Dihydroxyalophilol

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Dihydroxyalophilol, eher bekannt als DHA oder unter dem Straßennamen Spirit, ist eine synthetische Verbindung, welche auf viele Spezies berauschend wirkt, bei einigen zur Abhängigkeit führt und somit als Droge verwendet wird. Während die spezifische Wirkung von Spezies zu Spezies verschieden ist, zeichnet die Substanz sich dadurch aus, dass dennoch eine berauschende Wirkung bei zahlreichen Spezies trotz des unterschiedlichen Metabolismus erreicht wird. So kann die Substanz als Droge an viele verschiedene Spezies verteilt werden und ist damit für Schmuggler und Händler flexibler als andere Substanzen, welche nur bei einer oder wenigen Spezies Wirkung zeigen. Zudem gibt es auch eine medizinische Anwendung bei einigen Spezies.

Herstellung, Besitz, Handel und auf einigen Welten auch der Konsum der Substanz sind in der Vereinigten Föderation der Planeten ohne behördliche Lizenz illegal.

Synthese

Die Substanz selbst ist durch die allermeisten Replikatoren aus technischen Gründen nicht replizierbar, was eine triviale Verbreitung verhindert. Allerdings gibt es zwei unterschiedliche, recht einfache Synthesewege ausgehend von einer Reihe von Substanzen, welche mit mäßigem Aufwand replizierbar sind. Dazu existieren natürlich weitere, welche aber komplexer sind.

Darstellungsweg 1

Die Darstellung erfolgt über zwei Substanzen, welche miteinander vermengt werden und direkt reagieren. Beide Grundstoffe stehen unter Überwachung und sind mit herkömmlichen Replikatoren durch eine softwareseitige Sicherheitssperre nicht replizierbar. Das Reaktionsprodukt ist ein Gemisch mehrerer Stoffe und enthält etwas 12% DHA-Anteil. Es ist von blau bis hellblauer Farbe und wird meist zu Pulver zermahlen.

Das Gemisch enthält weitere Stoffe, welche toxikologisch relevant sind und bei hohem Konsum zu einer Vergiftung führen können, was bei Spezies mit höherer DHA-Toleranz problematisch ist. Eine Abtrennung ist mit einem guten Replikator möglich, mit den meisten Standardsystemen jedoch nicht. Eine chemische Abtrennung ist ebenfalls eher aufwendig.

Darstellungsweg 2

Der zweite Darstellungsweg erfolgt über eine Erhitzung von Trialozytal, welches bei 410 K zu Hydroxyalophiolsäure und einem Nebenprodukt disproportioniert. Hierbei ist eine genaue Temperaturführung der Reaktion und die richtige Abkühlung wichtig um ein Weiterreagieren der Hydroxyalophiolsäure zu verhindern. Danach wird die Hydroxyalophiolsäure zu DHA reduziert.

Dieses Verfahren ist aufwendiger und erfordert weitaus mehr Fachkenntnis, allerdings lässt sich hierdurch sehr reines DHA herstellen. Trialozytal unterliegt in der Föderation zwar Kontrollen, ist als Industriestoff allerdings in großen Mengen im Umlauf, wodurch die Kontrolle in der Praxis schwierig ist.

Verbreitung

DHA ist im gesamten Alpha- und Betaquadranten mehr oder weniger verbreitet und ist auf den überwiegenden Welten illegal.

Organisierter Handel geschieht durch das Orion-Syndikat wie auch viele andere größere und kleinere kriminelle Organisationen. Der illegale Handel mit DHA steht im verdacht zahlreiche bewaffnete Konflikte zu finanzieren und wird vom Föderationssicherheitsdienst in einigen Regionen scharf bekämpft. Problematisch ist, dass die Verbreitung über ein Netzwerk von freien Raumstationen erfolgt, welche sich zum Großteil dem Zugriff der Föderation entziehen.

Verabreichung

Die Substanz wirkt bei den meisten Spezies im Gehirn, somit ist eine Verabreichung in die Blutbahn in der Regel das üblichste. Dies kann recht simpel über Hyposprays geschehen, allerdings auch über das einatmen von Aerosolen, Dämpfen oder Rauch, welcher mit DHA beladen wurde.

Wirkung

Hier wird die allgemeine Wirkung auf verschiedene Spezies bei deren durchschnittlichen Körpergewicht beschrieben. Bei einzelnen Individuen können die angegebenen Werte in den üblichen Variationen abweichen.

Die im folgenden genannten Mengen sind, sofern nicht anders Angegeben, reines DHA, welches direkt in die Blutbahn injiziert wurde.

Andorianer und Aenar

Durch die physiologische Ähnlichkeit ist die Wirkung auf Andorianer und Aenar nahezu gleich. Ab etwa 40 mg wird eine enthemmende Wirkung beobachtet, ab etwa 80 mg kommt es zu zunehmend stärker werdenden Lähmungserscheinungen. Ab 55 mg besteht bei mehrfachem Konsum ein großes Risiko einer körperlichen Abhängigkeit. Ab 150-250 mg werden die Lähmungen lebensbedrohlich. Die biologische Halbwertszeit beträgt 2,5 Stunden. Langfristiger Konsum führt zu einer Gewöhnung an etwa die doppelte Dosis, wobei eine Dosis über 300 mg dennoch in der Regel tödlich ist.

Bajoraner

Für Konsummengen von 150 bis 400 mg tritt eine stark analgetische Wirkung ein. Ab 450 mg tritt eine stimulierende Wirkung ein, die sich ab 1000 mg kaum noch steigern lässt. Lebensbedrohlich für Bajoraner sind Mengen ab 3-5 g. Bei Gewöhnung sind etwas die 1,5-fachen Mengen notwendig. Es kommt nach einigen Wochen zu einer körperlichen Abhängigkeit. Die biologische Halbwertszeit beträgt 2-5 Stunden, wobei der Zuckergehalt im Blut dafür maßgeblich ist.

Betazoiden

Die Substanz ruft ab etwa 4 mg Euphorie hervor, welche sich bis ca. 20 mg steigern lässt. Ab 8 mg tritt zunehmende Katatonie auf, ab 10 mg wirkt es als mäßiges Analgetikum, Vergiftungserscheinungen treten ab 50-80 mg auf. Eine Gewöhnung oder körperliche Abhängigkeit bei Langzeitkonsum tritt kaum auf. Die biologische Halbwertszeit liegt bei Betazoiden bei 1 – 1,5 Stunden.

Cardassianer

Mengen ab 15 mg regen den cardassianischen Metabolismus und den Stoffwechsel sowie Wachstumsprozesse an. Daher wird die Droge gerne von Sportlern für ihr Training verwendet, ist aber auch beim Training von Militär-, Sicherheits-, aber auch Rebellenkräften zu finden. Es tritt eine starke Gewöhnung auf (ca. Faktor 5-8). Abhängigkeitspotential existiert vor allem psychisch.

Denobulaner

Auf Denobulaner hat die Substanz ab 0,6 bis 1 g narkotisierende Wirkung und ist als Rauschdroge eher ungeeignet. Medizinische Anwendung ist allerdings nicht unüblich, wenn es zu einer Unverträglichkeit oder Komplikationen mit anderen Narkosemitteln gekommen ist.

Ferengi

DHA hat keine nennenswerte berauschende Wirkung auf Ferengi. Ab 750 – 1000 mg wirkt es allerdings vergiftend und schädigt das Gehirn.

Menschen

Schon 5 mg der Droge wirken halluzinogen. Mit etwa 10 mg setzt eine berauschende Wirkung ein. Ab ca. 25 mg findet eine allmähliche Schädigung des Langzeitgedächtnisses statt, bei der Erinnerungen in der Regel verändert und nicht zerstört werden. Anhaltender Konsum führt bei Menschen zu einer starken Gewöhnung an die Substanz, dass schließlich etwa die 5 bis 6-fache Menge konsumiert werden muss. Schädigungen des Gehirns sind ab 80-100 mg auch bei Gewöhnung nicht mehr auszuschließen. Die biologische Halbwertszeit beträgt etwa 4 Stunden.

Die Wirkung der Droge kann bei Menschen durch den Konsum von Alkohol gepuffert werden, da das Acetaldehyd bei diesen das DHA verändert. 1 Promill Blutalkoholspiegel kompensieren dabei grob 12-15 mg DHA.

Trill

Es tritt ab ca. 40 mg einen enthemmende und stimulierende Wirkung ähnlich des Alkohols auf, allerdings ohne dessen Lähmungseffekte. Ab 60-80 mg kann es zur Amnesie kommen. Bei Gewöhnung kann sich die Dosis bis zum 4-fachen steigern. Abhängigkeitspotential gibt es sowohl physisch als auch psychisch. Die biologische Halbwertszeit beträgt 45 Minuten.

Die Wirkung kann durch eine Reihe von Substanzen blockiert werden, welche die Rezeptoren für das DHA blockieren. Bei vereinigten Trill ist dies ein automatischer Abwehrmechanismus des Symbionts, sodass diese von der Droge nicht betroffen sind.

Vulkanier

Die Substanz führt ab 50 mg zu einer subjektiven Stabilisierung der emotionalen Kontrolle, wobei einhergehend die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen verstärkt wird. Während des Abbaus bilden sich allerdings Abbauprodukte, welche die emotionale Kontrolle schwächen und Emotionen eher anregen, was zur Verabreichung einer weiteren Dosis verleitet und ein starkes psychisches Abhängigkeitspotential für Vulkanier beherbergt. Ab 300 mg besteht die Gefahr in ein Koma zu fallen. Die biologische Halbwertszeit beträgt etwa 5 Stunden.

Romulaner lässt die Substanz launisch, aggressiv und waghalsig werden.