Diskussion:Sternenflotte

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Zuständiges Ministerium

Ministerium für Forschung und Verteidigung? Erinnert mich an das Ministerium für Wahrheit oder das Ministerium für Frieden. ;-) Das ist ja mal derbst noncanon. Sowas sollten wir mal unterinander abstimmen. Ach, wir haben ja eine Storykommission :D --T'Lara 20:47, 18. Jan. 2008 (CET)

Wie gut, dass ich das von Memory Alpha hab, was ja nach dem letzten Stand das Wahrheitsserum schlecht hin ist o.O. Aber ich gebe dir recht, dass wir uns da gernen mal drum kümmern können. - Adrian Shield 20:58, 18. Jan. 2008 (CET)

Militärische Begrifflichkeiten

Ich habe eine Bitte, da es wohl dazu kommen wird, dass der Artikel bald ausgebaut wird. Undzwar möchte ich darum bitten, dass er so neutral wie möglich verfasst wird, sprich definierende Begriffe wie "Militär, Soldat, Verteidigungsministerium" gemieden werden, da offen gestanden die sich im RS immer weiter ausbreitende Einreihung der Sternenflotte ins klassiche Militärschema nicht dem entspricht, was sie eigentlich ist und sein sollte.

Nun ist es halt so, dass manche die Sternenflotte gerne als reines Militär sehen möchten, das will ich denen auch nicht nehmen. Ich bitte nur um dasselbe Entgegenkommen den Leuten gegenüber, die die Sternenflotte noch als das sehen möchten, was sie zu Zeiten von TNG, dem Anfang von DS9 und sogar im Wesentlichen bei Voyager war... Nämlich "not a military organization, its purpose is exploration". Danke.

Wen es interessiert, ein an die Autoren gerichteter Auszug aus dem 'TNG Writer's Technical Manual' und dem 'Voyager Technial Manual' über die Sternenflotte, damit sie wussten, womit sie es da zu tun hatten: "The Federation Starfleet is an extraordinary organization dedicated to exploration, diplomacy, research and defense. Although its mission includes military elements vital to the Federation's survival, Starfleet does not primarily consider itself a military organisation in the 20th Century sense of the term. Think of a cross between the US Coast Guard, NASA and Jacques Cousteau's Calypso." -- Nadine Keller 22:05, 24. Mai 2011 (CET)

"Als oberster Befehlshaber in der militärisch ausgerichteten Kommandostruktur fungiert der Föderationspräsident."

Könnte man hier vielleicht zwischen Friedens- und Kriegszeiten differenzieren? Es war ja gerade in TNG sehr klar, dass in Friedenszeiten alles über den Föderationsrat und das Sternenflottenkommando lief, ein prominentes Beispiel wäre der Klingonische Bürgerkrieg, wo Vertreter des SFC an Bord der Enterprise waren, alles mit Picard abgesprochen haben und dann sagten "Wir teilen das dem Föderationsrat mit und warten auf deren Entscheidung". Ist halt nur eines von vielen Beispielen.

Selbst in DS9 lief in den ersten Staffeln alles über das SFC und den Föderationsrat. Und erst als es dann um den Dominionkrieg ging, wurde der Föderationspräsident aktiv. Ich würde einfach sagen, dass im Normalfall die SF direkt dem Föderationsrat gegenüber verantwortlich ist und dieser den Oberbefehl im Verteidigungs-/Kriegsfall vorübergehend an den Föderationspräsidenten überweist, damit kurzfristige, wichtige Entscheidungen nicht im demokratischen Prozess stecken bleiben. - Nadine Keller 09:38, 6. Feb. 2013 (CET)

Ich gedenke, die Sternenflotte als "Parlamentsarmee" zu beschreiben, mir fiel lediglich noch keine passende Formulierung ein. Der Oberbefehlshaber ist m.E. zudem nicht gleichbedeutend mit dem Auftraggeber. In den entsprechenden Artikelabschnitten möchte ich dies zu gegebener Zeit klarer herausstellen. - Kaaran 20:01, 6. Feb. 2013 (CET)

"Parlamentsarmee"? oO - Nadine Keller 21:27, 6. Feb. 2013 (CET)

-> " <- Parlamentsarmee -> " <- | Zitat Wikipedia: Anführungszeichen können außerdem verwendet werden, um Wörter, [...] und Teile eines [...] Wortes hervorzuheben, [...] von deren Verwendung man sich – etwa [...] durch die Unterlegung eines anderen Sinns – distanzieren möchte. Quelle - Kaaran 22:37, 6. Feb. 2013 (CET)

Danke für die Klarstellung. Du wirst sicher nachvollziehen können, weshalb ich bei dem Thema etwas misstrauisch geworden bin hier im RS :) - Nadine Keller 08:06, 7. Feb. 2013 (CET)

Auch wenn die Einreihung eines Wortes durch Anführungszeichen dann tatsächlich einen anderen Sinn darstellen kann, ist erstens wohl nicht ein jeder hier in der Lage so fein und subtil unterscheiden zu können, wie uns die Vergangenheit eindrücklich bewiesen hat, und zweitens impliziert allein die Verwendung des Wortes „Armee“ etwas, was diese Personen ungefiltert übernehmen könnten,völlig gleichgültig, ob da nun Anführungszeichen stehen oder nicht. Nichts anderes wollte Sabine wohl zum Ausdruck bringen. Ich selber bin tatsächlich sehr gespannt, wie der Artikel nach Deiner Überarbeitung aussehen wird, wünsche mir aber, dass hierbei tatsächlich ein tragfähiger Kompromiss gefunden wird.
Das dabei bereits begonnen wurde einzelne, in meinen Augen falsche, Wörter auszutauschen und dem Ganzen damit ein etwas neutralerer Anstrich verpasst wurde, werte ich jedoch als Schritt in die richtige Richtung. Reon 10:07, 7. Feb. 2013 (CET)


Ich bin ja fast soweit, dass wir ein neues Wort schaffen. Wir haben hier nur die Sprache des 20. Jahrhunderts, mit der wir die Dinge beschreiben können. Wer mal 400 Jahre zurück geht wird sich wundern wie sich die Bedeutung mancher Worte da verändert hat oder was es noch überhaupt nicht gab bzw. noch so gab. Warum können wir das Teil nicht einfach "militärisch" nennen? Wenn ihr mal auf den Wortstamm schaut, dann ist das trotzdem zutreffend, aber im 24. Jahrhundert hat sich der Begriff sicher wieder gewandelt. Versucht das doch mal zu beherzigen.
Der Begriff Parlamentsarmee drück i.Ü. genau das aus, was du, Nadine, gefordert hast. Einen "Verteidigungsfall" scheint es allerdings nicht zu geben, das hätten wir Inplay ja auch schon zahllose Male sehen müssen. ;) - 11:52, 7. Feb. 2013 (CET)


Wenn ich alles beherzigen sollte, was in dieser Hinsicht bereits gekommen ist, dann würde ich aus dem Beherzigen nicht mehr herauskommen. Darüber hinaus ist das auch noch sachlich falsch. Die Aussage, dass die SF keine militärische Organisation ist, kommt von Picard selbst, also aus den Serien, welche wohl den Wortsinn des 24. Jhdt. berücksichtigen, möchte man meinen. Möglicherweise sollte man auch das mal beherzigen.
Darüber hinaus sprach aber auch bereits von einem Kompromiss und bin auch bereit, auf die Leute zuzugehen, welche die Dinge anders sehen als ich. Jedoch erwarte ich das auch von der Gegenseite. Reon 12:24, 7. Feb. 2013 (CET)


Reon trifft damit den Punkt recht genau. Die Serie selbst hat laufend betont, dass die Sternenflotte kein Militär ist. Die Aussage von Picard war die deutlichste, ist aber nur ein Beispiel. TNG, (ENT) und selbst VOY haben immer darauf bestanden, dass die Sternenflotte der Forschung und Diplomatie verschrieben ist und immer, wenn eine andere Spezies kam und meinte, wieso die dann so schwer bewaffnet sind, kam als Antwort: Wir sind kein Militär, wir haben nur lernen müssen, dass man sich verteidigen können muss, wenn man im All auf sich alleine gestellt ist. Selbst DS9 hat in den ersten Staffeln vor dem Dominion immer darauf bestanden, dass das keine Soldaten sind. Erst mit dem Dominionkrieg ging es dann los, dass man die SF hier und da als "militärisch" bezeichnete, da hat es dann aber auch gepasst, denn das war so ein "Verteidigungsfall", von dem ich gesprochen habe: Die Existenz der gesamten Föderation war bedroht. Und wie öfters in DS9 und später in ST IX gesagt wurde, gab es im 24. Jahrhundert neben dem Dominionkrieg nur die Borgbedrohung, wo die Föderation derartig Probleme hatte, dass die SF den Forschungsaspekt fast völlig beiseite schieben musste. Und auch erst mit den Borg hat die Sternenflotte überhaupt darüber nachgedacht, mit der Defiant "Kriegsschiffe" zu bauen, die sie nicht einmal so nennen wollte, weil es völlig gegen deren Selbstverständnis ging, wie Sisko während der Konferenz betont hat. Vielleicht sollte sich der ein oder andere diese Konferenz bei Zeiten nochmal ansehen, sie ist ziemlich aufschlussreich, da selten so klar gesagt wurde, wie die Sternenflotte zu dem Thema steht. Und das in der Serie, die überhaupt erst damit angefangen hat, die SF militärisch darzustellen.

Darüberhinaus ist mir - wo wir schon von heutigen Verhältnissen sprechen - auch kein Militär auf dieser Welt bekannt, das seine Mitglieder NIEMALS als Soldaten bezeichnet und ein riesen Problem damit hat, eine Schiffsklasse als Kriegsschiff zu beschreiben, sondern für solche Spezialfälle (ja, ein Militär, bei dem Kriegsschiffe ein Spezialfall sind, dass ich nicht lache) extra neue Klassifikationen einführt, um sich vor dem Konflikt mit dem eigenen Selbstverständnis zu drücken.

Und mal davon abgesehen, dass die SF in der Serie so beschrieben wurde, ging (wie oben bereits erwähnt) auch an die Autoren der Serien eine entsprechende "Weisung" raus: "Although its mission includes military elements vital to the Federation's survival, Starfleet does not primarily consider itself a military organisation in the 20th Century sense of the term. Think of a cross between the US Coast Guard, NASA and Jacques Cousteau's Calypso." Der bloße Gedanke, dass die SF ein richtiges Militär im heutigen Sinne ist geht doch schon völlig gegen die Zukunftsvision von Roddenberry, darüber scheint auch niemand nachdenken zu wollen. Wieso sollte er den zentralen Aspekt seiner Serie so ausrichten, dass es völlig entgegen der Ideen geht, die er für Star Trek hatte? Das macht hinten und vorne keinen Sinn.

Ich habe vor ein paar Wochen in der SK eine ziemlich ausführliche Erklärung gepostet gehabt, wo ich genau darauf eingegangen bin, wie die SF aus Sicht der Serie und auch auf Basis der zur Verfügung stehenden Hintergrundinfos gedacht war. Das hat aber keinen interessiert, weil die SK lieber wollte, dass wir Soldaten spielen. Meine ganzen Erklärungen und Verweise auf die Serie und Hintergrundinfos haben niemanden interessiert, stattdessen wurde wie jetzt schon wieder nur damit argumentiert, wie es heutzutage funktioniert. Und das hat absolut nichts mehr mit Star Trek zu tun, denn Star Trek beschreibt eine Gesellschaft, die kaum mehr etwas mit der heutigen Menschheit zu tun haben soll. Vlt wäre ja jemand aus der SK so freundlich, meinen Post mal zu veröffentlichen, auch wenn ich daran starke Zweifel habe... - Nadine Keller 12:52, 7. Feb. 2013 (CET)


(Wie üblich versucht "TL;DR" drunter zu schreiben...) Ob man die Sternenflotte nun als Militär bezeichnen will oder nicht - Ich denke es gibt durchaus Argumente die dafür sprechen und auch solche, die dagegen sprechen - so lange wir uns einig sind, dass die SF auch eine militärische Rolle erfüllt, sich aber vorzugsweise anderen Dingen widmet, wo ist das Problem? Der Artikel wird auch in Zukunft sicherlich nicht glatt heraus behaupten, dass die Verteidungskräfte der Föderation zu sein, die einzige Aufgabe der SF ist. - ☁ Storm 15:05, 7. Feb. 2013 (CET)


Leider ist das nicht so einfach, Jason. Denn die wenigsten Spieler scheinen sich dieses Umstandes wirklich bewusst zu sein, geschweige denn sich eine differenzierte Meinung dazu bilden zu können, die auf der gesamten Serie und den Hintergrundinfos beruht, die es gibt. Bei vielen Spielern scheinen sich viel mehr late DS9, late ENT und die Ballerfolgen von Voyager eingeprägt zu haben (Janeway wurde ja gegen Ende auch immer schießwütiger). Und das sage ich nicht einfach so, sondern es spiegelt meine Erfahrung wieder, da ich bereits unzählige Unterhaltungen dieser Art sowohl off- als auch inplay hatte und meistens hieß es von der Gegenseite nur: Wir sind Soldaten, Offiziere und Unteroffiziere müssen (privat) strikt getrennt werden (soziale Abgrenzung innerhalb der Sternenflotte, das passt natürlich total zu Star Trek), Zivilisten haben hier nichts zu suchen, Forschung ist nebensächlich, das hier ist ein Kriegsschiff und die Hauptaufgabe der SF ist es, Terroristen und Piraten zu jagen sowie feindliche Invasoren zu bekämpfen.

Und mir kann auch niemand sagen, dass es keine entsprechenden Tendenzen bei den Leuten im RS gibt, die es eigentlich besser wissen müssten. Man muss nur die Augen aufmachen, dann springt das einen sofort an, sowohl im Wiki als auch außerhalb. Und man hat mir gegenüber auch mehr als einmal deutlich gemacht, dass man scheinbar nichts anderes für das RS möchte, als die SF zum reinen Militär verkommen zu lassen, unabhängig davon, ob die Serie etwas anderes gesagt hat. Und das hat sie: Sie hat mehr als einmal deutlich gemacht, dass die Sternenflotte kein Militär ist, am deutlichsten mit Picards einprägsamen Worten: "Starfleet is not a military organization. Its purpose is exploration."

Nur dass das einigen Leuten nicht zu gefallen scheint, die daher systematisch ignorieren, was die Serie dahingehend vorgegeben hat. Denn was die Sternenflotte wirklich ist, ist denen zu langweilig und macht keinen Spaß. Und wenn das auf manchen Schiffen so ist, dann ist das ja auch okay, in der Vergangenheit konnten schließlich durch die eher neutrale Beschreibung der Sternenflotte beide Seiten befriedigt werden. Doch in den letzten Monaten hat sich das grundlegend verändert, die SF wird immer mehr zum Militär gemacht und das wirkt sich auf das gesamte RS aus, schon soweit, dass man dafür an den Pranger gestellt wird, wenn man etwas anderes behauptet (letztens erst von einer entsprechenden Inplay-Situation gehört, an der sogar ein SK Mitglied beteiligt war, das die "SF = Militär" Gleichung propagiert hat). Und deswegen ist das hier auch so problematisch, denn dadurch wurde das Gleichgewicht zerstört, das beiden Seiten ermöglich hat, hier im RS ihr Star Trek zu erleben... - Nadine Keller 16:49, 7. Feb. 2013 (CET)