Sternenflotte

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Die Sternenflotte ist eine der tragenden Institutionen in der Vereinigten Föderation der Planeten. Ihr primärer Auftrag umfasst sowohl die Erforschung des Weltraums, wie auch die diplomatische Vertretung und Verteidigung der Föderation, ihrer Mitglieder und ihrer Werte. Unterstellt ist sie der Föderationsregierung, im Speziellen dem Ministerium der Sternenflotte. Als oberster Befehlshaber in der militärisch ausgerichteten Kommandostruktur fungiert der Föderationspräsident, während ihr Einsatz der parlamentarischen Legitimation des Föderationsrates bedarf.

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben unterhält die Sternenflotte zahlreiche, unterschiedliche Abteilungen. Die Bedeutendste darunter stellt die Raumflotte dar, welche eine Vielzahl von Raumschiffen und Sternenbasen umfasst. Im Allgemeinen genießen Angehörige der Sternenflotte - gleich ob uniformiert oder in zivil - ein hohes Ansehen, was sich auf den vielen wichtigen Beiträgen zum Wohlstand und zur Sicherheit der Föderationsbürger begründet.



Geschichte

Dieser Abschnitt enthält Informationen über das 22. Jahrhundert.
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Die Erd-Sternenflotte wurde im 22. Jahrhundert zur bemannten Erforschung des Weltraums gegründet und ergänzte damit die United Earth Space Probe Agency (UESPA), welche hauptsächlich für unbemannte Missionen sowie die Flugkontrolle für zivilen Raumverkehr zuständig war. Nach und nach verschmolzen die beiden Raumfahrtagenturen, doch noch bis ins tiefe 23. Jahrhundert hinein existierten die Sternenflotte und die UESPA parallel, wobei sich die Rolle der UESPA zunehmend in die eines Dienstleisters für die Konstruktion von Raumschiffen und -stationen änderte. Beide richteten 2155 gemeinsam die Konferenz zur Gründung der Koalition der Planeten aus, die gemeinhin als Grundsteinlegung der Vereinigten Föderation der Planeten gilt.

Mit dem Beitritt weiterer extraterrestrischer Völker zur Vereinigten Föderation der Planeten schrumpfte der Einfluss der UESPA weiter. So fiel der prestigeträchtige Unterhalt der Erdaußenposten 1 bis 8 entlang der Romulanischen Neutralen Zone in den Aufgabenbereich der Sternenflotte. Sie weitete als Instrument der Föderation ihren Einfluss zu diesem Zeitpunkt enorm aus, da viele Angehörige extraterrestrischer Spezies in die Sternenflotte eintraten, wie zum Beispiel Vulkanier.

Als die Föderation im 23. Jahrhundert eine verstärkte Expansionspolitik verfolgte, entwickelt die Sternenflotte viele neue Technologien, die den Fortschritt weiter antrieben. Darunter auch der isolineare Chip oder verstärkte Schutzschilde.

Auftrag

Der Weltraum, unendliche Weiten ... das Operationsgebiet der Sternenflotte.

Der primäre Auftrag der Sternenflotte umfasst die Erforschung des Weltraums sowie die diplomatische Vertretung und Verteidigung der Vereinigten Föderation der Planeten, ihrer Mitglieder und ihrer Werte. Dieses breite Spektrum an Aufgaben erfordert von der Sternenflotte und ihren Mitgliedern ein hohes Maß an Flexibilität, sowohl in Bezug auf die Organisationsstruktur wie auch mit Blick auf das eigene Selbstverständnis. Während in Zeiten des Friedens der überwiegende Teil der Ressourcen der wissenschaftlichen Forschung zukommt, muss zugleich stets gewährleistet sein, dass im Falle einer Bedrohung jederzeit die nötigen Mittel zur erfolgreichen Verteidigung vorhanden sind. Des Weiteren wird die Sternenflotte im interstellaren Raum - d.h. außerhalb der Hoheitsgebiete ihrer Mitglieder - zur Unterstützung der föderalen Sicherheitskräfte mit polizeilichen Aufgaben betraut, um etwa für den Schutz des Personen- und Handelsverkehrs Sorge zu tragen.

Forschung

Das Ansinnen, den Weltraum friedlich und wissenschaftlich zu erforschen, stellt im Selbstverständnis der Sternenflotte die wohl wichtigste Existenzgrundlage dar. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Ziel, durch das Vordringen in bis dato unbekannte Gebiete neue Kenntnisse zu erlangen sowohl auf naturwissenschaftlicher wie auch kultureller Ebene. Gleichwohl ist diese Aufgabe mit einigen Gefahren verbunden, sei es durch natürliche, physikalische Phänomene oder die Konfrontation mit aggressiven Zivilisationen, sodass insbesondere von den Besatzungen der Raumschiffe nicht nur ein hohes Maß an Bildung verlangt wird, sondern auch die Fähigkeit, sich jederzeit verteidigen zu können.

In Zeiten des Friedens fließt der weit überwiegende Teil des vom Föderationsrat bewilligten Etats der Sternenflotte in die Forschung sowie die Entwicklung der dafür erforderlichen Technologien. Die sogenannten Tiefenraumforschung nimmt hierbei eine zentrale Stellung ein, denn während in den sicheren Gefilden kontrollierter Gebiete - etwa dem Kernwelten-Sektor - Grundlagenforschung auch von zivilen oder nichtstaatlichen Organisationen wie Universitäten und Wirtschaftskonzernen durchgeführt werden kann, verfügt vorwiegend die Sternenflotte über die notwendige Ausrüstung, das Personal und die Erfahrung, um für das häufig mit einem Risiko verbundene Vordringen in unbekannten Raum gerüstet zu sein. Die für Tiefenraumforschung unabdingbare und von der Sternenflotte somit betriebene und eigens entwickelte Infrastruktur in Form von Raumbasen oder Sensornetzwerken kommt dabei durch kooperative Projekte häufig auch anderen, der Forschung und Entwicklung verschriebenen Organisationen zugute.

Diplomatie

Die Sternenflotte nimmt nach Kriegsende die Kapitulation des Dominions entgegen.

Bedingt durch die Aufgabe der Tiefenraumforschung ist es zumeist die Sternenflotte, welche den - streng reglementierten - Erstkontakt zu bis dato unbekannten Zivilisationen herstellt. Aus diesem Grund wurde ihr als staatliche Institution das Recht verliehen, insbesondere in Abwesenheit politisch anerkannter Würdenträger als offizieller Repräsentant der Föderation auftreten und verbindliche Vereinbarungen treffen zu können. Dieses Recht kann sich, soweit durch den Föderationsrat oder die Regierung bestätigt, auch auf die Aufgabe erstrecken, die Föderation bei Verhandlungen mit anderen Mächten zu repräsentieren.

Trotz des im Auftrag verankerten Ansinnens, durch den Kontakt mit fremden Spezies neue Verbündete oder - in letzter Konsequenz - gar neue Mitglieder für die Föderation zu gewinnen, ist die Diplomatie eine Aufgabe, die sich vor allem auf die praktische Notwendigkeit und die der Sternenflotte gegebenen technologischen wie strukturellen Möglichkeiten stützt. In jedem Fall jedoch beinhaltet die diplomatischen Aufgabe der Sternenflotte die strikte Vorgabe der Nichteinmischung in die Angelegenheiten dem Gesetz der Föderation fremder Kulturen.

Verteidigung

Die Sternenflotte nimmt eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung der Föderationsmitglieder und ihrer Bürger ein. Dies betrifft zum Einen die Unterstützung zur Katastrophenhilfe - bspw. im Fall der Bedrohung eines Planeten durch Asteroiden -, zum Anderen die Abwehr feindlicher gesinnter (Streit)Kräfte. In der überwiegenden Zahl der Fälle konzentriert sich die Sternenflotte dabei auf den Schutz des föderalen Hoheitsgebiets und dessen Grenzen, in Ausnahmefällen und mit Genehmigung des Föderationsrates können jedoch auch präventive Maßnahmen ergriffen werden.

Im Verteidigungsfall oder Kriegszustand werden die Ressourcen aus dem Sternenflottenetat soweit möglich und erforderlich den militärischen Notwendigkeiten untergeordnet, um etwa für Rüstung oder Aufklärung eingesetzt zu werden. Trotzdem die Sternenflotte sich primär als dem Forschungsauftrag verpflichtet sieht, sind infolge des Verteidigungsauftrags sowohl die Infrastruktur wie auch das Personal durch regelmäßige Ausbildung darauf vorbereitet, die Interessen und Werte der Vereinigten Föderation der Planeten unter Einsatz von Waffengewalt zu schützen.

Organisation und Struktur

Politische Führung.

Die Sternenflotte wird vom Föderationspräsidenten als Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt geführt, administrativ unterstützt vom Minister der Sternenflotte und dessen Ministerium. Bedingt durch das breite Aufgabenspektrums der Sternenflotte besteht zudem eine enge Zusammenarbeit mit den Ministerien für Forschung, Äußeres und Verteidigung. Als vom Parlament aufgestellte Institution setzt der Einsatz der Sternenflotte darüber hinaus - den Verteidigungsfall ausgenommen - stets ein Mandat des Föderationsrates voraus.

Innere Führung

Den Ministerien nachgeordnet folgt das Sternenflottenkommando, darin inbegriffen die verschiedenen Organisationsbereiche und Abteilungen.

Die Flagge des Sternenflottenkommandos im 22. Jahrhundert.

Die Führung der Sternenflotte (Stand 2932):

Gliederung

Die Sternenflotte, als eine der größten Organisationen der Föderation, ist in eine Vielzahl von Unterorganisationen aufgeteilt. Einige davon sind:

-

Flotten

Die Sternenflotte unterhält nach einer Reform 2389 unter Admiral Morden Forrest und Vice Admiral Ciaran Koroljow ca. 24 Flotten im gesamten Föderationsgebiet. Der Gedanke für diese Aufstellung ist die Schaffung eines Systems, bei dem im Verteidigungsfall jedes Schiff seinen zugeordneten Platz einnimmt, anstatt das vorher Kapazitäten für Zuteilungen verloren gehen. In Friedenszeiten führen die jeweiligen Aufträge die Schiffe aber auch an sehr verschiedene Orte, so wird die traditionelle Flexibilität der Sternenflotte erhalten. Einige Flotten sollen mitsamt Aufgaben exemplarisch genannt werden.

  • Die 1. Flotte ist dem Schutz der Kernwelten zugeteilt. Ihr Hauptoperationsgebiet gliedert sich entsprechend den Kern-Sektoren. Eine Faustregel ist, dass sie etwa in einem Radius von 110 Lichtjahren um den Sol-Sektor und damit die Erde operiert. Neben den Polizeidiensten, die nicht in die Zuständigkeit von den jeweils hoheitsbesitzenden Völkern und ihren Institutionen fallen, ist die erste Flotte vor allem für Flottenübungen oder die Evaluierung neuer Technologien und taktischer Vorgehensweisen verantwortlich. Sie trug einen Hauptteil der Last in der Schlacht um Sektor 001.
  • Die 7. Flotte besteht aus Schiffen, die lange die Wächter entlang der Romulanischen Neutralen Zone trugen. Nach der Auflösung der Romulanischen Neutralen Zone erhielt die 7. Flotte aber auch viele humanitäre und polizeiliche Aufgaben.
  • Die 19. Flotte ist dem Schutz der Mitgliedswelten und der Föderationsbürger im galaktischen Norden des Hoheitsgebietes der Vereinigten Föderation der Planeten zugeteilt. Man entschied sich, eine starke, sichtbare Präsenz aufrechtzuerhalten, um Kräfte der Breen oder des Dominion bereits durch die pure Anwesenheit von Sternenflottenschiffen im voraus abzuschrecken. Nach der Ortung von Borg im Tarantula-Nebel 2385 und 2389 wurde der 19. Flotte eine Schlüsselrolle bei taktischen Planungen zuteil.
  • Die 21. Flotte wird auch oftmals scherzhaft "Frontflotte" genannt. Ihr Operationsgebiet in Friedenszeiten ist der Grenzstreifen zum Klingonischen Reich, beginnend bei Vodan bis zur Sternenbasis 73. Nach dem Geierkrieg von 2387 wurden in ihr vor allem Schiffe zusammengefasst, die auf große Kampfstärke ausgelegt sind.

Rekrutierung und Ausbildung

→ Hauptartikel: Sternenflottenakademie.

Die Ausbildung der Offiziere der Sternenflotte obliegt der Sternenflottenakademie. Die zukünftigen Offiziere der Sternenflotte werden an sechs Hauptstandorten ausgebildet, während unzählige weitere Nebenstellen unterhalten werden. Das Herz der Sternenflottenakademie liegt in San Francisco bzw. auf dem dort ansässigen Campus, der der wohl prominenteste Ausbildungsort der Föderation sein dürfte.

Hauptcampus der SFA in San Francisco (Erde)

Aber auch auf Andor, Betazed, Tellar, Vulkan und Sternenbasis 101 befinden sich solche Ausbildungszentren. Natürlich besitzen etliche weitere Föderationswelten und auch Sternbasen Einrichtungen, die die Ausbildung von Kadetten und Mannschaftlern übernehmen.

  • Standard-Ausbildungszeit für einen Kadetten: Vier Jahre
  • Standard-Grundausbildungszeit für einen Mannschaftler: Sechs Monate

Die sechs Monate, die ein angehender Mannschaftler an der Akademie oder einer ihrer Nebenstellen verbringt, sind die Grundausbildung. Hier wird ihnen das grundsätzliche Wissen über die notwendigsten Fähigkeiten im Dienste der Sternenflotte vermittelt. Anschließend werden die Mannschaftler nach 6 Monaten in den Rang eines Crewman Apprentice befördert und auf ihre Dienststelle versetzt, wo sie in einer mindestens sechs Monate andauernden weiterführenden Ausbildung vollständig zum Mannschaftler herangebildet werden.

Unteroffiziere rekrutieren sich aus den Mannschaftsdienstgraden. Ein besonders engagierter oder guter Crewman kann auf Empfehlung eines Vorgesetzten hin zu einem Unteroffizier ausgebildet werden. Diese Ausbildung wird in erster Linie auf dem aktuellen Dienstposten des Crewmans durch den Abteilungsleiter und den CMC durchgeführt und überwacht. Der Gedanke dabei ist eine praxisnahe Ausbildung, die auch wichtige Fähigkeiten des Unteroffiziers in spe fördert. Mit dem Sprung vom Petty Officer First Class zum Chief Petty Officer steigt die Anforderungsschwelle noch einmal und so sind auch hier weitere Ausbildungen durch Abteilungsleiter und Vorgesetzte notwendig.

Sollte ein Kadett eine Ausbildung an der Sternenflottenakademie abbrechen, kann er als Unteroffizier oder Mannschaftler seine Arbeit bei der Sternenflotte verrichten, wenn der Grund für sein Ausscheiden aus der Ausbildung nicht mangelnde physische oder psychische Belastbarkeit war. Ebenfalls quereinsteigen kann man mit einem abgeschlossenen Studium, auch wenn man auf sein Offizierspatent verzichtet.

Ausrüstung

Die Sternenflotte ist die wohl am besten ausgerüstete Organisation in der Föderation. Da es sich bei der Ausrüstung nicht selten um Militärtechnologie handelt, ist diese Zivilisten außerhalbe der Sternenflotte nur begrenzt zugänglich.

Schiffsklassen der Sternenflotte

→ Eine Auflistung aller Schiffe der Sternenflotte findet man im Sammelartikel Liste der Föderationsraumschiffe.
Schiffsklasse In Dienst Gestellt Ausgemustert Klassifikation Im Aktiven Dienst
Aerowing-Klasse 2370 - Runabout
Akira-Klasse 2368 - Schwerer Kreuzer/Flottenträger
Ambassador-Klasse 2325 - Explorer/Schwerer Kreuzer
Antares-Klasse - - Transporter
Centaur-Klasse - - Leichter Kreuzer
Chimera-Klasse 2390 - Träger
Constellation-Klasse 2285 2371 Leichter Kreuzer X
Constitution-Klasse 2245 2293 Schwerer Kreuzer X
Danube-Klasse 2368 - Runabout
Defiant-Klasse 2370 - Eskorte
Excelsior-Klasse 2285 - Explorer/Schwerer Kreuzer
Galaxy-Klasse 2357 - Explorer
Intrepid-Klasse 2370 - Explorer
Luna-Klasse 2379 - Explorer
Miranda-Klasse 2283 2387 Leichter Kreuzer X
Nebula-Klasse 2355 - Explorer
New-Orleans-Klasse - - Fregatte
Niagara-Klasse - - Leichter Kreuzer
Norway-Klasse - - Fregatte
Nova-Klasse 2368 - Wissenschaftsschiff
Oberth-Klasse - 2376 Wissenschaftsschiff X
Olympic-Klasse - - Hospitalschiff
P-39-Klasse 2373 - Transporter
Prometheus-Klasse 2375 - Schwerer Kreuzer
Saber-Klasse 2354 - Fregatte
SF-13 Peregrine - - Raumjäger
SF-23 Dolphin 2387 - Raumjäger
SF-25 Valkyrie 2387 - Raumjäger
SF-28 Raptor 2387 - Raumjäger
Sovereign-Klasse 2372 - Explorer
Steamrunner-Klasse 2347 - Leichter Kreuzer
Tempest-Klasse 2391 - Leichter Kreuzer
Venture-Klasse - - Expeditionsschiff
Zefram Cochrane; - seine Erfindung, der Warpantrieb, ermöglichte die Gründung der Sternenflotte.

Uniform

Hauptartikel: Uniform (Sternenflotte)

Für die Angehörigen der Sternenflotte gibt es eine große Zahl unterschiedlicher Uniformen. Neben den mit den Abteilungsfarben gekennzeichneten Dienstuniformen sind verschiedene Schutz- und Einsatzanzüge, sowie Sonderbekleidung für bestimmte klimatische Verhältnisse in Gebrauch.

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