Gilmore-System: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 22. Juli 2017, 22:22 Uhr

Gilmore ist ein Sonnensystem in der Zwerggalaxie Sagittarius; - benannt nach dem Astronom Gerard Francis Gilmore.

Sieben Planeten umkreisen ein gelb-weißes Zentralgestirn. Der vierte Planet Irwin ist Ausgangspunkt eines zivilen Kolonisationsprojektes mit dem Ziel, den wertvollen Rohstoff Covaladium zu gewinnen, der auf diesem, aber auch anderen Planeten in der Zwerggalaxie Sagittarius ungewöhnlich häufig vorkommt. Das auffälligste Merkmal des Gilmore-Systems ist ein sich im Rhythmus von 30 Tagen öffnendes Wurmloch mit einer Direktverbindung zur Milchstraße.

Systemstruktur

Mit Ausnahme der Sonne Gilmore und dem Planeten Irwin leiten sich alle Planetennamen im System aus der bengalischen Sprache ab. Benannt wurden sie von Indira Savitri, Kolonialleiterin und erste Bürgermeisterin von Jamestown.

  • Gilmore
    Stern der Spektralklasse F
    • Gyasa (beng. = Gasriese)
      Gasriese mit orange leuchtender Gashülle und extremen atmosphärischen Turbulenzen.
      Aktueller Status: Nicht weiter erforscht, da für Kolonialzwecke ungeeignet. Möglicher Rohstoffabbau muss noch geprüft werden.
    • Pani (beng. = Wasserplanet)
      Vollständig mit flüssigem Wasser bedeckt, keine Landflächen. Wasserzusammensetzung unbekannt. Aquatische Lebensformen vermutet. Sauerstoffatmosphäre.
      Aktueller Status: Nicht weiter erforscht, da für Kolonialzwecke vorerst ungeeignet. Möglicher Rohstoffabbau muss noch geprüft werden.
    • Jhara (beng. = Sturmplanet)
      Oberfläche unbekannt, gesamte Atmosphäre ist ein einziges Sturmtief mit extremen Geschwindigkeiten und Temperaturwechseln. Atmosphäre begrenzt atembar mit entsprechenden Filtern.
      Aktueller Status: Nicht weiter erforscht, da für Kolonialzwecke ungeeignet. Möglicher Rohstoffabbau muss noch geprüft werden.
    • Irwin
      • Ibata A
      • Ibata B
    • Myagama (beng. = Lavaplanet)
      Vulkanisch aktiver Planet, Oberfläche nicht stabil, Schwefeldioxidatmosphäre.
      Aktueller Status: Nicht weiter erforscht, da für Kolonialzwecke ungeeignet. Möglicher Rohstoffabbau muss noch geprüft werden.
    • Barapha (beng. = Eisplanet)
      Planetenoberfläche vollständig mit Eis bedeckt. Permafrost, gemessene Temperatur bis -63°C. Atmosphäre begrenzt atembar mit entsprechenden Filtern. Große, wurmartige Lebewesen als einheimische Spezies entdeckt.
      Aktueller Status: Nicht weiter erforscht, da für Kolonialzwecke ungeeignet. Möglicher Rohstoffabbau muss noch geprüft werden.
    • Khali (beng. = Gesteinsplanet)
      Steinwüsten gepaart mit Salzmeeren, Atmosphäre nicht atembar, Oberfläche stark durch häufige Asteroideneinschläge gezeichnet.
      Aktueller Status: Nicht weiter erforscht, da für Kolonialzwecke ungeeignet. Möglicher Rohstoffabbau muss noch geprüft werden.
    • Asteroidenfeld
Das Wurmloch in der Öffnungsphase.

Besonderheiten

Wurmloch

In einem 830.500 km hohen Orbit um den Gasriesen Gyasa befindet sich der Zugang zu einem Wurmloch, das eine Direktverbindung zwischen der Zwerggalaxie Sagittarius und der Milchstraße über eine Strecke von etwa 70.000 Lichtjahren ermöglicht. Das Wurmloch öffnet sich in einem gleichbleibenden Rhythmus von 30 Tagen für jeweils 17 Minuten und ist dabei stets positionstabil zur Sonne Gilmore hin ausgerichtet. Konträr dazu springt die Gegenseite in der Milchstraße zufällig im Umfeld eines blauen Magnetars, sodass sie abhängig von der Nähe zur Korona dieses Sterns für die Raumfahrt bedingt durch extreme Strahlung und Magnetfeldstärke nicht zu passieren ist. Vor jedem Einflug muss daher ein Solitonpulsignal zur in der Milchstraße stationierten Raumbasis Calypso 7 gesandt werden, um sich die sichere Passage bestätigen zu lassen. Im statistischen Mittel kann etwa jede zweite Öffnungsphase des Wurmlochs von Raumschiffen genutzt werden.

Fehlende energetische Stabilität in dem Wurmloch ermöglicht lediglich die einmalige Passage von maximal 920.000 metrischen Tonnen je Öffnungsphase. Zwar bleibt das Wurmloch über die gesamte Dauer von 17 Minuten geöffnet, jeder weitere Einflug würde jedoch zur Zerstörung des betreffenden Raumschiffes führen. Der Funkverkehr über Solitonpulsignale ist von dieser Beschränkung nicht betroffen.

Geschichte

  • Oktober 2399: Mit dem Eintreffen des ersten Raumschiffes beginnt die Kolonialisierung des Sonnensystems durch Bürger der Föderation. Auf dem Planeten Irwin wird die Siedlung Jamestown gegründet.
  • Januar 2401: Die USS Blind Guardian NCC-83112 erreicht das Gilmore-System und beginnt auf dem Planeten Irwin mit dem Bau eines Stützpunktes für die Sternenflotte.