Churianer

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Die Churianer sind eine humanoide Spezies und auf dem Planeten !ulChuria beheimatet, gleichwohl sie sich nach Entdeckung der Warptechnologie auch andernorts ansiedelten, wie etwa in der Kolonie !vaPir.


Physiologie

Das äußerliche Erscheinungsbild der Churianer ähnelt, bis auf einige zu vernachlässigende Details, stark jenem des Menschen. Die auffälligsten Unterschiede betreffen dabei zum Einen je ein zusätzliches Glied an Händen und Füßen, zum Anderen die sehr stark ausgeprägten Wangenknochen, die dem Gesicht eine sehr breite Form verleihen. Die Evolution der Churianer fand in einem nach irdischen Maßstäben gemäßigten Klima unter Sauerstoff-Stickstoff-Atmosphäre statt, wobei sich ihre Vorfahren soweit bekannt rein vegetarisch ernährten und dies an ihre Erben weiter gaben. Ein Grund dafür könnten die sehr fruchtbaren Böden gepaart mit den für Ackerbau optimalen klimatischen Bedingungen sein, während die Fauna des Heimatplaneten !ulChuria insbesondere an Land nur vergleichsweise schwach entwickelt war. So stellen die Churianer selbst das größte, bekannte Lebenswesen auf dem Planeten dar.

Die durchschnittliche Lebenserwartung weiblicher wie männlicher Churianer beträgt ~ 88 Jahre nach terranischer Zeitrechnung.

Anatomie

  • Lebensform: Humanoid.
  • Geschlechter: Zwei, männlich und weiblich definiert.
  • Äußere Anatomie: Der äußere Körperbau unterscheidet sich kaum von jenem des Menschen. Primäre Merkmale sind die bronzene, bisweilen auch golden schimmernde und von nur wenigen Poren besetzte Haut sowie die stark ausgeprägten Wangenknochen, die unter den Augen hervorstechen und dem Kopf ein sehr breites Aussehen verleihen. Churianer besitzen ein breites Spektrum natürlicher Haarfarben, das von einem kräftigen Blond über Braun, Blau, Rot oder - in seltenen Fällen - auch bis hin zu Grün reicht.
  • Innere Anatomie: Die grundsätzliche Organstruktur ähnelt der des Menschen, es gibt jedoch auch einige markante Unterschiede. So besitzen Churianer anstelle zweier großer Lungenflügel insgesamt acht deutlich kleinere Lungenflügel, die sich in sogenannten Rippenkörben unter der Brust befinden. Es ist, abhängig von der körperlichen Konstitution des Individuums, möglich, dass bis zu 2/3 der Lungenflügel entfernt werden können, ohne dass dabei ernsthafte, gesundheitliche Folgeschäden zu erwarten sind. Anders als beim Menschen ist indes nur ein einziges, mittig des Bauchs gelegenes, großes Organ für alle Formen der Entgiftung und Reinigung von Körperflüssigkeiten verantwortlich. Wird dieses Organ etwa durch äußere Einwirkung beschädigt, führt dies häufig zum Tod, denn der Magen spannt sich - auch in schützender Funktion - darum, was eine Transplantation enorm schwierig macht. Die optimale Körpertemperatur der Churianer liegt bei 35,2 °C.
  • Blut: Das churianische Blut ist von orange-roter Farbe und enthält neben Eisen auch ähnliche große Anteile von Kupfer.

Sensorik

  • Gehör: Die Ohrmuscheln ausgewachsener Churianer sind flacher und kleiner als beim Menschen, sodass sie trotz theoretisch gleicher Wahrnehmungsstärke über ein leicht verringertes Hörvermögen verfügen.
  • Augen: Anders als im Fall der Haare ist das Farbspektrum der Augen stark beschränkt: Grün. Die weißen Augäpfel werden zentral beherrscht von großen Pupillen in verschiedenen Schattierungen des Farbtons Grün. Ihr Sehvermögen steht jenem des Menschen indes nicht nach, wenn gleich sie Farben intensiver wahrnehmen sollen.
  • Geschmackssinn: -

Reproduktion

  • Fortplanzung: Zur Fortpflanzung ist je ein Vertreter beider Geschlechter notwendig. Männliche Churianer befruchten dabei in einem Geschlechtsakt die Weibchen, die das Kind nach einem Zeitraum von durchschnittlich dreizehn (irdischen) Monaten lebend zur Welt bringen.
  • Nachwuchs: -

Geschichte

Es liegen noch keine Daten zur churianischen Geschichte vor.

Gesellschaft

Die churianische Gesellschaft ist grundsätzlich demokratisch organisiert, es gibt jedoch ein vergleichsweise hohes Maß an Korruption. So folgen die Churianer einem Eliteverständnis, das sich maßgeblich am Besitz des Individuums bemisst: Mit großem Reichtum geht entsprechend großer Einfluss einher. Als Spezies, die sich erst vor einigen Jahrzehnten mit der Entdeckung des Warpantriebs aufmachte, den Weltraum für sich zu "erobern", ringen die Churianer noch immer mit den Problemen, die sich aus einer rasant fortschreitenden technologischen Entwicklung ergeben, während Weltanschauungen und gesellschaftliche Normen dafür deutlich mehr Zeit benötigen. Aufgrund der Lage ihres als Republik verstandenen Staates zwischen den Großmächten Vereinigte Föderation der Planeten und einstmals dem Romulanischen Sternenimperium bzw. nun dem Klingonischen Reich war Hilfe von Außen im großen Maßstab nicht zu erwarten, da Einflussnahme auf !ulChuria stets von einer Seite der konkurrierenden Mächte als versuchte Raumerweiterung hätte bewertet werden können.

Kultur

Religion

Es liegen noch keine Daten zur churianischen Religiösität vor.

Sprache

Churianisch ist eine verhältnismäßig einfache Sprache, die sich Vokalen und verschiedener Klicklaute bedient. Ein auffälliges Merkmal stellt die Betonung der ersten Silbe von Eigennamen dar, wie man etwa im Fall der Planeten !ulChuria, !vaPir oder auch am Namen des amtierenden Vizepräsidenten !arTrem beispielhaft gut erkennen kann. Da die churianische Sprache für kaum einen Universaltranslator ein ernsthaftes Problem darstellt, erweist sich die Kommunikation mit fremden Spezies in der Regel nicht als Herausforderung.

Mode

  • Zivil: Die churianische Kleidung zeichnet sich häufig durch die Farbtöne Gold oder Silber aus, die mit leuchtenderen Farben wie Gelb oder auch Violett kombiniert werden. Das Konzept der Hose ist auf !ulChuria und !vaPir für Funktionskleidung zwar bekannt, wird indes im Alltag und insbesondere unter dem Anspruch ästhetischer Mode eher abgelehnt. Stattdessen ist eine Form der Toga recht weit verbreitet.
  • Militärisch: * Es liegen noch keine Daten zur militärischen Kleidung vor.