Charlotte Campion

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Charlotte Campion ist ein auf der Erde geborener Mensch. Sie hat ein abgeschlossenes Medizinstudium und und schrieb sich 2381 an der Sternenflottenakademie ein, wo sie zur Zeit ihre Offiziersausbildung absolviert.


Lebenslauf

Kindheit & Jugend (2357-2375)

Charlotte Elaine Campion wurde am 20. Januar 2357 in Boston/USA auf der Erde als erstes und einziges Kind einer Frau geboren, die ihr Leben kaum im Griff hatte. Amely Campion hatte ein erhebliches Alkoholproblem und einen Job konnte sie nie lange halten, von ernsthaften Beziehungen konnte kaum eine Rede sein, immer wieder waren es nur kurze Affären mit wechselnden Männern, an deren Namen sie sich nach kurzer Zeit schon nicht mehr erinnern konnte – und so wusste sie auch nicht, wer der Vater des Kindes war, das sie irgendwann unter dem Herzen trug. Eigentlich war es ihr auch egal, die Bedeutung dieser Tatsache, dass sie bald nicht mehr nur für ihr eigenes Leben verantwortlich war, war ihr überhaupt nicht klar. Und so stand die Geburt der kleinen Charlotte unter keinem guten Stern, einzig Amelys Schwester Danielle war es zu verdanken, dass sie die ersten Lebensjahre mehr oder minder schadlos überstand, denn diese bemühte sich, sich etwas um das Kind zu kümmern, so gut es eben ging. Da sich ihre Mutter kaum um sie kümmerte, verbrachte Charlotte schon früh viel Zeit bei ihrer Tante und deren Familie, zu der sie auch ein deutlich größeres Vertrauen aufbaute als zu ihrer eigenen Mutter.

Ihre Schulzeit auf der Erde verlief im Großen und Ganzen recht unspektakulär, Charlottes Noten war nicht unbedingt die Besten, aber sie kam gut durch und es zeigte sich, dass sie ein intelligentes und ruhiges Kind war, das eher still beobachtete, als sich mitten ins Geschehen zu mischen. Viele Freunde hatte sie nicht, aber schon damals fiel es ihr schwer, andere an sich heran zu lassen und sich zu öffnen, am liebsten war es ihr immer, wenn sie niemanden auffiel, und so hielten sich auch ihre Beziehungen zum anderen Geschlecht während der Highschoolzeit in Grenzen. Natürlich verliebte sie sich das eine oder andere Mal, aber nie brachte sie den Mut auf, das nach außen hin zu zeigen oder gar einen Jungen anzusprechen.

Als sie 15 war, schaffte es ihre Mutter zum wiederholten Male, sich in eine Alkoholvergiftung zu trinken, von da an stand für Charlotte fest, dass sie nicht mehr mit dieser Frau zusammen leben wollte, und nach wiederholtem Bitten wurde sie dann endgültig von ihrer Tante und deren Familie aufgenommen. Sie beschloss, dass sie sich nun mehr auf ihre schulischen Leistungen konzentrieren würde – in ihr saß die Angst fest, eines Tages so zu enden wie ihr Mutter, und als einzige Möglichkeit dagegen sah sie die Bemühungen um eine berufliche Zukunft, mit der es sich leben ließ.

Ihren Abschluss schaffte sie tatsächlich mit sehr guten Noten, und schon eine Weile lang hatte sie sich Gedanken gemacht, was sie nun tun würde. Schließlich entschied sie sich für ein Medizinstudium – ihre Tante war Krankenschwester, und zu dieser hatte sie immer aufgeblickt, was sicherlich einer der ausschlaggebenden Punkte für diese Entscheidung war.


Medizinstudium & erste Arbeitsjahre (2375-2383)

An die Zeit während des Studiums denkt Charlotte auch heute noch gern zurück, es schien so, als würde ihr Leben sich allmählich wirklich in geregelten Bahnen bewegen, denn dort hatte sie Freunde, konnte zeigen, was in ihr steckte und gewann langsam an Selbstbewusstsein, auch erste zarte Liebesbeziehungen bildeten sich. Ihr Medizinstudium schloss sie schließlich mit sehr guten Noten ab und arbeitete dann vier Jahre lang in einem kleinen Krankenhaus am Stadtrand von Boston, in dem auch ihre Tante tätig war. In dieser Zeit begann sie auch eine Beziehung zu einem Kollegen, und zum ersten Mal sprach sie wirklich davon, jemanden zu lieben. Daniel Malone repräsentierte in ihren Augen all das, was sie sich immer gewünscht hatte – als er sie dann betrog, brach für sie eine Welt zusammen und sie drohte, in ein tiefes Loch zu fallen. Einzig ihre Tante hielt sie davon ab, jetzt abzustürzen, und redete solange auf sie ein, dass sie sich doch wegen einem Mann nicht so hängen lassen konnte, dass Charlotte schließlich wieder etwas Mut fasste. Sie wollte die Kontrolle über ihr Leben behalten und entschloss sich, aus Boston wegzugehen, sie brauchte etwas Neues, auf das sie sich konzentrieren konnte, und recht spontan entschloss sie sich dann für die Sternenflottenakademie.


Sternenflottenakademie (2383-2385)

Nie hatte sie gedacht, einmal dort zu landen, und schon nach wenigen Wochen zweifelte sie daran, ob das überhaupt die richtige Entscheidung gewesen war, doch schließlich entschied sie, dass sie diese Zeit nun bis zum Ende durchziehen wollte – was sie sich in den Kopf setzte, bekam sie auch irgendwie. Sie musste hart arbeiten, um diese Jahre durchzustehen, doch schließlich gelang ihr auch dies, und sie machte ihren Abschluss. Bald also würde sie ins Weltall fliegen... Aufgrund ihrer medizinischen Ausbildung kam natürlich eine Stellung als medizinischer Offizier in Frage, und genau das war nun ihr nächstes Ziel.



Persönliches

Familie

Charlotte hat ihren Vater nie kennengelernt, nicht einmal ihre Mutter weiß, wer es eigentlich ist, von daher spielte dieser nie eine Rolle in ihrem Leben. Zu ihrer Mutter Amely Campion hatte sie nie ein enges Verhältnis, da diese sich auch nie sonderlich um ihre Tochter kümmerte. Anders sieht es bei ihrer Tante Danielle Robinson aus. Die Krankenschwester nahm ihre Nichte nach dem Tod der Mutter bei sich auf, schon vorher hatte sie sich häufig um das Kind gekümmert. Das Verhältnis der beiden ist immer noch sehr eng.

Charakter

Charlotte ist ein sehr ruhiger Mensch, der kaum aus sich heraus geht, es fällt ihr auch nicht immer leicht, andere an sich heran zu lassen und sich zu öffnen. Sie ist sehr intelligent und denkt im Normalfall erst nach, bevor sie handelt oder etwas sagt. Auch wenn sie schon so einiges erreicht hat, überkommen sie manchmal Selbstzweifel und die Unsicherheit und sie ist kurz davor, alles aufzugeben, doch bis jetzt hat sie sich immer wieder zusammen gerissen und die Herausforderungen gemeistert, die ihr das Leben zu bieten hatte und die sie sich selbst gestellt hat. Sie ist sehr hilfsbereit, loyal und ehrlich, was auch Eigenschaften sind, die sie an anderen Menschen sehr schätzt.