Geschichte von Sternenbasis 613

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Aller Anfang ist schwer (2386-2389)

Überblick des Sternensystems
Seit 2386 war auf der Zentralwelt des Eden-Dreibundes ein Außenposten der Sternenflotte in Betrieb, der als Kommando- und Nachschubbasis für Sternenflottenoperationen in diesem Gebiet des Weltalls diente. Im Zuge der engeren Bindung des Dreibundes an die Vereinigte Föderation der Planeten und der wachsenden Bedrohung durch den Klingonenpakt, vor allem die nahegelegene Tholianische Versammlung, beschloss der Föderationsrat 2389, den lediglich planetaren Außenposten zu einer vollwertigen Sternenbasis auszubauen. Diese sollte nach dem bereits bei Sternenbasis 234 erprobten modularen Prinzip konstruiert werden und sowohl orbitale als auch planetare Einrichtungen umfassen.

Der Bau wurde durch Lieutenant Commander Ston beaufsichtigt und später, nachdem bereits ein Großteil der Sternenbasis vervollständigt wurde, erhielt Commodore Marie-Louise Davion das Kommando bei Sternzeit 66858,6 während einer förmlichen Kommandoübergabe, bei der - neben den Führungsoffizieren - auch noch einige andere Würdenträger anwesend waren. Bei einer allgemeinen "Kennenlernfeier" trafen sich viele Offiziere in der Bar auf PX-312. Während dieser Feier bot ein Ketgor namens Bob an der Strandpromenade gestohlene Sternenflotten-Waren an . Mit Hilfe von T'Lara und einem eingesetzten Sicherheitsteam gelang es einen Großteil der Waren sicherzustellen (1.01).

Nachdem weitere Ermittlungen nichts mehr herausbrachten, wurde die Geheimdienstabteilung der Sternenbasis 613 zu weiteren Ermittlungen herangezogen. Die Mitarbeiter des Geheimdiestes gingen in Verkleidungen ihren Aufgaben nach und stellten Nachforschungen zu verschiedenen verdächtigen Personen an, wie z. B. dem Zuhälter Diddy oder dem Schwarzmarkthändler Jarip (1.02 ). Es gelang die Anbringung eines Peilsenders bei dem Grinori Jarip und kurze Zeit später wurde von dem Personal der Sternenbasis festgestellt, dass Jarip sich an Bord eines Schiffes dem Iconianerportal auf dem Stevenson-Atoll näherte und schließlich dort landete. Das verfolgende Sternenflottenteam konnte nur noch feststellen, dass Jarip irgendwie in der Lage war das Portal zu aktivieren und anschließend dadurch verschwand. Der Schwarzmarkthändler hinterließ auf seiner Flucht eine Spur der Verwüstung und viele Tote und Schwerverletzte in der Forschungsbasis(1.03).

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Grundmodul der Sternenbasis
Einige Tage nach dem Angriff auf die Iconianerbasis waren noch immer Aufräumarbeiten zu erledigen. Zudem waren Lieutenant Gibbs und Commander Cain damit beschäftigt, das Artefakt, welches Jarip hinterlassen hatte, zu untersuchen. In der Zwischenzeit kümmerte sich ein Außenteam aus Sicherheits- und medizinischem Personal - auf Bitten der Regierung des Dreibundes - um Verletzte, zu denen es bei einem Zwischenfall vor der GTU-Zentrale in Tan Waksa kam. Dem Team in der Iconianerbasis gelang die Aktivierung des Portals, wodurch ein Außenteam zum Fluchtort von Jarip geschickt werden konnte. Allerdings ließ sich der Druchgang nicht lange offenhalten, weswegen sich das Außenteam aufteilte. Bei den Nachforschungen geriet man unter Feindbeschuss und Commander Cain wurde bei diesem Schusswechsel offenbar getötet, ehe das Außenteam wieder zurückkehren konnte (1.04).

Bei Sternzeit 67164,54 kam die USS Aberdeen NCC-79004 mit einem Artefakt an Bord zur Sternenbasis, um dieses dort weiter zu untersuchen. Bei den wissenschaftlichen Untersuchungen ließ sich nicht viel herausbekommen, lediglich die Schriftzeichen konnten als iconianisch identifiziert werden. Bei der weiteren Nachforschung aktivierte sich das Artefakt plötzlich und verschwand zusammen mit allen im Labor Anwesenden spurlos (1.05). Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass die fehlenden Besatzungsmitglieder auf dem Planeten Xi-Vega II wieder aufgetaucht waren.

Auf einer politischen Veranstaltung kam es bei Sternzeit 67236,79 zu einem Zwischenfall, als sich plötzlich mehrere Explosionen ereigneten und einige Politiker und Sternenflottenangehörige unter einstürzenden Decken begraben wurden. Die Verschütteten konnten gerettet werden und nach einem anschließendem Feuergefecht bei den Nachforschungen über die Urheber wurden einige Ketgor verhaftet und bei der Aushebung des Lagers der Terrorgruppe konnten viele Sprengstoffe und sonstige Waffen sichergestellt werden (1.06). Währenddessen kam auf Xi-Vega II die USS Rhea NCC-80107 an und man weitete dort die Nachforschungen an den gefundenen iconianischen Ruinen aus. Dabei wurde eine unterirdische Kaverne entdeckt, die jedoch nicht näher erforscht werden konnte, da mehrere tholianische Schiffe - kurz nach dem Fund der Anlage - in das System eintraten und dieses für die Tholianische Versammlung in Anspruch nahmen. Der Sternenflotte wurde ein Zeitlimit gestellt und sie musste nach kurzer Zeit das System verlassen (1.07).

Admiral Davion
Bei Sternzeit 67352,09, kurze Zeit nachdem die vermissten Mitglieder der Sternenbasis wieder zurück waren (unter anderem Commander Szmanda, Commander Keller u. Lieutenant Hamilton), entdeckte man ein tholianisches Signal, welches seinen Ursprung im Asteroidengürtel des Systems hatte. Ein Außenteam machte sich auf den Weg um dies genauer zu untersuchen (1.08). Bei der anschließenden Untersuchung konnte man nicht viel Informationen gewinnen, allerdings kam es auf der Sternenbasis zu einigen Streitereien, als die Botschafter des Dreibundes Anspruch auf das Wrack anmeldeten und sich die Vermittlung der verschiedenen Meinungen und Vorgehensweisen unter den Parteien schwierig gestalteten (1.09).

Einige Zeit später besuchte ein Großteil der Führungsoffiziere die Jubiläumsfeier für das zehnjährige Bestehen des Eden-Dreibundes. Im Verlauf des Abends verbreitete sich eine Epidemie in Tan Waksa, bei der auch viele der anwesenden Sternenflottenoffiziere infiziert wurden. Bei der Ursachenforschung fand man schließlich den Verursacher der Krankheit in einer Ketgorsiedlung und konnte dadurch die Infizierten heilen (1.10). Als Ursache für den Virus stellten sich die Lebensbedingungen der Ketgor auf Martin Island heraus. Daraufhin kam es zu mehreren schweren diplomatischen Auseinandersetzungen zwischen den Mitgliedern des Bundes, welche sogar einen Bruch innerhalb der Allianz verursacht hätten, wenn die Föderation bzw. die Sternenflotte hier nicht vermittelt hätte (1.11).

Bei Sternzeit 67587,32 empfing man einen Notruf eines Frachters und da kein anderes Schiff in der Nähe war flog ein Außenteam per Runabout los. Nachdem eine Kontaktaufnahme unmöglich war betrat das Außenteam schließlich den Frachter und fand heraus, das die Crew offenbar durch einen Virus infiziert war. Ensign McKenzie konnte ein Heilmittel herstellen und die Crew retten(1.12). Während dessen kam es auf PX-312 zu einem Diebstahl in einem AdEvTech-Lager (1.13). Ein Sonderermittlungsteam wurde kurz darauf auf den Fall angesetzt (1.14).

Kurz nachdem es bei Sternzeit 67702,5 zu erneuten Protesten gegen Augmentationen kam [1] traf ein Außenteam, bestehend aus Commodore Davion, Beraterin T'Lara und Lieutenant Hamilton im Ratsgebäude des Dreibundes ein, um zu vermitteln. Allerdings konnte diesbezüglich keine Einigung erzielt werden und ein aufgebrachter Mob nahm das Außenteam, sowie die anwesenden Botschafter Helmd und Htols als Geiseln (1.15). Bei der anschließenden Rettungsaktion war das Leben der beiden Dreibund-Botschafter in Gefahr und durch den Einsatz von Commodore Davion und Lieutenant Hamilton konnte das Leben der Botschafter gerettet werden. Einen Tag später wurden Davion und Hamilton noch für ihren Einsatz ausgezeichnet und befördert (1.16).

Nach der Rettung eines Frachters empfing die Potomac auf dem Rückweg zur Sternenbasis eine ungewöhnliche Strahlung. Bei den Nachforschungen auf dem Planeten Qupia unter der einheimischen Bevölkerung entdeckte man ein Tarnfeld über einer Bergbau-Mine, welches offenbar für die Erkrankung eines Großteils der Bevölkerung verantwortlich war. In der Mine konnte man die verantwortlichen Yridianer überwältigen und iconianische Artefakte sicherstellen (1.17). Zwar hatte man anschließend auch einige erfreuliche Dinge zu feiern (1.18) und verschiedene Sachen durch das Führungspersonal über die aktuelle strategische Situation zu besprechen (1.19), aber bereits bei Sternzeit 67890,19 kam es zu einem größeren Zwischenfall auf der orbitalen Sternenbasis, als mehrere Energieleitungen in der Maschinensektion explodierten. Die Ursache konnte nicht genau festgestellt werden, aber einige Hinweise deuteten auf den Einsatz von Sprengstoff hin (1.20).

Bei einem Aufklärungsflug mit einem Runabout empfing die Crew einige Hinweise auf einen möglicherweise bewohnten Planeten in der Nähe. Dort angekommen entdeckte man einige hochentwickelte Schiffe, die sich gerade enttarnt hatten und die Sternenflottencrew inhaftieren wollte. Der Runabout wurde zur Landung auf dem Planeten gezwungen und die Bewohner wollte die Crew genauer untersuchen. Nach dem ersten Kontakt stellte sich heraus, dass die Bewohner des Planeten Kûitonia früher Kontakt zu den Tholianern hatten, weswegen sie sehr misstrauisch waren. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass der Runabout keine Tholianer beförderte beschloss man weitere Kontakte zu tätigten (1.21). Ende des Jahres kam es schließlich noch zu einem Transporterunfall, der ein Außenteam, welches eigentlich nur nach PX-312 beamen wollte, in ein Paralleluniversum versetzte, in dem das Dominion einen Großteil des Alphaquadranten erobert hatte. Durch die Mithilfe von einigen Einheimischen konnte man schließlich zurückkehren (1.22).

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Lt-Cmdr. Hamilton, Sicherheitschef und später XO
Nach dem Tod des bajoranischen Kai [2] richtete Botschafterin Tel Namra im Tribat-Tempel auf Gay Island eine Gedenkfeier aus, an der auch viele Führungsoffiziere der Sternenbasis teilnahmen. Währenddessen erkundeten Aimee Orsson und Joshua McKenzie die Stadt Tan Waksa, um den Vermutungen einer Grinori-Prostituierten nachzugehen, die kurz zuvor Ensign Orsson um Hilfe gebeten hatte (1.23). In der Folgezeit bat schließlich Miss Orsson den Sicherheitschef Mr. Hamilton um Hilfe und zusammen versuchten sie den Grund für das Verschwinden herauszubekommen. Man entdeckte in einem Bordell zwar mehrere Hinweise, allerdings ließ sich Hamilton dazu hinreißen eine junge Grinori namens Jamina zu kaufen, um diese vor dem Leben im Bordell zu retten. Wenig später wurde er dafür - zusammen mit Ensign Orsson - von Rear Admiral Davion gemaßregelt und für dieses unproffessionelle Handeln zur Rede gestellt. Zwischenzeitlich entdeckte man auf PX-312 während einer Übung des Delta-Schwarms mehrere Karawanen auf dem Kontinent Cavia, obwohl dort eigentlich, aufgrund der lebensfeindlichen Bedingungen, keine Aktivitäten sein sollten (1.24).

Bei Sternzeit68123,74 stand die Erkundung des Gasriesen Schoham an, welche zunächst noch ruhig verlief, bis man eine Explosion in der oberen Atmosphäre des Planeten bemerkte. Die Crew der Potomac ging der Spur nach und entdeckte einen fast zerstörten Grinori-Frachter der GTU. Ein Außeteam mit Cmdr. Szmanda und LtCmdr. Hamilton untersuchte schließlich das Wrack und entdeckte einige Abnormalitäten an Bord und kehrte dann mit Beweismaterial zurück zum Runabout. Bevor man jedoch weitere Untersuchungen starten konnte trafen einige Grinori-Fregatten ein, welche die Herausgabe sämtlicher Beweismittel verlangten. Die Crew der Potomac gab den Forderungen nach und kehrte anschließend wieder zur Sternenbasis zurück (1.25).

Einige Zeit später ging man schließlich den Spuren nach, die zuvor von Ensign Orsson und Mr. Hamilton gefunden wurden. Ein Einsatzteam beamte sich auf den Planeten um das Grinori-Mädchen Irina zu treffen und zur Sternenbasis zu eskortieren. Allerdings gelang dies nicht, da kurze Zeit nach dem Eintreffen des SF-Personals ein SWAT-Team des 13. Polizei-Distrikts auftauchte und sofort das Feuer eröffnete. Beim Fluchtversuch des SB-Personals kam es zu einem Zwischenfall und die Mitglieder des Teams wurden getrennt. Ensign Orsson, Commander Keller und Irina wurden von den Polizeitruppen - welche sich schließlich als Söldner in Polizeiuniformen herausgestellt hatten - betäubt und gefangen genommen, während der Rest des Teams sich zurückziehen konnte (1.26). Kurze Zeit später versuchte Admiral Davion, zusammen mit der strategischen Beraterin T'Lara, bei einem Gespräch mit dem Grinori-Botschafter Kores Trakna mehr über die Aktivitäten der GTU herauszubekommen, während ein Außenteam den Aktivitäten auf Cavia nachging. Aufgrund der zuvor gefundenen Daten hatte man Informationen über eine geheime Einrichtung, welche der Firma Val Doran gehörte, gefunden, in der man auch die verschollenen Crewmitglieder vermutete. Bei dem Infiltrationsversuch gab es allerdings verschieden Komplikationen, so dass die gesuchten Personen nur schwer verletzt oder schon tot geborgen werden konnten. Aufgrund des umgehenden Transportes zur Sternenbasis war es allerdings noch möglich alle zu retten und wiederzubeleben (1.27).

Aufgrund der vorher missglückten Mission gab es viele Sachen aufzuarbeiten und ein Großteil der Beteiligten versuchte auf eine bestimmt Art damit fertig zu werden. Dafür gab es einige extra Urlaubseinheiten, damit man wieder auf andere Gedanken kam und sich für die kommenden Aufgaben wappnen konnte (2.01 & 2.02). Am Ende dieser Erholungsperiode und als gerade wieder Normalität einkehrte kam es schließlich zu einem Stromausfall auf dem Planeten, der verhinderte, dass die Crew auf die orbitale Basis beamen oder auch mit dieser Kontakt aufnehmen konnte. Als Ursache für diesen weitflächen Energieausfall konnte letztlich eine Rasse ausgemacht werden, die als pure Energie existierte und den Planeten regelmäßig besuchte. Ein weiterer Kontakt wurde jedoch von den Fremden abgelehnt, als diese durch eine Körperübernahme mit den Sternenflottenoffizieren kommunizierte und später dann wieder verschwanden. (2.03).

Gordnei II
Während man sich bei Sternzeit 68271,55 zunächst noch mit Piraten beschäftigen musste (2.04), kam es kurz danach zu einem weiteren Zwischenfall, der vor allem mit der Fa. GTU zu tun hatte. Die Sternenflottencrew hatte Hinweise vom Grinori-Botschafter Trakna erhalten und dieser bat um Mithilfe bei einer Angelegenheit. Die Sternenflotte willigte schließlich ein und untersuchte danach ein Lagerhaus der GTU auf der Suche nach weiteren Hinweisen. Mit der Hilfe von einigen Zugriffspasswörtern und anderen Kontaktpersonen fand man letztlich heraus, dass die GTU mehrere verschiedene humanoide Wesen in das Gordnei-System verschiffte (2.05).

Die Führungscrew der USS Aberdeen war kurze Zeit darauf einer Einladung zu einer Theaterveranstaltung auf Gordnei III gefolgt, während ein Teil der Crew eine Rundführung durch das System unternahm. Dabei kam es zu einem Zwischenfall und das Shuttle musste auf Gordnei II, auf einem Forschungsgelände der GTU, notlanden. Dort angekommen machte man Bekanntschaft mit verschiedenen Experimenten, die zum Großteil feindlich gesonnen waren. Während dem Aufenthalt wurden einige Crewmitglieder getötet, bevor diese – zusammen mit einem bekannten Grinori Wissenschaftler – von der Aberdeen gerettet werden konnten (2.06 & 2.07).

Auf Sternenbasis 613 ging man seit langem dem Standardgeschäft ohne größere Zwischenfälle nach, ehe es bei Sternzeit 68580,23 zu einem Zwischenfall mit einem tholianischen Aufklärungsschiff kam. Da man zunächst nicht wusste um was es sich handelte schickte die Sternenbasisleitung einige Einheiten zur Aufklärung eines Signals im äußeren Asteroidengürtel des Systems. Bei den Nachforschungen stellte sich schließlich heraus, dass es sich um ein getarntes Aufklärungsschiff handelte, welches sich – nach einer Verfolgungsjagd – selbst zerstörte, nachdem es keine Möglichkeit mehr zur Flucht gab.(2.09).

Ein möglicher Konflikt mit den Tholianern deutete sich auch schon bald an, als General Yntak'Un eine Ansprache über die Annexion von mehereren Systemen verlauten ließ [3]. Während dessen entdeckte man auf PX-312 in einem Pfandhaus Überreste eines vor langem verschollenen Schiffes der Föderation, der USS Kumari NCC-154 (2.10). Mit der Aufklärung des Schicksals der Kumari wurde schließlich die USS Jo'kala NCC-84233 beauftragt und fand letztlich das Wrack des Schifes der Daedalus Klasse auf einem Eisplaneten (2.13). In der Zwischenzeit spitzte sich auch der Konflikt mit den Tholianern zu, nachdem diese mehrere Überfälle starteten und es zu einigen Kampfhandlungen kam, welche letztendlich in der Schlacht um die Sternenbasis gipfelte. Die angreifende tholianische Flotte konnte zurückgeschlagen werden und somit endete auch der Konflikt, der als Tholianische Annexionskrise bekannt wurde.

Die Sternenbasis und die mit verteidigende Flotte musste große Verluste einstecken und größere Reparaturarbeiten standen an (2.16), ehe man zu einer Siegesparade des Dreibundes eingeladen wurde, bei dem es auch zu einigen Zwischenfällen kam (2.17, 2.18). Nach diesen Ereignissen verließ auch Commodore a. D. T'Lara die Station und gab ihren Posten als strategische Beraterin auf. Im Anschluss daran absolvierte ein Großteil der Crew einen längeren Landurlaub.

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Auf der Sternenbasis ging der Standardbetrieb weiter und viele neue Crewmitglieder trafen ein, während einige Führungsoffiziere immer noch im Urlaub waren. Aber auch mit neuen Aufgaben musste man zurecht kommen, da im Dreibund (natürlich mit Zustimmung der Sternenflotte) entschieden wurde, das ein Teil des Frachtverkehrs vorab über die Sternenbasis abgewickelt werden soll, da der Raumhafen in Tan Waksa langsam an seine Grenzen stieß. Aus diesem Grund kam es auch zu mehreren Schiffsinspektionen und die Sternenbasiscrew fand bei einer Untersuchung eines Frachters Schmuggelware, vor allem die Droge Xetroxirulan (3.01).

Später wurde eine Föderationsabordnung offiziell zur Teilnahme an einem Fest der Tribat auf deren Heimatwelt Jam'br'Tribat eingeladen, auf welchem auch einige Offiziere bereits vorher ihren Urlaub verbracht hatten. Nach dieser Feier, der Adon'br'Jam, war schließlich für alle der Urlaub vorbei (3.02).

Tan Waksa
Am 12. März des Jahres empfing die Sternenbasis einen Notruf der Augmentiertenkolonie Dilmun, die von unbekannten Angreifern attackiert wurde (3.03). Rear Admiral Davion befahl dem einzig verfügbaren Schiff in der Nähe, der USS Esquiline NCC-83716, dem Notruf zu folgen. Man fand schließlich 3 Überlebende und als Angreifer stellte sich eine Extremistengruppe der Tribat heraus ([4]). Auf der Sternenbasis ging man in der Zwischenzeit den Sicherheitskräften von PX-312 zu Hilfe, als klar wurde, das mehrere Föderationsbürger - darunter u. a. Christina Mason, Jamina und Grace Bennett - scheinbar entführt wurden, als es zu einer Auseinandersetzung zwischen augmentationsfreundlichen und -feindlichen Demonstranten kam (3.04). In der Zwischenzeit suchte die Esquiline nach weiteren Hinweisen über den Verbleib der Angreifer der Kolonie und der Entführten ([5]). Zur selben Zeit ging ein Team der Sternenbasis anderen Hinweisen nach, welche sie zur abgeschiedenen Minenwelt Oknipur II führte. Auf dem Planeten musste man sich zunächst mit verschiedenen Problemen auseinandersetzen, ehe das Außenteam Kontakt mit einer Person namens Safron aufnehmen konnte. Dieser hatte Informationen über den Aufenthaltsort der Terroristen (3.05). Die Offiziere der Sternenbasis trafen sich schließlich mit der Esquiline und gemeinsam bereitete man die Befreiung der Gefangenen, sowie die Gefangennahme der Terroristengruppe vor. Die Operation verlief erfolgreich und sowohl die Entführten konnten gerettet, als auch viele der Kriminellen festgesetzt werden ([6]). Die als Demetklaten bekannte Terrorgruppe wurde letztlich den Grinori Behörden übergeben, welche im Anschluss ihre Gerichtsverhandlung in Tan Waksa erhielten ([7]).

Bei Sternzeit 69463,47 kam es zu einem Erstkontakt mit einer bisher kaum bekannten Spezies. Eine Familiengruppe der Lomak konnte durch einen bolianischen Händler von einem explodierenden Ketgor-Frachter gerettet werden, auch wenn zuvor bereits ein Großteil der Forscher um das Leben kam. Die überlebenden Lomak und Ketgor wurden zur Sternenbasis gebracht und dort weiter medizinisch behandelt (3.06). Die Lomak entschieden sich dazu vorerst zu bleiben und erhielten eine ihren Lebensbedingungen angepasste Wohneinheit auf PX-312. Während in der Zwischenzeit das Leben in Tan Waksa weiterging (3.07 & 3.08) bereiteten die Lomak ein "Dankfest" für die Hilfe und Gastfreundschaft der Föderation und des Dreibundes vor. Dieses Fest wurde schließlich am 28. August mit typischen Essen und Getränken der Lomak, sowie einer weiteren großen Auswahl. Aufgrund der Pubertät des betazoiden Jungen Tamino hatte dieser seiner Gefühle nicht komplett unter Kontrolle und - aufgrund der Lebensmittel der Lomak - projizierte diese verstärkt auf die Erwachsenen in der Umgebung, welche deswegen zum Teil außer Kontrolle waren, ehe ein medizinisches und Sicherheits-Team der Sternenbasis eintraf und die Lage beruhigen konnte (3.09).

Bei 69740,15 flog eine Abordnung der Sternenbasis auf der USS Herlovsen NCC-66654 in den Sektor Y-1337, um dort bei Verhandlungen unter verschiedenen Ketgor-Stämmen zu vermitteln. Ausgerichtet wurde das Ganze bei den Nemetaken (3.10). Was zunächst nur mit einem weiteren Rundgang durch das Ketgor-Stadtschiff mittels der "Ketgorstraßenbahn" begann (3.11), erweiterte sich zu einer Verfolgungsjagd, bei der bewaffnete feindliche Kräfte versuchten die Sternenflottenoffiziere auszuschalten. Nach dem Entkommen der Mitglieder der Föderationsabordnung stellte sich heraus, dass die Angreifer als falsche Omarek-Soldaten agierten, um offensichtlich die Verhandlungen zu stören (3.12).

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Während eines ganz normalen Arbeitstages kam Dr. Joshua McKenzie auf die OPS, um sich mit der Kommandantin und dem Ersten Offizier zu unterhalten. Der Lieutenant erklärte bei diesem Gespräch, dass Sophie Davion schwanger war, aufgrund des engen Kontaktes mit den Lomak. Während noch die Ursachen erklärt und diskutiert wurden kam eine Nachricht von einem Polizeirevier aus Tan Waksa herein. Man bat um Mithilfe bei der Untersuchung des Verschwindens eines Gefangenen, bei dem es sich um einen Romulaner handelte. Die Sternenbasis entsandte ein Außenteam, das bei der Aufklärung helfen sollte (3.14). Die Untersuchung ergab ein Fortbeamen, sowie eine Spur eines kleinen Schiffes, das nach Chidekel geflogen war. Das Außenteam folgte der Spur zu einer verlassenen GTU-Mine und bekam es dort mit vielen Söldnern zu tun. Ehe man den dort gefundenen Romulaner befragen konnte verstarb dieser. Zuvor gab sich jedoch Artemis Cain zu erkennen, die vorher als Tod galt und offensichtlich mit den Söldnern in einer Verbindung stand (3.15).


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