CONN-OPS-Offizier

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats Dezember 2009. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.


Der CONN/OPS-Offizier (auch CONN/OPS) ist für die Bedienung der CONN und der OPS zuständig. Während dies auf kleineren Schiffen von einer Person erledigt werden kann, werden auf mittleren und großen Schiffen stets zwei oder mehr Personen eingesetzt. CONN und OPS sind die beiden für den Flug- und Schiffsbetrieb wesentlichen Stationen. Der leitende CONN/OPS-Offizier ist in der Regel Teil des Führungsstabs.

CONN

CONN-Konsole

Als CONN wird die Station oder Konsole bezeichnet, von der aus die Flugkontrolle und Navigation stattfindet. Sie muss durchgehend mit einem Piloten besetzt sein. Daneben ist die CONN für die Abwicklung der Kommunikation zuständig. Das Wort CONN leitet sich aus dem 11. Jahrhundert von dem angelsächsichen conne ab, was soviel bedeutet wie Wissen oder Fähigkeiten.

Der Steuermann / Der Pilot

Der CONN-Offizier ist ein Brückenoffizier. Alle Schiffe der Sternenflotte besitzen mehrere Piloten, die in Schichten unterteilt ihren Dienst an der CONN versehen. Ihnen obliegt die Steuerung des Raumschiffes im Impuls-, Warp- und kampfbedingten Manöverflug, sowie die Kontrolle und Programmierung des Kurses. Daher sind in der Sternenflotte alle an der CONN tätigen Offiziere tiefergehend im Handwerk der Navigation geschult worden. Die CONN-Offiziere unterstehen dem direkten Befehl des kommandierenden Offiziers, bzw. dessen diensthabenden Stellvertreters.

Antriebsarten

  • Manövriertriebwerke: Die Manövriertriebwerke bilden die langsamste und energetisch kleinste Einheit des Antriebsystems. Sie werden hauptsächlich dann eingesetzt, um das Schiff um die Längs-, Hoch-, oder Querachse zu drehen, oder wenn das jeweilige Raumschiff sich besonders langsam und vorsichtig fortbewegen muss. Darunter gehören beispielsweise die komplexen Andockmanöver an einer Sternenbasis, oder der Einflug in ein Raumdock. Auch um den Gegner vor unerwartete Flugmanöver oder Überraschungen während des Gefechts zu stellen, bieten die Manövriertriebwerke mannigfaltige Möglichkeiten.
  • Impulsantrieb: Der Impulsantrieb stellt die nötige Schubkraft für eine hohe Geschwindigkeit unterhalb der Lichtgeschwindigkeit zur Verfügung. Die Funktionsweise basiert auf der Kombination eines Reaktionsantriebes, welcher durch Fusion von Deuterium betrieben wird, und einem massereduzierendem Subraumfeld. Um sich negative auswirkenden relativistischen Effekten aus dem Weg zu gehen, wie z.B. Zeitdilatation, sind die Impulsantriebe der Sternenflotte auf 1/4 der Lichtgeschwindigkeit beschränkt. Der Impulsflug dient als Standartgeschwindigkeit und Antriebssytem beim Flug innerhalb lokaler Grenzen und in Gefechtssituationen.
  • Warpantrieb: Der Warpantrieb ermöglicht Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit. Hierzu wird ein Warpfeld um das Schiff erzeugt, welches den Raum verzerrt und so dem Schiff einen scheinbaren Überlichtflug ermöglicht. Innerhalb des Warpfelds selbst steht das Schiff still. Gemessen wird die Geschwindigkeit durch die Warpskala, eine logarithmische Skala, welche allerdings gegen 10 asymptotisch ansteigt. Eine Geschwindigkeit über Warp 10 ist per Definition unmöglich, da es sich um eine unendliche Geschwindigkeit handelt.
    Die Erzeugung der nötigen Energie findet im Inneren des sogenannten Warpkerns statt. Dort wird die Annihilation von Materie und Antimaterie, die sich getrennt in verschiedenen Kammern gesichert aufbewahrt befinden, durch einen Dilithiumkristall kontrolliert.
  • Weitere Antriebe: Memory Alpha -> Hier zu finden sind weitere Antriebssyteme, über welche ein Pilot grundsätzlich informiert sein sollte, so zum Beispiel der Transwarpantrieb.

Manöver

  • Standartorbit: Damit wird eine bestimmt Höhe in der Umlaufbahn eines massereichen Objektes (Planet, Stern) bezeichnet, durch welche sich ein Raumschiff bei dessen Umkreisung bewegt. Ist der Orbit geostationär, hält sich das Schiff immer über einem fixierten Punkt der Oberfläche des umkreisten Objektes auf.
  • Ausweichmanöver: Das Ausweichmanöver ist ein Flugmanöver, mit dem ein Schiff einer extremen Gefahrensituation auszuweichen versucht. Dabei gibt es je nach Flugeigenschaften des Schiffs und den Eigenschaften der Umgebung eine Vielzahl von unterschiedlichen Manövervariationen, welche ein Pilot durchführen kann. Von besonderer Bedeutung sind die Ausweichmanöver während eines Gefechts, in welchem sich Schiffe der Zielerfassung durch gegnerische Waffen entziehen und/oder dem gegnerischen Feuer ausweichen kann. Je nach Erwartung der Gefahrensituationen können dies einfache Richtungsänderungen sein wie: Hart Backbord/Hart Steuerbord (Links/Rechts), oder komplexere Manöverabfolgen (Muster Delta, Muster Gamma, etc.), welche verschiedene Richtungs- und Geschwindigkeitsänderungen kombinieren.
  • Landemanöver: Das Landungsmanöver auf einer planetaren Oberfläche bedarf gezielter Vorbereitung. Um die Besatzung auf die Landung vorzubereiten, wird von der Brücke aus der Blaue Alarm ausgelöst, und bevor das Schiff dann den Sinkflug in die Atmosphäre einleitet, wird das Warpplasma aus den Warpgondeln abgelassen. Diese Prozedur ist nötig, da sich sonst Schäden an den Gondeln kaskadenartig bis zum Warpkern ausbreiten könnten und so das Schiff zerstören würden. Die Atmosphärenkontrollen werden in Bereitschaft gesetzt und die Landemechanismen aktiviert. Beim Flug durch die Atmosphäre bleiben die Trägheitsdämpfer auf Maximum, während das Schiff mit den Atmosphärentriebwerken vollkommen steuerbar und kontrollierbar bleibt. Bevor das Schiff auf der Oberfläche aufsetzt, werden die Landestützen am ventralen Rumpf ausgefahren, welche das Schiff abstützen. Wenn das Raumschiff aufgesetzt hat, wird der Antrieb deaktiviert und der Triebwerksausstoß gesichert.
  • Rückstoßmanöver: Mithilfe des Traktorstrahls kann sich ein Raumschiff an im Raum befindlichen Objekten, wie beispielsweise ein anderes Schiff oder ein Asteroid, abstoßen und so an Fahrt gewinnen. Auch das Ausstoßen komprimierter Luft aus dem Shuttlehangar oder den Frachtraumluken kann einen solchen Effekt erzielen. Die so erreichte minimale Geschwindigkeit kann bei Ausfall des Antriebs das Schiff aus einer Gefahrenposition, z.B. nahe einer Explosionsquelle führen.

Kommunikationsarten

  • Intercom: Das Intercom ist ein Gerät zur schiffsinternen Kommunikation. Hiermit können sowohl geziehlt einzelne Personen, als auch alle auf dem Schiff erreicht werden.
  • Subraumkommunikaktion: Subraumkommunikation ist die meistbenutze Form der Kommunikation in der Föderation. Sie wird dazu genutzt, um Informationen mit mehrfacher Überlichtgeschwindigkeit über große Entfernungen zu transportieren. Bei der Subraumkommunikation wird ein Subraumträgersignal mit der Information überlagert durch den Subraum geschickt, weshalb diese sich viel schneller als das Licht übermittelt werden kann. Ein Nachteil ist die begrenzte Reichweite der Subraumkommunikation bei hoher Übertragungsgeschwindigkeit. Sie beträgt lediglich ca. 22 Lichtjahre.
  • Sicherheitskanäle: Sicherheitskanäle sind in der Subraumkommunikation reservierte Frequenzbereiche. Um Botschaften, Nachrichten und Befehle abhörsicher zu senden werden außerdem spezielle Verschlüsselungsmethoden verwendet. Für den Zugriff auf einen Sicherheitskanal ist normalerweise eine bestimmte Autorisation durch einen entsprechenden Code nötig.

OPS

OPS-Konsole

Die als OPS bezeichnete Konsole mit dem jeweils diensthabenden Offizier, ist für alle weiteren Abläufe während des Flugbetriebs zuständig. Auch sie muss durchgehen mit einem technisch geschulten Crewmitglied besetzt sein.

Der OPS-Offizier

Der Operationsplanungsoffizier (auch: Operations Manager) ist ein Brückenoffizier. Ähnlich wie die Zusammenführung von Steuerung und Navigation zur Flugkontrolle, ein Sammelposten für andere Schiffsfunktionen, wie die Kontrolle der internen Systeme, Deflektorsysteme und Sensoren. Außerdem koordiniert er die Nutzung der Schiffsresourcen und -systeme zwischen den verschiedenen Abteilungen. Der OPS-Offizier bildet auch die Verbindung zwischen Maschinenraum und Kommandocrew auf der Brücke.

Außenteams

Der OPS-Offizier hält während der Dauer eines Außeneinsatzes dauerhaft Verbindung zum Außenteam. Ihm stehen sowohl die auch vom Arzt überwachten Vitalfunktionen, wie auch die ständig offenen Kommunikationskanäle zur Verfügung. Transporteraktivität kann von der OPS von der Brücke aus gesteuert werden. Alle vom Außenteam benötigen Anfragen und Anträge, sofern sie keine direkte Entscheidung des Kommandanten vorrausetzen, werden vom OPS-Offizier verarbeitet und entsprechend umgesetzt.

Sensoren

  • Kurzstreckensensoren: Um die unmittelbare Umgebung des Schiffes genaustens unter Kontrolle zu haben, stehen dem Schiff die Kurzstreckensensoren zur Verfügung. Sie besitzen eine höhere Auflösung und Genauigkeit als die Langstreckensensoren, was erhebliche Einbußen der Reichweite zur Folge hat. Abhängig vom System arbeiten sie auch nur mit Unterlichtgeschwindigkeit.
  • Langstreckensensoren: Langstreckensensoren sind besonders leistungsfähige Sensoren, die effektive Scans über eine Entfernung von einigen Lichtjahren hinweg durchführen können. Sowohl Raumschiffe als auch Sensorenphalanxen sind damit ausgerüstet. Zu beachten ist allerdings, dass, auch wenn sie durch Subraumtechnologie mit überlicht arbeiten, ein Sensorsignal eine Zeit lang benötigt, um die größeren Strecken zurückzulegen. So braucht ein Signal über eine Stunde um einen ganzen Sektor abzutasten.

Schiffsinterne Ressourcen

Kein Schiff verfügt über unendliche Kapazitäten, sei es an der Sensorenphalanx oder dem Platz der Frachträume. Aufgabe des OPS-Offiziers ist die Kategorisierung der Anträge und Anfragen auf Priorität und entsprechende Verwaltung der schiffsinternen Ressourcen und Möglichkeiten.