Ferog

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats Oktober 2014. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.


Ferog ist der alleinige Gesellschafter von Liaveo Natur A.S. und ein zwielichter Geschäftsmann mit verschiedenen Firmen und Beteiligungen im Raumgebiet zwischen der Talarianischen Republik und der Ferengi-Allianz.

Charakter

Ferog ist ein typischer Ferengi, der nur auf seinen Profit aus ist. Er ist ein geschickter Verhandlungsführer und ein eloquenter Redner. Seine Kenntnisse der lokalen Machtstrukturen nutzt er weidlich aus, um Abhängigkeitsverhältnisse zu schaffen. Ferog versteht sich außerdem darauf, im rechten Moment zuzugreifen, wenn ein profitables Geschäft abzuschließen oder ein Beamter zu bestechen ist. Mit seinem Netz von Informanten und Kooperationspartnern ist er oft derjenige, der zuerst zuschlagen kann.

Geschäfte

Im Unternehmen und als Konkurrent seines Vaters

Ferog stieg im Alter von 18 Jahren in das Unternehmen seines Vaters ein, das in der Region des Hellaspont-Nebels seltene Gase sammelt und veredelt, um sie dann auf dem freien Markt zu verkaufen. Er war im Unternehmen seines Vaters zuerst für die Werbung neuer Kunden zuständig und stieg bald auf zum Verkaufsleiter. Er knüpfte enge Kontakte zu den Cardassianern und konnte daraus resultierend für das Unternehmen seines Vaters Schürfrechte auf cardassianischem Territorium ergattern. Sein Vater sah ihn alsbald als Rivalen im Unternehmen und versuchte ihn aus dem Unternehmen zu vertreiben. Ferog erkannte dies frühzeitig und gründete ein eigenes Unternehmen.
Sein erstes eigenes Unternehmen, die Gas Transport Company, gründete er zu einer Zeit, in der die Transportrouten für die Ressourcen seines Vaters immer unsicherer wurden. Es gelang Ferog, die nur spärlich vorhandene Konkurrenz zu beseitigen und wurde sehr schnell Monopolist. Das folgende Preisdiktat sorgte für große Profite und nach zwei Jahren war er in der Lage, das Unternehmen seines Vaters aufzukaufen. Aus diesen beiden Unternehmen formte er im Alter von 30 Jahren (2349) den Gas Trust.

Der Gas Trust

In den folgenden zehn Jahren investierte sein Trust in verschiedene Unternehmen, die ebenfalls mit seltenen Rohstoffen handelten und er baute seine Handelsbeziehungen zu anderen Völkern des Alphaquadranten auf. In dieser Zeit kam es auch zu ersten Handelskontakten mit der Talarianischen Republik.
Einen Rückschlag bedeutete die Entdeckung reicher Rohstoffvorkommen im Trotukianischen Sektor der Föderation, die ihm die Geschäfte mit der Föderation erschwerten und dafür sorgten, dass Ferog sich anderen Geschäftsfeldern zuwandte. Bis ins Jahr 2370 war er damit nur mäßig erfolgreich. Er investierte in Biotechnologie, erweiterte die Palette seines Transportunternehmens und scheiterte mit der Etablierung einer Informationsbörse auf Ferenginar. Erst die Gerüchte um Handelsbeziehungen zum Dominion ließen zumindest den Aktienwert der Gas Trust Unternehmen wieder steigen.

Technologiehandel und Etablissements

Kurz vor Beginn des Dominionkrieges schließlich verkaufte er seine Firmen und Beteiligungen, lediglich ein Handelshaus auf Ferenginar, spezialisiert auf hochwertige Technologiegüter, behielt er. Er begründete diesen Schritt mit einer Neuausrichtung seines Geschäftskonzeptes.
Im Dominionkrieg machte er gute Geschäfte mit den Talarianern, denen er verschiedene Waffensysteme verkaufen konnte. Diese Kontakte blieben ihm auch nach dem Krieg erhalten. Mit seinem beträchtlichen Privatvermögen begann er nun, eine Kette von exklusiven Vergnügungsetablissements von Ferenginar bis an die Grenze zur Talarianischen Republik aufzubauen.

Liaveo Natur A.S.

Im Jahr 2380 gelang ihm schließlich sein größter Coup mit dem Kauf von Liaveo Natur A.S.. Er nutzte die stabile Basis des Unternehmens - die staatlichen Aufträge - um mit seinem Kapital in neue Geschäftsfelder vorzustoßen. Ferog erweiterte die Palette des Unternehmens auf dem Geschäftsfeld, in dem er sich am Besten auskannte und baute eine Transportsparte auf. Diese spezialisierte er auf gefährliche Materialien. Der nächste Schritt bot sich ihm, als das Unternehmen OcPet die Entsorgungs- und Lagerungsrechte für ihre Abfallprodukte an Ferog abtreten wollte. Dieser erweiterte die damit erworbene Infrastruktur und ist seitdem einer der wichtigsten Abfallbeseitiger der Talarianischen Republik für radioaktiv belastetes Material.

Skandale

Deal mit Piraten?

Immer wieder in seiner Karriere wurde Ferog vorgeworfen, bei seinen Geschäften zu betrügen. Seine erste Unternehmensgründung fiel mit einem Anstieg von Überfällen auf die Gastransporter in der Hellaspont-Region an. Ferogs Frachter allerdings verloren weniger und wertlosere Ladung als seine Konkurrenten. Auch wenn man es nie nachweisen konnte, dass er für die Überfälle verantwortlich war, glaubt sein Vater nach wie vor an ein abgekartetes Spiel, um ihm die Firma abzunehmen.

Kollaborateur?

Sein überraschender Verkauf des Gas Trusts kurz vor Beginn des Dominionkrieges sorgte ebenfalls für Aufsehen in der Ferengi-Geschäftswelt, denn verschiedene Unternehmen des Gas Trusts hatten sich um Handelskontakte zum Dominion bemüht. Man munkelt, dass Ferog vom Kriegsbeginn wusste und noch einen guten Preis für seine Firmen herausschlagen wollte. Während des Dominionkrieges kam es immer wieder zu Gerüchten, dass er Waffen und Informationen an das Dominion lieferte. Allerdings gibt es ebenfalls Gerüchte, dass er Waffen und Informationen an die Allianz aus Föderation, Romulanern und Klingonen verkaufte.

Umweltsünder und Sklavenhalter?

Während sein Einstieg in Geschäfte in der Talarianischen Republik auf Grund der lange gepflegten Kontakte wenig erstaunlich war, so sorgt das Geschäftsgebahren Ferogs immer wieder für Proteste. Umweltaktivisten werfen ihm Sorglosigkeit im Mitarbeiter- und Anlagenschutz vor, seine Schiffe und Geräte sollen zum Teil veraltet sein und er nutzt angeblich Lager mit niedriger Sicherheitsstufe für die Lagerung hochgefährlicher Substanzen, wenn er sie nicht einfach so im All ablädt oder in eine Sonne schießt. Seine Mitarbeiter sollen zu Hungerlöhnen und teilweise ohne bzw. ohne ausreichende Schutzausrüstung arbeiten müssen. Die talarianischen Behörden haben allerdings nur selten ein Interesse, diesen Hinweisen, insb. durch Außenweltler nachzugehen. Wenn sie es doch tun, so konnte Ferog nie etwas nachgewiesen werden. Es fand sich immer ein allein verantwortlicher Sündenbock.

Bestechungsgelder?

Die FCA ermittelt jedes Jahr, welches Unternehmen und welcher Geschäftsmann im Laufe des Jahres die meisten Sonderausgaben in ihren Bilanzen ausweisen. Dahinter stecken üblicherweise Schmiergelder an Regierungen und Behörden sowie Zahlungen an Söldner o. Ä.. Ferogs Unternehmen nehmen in diesen Listen zumeist einen Spitzenplatz ein. Offiziell begründet er die Ausgaben mit Investitionen in Zukunftsprojekte und den Unterhalt seines Geschäftsagenten-Netzwerks, das aus naheliegenden Gründen nicht genauer aufgeschlüsselt werden kann. Meist fügt er lächelnd hinzu, dass aber die Hälfte der Kosten dadurch entstehen, dass er seiner Frau Schmuck kauft, damit sie ihn weiterhin bekocht und er sich nicht auf einen käuflichen Koch oder einen manipulierbaren Replikator verlassen muss.