Erde

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats April 2009. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.

Die Erde (auch lat. Terra) ist der 3. Planet im Sol-System und besitzt die Klasse M. Die einheimische intelligente Spezies sind die Menschen. Der Planet liegt im Föderationssektor 001 und ist eines der Gründungsmitglieder der Vereinigten Föderation der Planeten. Heutzutage ist sie wissenschaftliches und politisches Zentrum der Föderation.

Lage und Geographie

Die Erde ist der dritte Planet im Sol-System im Föderationssektor 001 bzw. Sol-Sektor und liegt im Alphaquadranten. Der Planet besitzt einen Mond (Luna), der im 24. Jahrhundert mit mehreren Kolonien besiedelt ist.

Die Erdoberfläche besteht zu zwei Dritteln aus Wasser und zu einem Drittel aus Landmassen. Die Wasserflächen lassen sich grob in drei Ozeane einteilen: Atlantik, Pazifik und Indik oder Indischer Ozean. Die Landfläche besteht aus den sieben Kontinenten Afrika, Antarktis, Asien, Australien, Europa, Nordamerika und Südamerika.

Auf der Erde gibt es sowohl städtische als auch ländliche Gegenden. Städtische Ballungszentren wie z.B. San Francisco oder Peking verbinden Denkmäler der Geschichte wie die Golden Gate Bridge und alte Häuser mit moderneren Komplexen wie die Gebäude des Föderationsrates.

Mount Everest

Berühmte Orte und Bauwerke sind zum Beispiel:

  • Golden Gate Bridge
  • Eiffelturm
  • Millennium Gate
  • Stonehenge
  • Chinesische Mauer
  • Vulkanische Konsulate
  • Mount Everest
  • Marianengraben

Klima

Das Klima auf der Erde kann in verschiedene Klimazonen unterteilt werden. Da die Bereiche auf der Südhalbkugel spiegelverkehrt äquivalent zu denen der Nordhalbkugel sind, betrachtet man nur letztere. Je nach Sonneneinstrahlung ergibt sich das Klima der Zone.

  • Die Polare Zone von den Polen bis zu den Polarkreisen ist die kälteste Zone der Erde mit einer Durchschnittstemperatur von 0 °C.
  • Die Gemäßigte Zone ist die zweitkälteste Zone der Erde. Die durchschnittliche Temperatur ist ca. 8 °C. Hier gibt es große Unterschiede zwischen den Jahreszeiten.
  • Die Subtropische Zone ist die zweitwärmste Zone und liegt zwischen dem 40. und 25. Breitengrad. Die Durchschnittstemperatur ist 16 °C.
  • Die Tropische Zone ist die wärmste Zone auf dem Planeten. Außerdem ist es auch die feuchteste Klimazone. Die Durchschnittstemperatur ist ungefähr 24 °C

Da die Erdachse nicht senkrecht zur Rotationsebene ist, ist Sonneneinstrahlung auf der Erde zu verschiedenen Zeitpunkten im Jahr verschieden groß. Dadurch entstehen verschiedene Jahreszeiten auf der Erde vom warmen Sommer über die gemäßigten Jahreszeiten Herbst und Frühling bis zum kalten Winter. Wenn auf der Nordhalbkugel Sommer ist, so ist auf der Südhalbkugel Winter und umgekehrt.

Die gesamte klimatische Entwicklung wird in Echtzeit durch ein fortgeschrittenes Wetterkontrollsystem überwacht und nötigenfalls beeinflusst.

Büro des Präsidenten in Paris mit Blick auf den Eiffelturm

Politik und Bildung

Auf der Erde gibt es ungefähr 200 einzelne Nationalstaaten, die durch die Vereinte Erdregierung vertreten werden und oft auch nochmals in Untergruppen zusammengeschlossen sind. Die Europäische Allianz zum Beispiel umfasst mehrere europäische Staaten. Trotz der Weltregierung sind viele Erdbürger auf das kulturelle Erbe ihrer Nation Stolz und sehen sich nicht nur als Erdling sondern zum Beispiel auch als Deutscher. Die Vereinte Erde ist ein Gründungsmitglied der Vereinten Föderation der Planeten und auch der Sitz vieler wichtiger Föderationsorgane. So hat der Föderationspräsident seinen Amtssitz im französischen Paris. Ebenso tagt dort der Föderationsrat. Dort wird die Erde zur Zeit von Aminata Sinaba und Clyde Murray vertreten.

Die Erde ist ein interstellares Zentrum der Lehre und Sitz vieler berühmter Universitäten und Institute, wie zum Beispiel der Cambridge-Universität in England, der Pennington School in Neuseeland oder der University of California.

Sternenflottenhauptquartier 2372

Sternenflotte

Auch militärisch ist die Erde ein bedeutender Standort. Die Sternenflotte, das Militär der Föderation hat seinen Hauptsitz in Sausalito, San Francisco. Im Sternenflottenhauptquartier treffen die Admiräle wichtige Entscheidungen, die Auswirkung auf die gesamte Föderation haben. Viele Sternenflottenoffizier war während seine Karriere für vier Jahre auf der Erde stationiert, nämlich während ihrer Ausbildungszeit in der Sternenflottenakademie, die sich ebenfalls in San Francisco befindet. Hier werden die Besten der Besten zu noch besseren Offizieren ausgebildet, die geeignet für den oftmals gefährlichen Dienst an Bord eines Sternenflottenraumschiffes sind.

Neben den Anlagen in San Francisco betreibt die Sternenflotte zahlreiche orbitale Strukturen. Die Erdorbitalstation dient als Hafen für heimkehrende und aufbrechende Sternenschiffe und ist auch für einfache Wartungsarbeiten gerüstet. Die Versorgung von angedockten Schiffen ist besonders einfach. Zahlreiche Raumwerften, wie die San-Francisco-Flottenwerft oder die McKinley-Station umkreisen die Erde und produzieren die stolzen Raumschiffe der Föderation.

Geschichte

Die Geschichte der Erde ist hauptsächlich die Geschichte der Menschheit. Sie lässt sich in verschiedene Perioden einteilen.

Prähistorische Geschichte

Vor ca. 5 Milliarden Jahren verdichtet sich die Erde zusammen mit ihrer Sonne Sol aus dem Sonnennebel. Durch Bombardements mit Meteoren erhitzt sich die Erde stark und es entsteht Erdmantel und Erdkruste. Schwere Elemente sacken in Richtung des Erdkerns, während die leichten Elemente oben bleiben, wodurch die Erdkruste hauptsächlich aus Silikatgesteinen besteht und der Planet eine Sauerstoff-Stickstoff-Atmosphäre aufweist.

Vor ungefähr 2 Milliarden Jahren entwickeln sich aus Aminosäuren die ersten einzelligen Lebensformen auf der Erde. Diese Entwickeln sich weiter zu vielzelligen Organismen, die zunächst die Weltmeere bevölkern und schließlich auch das Land okkupieren.

Vor ungefähr 240 Millionen Jahren entwickeln sich die Dinosaurier, risiege Reptilien, und dominieren die Erde für ca. 170 Millionen Jahre, bis sie abrupt bei einem der größten Massensterben auf der Erde vor ca. 60 Millionen Jahren ausgelöscht werden.

Erste Funde menschenartiger Wesen datieren ungefähr 4 Millionen Jahre zurück.

Steinzeit

In der Altsteinzeit vor ca. 2 Millionen Jahren gelingt es den Vorfahren der Menschen sich erste, einfache Werkzeuge zu Nutze zu machen. Der Homo Sapiens Sapiens entwickelt sich vor 150.000 Jahren und setzt sich gegen andere Humanoide Rassen durch, wie zum Beispiel die Neandertaler. Wie sich später herausstellen soll, ist die Entwicklung von humanoidem Leben kein Zufall, sondern wurde zumindest beeinflusst durch eine humanoide Spezies, die zu diesem Zeitpunkt bereits ausgestorben ist und als Urhumanoid bekannt ist.

In der Jungsteinzeit vor ca 9000 bis 1500 Jahren entstehen erste Hochkulturen in Indien, Sumerien, Babylon, Ägypten und Mykene.

Antike

In Europa beginnt ca. 800 v.Chr. (vor Christus) die Blütezeit des antiken Griechenland. Die Olympischen Spiele werden zum ersten Mal ausgetragen, in Athen entsteht 600 v.Chr. die erste Demokratie. Die Maya-Kultur und das Perserreich haben ihre Blütezeit.

Der Sage nach wird die Stadt Rom 753 v.Chr. von den Brüdern Romulus und Remus gegründet. Nachdem der letzte römische König 510 v.Chr. vertrieben wird, entsteht die Römische Republik, ein bisher noch nicht da gewesenes demokratisches System, das die Grundlage für die moderne Demokratie und Rechtssprechung legt. Die Römer breiten sich schnell über Italien aus, bezwingen andere große Stadtstaaten, wie Karthago und werden die dominante Kraft im Mittelmeerraum. Im ersten Jahrhundert v.Chr. kommt es zu einer Reihe von Bürgerkriegen, die schließlich in der Ersetzung der Demokratie durch ein Kaisertum resultieren. Das Römische Reich umfasst nun das heute Italien, Griechenland, Kleinasien, Ägypten, Nordafrika, Spanien, Frankreich und England. Die Bedeutung von Religion innerhalb des Reiches nimmt stark an Bedeutung zu, es kommt oft zu Verfolgungen von Christen, Anhänger der Lehre des um 4 v.Chr. geborenen Jesus Christus. 400 AD (lat. Anno Domini - Im Jahre des Herren) wird das Reich geteilt in das Weströmische Reich mit der Hauptstadt Rom und das Oströmische Reich mit Hauptstadt Konstantinopel (heutiges Istanbul). Durch die Völkerwanderung der Germanen, die sich auf imperialem Gebiet ansiedeln werden beide Reiche arg bedrängt. Der Niedergang Roms und des Weströmischen Reiches im Jahr 476 markiert das Ende der Antike und den Beginn des Mittelalters.

Mittelalter

Im Frühmittelalter beginnen sich die gesellschaftlichen und technologischen Standards des Mittelalters zurück zu entwickeln. Die christliche Religion setzt sich in Europa durch. Es entsteht das Lehnswesen, der Feudalismus und das Rittertum. Das Fränkische Reich entsteht ca 500 AD und wird 800 AD geteilt. Aus dem Ostteil entsteht 962 das Heilige Römische Reich, an dessen Spitze Kaiser und Papst stehen.

Das Hochmittelalter vom 11. bis zum 13. Jahrhundert AD bringt die ersten Kreuzzüge nach der heiligen Stadt Jerusalem und mit der Inquisition die Verbrennung von Hexen und Ketzern mit sich. Das Klosterleben hat seinen Höhepunkt. Benediktiner, Zisterzienser und Franziskaner leben in hunderten von Klöstern überall in Europa und sorgen mit dafür, dass zahlreiche romanische und gotische Kirchen und Kathedralen zu Ehren des christlichen Gottes errichtet werden.

Im Spätmittelalter werden tausende von Menschen durch den Hundertjährigen Krieg (1339 - 1454) und die Pest dahingerafft. Im Jahr 1450 erfindet Gutenberg den Buchdruck. 1453 geht mit der Eroberung von Konstantinopel auch das oströmische Reich unter. Die dunklen Jahre des Mittelalters kommen zu einem Ende.

Neuzeit

Im Jahr 1492 segelt Christoph Kolumbus über den Atlantik und entdeckt den amerikanischen Kontinent. Mit dem Anschlag seiner 95 Thesen löst Martin Luther 1517 die Reformation in Europa aus. Luthers Bibelübersetzung wird als eines der ersten Bücher gedruckt (Gutenbergbibel). Es kommt zu Religionsunruhen in Europa, die 1555 mit dem Augsburger Religionsfrieden enden. Gleichzeitig wagen sich immer mehr Entdecker über den Atlantik.

Mit der Revolution in England 1688/89 und der Bill of Rights werden wieder gewisse demokratische Grundlagen geschaffen. 1776 erklären die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Unabhängigkeit von England. 1789 wird der absolutistische französische König in der Französischen Revolution abgesetzt und später hingerichtet. 1799 kommt Napoleon in Frankreich an die Macht und erobert große Teile Europas in den folgenden Jahren. Nachdem Napoleon besiegt ist kommt es zu Neuordnungen in Europa, die großen Nationalstaaten entstehen Mitte des 19. Jahrhunderts. In Amerika kommt es zum Bürgerkrieg, die europäischen Mächte teilen den Rest der Welt unter sich auf.

Mit der Erfindung der Dampfmaschine beginnt die Industrialisierung, Eisenbahnen und Fabriken wachsen aus dem Boden. Ende des 19. Jahrhunderts kommt es zu einem Wettrüsten der europäischen Nationalstaaten, 1914 bricht der erste Weltkrieg aus. Er bringt 10 Millionen Tote mit sich und endet 1918. Es kommt zu Revolutionen in Russland und Deutschland, das kommunistische Russland und die Weimarer Republik entstehen. 1930 sorgt die Weltwirtschaftskrise für den Zusammenbruch des Finanzmarktes. In Deutschland wird Adolf Hitler 1933 Reichskanzler und schließlich der Führer. 1939 beginnt Deutschland den 2. Weltkrieg, der 1945 mit Kapitulation der Deutschen und dem Abwurf von Atombomben auf Japan endet.

Während man in Europa aufbaut, spaltet sich die Welt in zwei Teile: den Kommunistischen in Osten und den Kapitalistischen im Westen. Der sogenannte Kalte Krieg endet 1991 mit dem Verfall der Sowjetunion, der treibenden Kraft des Ostblocks.

21. Jahrhundert

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts beginnt die Menschheit nach den Sternen zu greifen, erste bemannte Flüge zu Mars und Saturn finden statt. 2018 machen Fortschritte im Antriebssystem Schläferschiffe überflüssig. Währenddessen wird auf der Erde die Kluft zwischen Besitzenden und Besitzlosen immer größer. In Amerika werden 2020 in größeren Städten Zufluchtsdistrikte errichtet, in denen Obdachlose und Arbeitslose zwar eigentlich unterstützt werden sollen, aber schließlich eher darin gefangen werden. 2024 führen die Bell-Unruhen zur Schließung der Distrikte.

In den dreißiger Jahren ersetzen Schwebeautos die herkömmlichen Gefährte und das Fernsehen wird mehr und mehr verdrängt. Globale Kommunikation ist über ein ausgewachsenes Kommunikationsnetz keine Schwierigkeit mehr.

2053 beginnt der Dritte Weltkrieg. Der Krieg wird mit atomaren Waffen geführt und bringt ungefähr 600 Millionen Tote mit sich. Die meisten ehemaligen Metropolen werden zerstört, Recht und Ordnung kann von den zerstörten Regierungen nicht mehr aufrechterhalten werden. 2063 werden Feindseligkeiten mit einem globalen Waffenstillstand beendet.

Im selben Jahr gelingt Zefram Chochrane am 5. April der erste Warpflug und zieht die Aufmerksamkeit des vulkanischen Schiffes T'plana-Hath auf sich. Es kommt zum ersten Kontakt zwischen Vulkaniern und Menschen. In den nächsten 50 Jahren befreit sich die Menschheit von Krankheit, Armut und Krieg.

22. Jahrhundert

Gärten der Sternenflottenakademie

Im 22. Jahrhundert wächst die Menschheit zusammen. Nach Jahrtausenden voller Konflikte wird 2113 die erste vereinte Weltregierung gegründet, der sich zuletzt Australien 2150 anschließt. Die Menschheit beginnt durch die Ausnutzung des Warpantriebs in die Galaxis zu expandieren. 2103 werden die ersten Marskolonien gegründet. Es kommt schnell zu Konflikten mit anderen Rassen. Von 2154 bis 2160 werden die romulanischen Kriege mit Atomwaffen ausgetragen, der sich anschließende Waffenstillstand wird über Radio verhandelt und schließt die Gründung der Romulanischen Neutralen Zone ein.

2161 wird die Vereinte Föderation der Planeten gegründet. Der Föderationsrat hat seinen Sitz in San Francisco, zusammen mit der Sternenflottenakademie. Der Präsident residiert in Paris. Im selben Jahr wird auch die Sternenflotte gegründet und beginnt mit der Erforschung des Weltalls.

23. und 24. Jahrhundert

Viel ändert sich von nun an auf der Erde nicht mehr. Der Planet ist nun ein grüner, utopischer Planet, die Schwerindustrie wurde in das Weltall verlegt, um weite Strecken zurück zu legen verwendet man Transportertechnologie, Verbrechen ist nahezu unbekannt und die wenigen Kriminellen werden in kleinen Strafkolonien gehalten. Ebenfalls hat sich der Erde als hervorragender Bildungsstandort etabliert. Das Daystrom-Institut, die Sternenflottenakademie und auch einige der Traditionsuniversitäten wie z.B. Cambridge in England dienen dem Wissenserwerb.

Während dieser Zeit muss die Erde auch wiederholt extraterrestrischen Bedrohungen entgegentreten. Dazu zählt unter anderem die Walsonde 2286, der Angriff der Borg 2367 und die Infiltration durch die Gründer 2372. Alle Bedrohungen können erfolgreich abgewendet werden.