Daven Kell

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Daven Kell ist ein Lieutenant Junior Grade und diente als leitender wissenschaftlicher Offizier auf der USS Chimera NX-85000.

Biographie

Frühe Jahre

Daven Hyronimus Kell wurde als einzigstes Kind von Dr. George und Justine Kell am vierten März 2372 zur Welt gebracht. Sein Vater ist ein föderationsweit angesehener Biologe, seine Mutter eine Hausfrau, die sich nie für die Sterne begeistern ließ. So war Davens Vater besonders in den ersten Jahren nur sehr selten daheim. Seine Mutter gab ihm den zweiten Vornamen Hyronimus nach einem ihrer Vorfahren. Hyronimus Naismith, dem Urgroßvater von Daven und einem der Mitbegründer des Geologischen Sternenkatalogs, der sämtliche erschlossene Planeten zu dieser Zeit auf ihre Geologie auflistete. Bereits früh lernte der junge Daven seinen Freund Ben Ryan kennen, mit dem er die gesamte Kindheit verbrachte. Er war schon immer ein sehr aufgewecktes und neugieriges Kind was ihn des öftern in gefährliche Situationen gebracht hat. So wäre er bei einem Ausflug nach Europa beinahe in den Krater des Stromboli gefallen, was im nachhinein betrachtet vielleicht den Ausschlag für Davens spätere Karriereplanung gegeben hatte. Seit diesem Vorfall interessierte er sich nur noch für den Boden unter sich und begann sich eine riesige Mineral- und Gesteinskollektion zu ersammeln. Sein Vater, der relativ oft im All unterwegs war, brachte ihm auch so manches exotisches Mineral von anderen Planeten mit.

In der Vor- und Grundschule begann er mit einer weiteren Leidenschaft, dem Fußball. Bereits auf dem Pausenhof kickte er sich munter durch die Reihen der anderen Kinder, bis sich seine Mutter dazu entschied, ihn beim nächstbesten Fußballverein anzumelden, wohin er Ben - sehr zu dessen Leidwesen - mitzog. Daven begann seine fußballerische Laufbahn als Rechter Verteidiger und spielte mit Ben in den meisten Spielen zusammen. So vergingen die Jahre bis zur High School, in der er seine ersten Erfahrungen mit den Frauen machte. In der Pubertät war es für den jungen Daven nicht immer leicht, auch weil er sich mit Ben öfters mal über die selbe Frau stritt, was aber diese felsenfeste Freundschaft nicht im Ansatz gefährden konnte.

Bereits zu Beginn der High School, machte Daven seinem Vater klar, dass er Geowissenschaften studieren würde, und nicht wie von seinem Vater gehofft , in dessen Biologen - Fußstapfen treten wird. Er machte mit seinem Vater den Kompromiss aus, dass er sich an der Sternenflottenakademie einschreiben würde, sobald er mit dem Grundstudium am Caltech in Pasadena fertig war.

Der High School Abschluss änderte so ziemlich alles in Davens Leben, da er nach Kalifornien umziehen musste, allein, ohne Eltern und Ben, der sich entschied an der Harvard University Medizin zu studieren. So machte er sich auf, das neue Kapitel seines Lebens anzugehen

Uni und Akademie

Aufgrund seiner jahrelangen Vorkenntnisse war das Studium für Daven nicht wirklich eine Herausforderung. Er beschloss deshalb nach dem 4. Semester das Reststudium direkt an der Sternenflottenakademie zu beenden, um sich bereits etwas praxisorientierter an die Sternenflotte einzurichten. Zusätzlich zu den restlichen 2 Semestern am Caltech, welche er beinahe nebenbei vollendete, schrieb er sich also an der Akademie ein und lernte von so ziemlich jeder im Weltraum relevanten Wissenschaft einen Elementarteil zusätzlich zu den Kursen zu Technik und Sicherheit. Seine Bachelorarbeit vollendete er mit einem Schnitt von 1,9, die Prüfung an der Akademie für Exogene Geologie und Sedimentologie beendete er mit einem B + und gehörte damit zu den 5 Jahrgangsbesten im wissenschaftlichen Bereich. Allerdings musste er noch eine Weile an Bord von verschiedenen Schiffen zubringen, um sein Studium abzuschließen.

Stationen im Weltraum bis Heute

Sternenbasis 613

Seine erste Station während des Feldstudiums war die USS-Saxony, ein Nebula-Klasse-Kreuzer, wo er sich als Assistenzkraft im geologischen Labor an Bord einen ersten Eindruck vom Bordleben und der Arbeit machte die auf ihn zukommen würde. Die ersten 2 Wochen vergingen wie im Flug für den aufstrebenden Kadetten und er fügte sich schnell ein. Natürlich informierte er sich nebenbei über interessante Posten, die er nach seinem Akademieabschluss bekleiden könnte und da fiel sein Augenmerk auf die Sternenbasis 613 um den Planeten PX-312 der als ein geologisches Wunder gehandelt wird. So setzte sich sehr dafür ein,an Bord dieser Raumstation als Praktikant versetzt zu werden, was ihm letztendlich auch gelang.

Auch wenn die Raumstation spartanisch eingerichtet war, so machte er sich hochmotiviert auf der OPS der Raumstation an die Arbeit und musste auch prompt seine erste anspruchsvollere Aufgabe lösen. Auch fand hier sein Wiedersehen mit Ben statt. Somit stand seine Entscheidung fest.Seinem Versetzungsantrag wurde stattgegeben. Nach einem kurzen Praktikum auf der Strawberry-Klasse Raumstation wurde Kell aus der Akademie entlassen und zur Sternzeit 68065,17 als Ensign und Wissenschaftsoffizier auf eben diese versetzt.

USS Pandora

Nach erfolgreichem Abschluss seiner letzten Prüfungen setzte sich der frischgebackene Absolvent, der für seine Untersuchungen von PX-312 die Akademie mit Bestleistung verlies, für eine Versetzung auf einen Kreuzer der Sternenflotte ein. Auch durch Ben Ryan fiel die Wahl schließlich auf die USS Pandora. Seinem Gesuch wurde stattgegeben und seine Versetzung trat in Kraft. Kaum auf der Pandora angekommen, wurde er, sehr zu seinem Unwohl, auf Außeneinsätze geschickt und wäre durch eine einstürzende Hausfassade beinahe erschlagen worden. Wenige Tage später wurde die Pandora mit ihm an Bord zerstört. Er überlebte nur durch den glücklichen Umstand, Brückendienst zu haben.

USS Chimera

Dieses Ereignis hat ihn nachdenklich gestimmt, auch da viele seiner Kollegen in den Labors auf den unteren Decks ums Leben gekommen sind.Kurze Zeit später wurde er, zusammen mit dem Rest der Pandora - Crew auf die USS Chimera versetzt. Als einziger verbliebener Geologe, bekam er das Labor des Abteilungsleiters, womöglich konnte er sich doch noch an den neuen Umstand gewöhnen. Die ersten Wochen auf der Chimera wurde Kell Zeuge eines Vulkanausbruchs, dem das Außenteam und er nur sehr knapp entkommen konnte. Dank seiner Vor - Ort Untersuchung des Vulkans, konnte man zweifelsfrei feststellen, dass es sich um einen, durch eine sehr starke Bombenexplosion im Untergrund, unnatürlichen Grund handelte. Alarmiert von dieser Tatsache führte er nebenbei Untersuchungen durch, inwiefern dies auf anderen Planeten anwendbar wäre. Weitere Außeneinsätze , die den Ensign ziemlich nervten, wurde er doch für Einsatzbereiche verwendet, die ihm überhaupt nicht lagen, folgten. Zu Sternzeit 72255,26 wurden er, Lieutenant Saya Levi, Crewman Marklin und Ensign Blackford splitternackt auf einen Planeten gebeamt. In einem unterirdischen Labor wurden ihm ohne sein Wissen Rückenmarkproben entnommen. Zusammen mit Levi, die körperlich sicherlich ein kleiner Lichtblick in dieser unangenehmen Situation war, durchsuchte er die Anlage. In einem weiteren Raum wurde aus diesen Rückenmarksproben ein Klon angefertigt, der bereits das Alter von 9 Jahren erreicht hatte, als er ihn fand. Dies änderte sein Bordleben zunächst schlagartig. Er konnte kaum schlafen, solange er nicht wusste, wie der Gesundheitszustand des Jungen war. Als der Check keine gesundheitlichen Probleme offenbarte, nahm er den Jungen unter seine Fittiche, auch wenn er sich selbst mit seinen 23 Jahren noch zu jung fühlte. Er nannte ihn Evan. Zusammen mit Ben Ryan, der sich sehr unwohl fühlte, sorgte er für seine Erziehung und bemerkte bei dem kleinen den selben Forscherdrang wie einst bei ihm.

Medizinische Daten

  • Sternzeit 67337,44 : Allgemeiner Medizinischer Check zur Sternenflottenaufnahme -=bestanden=-

Dienstakte

  • Sternzeit 67337,44: Aufnahme an der Sternenflottenakademie


Persönliches

Aussehen

Daven hat eine große Statur von etwa 1,86 Metern und einem Körpergewicht von knapp 75 Kilo. Er wirkt durchtrainiert und drahtig, jedoch ist er bei weitem nicht mehr in der Form wie zu seiner Fußballer und Akademiezeit. Sein Haar ist von schwarzer Farbe und mittellang, meist zerzaust aber relativ gepflegt. Sein Gesicht ist markant und meist von einem Dreitagebart gezeichnet und seine blauen Augen wirken meist müde und freundlich.