Doktor

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Als Doktor wird ein akademischer Grad bezeichnet, der von Hochschulen der Föderation verliehen wird. Man unterscheidet zwei Formen von Doktortiteln: Forschungsdoktorate und Berufsdoktorate, die auf unterschiedlichen Weg erworben werden können.

Offiziell werden Doktortitel in ihrer Originalbezeichnung hinter den Namen gestellt, z.B. Max Mustermann, Ph.D. Informell und als Anrede ist es auch möglich, ihn als Dr. vor den Namen zu stellen, z.B. Dr. Max Mustermann. Mehrere Doktortitel werden dabei abhängig von der Anzahl der Doktortitel z.B. als "Dr. Dr." oder "DDr." geführt, alternativ kann auch die Abkürzung "Dr. mult." verwendet werden.

Die seltener anzutreffenden, deutschen Doktorwürden werden immer vor den Namen gestellt, z.B. Dr. rer. nat. Max Mustermann oder kurz Dr. Max Mustermann. Sie können allerdings auch als Ph.D. geführt werden.

Eine Person, die einen Doktortitel trägt, hat ein Anrecht darauf, mit Doktor angesprochen zu werden. Dies gilt sowohl für Forschungs-, wie auch für Berufsdoktorate.

Forschungsdoktorat

Forschungsdoktorate (Research Degree) stellen den höchsten akademischen Grad innerhalb der Föderation dar und werden von Hochschulen mit Promotionsrecht (zumeist Universitäten) in Anerkennung wissenschaftlicher Forschung verliehen, die in Form einer Dissertation (Doktorarbeit) veröffentlicht werden muss. Das Verfahren zum Erwerb eines Forschungsdoktorats wird Promotion genannt. Das am weitesten verbreitete Forschungsdoktorat ist der universell vergebene Doctor of Philosophy (Ph.D.).

Seltener anzutreffen sind traditionelle Doktorwürden, z.B. der Doktor der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) mit Ursprung in Deutschland. Diese entsprechen dem Ph.D. und können auch als solcher geführt werden.

Der Erwerb eines Forschungsdoktorats nimmt einschließlich Forschungsarbeit und Promotion zumeist drei bis vier Jahre in Anspruch. Voraussetzung für die Teilnahme an einem Promotionsverfahren ist ein abgeschlossener Master-Studiengang oder ein anderer, gleichwertiger Studiengang. Desweiteren ist ein Forschungsdoktorat Voraussetzung dafür, um als Professor an einer Universität tätig zu werden. Davon ausgenommen sind medizinische Hochschulen, an denen bereits ein Berufsdoktorat (MD/DMS/DMD) ausreichend ist, um als Professor in der Medizin tätig zu werden.

Es gibt auch Doktorate, die zwar eine Promotion voraussetzen, aufgrund ihrer geringen Anforderungen allerdings nicht als PhD anerkannt werden. Sie stellen eine Zwischenstufe zwischen Berufsdoktorat und PhD dar, sind aber kaum verbreitet und meistens nur traditionsbedingt erhalten geblieben. Ein Beispiel hierfür ist der Doktor der Medizin (Dr. med.) mit Ursprung in Deutschland, der postnominal auch als D.Med. geführt werden kann.

Informationen zum Promotionsverfahren im Rollenspiel sind hier zu finden. Folgende Spielercharaktere haben ein Forschungsdoktorat erworben:

Fachbereich Doktorgrad Spielercharakter Entsprechung Dissertation
Ingenieurswissenschaften Dr.-Ing. Nadine Sophie Keller Ph.D. Link
Kulturwissenschaften Dr. rer. cult. Marie-Louise Davion Ph.D. -
Medizin Dr. rer. medic.
Dr. med.
Dr. med.
Gebo Lavin
Lexa Jarot
Sabine Keller
Ph.D.
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Link
Link
Physik Dr. rer. nat.
Dr. rer. nat.
Dr. rer. nat.
Adrian Shield
Ian Kerensky
Nadine Sophie Keller
Ph.D.
Ph.D.
Sc.D.
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Link
Psychologie Dr. phil.
Dr. phil.
Dr. phil.
James S. Sunrise
Siw Istad
Tosk Trallun
Ph.D.
Ph.D.
Ph.D.
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Link
Sonstiges Dr. sc. rer. omn. Bastian Erricson Ph.D. -


Berufsdoktorat

Berufsdoktorate (Professional Degree) werden in wenigen Studiengängen ohne zusätzliche Promotionsleistung mit dem Abschluss des Studiums vergeben. Es handelt sich dabei um berufsqualifizierende Hochschulabschlüsse, die besondere praktische Kompetenzen und Fähigkeiten im jeweiligen Fachgebiet unterstreichen sollen, was allerdings mehr dazu dient, Sicherheit gegenüber der Klientel zu vermitteln.

Die bekanntesten Berufsdoktorate findet man im gesundheitlichen Sektor: Der Doctor of Medicine (M.D.) für Ärzte, der Doctor of Dental Surgery (D.D.S.) bzw. Doctor of Dental Medicine (D.M.D.) für Zahnärzte und der Doctor of Psychology (Psy.D.) für klinische Psychologen, wobei letzterer eine Alternative zum Master of Science darstellt, der eher von nicht-klinischen Psychologen gewählt wird.

Somit tragen sämtliche Ärzte nach Abschluss ihres Studiums einen Doktortitel, den M.D., was eine Promotion überflüssig macht, es sei denn, sie wollen als Medizinwissenschaftler in der Forschung tätig werden. In diesem Fall können sie zusätzlich einen Ph.D. erwerben, indem sie nach dem Studium promovieren.

Berufsdoktorate stellen dabei keinen Ersatz für Forschungsdoktorate dar, da sie aufgrund der fehlenden Promotionsleistung eher einem Master-Abschluss entsprechen. Jedoch hat der Träger ebenso wie ein promovierter Wissenschaftler ein Anrecht darauf, mit Doktor angesprochen zu werden.

Hinweis: Die Sternenflottenakademie vergibt mit Ausnahme des MD und DDS/DMD keinerlei Berufsdoktorate an ihre Absolventen.