Batlh'Hegh

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batlh'Hegh ist eine klingonische, dramatische Oper des Komponisten DaQInoS und gilt als sein bekanntestes Werk. Sie wurde nach 12 Jahren Arbeit 2042 beendet und im Folgejahr uraufgeführt. Die Oper ist sowohl musikalisch wie auch thematisch herausragend wie auch polarisierend. Durch diesen ambivalenten Charakter wird sie nicht so häufig, gerade im Klingonischen Reich, aufgeführt, ist aber nie völlig aus den Spielplänen verschwunden.

Handlung

Die Geschichte beginnt mit dem über die ganze Handlung hinweg Namenlosen Held, welcher ein Scharmützel gegen ein feindliches Haus schlägt und gerade so für sich entscheiden kann. Mit den Überlebenden zieht er weiter um sich dem großen Heer seines Hauses anzuschließen. Auf dem Weg treffen sie auf das Gefolge sowie die Tochter des Heerführers, mit welcher der Held zunächst näher kommt und sie dann vor einem Überfall bewahrt.

Der Zug schließt sich dem großen Heer an und der Held wird durch zureden der Tochter vor den Heerführer geführt, welcher ihm zum Dank weitere Krieger zur Seite stellt. Es kommt zur ersten großen Schlacht, aus welcher beide Seiten sich als Verlierer zurückziehen. Nur der namenlose Held kann einen Brückenkopf einnehmen und ihn halten. Im Generalstab schwindet unterdessen die Unterstützung für den Heerführer, welcher sich nicht nur den befehl zum rückzug gegeben, sonder auch noch aus Feigheit taktische Fehler gemacht hat. Der namenlose Held weigert sich seine Position aufzugeben und hält seine Stellung unerbittlich, bis der Befehl ergeht über jene die gegnerischen Truppen anzugreifen. Die Armee erringt einen triumphalen Sieg und das gegnerische Haus zieht sich zurück.

Der Heerführer belohnt den Helden reichlich und stellt ihm seine Tochter in Aussicht, sobald der Feind endgültig geschlagen sei. Unter Jubel zieht der Held, nun General eines beachtlichen Teils der Streitkräfte dem feindlichen Haus bis zu dessen Festung hinterher. Doch während des finalen Angriffs ziehen sich die eigenen Truppen auf geheimen Befehl des Heerführers an die Offiziere wieder zurück und lassen den Held mit seiner Leibgarde umzingelt auf dem Schlachtfeld zurück. Der letzte Kampf ist kurz und blutig und der Held stirbt durch eine schwere Verwundung noch auf dem Schlachtfeld.

Musik

Das Orchester ist in großer Besetzung gehalten, dennoch ist die Oper durch viele leise und ruhige Passagen geprägt, welche häufig als schneller Kontrast zu den lauten Kampfszenen und Arien stehen. So sind beachtlich viele Passagen der Schlacht durch leise, eher Unruhe und Beklemmung ausdrückende Begleitung, als prachtvolle Heldenmusik gezeichnet.

Die finale Schlachtmusik ist, bis zum Verrat, sehr pompös und genießt als solche eine Bekanntheit, wie man sie etwa auch der Einleitung des 3. Akts aus Richard Wagners Die Walküre zuschreiben mag.

Inszenierung

Die Inszenierung der Oper hat über die Jahrhunderte vermutlich alle denkbaren Möglichkeiten durchlaufen. Von Stil einer klassischen klingonischen Oper, was dabei den Kontrast der Handlung und der Musik zum üblichen Genre unterstützen soll, über minimalistische Ansätze bis zu Transformationen in andere Epochen oder Kulturen.

Interpretation

Dem Helden keinen Namen zu geben ist in gleicher Weise herausragend für dieses Werk wie untypisch für klingonische dramatische Opern. Wenngleich Charaktere durchaus zunächst unerkannt auftreten, so wird ihr Name, Rang und Geschlecht doch spätestens im Finale offenbart, welches durch zahlreiche Andeutungen dann selten eine Überraschung darstellt.

Die Handlung des Stücks beginnt wenig auffällig und wird zunächst eher durch musikalische Stilmittel konterkariert. Doch zunehmend treten Stilblüten und untypische Dialoge hervor, welche schließlich im Verrat am Helden münden, welche diesem (und nicht den Verrätern) den Tod bringt, was für klingonische Opern undenkbar scheint.