Adrianus

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Adrianus (astronom. Ravenna IV, auch Ravenna Prime) ist der dritte Planet im Ravenna-System. Er gehört der Klasse O an und damit zu den habitablen Wasserplaneten. Er ist der einzige Planet in Ravennas habitabler Zone, wurde jedoch abseits von Forschungsexpeditionen kaum besiedelt. Dies soll sich mit dem Aufbau der Montgomery-Scott-Flottenwerft und den Bergbauunterfangen im System aber nun ändern.

Astronomie

Adrianus befindet sich auf einer nicht ungewöhnlichen, leicht exzentrischen elliptischen Bahn um den zentralen Stern. Der mittlere Bahnradius beträgt 1,2 Astronomische Einheiten. Bei seinem verlauf verlässt der Planet hierbei zu keinem Punkt die Ökosphäre der Sonne, was habitable Bedingungen ermöglicht. Der Planet besitzt zwei kleine Satelliten, welche ihn in unterschiedlichen Abständen umkreisen. Lediglich der nächste ist dabei groß genug Gezeitenkräfte auf den Planeten wirken zu lassen.

Weiterhin ist Adrianus von zwei dichten Asteroidenfeldern umgeben, welche Ringförmig auf elliptischen Bahnen um Ravenna angeordnet sind. Der innere Ring ist 4,742° gegen die Inklination des Planeten gekippt. Dadurch kommt es zwei mal im Jahr zum sogenannten Ringdurchgang bei dem sich die Asteroiden vor die Sonne schieben und diese verdunkeln. Dieses Ereignis dauert mehrere Tage und während seines Höhepunktes ist die Sonne fast komplett verdunkelt, der Ring jedoch durch das absorbierte Sonnenlicht gut sichtbar beleuchtet.

Umwelt und Ökosystem

Adrianus besitzt ein prinzipiell habitables Ökosystem. So sind die wichtigsten Elemente und chemischen Verbindungen vorhanden. Problematisch für die dauerhafte Ansiedlung von Leben auf der Oberfläche ist jedoch die aktive Sonne zusammen mit einem schwachen planetaren Magnetfeld. Die führt zu einem hohen maß an solarer und kosmischer Strahlung, was ein zu hohes maß an Mutationen in Lebewesen bedingt. So ist der ungeschützte Aufenthalt von Personen nach Föderationsstandards abhängig vom Breitengrad lediglich für wenige Stunden bis Tage möglich bis die zulässige Jahresdosis erreicht ist. Unter Wasser ist dieser Effekt allerdings abgeschwächt und mit zunehmender Tiefe bedeutungslos.