Turia IV

Aus TZN STRS Hauptcomputer
Wechseln zu: Navigation, Suche
Turia IV oder auch nur Turia ist die Heimatwelt der Turianer und liegt im gleichnamigen System im galaktischen Südosten innerhalb des Raumes der Vereinigten Föderation der Planeten im Grenzdreieck zwischen Romulanischem Sternenimperum und Klingonischem Reich.

Allgemeine Informationen

Turia IV ist ein Planet von enormer Größe, was einer riesigen Variaton der Umwelt Platz bietet: Von heißen Wüstengebieten bis hin zu kalten Eisregionen. Der Kern von Turia hat, im Vergleich zur Erde, einen sehr geringen Metallgehalt, was das magnetische Schutzfeld schwächt und den Planeten für Strahlung anfälliger macht. Als Ergebnis dessen entwickelten viele Lebewesen auf Turia leichte, metallische Panzer. Dies ist zum Beispiel für Turianer ein wirksamer Strahlungsschutz gegen kleinere Dosen, gegen Waffen jedoch wirkungslos. Ein weiteres Resultat daraus sind vermehrte Mutationen, die jedoch zumeist als Geschenk empfunden werden, weil sie die Flora und Fauna von Turia sehr variantenreich machen und in den gleichen Klimazonen oftmals unterschiedlichste Lebewesen anzutreffen sind. Die Behausungen der Turianer sind gegen die Strahlung selbstverständlich mittlerweile geschützt.

Turia ist nicht dicht besiedelt, was am hohen Vorkommen von Wasser liegt. Die wenigen Inseln des Planeten wurden für Siedlungen gebraucht. Die oftmals in vorwiegend weiß gehaltenen Städte sind reich an architektonischen Leckerbissen, die aus experimentellen Zwecken der Architekten errichtet wurden und bis heute den Städten einzigartige Facetten verleihen. Da mehr als 97% der Planetenoberfläche von Wasser bedeckt sind, ist die Unterwasserwelt Turias ein Füllbecken an unterschiedlichsten evolutionären Kreationen, viele davon nahezu einzigartig in der Galaxis. Bemerkenswert ist, dass die Turianer bis jetzt nicht damit begonnen haben, größere Siedlungen unter der Wasseroberfläche anzulegen.

Das Leben aller Zellen auf Turia basiert auf rechtsdrehenden Aminosäuren, im Gegensatz zu Leben auf der Erde und den meisten Kulturen, die auf linksdrehenden Aminosäuren basieren. Dies drückt sich darin aus, dass menschliche Nahrung für turianische Lebewesen absolut keinen Nährwert hat und im schlechtesten Fall allergische Reaktionen auslösen kann, was wiederum teilweise zum Tode führt.

Monde

Turia IV besitzt 52 Monde, die meisten davon besiedelt und mit Militärbasen oder Forschungszentren übersät. Einige sind sogar von sich aus bewohnbar und bieten Umgebungen, die der Planet selbst seinen Bewohnern verwährt - was dankbar angenommen wird, um zum Beispiel Experimente in anderer Umgebung, anderen Schwerkraftzuständen oder besonderer atmosphärischer Einflüsse auszuüben. Für die breite Bevölkerung zugänglich sind nur eine handvoll Monde, auf denen Wohneinheiten eingerichtet wurden.

Orte

  • Palavan: Die Hauptstadt der Turianer. Sie wurde auf der größten Insel angelegt und beherbergt die Regierung sowie ca. 3,85% der Gesamtbevölkerung also ca. 500 Mio. Turianer. Palavan ist praktisch das Zentrum des Planeten und bietet allen Ankömmlingen genügend Platz. Die Architektur dieses Ortes ist berühmt, da er wie keine andere Stadt auf Turia in die Höhe gewachsen ist. Jedem Touristen hier wird vor allem die Fußgängerzone ans Herz gelegt, da sie an den besten Aussichts- und Anziehungspunkten der Stadt vorbeiführt. Symbolisch für Palavan steht der hohe Regierungsturm, der jedoch eher dekorativen Charakter besitzt. Der Arterius hat seinen Sitz an dessen Fuß. Der gegenwärtige Bürgermeister ist Tonn Actus.
  • Delitavan: Die Turianer besitzen nur eine einzige Unterwassersiedlung und Delitavan ist ihr Name. Durch Schutzschilde vom Wasser getrennt, kann man sich hier auf dem Meeresboden in der Nähe der Siedlung frei bewegen und obwohl sie nur ein paar Tausend Bewohner hat, so ist Delitavan mit seiner Lage von ca. 2km unter dem Meeresspiegel ein Ort mit wahrlich einzigartiger Aussicht. Allerdings sind diese 2km eben auch 2km, die Delitavan von Palavan entfernen - an dessen Inselhang die Unterwassersiedlung liegt. Der gegenwärtige Siedlungsvorsteher ist Tonn Chellick.
  • Korlack: Die einzig wirkliche turianerfreie Insel des gesamten Planeten ist das Korlack-Archipel. Hunderte Felsen ragen hier senkrecht aus dem sandigen Boden, als würden sie wie Zähne aus selbigem wachsen. Die Insel ist zentimeterhoch vom Wasser überspült, nur die Felsen versprechen trockene Füße. Für privilegierte Turianer ist dies ein Urlaubsort, der nur unter strengen Auflagen betreten werden darf aber eine einzigartige Naturerfahrung bietet.