Emyla Nere

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Emyla Nere ist Bildungsminister der Vereinigten Föderation der Planeten im Kabinett von Präsident James Trimborn, sowie als überzeugte Royalistin Mitglied der Union für Recht und Ordnung.

Geboren wurde sie auf Trill, wo sie eine behütete Kindheit bei ihren Eltern verbrachte, beides Landarbeiter auf einer Plantage für Scholua-Beeren. Die konservativ geprägten Eltern führten Emyla schon früh an politische Inhalte heran, ihr wahres Interesse daran entdeckte die junge Frau jedoch erst mit Beginn ihres Studiums der Föderationsgeschichte, wo sie sich besonders auf Außenpolitik und die Geschichte der Sternenflotte konzentrierte. Ihren Abschluss machte sie schließlich 2379 mit dem Thema "Konflikte im 23. Jahrhundert: Die Verfehlungen der föderalen Rüstungspolitik in den 2250er Jahren". Die Dissertation brachte ihr den akademischen Grad einer Dr. rer. cult. ein. Ein weiterer Bonus ihres Studiums war der Titel der Vizeföderationsmeisterin im Karaoke-Singen.

Nach der Promotion entschloss sich Emyla zunächst, ein Training in der Symbiosekommission aufzunehmen, um zu den wenigen Auserwählten zu gehören, denen es vergönnt war, einen Symbionten zu empfangen. Nach einem Jahr musste sie das Training jedoch abbrechen, nahm aber die Eindrücke des stark autoritär geprägten Systems an der Kommission mit sich.

Die folgenden Jahre arbeitete Emyla zunächst auf dem freien Markt als Historikerin und engagierte sich zunehmend in der Vertretung der royalistischen Fraktion auf Trill, bis sie entschloss, sich vollends auf eine Laufbahn als Politikerin einzulassen. Zunächst fand sie eine Anstellung als Generalsekretärin der Royalisten, bis es ihr gelang, in das Parlament von Trill gewählt zu werden.

2386 schließlich kandidierte Emyla für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Föderation der Planeten. Ihr Wahlkampf, protegiert und unterstützt von zahlreichen Größen - z.B. Det Villan und Akeen - wie auch der politischen Rechten, war ein voller Erfolg und so gelangte sie bis in die letzte Runde, wo sie gegen ihren Konkurrenten James Trimborn aber am Ende unterlag.

Dennoch hatte ihr Weg in Regierungskreisen kein Ende gefunden, denn aufgrund des knappen Wahlergebnisses erhielt sie das Amt der föderalen Bildungsministerin, was ein thematischer Schwerpunkt ihres Wahlkampfes gewesen war.