchtfarmers Elliot M. Salem IV. und dessen Geliebter Olivia McClorsky in einem Randgebiet von Chicago. Die Eltern von Celine gehörten einer kleinen Sekte namens "Orden der Blutsväter" an, die Außerirdische als "Lebewesen niederen Ranges" betrachtete und weigerten sich dementsprechend ein Krankenhaus aufzusuchen, das mit fähigen Ärzten nicht-terranischen Ursprungs besetzt war. Also musste die Geburt unter niederen hygienischen Umständen stattfinden. Nichtsdestotrotz überlebten sowohl Olivia McClorsky als auch Celine die Prozedur ohne langfristige Schäden.

Als neugeborenes Mitglied der Sekte war es Celine verboten, die Farm ihres Vaters zu verlassen und wurde von den Ältesten der anderen 141 Sektenmitgliedern unterrichtet, was den Umgang mit Maschinen, Technik und Literatur anging. Strikt verboten war Kontakt zu Außerirdischen oder deren Kultur. Celine wuchs also unter strenger und rassistischer Indoktrination auf, die ihr nur ein sehr eingeengtes Leben ermöglichte. Entsprechend monoton verlief das Leben von Celine Salem, bis sie von ihrem Vater als vertrauenswürdig genug empfunden wurde, um die Farm für Geschäftstätigkeiten zu verlassen. Zu diesem Zeitpunkt war Celine 9 Jahre alt. Ihr erster Kontakt mit einem Vulkanier verlief sehr konfliktreich, da sich dieser den Anfeindungen des Mädchens ausgesetzt sah. Nur mit Müh und Not entging Celine einer Strafverfolgung der Ordnungskräfte. Für die nächsten vier Jahre durfte sie die Farm allerdings wieder nicht verlassen. Im Alter von 16 entschloss sich Celine zu einer halbherzigen Flucht, da ihm auch das weitläufige Farmland keine Unterhaltung mehr bot. Und auch keine intellektuelle Herausforderung mehr. Die Flucht gelang trotz allem und Celine zog es in die nächstgelegene Stadt und von dort aus noch weiter. Sie versuchte unter dem Radar zu bleiben, immerhin war sie nicht volljährig. Die ersten Jahre waren begleitet von der Angst, von anderen Sektenmitgliedern gefunden zu werden. Erst mit 18 konnte sie offen auftreten, da sie ab nun als eigene, unabhängige Person galt. Etwas, worauf sie die letzten 2 Jahre gewartet hatte. Sie feierte diesen Umstand damit, ihre Schulbildung auch offiziell nachholen zu können.

Eigenständigkeit (2370 - 2377)

2370 änderte viele Umstände für Celine. Einerseits veränderte sich der Kontakt zu ihrer Familie. Ihr Vater offenbarte sich als Zeitreisender und wollte sie dazu bewegen, ihre Flucht ungeschehen zu machen indem er sie mit in die Vergangenheit zurücknahm. Sie verzichtete, stand zu ihrer Entscheidung und bat darum, ein normales Verhältnis zu ihren Eltern aufbauen zu können. Ihr Vater sicherte zu, dies einzurichten. Und obschon sie sich mit ihren Eltern - jedoch mit der Sekte - nicht versöhnte, nahm sie von einer Rückkehr Abstand. Sogar ganz wortwörtlich, sie heuerte auf einem freien Frachter "Quedl'In" als Ingenieurin an. Wobei sie dabei viel eher Ingenieursgehilfin war, immerhin hatte sie abgesehen von der Schulbildung nichts zu bieten. Aber hier hatte sie genug Raum, um sich Lese- und Lernstoff zu beschaffen und sie konnte für ihre eigene Haut arbeiten. Es kostete sie viel Überwindung aber an Bord des Frachters war es unumgänglich, auch mit anderen Spezies Kontakt zu haben. Sie überwand ihre Xenophobie, was ein Triumph dieser harten, arbeitsamen aber auch sehr erfüllenden Phase ihres Lebens war.

Celines frühe Zwanziger verbrachte sie daher fast ausschließlich auf diesem Frachter, hatte eine Beziehung zu einem der Ingenieure dort - die Trennung war jedoch der Hauptgrund, warum sie den relativ kleinen Frachter später wieder verließ, das war dann im Alter von 25 Jahren. Was sie als Ingenieurin gelernt hatte, setzte sie gerne ein. Sie war zwar keine Bastlerin sondern ersann lieber theoretisch hilfreiche Gebilde oder Gerätschaften. Außerdem programmierte sie mit Vorliebe, was sie wiederum zur Spezialistin für Künstliche Intelligenz an Bord des Frachters machte.

Ohne Orientierung (2377 - 2380)

Ohne Motive oder Ziel stieg Celine vom Frachter ab. Wo genau sie sich die nächsten 3 Jahre lang aufhielt, ist nicht geklärt. GHD-Quellen jedoch lassen vermuten, dass sie sich in dieser Zeit nicht auf Kernwelten innerhalb der Föderation aufhielt. Ihre Eltern meldeten sie jedoch auch nicht als verschollen, Kontakt muss also vorhanden gewesen sein. Ein Augenzeuge bringt sie mit einem Bankraub am Rande der Föderation in Verbindung - der Augenzeuge jedoch wurde vom Gericht später als unglaubwürdig eingestuft. Das Verfahren war dann aber auch das Wiederauftauchen von Celine. Was auch immer sie motivierte, ihr Weg führte sie direkt zur Sternenflottenakademie. Ihre Aufnahmeeinschätzung durch die Psychologische Abteilung beurteilte sie zwar als "einschüchternd, präsent, oberflächlich und arrogant", bescheinigte ihr aber auch eine hervorragende Auffassungsgabe. Es lag mehr an ihrem Wissen als an ihrem Charakter, dass sie die Aufnahmeprüfung schaffte. Ob sie wirklich etwas an ihrem Verhalten änderte oder ob sie das nur vorspielte, weiß außer ihr wohl kaum jemand. Celine neigt zur Verschlossenheit und offenbart sich bei weitem nicht jedem. Ein Umstand, der sie auch für einen Anwerber des Geheimdienstes interessant machte. Sie lehnte allerdings ab.

Sternenflottenakademie (2380 - 2384)

An der Sternenflottenakademie schlug Celine den Weg einer Wissenschaftlerin ein. Sie konzentrierte sich zwar auf Geisteswissenschaften, ließ jedoch deren Gegenstücke in der Natur nicht aus. Über lange Zeit verfolgte sie ein Biologie-Studium genauso wie ein Studium der Kulturwissenschaft. Die Analyse von einzelnen Individuen wie auch ganzen Volksstämmen interessierte sie und entsprechend richtete sie auch ihr Studium aus. Mit Hartnäckigkeit und Ehrgeiz arbeitete sich Celine durch ihre vier Semester und schaffte es sogar, eine Arbeit zu veröffentlichen. Allerdings hatte diese Arbeit zwei große Auswirkungen auf ihr Leben. Zum einen sorgte die Arbeit für einen großartigen Abschluss. Zum anderen wurden nun Leute auf sie aufmerksam, deren Aufmerksamkeit niemand auf sich ziehen wollte. Schon bald wurde Celine von ihnen angesprochen und lehnte dankend ab. Es waren Angestellte des Amtes für temporale Angelegenheiten. Und diese wollten sie nicht nur wegen ihrer brillanten Abschlussarbeit für sich verpflichten sondern auch wegen ihrer "interessanten" Familienvorgeschichte. So geriet sie in das Visier der Leute, die offenbar Jagd auf Zeitreisende machten. Das betraf mehr ihre Familie als sie. Noch.

USS Bordeaux NCC-80153 und Verzweiflung (2384 - 2392)

Als einfache WO auf der USS Bordeaux NCC-80153 war das Leben für Celine recht simpel. Sie tat was man ihr sagte und konnte ein wenig ihren Wissensdurst stillen. Auf einer Tiefenraummission kam sie auch mit der Crew ins Gespräch, fand einige Freundschaften und fühlte sich recht wohl auf der relativ ruhigen und gefahrlosen Erforschung des Weltalls. Doch die Dinge nahmen schon bald eine schreckliche Wendung. Die USS Bordeaux fand etwas, was sie niemals hätte finden sollen. Ein gewaltiges Konstrukt im All, gemieden von allen Völkern im Umkreis. Von Neugier angetrieben schwärmte die gesamte Crew über das im All schwebende Konstrukt aus, das die Form einer niemals fertiggestellten Dyson-Sphäre hatte. Das Konstrukt war atemberaubend ... und gefährlich. Denn es war eigentlich ein Gefängnis für eine Spezies, die durch die Crew erst geweckt wurde. Viele Teammitglieder hatten aufgrund ihrer weiten Verstreuung keinerlei Chance, auf die USS Bordeaux zurückzukehren. Celine war eine der wenigen Glücklichen. Doch die Spezies folgte ihnen aufs Schiff und nahm auch dieses ein. Die Bordeaux stürzte auf dem Konstrukt ab und es gab nur eine Option, diese Spezies aufzuhalten und die Bordeaux mitsamt dem Konstrukt zu zerstören: Den Warpkern zu sprengen. Celine tat was notwendig war und opferte sich als letzte Überlebende - allerdings wurde sie von ihrem Vater aus der Zeit gerissen, um gerettet zu werden. Ihre erste Zeitreise.

Man sollte meinen, der vermiedene Tod wäre etwas Gutes. Aber von hier an wurde es für Celine immer schlimmer. Jede Reise durch die Zeit und jeder Versuch, diese Angelegenheit zu korrigieren endeten im Chaos. Zumal ihr Vater ihr nur sehr begrenzt helfen konnte. Sie selbst konnte nicht reisen und er hatte nicht das notwendige Know-How für die Korrekturen. Letzten Endes gaben sie auf und Celine wählte eine Zeitlinie, in der sie nie auf der Bordeaux gedient hatte. Aber nun waren andere auf sie aufmerksam geworden. Sie und ihr Vater wurden von jenen gejagt, die Zeitreisende offenbar nicht hinnehmen wollten. Diese Leute schnappten ihren Vater, Celine konnte gerade so entkommen und wurde 50.000 Jahre in die Vergangenheit versetzt, wo sie ein Föderationsraumschiff zum Absturz bringen musste. Sie konnte sich in einer Cryokammer einschließen und so bis in die Jetztzeit überleben ... wo sie von der USS Pandora NCC-60582-A gefunden wurde.

Dienstakte


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Persönlichkeit

Charakter und Fähigkeiten

Celine ist eine zielstrebige und kluge Persönlichkeit. Vermutlich sind dies sogar ihre vorrangigen Eigenschaften, zuzüglich ihres Ehrgeizes. Das lässt sie oftmals etwas verbissen oder stur wirken, dennoch ist sie auch loyal und ehrlich bis zur Direktheit. Ein Nachteil von Celine ist allerdings ein Wesenszug, der sich vor allem in ihrer Jugend stark ausdrückte: Depressionen. Vermutlich genetischer Natur (ihre Eltern hatten sie ebenfalls) sind diese eigentlich medikamentös problemlos zu behandeln. In ihrer Jugend jedoch versteckte sie die Krankheit mit ihrer Intelligenz, da sie sie sich selbst als Schwäche auslegte. Und da Celine ein kluges Mädchen war, konnte sie die Krankheit auch lange geheim halten. Allerdings nicht ewig. Mittlerweile steht sie unter fortwährender medikamentöser Behandlung und der düstere Schleier der sonst über ihren Eigenschaften liegt ist dadurch auch gehoben. Ein Kuriosum dieser Zeit - das ganz gut Celines Diszipliniertheit zeigt - war die Frage nach dem Suizidversuch. Eigentlich symptomatisch für fortgeschrittene Depressionen, kam es bei ihr dennoch nie so weit. Sie empfand es als Verletzung ihres Pflichtgefühls und empfand einen Suizid als "feige", weshalb es nicht einmal ansatzweise zu einem Versuch kam.

Bei ihren psychologischen Tests gibt sie als Selbsteinschätzung an, "ehrlich, direkt und ehrgeizig" zu sein. Gerade das letzte Adjektiv beschreibt sie recht gut. Sie weigert sich aufzugeben, selbst wenn die Lage aussichtlos ist. Das kann stellenweise zur Realitätsflucht führen. Dieser Eskapismus äußert sich jedoch letzten Endes bestenfalls in hohem Interesse an Holodeck-Romanen und Geisteswissenschaften (vor allem Literatur und Kunst) generell. Trotz der behandelten Depressionen hat Celine eine sanfte hypochondrische Neigung, vor allem gegenüber inneren und Hautkrankheiten. Sie leidet an Arachnophobie und einer Erdnussallergie.

Hobbys

Private Bindungen


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Offplay-Informationen

Dargestellt wird Celine von Jessica Chastain ("Zero Dark Thirty", "Tree of Life"). Gesprochen in der dt. Version von Manja Doering. "Celine" ist die weibliche Version des Vornamens "Marcus", was die Bindung beider Charakter zeigen soll. Sie entspringt einem Paralleluniversum, das jedoch dem TZN-Universum komplett deckungsgleich ist - bis auf die Tatsache, dass ihre Eltern in jenem Universum eine Tochter hatten und das jedwede Auswirkung hatte.