Frau-Frau Fertilisation

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Als Frau-Frau Fertilisation bezeichnet man ein relativ einfaches und seit Jahrhunderten bewährtes medizinisches Verfahren zur Befruchtung einer Frau mit der DNA einer anderen Frau. Dies erlaubt es zwei Frauen, ein gemeinsames Kind zu zeugen, ohne dabei auf die Samenspende eines Mannes angewiesen zu sein. Auf der Erde ist dieses Verfahren seit Ende des 21. Jahrhunderts gebräuchlich und im gesellschaftlichen Alltag präsent. Andere Zivilisationen, wie z.B. die Vulkanier, haben das dafür notwendige medizintechnische Niveau bereits Jahrhunderte vorher erreicht. Die Frau-Frau-Fertilisation gilt neben der Einführung der Antibabypille als wichtigster und letzter Meilenstein zur vollständigen Emanzipation der Frau in der menschlichen Geschichte.

Die Befruchtung kann sowohl in-vitro (im Labor) als auch in-vivo (beim Lebenden) erfolgen:

  • Im Rahmen der in-vitro Befruchtung wird eine Eizelle der Frau entnommen, die das Kind austragen möchte, um anschließend im Labor mit der DNA ihrer Partnerin befruchtet zu werden. Diese wird vorzugsweise aus einer Eizelle der Partnerin gewonnen, wenn gleich es auch möglich ist, sie aus einer normalen Körperzelle zu gewinnen. Allerdings ist die Aufbereitung der DNA im letzteren Fall komplexer. Sobald die Befruchtung der Eizelle im Labor stattgefunden hat, wird sie der Frau, die das Kind auszutragen plant, in der richtigen Zyklusphase klinisch eingesetzt.
  • Im Falle der in-vivo Befruchtung wird die DNA der Partnerin entweder aus einer Eizelle oder einer anderen Körperzelle gewonnen, dann im Labor aufbereitet und in künstlich hergestellte Spermienzellen implantiert, die als Träger dienen. Das künstliche Sperma entspricht in seiner Zusammensetzung dem eines Mannes, da dieses bereits optimal auf die Verhältnisse im weiblichen Genitaltrakt zugeschnitten ist. Anschließend kann es z.B. im Rahmen des Sexualaktes der Frau in den Vaginaltrakt injiziert werden.

Viele Paare bevorzugen aufgrund des romantischeren Aspektes die in-vivo Befruchtung, wenn gleich die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft ebenso groß ist, wie beim Sexualakt mit einem Mann. Die in-vitro Befruchtung gilt dagegen als weniger romantisch, da sie in einer Arztpraxis oder im Krankenhaus stattfinden muss. Dafür ist eine Schwangerschaft praktisch garantiert, sofern beide Partnerinnen gesund sind.

Im Normalfall kann bei der Frau-Frau Fertilisation lediglich ein Mädchen gezeugt werden, da beide Partnerinnen nur über X-Chromosomen verfügen. Sofern ein Junge gezeugt werden soll, muss ein künstlich hergestelltes oder von einem Mann entnommenes Y-Chromosom in das Genom der befruchteten Eizelle eingebracht werden.


Beispiele für mittels FFF gezeugte Personen