Breen (Planet)

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Breen II - oder auch nur Breen - ist der zweite Planet im Breen-System, gelegen im Alpha-Quadranten nahe des galaktischen Nordens der Vereinigten Föderation der Planeten und der Ferengi-Allianz.

Ob der Planet wie angenommen die ursprüngliche Heimat der Breen darstellt, ist umstritten. Im System existiert ein weiterer, von den Breen umfassend bewohnter Planet - Breen I - , der ein gemäßigtes Klima aufweist. Historische Aufzeichnungen über die eigentliche Herkunft der Spezies konnten bisher nicht gewonnen werden.

Allgemeine Informationen

Allgemein ist nicht viel bekannt über den Planeten. Die kriegerisch-expansive Natur der Bewohner sorgt dafür, dass man sich bisweilen kein Bild in der Föderation über sie und ihre Heimat machen kann. Bekannt ist lediglich, dass die Temperaturen enorm niedrig sind und die Lage auf dem Planeten allgemein unwirtlich.

Tatsächlich ist Breen durchaus so. Selbst in dem, was man bestenfalls "weniger kalter Winter" nennen könnte, steigt die Temperatur kaum über 0°C. Im tiefsten Winter hingegen fällt sie auch weit unter -40°C. Die Breen entwickelten daher die charakteristischen Kälteschutzanzüge, die sie bis heute bei nahezu jeder Möglichkeit tragen, ebenso wie die bekannten Helme. Obschon der Planet bisweilen eine komplette Permafrostebene ist, sind die Breen ihrer Heimat sehr verbunden und obschon ihre Militärmaschinerie gewaltige Kraft entwickeln kann, sind ihre Expansionspläne - sozusagen - "auf Eis gelegt". Seit der Zusammenarbeit mit dem Dominion allerdings, wagten sich die Breen immer weiter aus ihrer Konföderation hinaus, was wiederum im Angriff auf die Erde 2375 führte, bei dem bis zu 29 Schiffe der Breen ein Durchbruch gelang.

Breen besteht - anders als Andor zB. - nicht aus Eis, also gefrorenem Wasser, sondern hat eine feste Oberfläche, die ganzjährlich durchgefroren ist. Seen oder Meere existieren auf der Oberfläche von Breen nicht, nur in unterirdischen, heißen Quellen ist es möglich, Trinkwasser abzuschöpfen und zu gewinnen. Es verwundert also nicht, dass die Städte der Breen eine andere Gesamtstruktur aufweisen als die üblichen Städte humanoider Rassen, die auf der Oberfläche gebaut werden. Auf der Planetenoberfläche werden oftmals nur Kommunikationsrelais und Gebäude zur Flottenfertigung errichtet, der Haupt- und Wohnteil einer Stadt liegt unterhalb der Planetenoberfläche. Entweder werden die Höhlen von den Breen gebohrt, sie waren bereits vorhanden oder wurden in ehemalige Minen hineingebaut. Die weitläufigen Systeme einer Stadt werden oftmals nur von ihren militärischen Bewachern überblickt, die eine hervorragende Ausbildung genießen. Das Leben auf Breen drehte sich ums Überleben auf dem Planeten, bis der Warp-Antrieb erfunden wurde. Eine entsprechend militaristische und robuste Rasse sind die Breen auch geblieben.

Die Städte der Breen erstrecken sich vor allem in ihrer Breite weit unter der Oberfläche. Sie gleichen durch ihre Schaffung im Permafrostboden auch Bunkern, da der durchgefrorene Boden eine natürliche Schutzschicht bildet. In der Folge wäre es nur schwer möglich, eine Stadt der Breen anzugreifen oder einzunehmen. Zu ihnen unter die Erde gelangt man über die Abwärtsschächte, die die Oberfläche mit den Städten verbinden. Der Standort einer Stadt legt sich durch zwei Variablen fest: Einerseits die historische - also wo eine heiße Quelle am nahesten und verfügbarsten war - und andererseits eine praktische - also wo sich am einfachsten eine Stadt mit größtmöglicher Kommunikationsreichweite.

Hier findet sich auch der Grund für die Verwendung biologischer Vorrichtungen in Maschinen, sowie Schiffen der Breen. Während Maschinen bei den herrschenden Temperaturen auf dem Planeten teilweise einfach einfrieren und nicht mehr zu gebrauchen sind, lassen sich biologische Vorrichtungen durch Genmanipulation auf genau diese Aufgabe hin züchten und verwenden. Die dabei durch die Organismen abgegebene Wärme hält Maschinen und Vorrichtungen oftmals am Laufen.

Datei:BreenOberfläche.jpg
Oberfläche von Breen II: Links ein Kommunikationsrelais, in der Mitte Fertigungsanlagen für Waffen und rechts ein Subraum-Kommunikationsrelais mit integriertem Abwärtsschacht

Monde

Morga und Makwa sind die zwei Monde von Breen. Beide unterscheiden sich von ihrem umkreisten Planeten nur durch ihre Größe und das Fehlen von Atmosphäre, von der Lebensweise aber kaum. Die Städte sind meist unterirdisch. Die Anlagen unter den Städten dienen dem Raumschiffbau und der Kriegswaffenherstellung. Während Breen selbst relativ rohstoffarm ist, sind seine Monde das genaue Gegenteil: Sie sind reich an Erzen und Dilithium. Die dortigen Vorkommen sind mittlerweile allerdings nahezu aufgebraucht und so machen sich die Breen daran, weitere Vorkommen zu erschließen und expandieren weit über die Grenzen ihres Systems hinaus. Morga und Makwa sind umgeben von Werftanlagen und umfassenden Schutzmaßnahmen, um ihren Status als Feste noch zu betonen. Über den inneren Aufbau der Städte lässt sich nicht viel sagen, außer das er sehr variantenreich gehalten ist und vor allem ältere Städte sehr bunt und wirr wirken können. Morga und Makwa sind wie Breen selbst nahezu fremdenfrei, es halten sich dort also fast nur Breen auf.

Orte

  • Weyrlock - Es ist schwer, Städte der Breen zu charakterisieren, da sie sich oftmals in ihrem undurchsichtigen Aufbau ähneln und doch grundverschieden sein können, weil sie alle bestimmte Schwerpunkte setzen, deren Bedeutung sich Nicht-Breen kaum erschließt. Weyrlock aber kann man wohl als Hauptstadt betrachten, da hier das untergebracht ist, was man als Oberkommando bezeichnen könnte. Ableger davon gibt es auch auf Morga und Makwa. Weyrlock ist zudem in Sachen Fläche die größte Stadt der Breen, nicht aber in der Größe der Population. Weyrlock liegt unterhalb einer weiten, flachen Ebene.
  • Wreav - Die weithin wohl relativ bekannteste Stadt auf Breen ist Wreav. Hier befinden sich alle Botschaften alliierter Mächte und Nachbarn, sowie die Vertretungen eroberter Systeme und Planeten, sowie die größten Gefangenen- und Arbeitslager. Wreav hat den Ruf, eine dreckige Stadt zu sein. Das kann aber auch daran liegen, dass die Gefangenen und Sklaven als Dreck betrachtet werden.