Galaxy-Klasse

Aus TZN STRS Hauptcomputer
Wechseln zu: Navigation, Suche
Allgemeine Informationen Visualisierungen

In Dienst gestellt: 2357
Produktion eingestellt: 2378

Klassifikation: Explorer


Mission

Der Explorer der Galaxy-Klasse stellt das bisher größte von der Föderation erbaute Raumschiff dar und wurde als Multimissionsschiff insbesondere für langfristige Forschungseinsätze in den Tiefen des Raums entwickelt. Ihre wissenschaftlichen Kapazitäten sind noch heute einzigartig, da sie über die vielseitigste und leistungsfähigste mobile Sensorphalanx aller bisherigen Sternenflottenraumschiffe verfügt, die es ihr zusammen mit unzähligen Laboren und weiteren Einrichtungen erlaubt, jede Art von wissenschaftlicher Untersuchung mit bislang unerreichter Genauigkeit durchzuführen. Bei ihrer Konstruktion wurde insbesondere Wert darauf gelegt, dass die Schiffe dieser Klasse dazu in der Lage sind, für mehr als ein Jahrzehnt ohne externe Versorgung unterwegs zu sein, um tiefer ins All vorstoßen zu können als jedes Schiff vor ihr. Selbst die neueren Raumschiffe der Luna-Klasse, die mittlerweile als Inbegriff des Forscherdrangs der Sternenflotte gelten, treten in dieser Hinsicht hinter die größere Galaxy-Klasse zurück.
Auch die Verteidigungsfähigkeit der Galaxy-Klasse gilt als beeindruckend, da sie über ein ausgesprochen leistungsfähiges Deflektorschildsystem und aufgrund des großen Umfangs ihrer Untertassensektion über das größte mobile Phasersystem der Sternenflotte verfügt, womit es ihr möglich wird, die meisten feindlichen Raumschiffe mit nur wenigen Schüssen außer Gefecht zu setzen. Sie zählt daher neben der Sovereign-Klasse zu den widerstandsfähigsten und schlagkräftigsten Raumschiffen in der Geschichte der Sternenflotte.


Charakteristika

Die Galaxy-Klasse gilt bis heute als das komplexeste Raumschiff, das die Ingenieure der Föderation erschaffen haben. Die Vielzahl an Systemen, die in diese massive Konstruktion integriert wurden, machen es notwendig, dass sich eine große Anzahl an Technikern mit ihrer täglichen Wartung auseinandersetzt, um das problemlose Zusammenspiel aller Bestandteile des Schiffes zu gewährleisten. Dabei galt sie weniger als technologischer Durchbruch im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr als eine innovative und hochmoderne Kombination aus bereits existierenden Technologien in einer anspruchsvollen Schiffskonstruktion. Tatsächlich wurde ein Teil der Technik an Bord der Galaxy-Klasse innerhalb der Föderation bereits seit einigen Jahren eingesetzt, z.B. in den Raumschiffen der New Orleans Klasse. Ein bisher einzigartiges Verfahren stellt dabei die Fähigkeit zur routinemäßigen Trennung der Primärhülle von der Antriebssektion dar, sodass im Falle eines Notfalles die Besatzung auf die Untertassensektion evakuiert werden kann.
Neben ihren wissenschaftlichen und taktischen Fähigkeiten hat die Galaxy-Klasse noch eine weitere herausragende Qualität. Da sie ursprünglich dazu gedacht war, Deep Space Forschungsmissionen mit einer Dauer von über einem Jahrzehnt zu unternehmen, hat die Sternenflotte bei ihrer Planung besonders viel Wert auf eine luxuriöse Unterbringung der Besatzung gelegt. So steht jedem Besatzungsmitglied ein eigenes, großes Quartier zur Verfügung, das mit sämtlichen nur denkbaren Komfort ausgestattet wurde. Holodecks, eine kleine Promenade, unzähige Lounges und Freizeiteinrichtungen bieten der Besatzung eine Vielzahl von Möglichkeiten, ihre Freizeit angenehm und abwechslungsreich zu gestalten. Und trotz der vielen Einrichtungen standen den Raumschiffen der Galaxy-Klasse nach Verlassen des Docks aufgrund ihrer Größe ursprünglich noch etwa 35% des internen Volumens als ungenutzter Leerraum zur Verfügung, um ihn an die individuellen Bedürfnisse von Mission und Besatzung anzupassen.


Hintergrund

Das Raumschiff der Galaxy-Klasse genießt den zweifelhaften Ruf der längsten Design-, Entwicklungs- und Bauzeit aller Schiffe seit Gründung der Sternenflotte. Ihre Geschichte ist eine Geschichte der technologischen Neuerung und der gegenseitigen Kooperation. Forschungs- und Fertigungszentren in der gesamten Föderation, die unter der Aufsicht des Advanced Starship Design Bureaus (ASDB) standen, arbeiteten zusammen, um die Planung und den Bau dieses komplexen Raumschiffs durchzuführen. Das Entwicklungsprojekt begann im Juli 2343 und die USS Galaxy NX-70637 selbst verließ das Raumdock 2357. 2363 folgten die USS Yamato und Enterprise.
Obwohl in den ersten Jahren 12 Raumrahmen dieser Schiffe gebaut wurden, stellte man anfänglich nur sechs fertig. Die übrigen wurden zerlegt und an strategisch wichtigen Punkten deponiert, um bei Notfalleinsätzen doch noch fertig gestellt zu werden. Ein solcher Notfall trat 2368 ein, als die Borg Föderationsgebiet erreicht haben und ein ganzes Geschwader der Sternenflotte vernichteten, das losgeschickt worden war, um den Feind bei Wolf 359 abzufangen. Diese Krise ließ das Sternenflottenkommando sofort handeln und man konstruierte zur besseren Verteidigung unter anderem die Defiant- und Akira-Klasse, wie auch den zweiten Satz bestehend aus sechs Schiffen der Galaxy-Klasse, die noch besser ausgerüstet waren als ihre Vorgänger. Während des kalten Krieges mit dem Dominion wurden weitere Raumschiffe dieser Klasse in den aktiven Dienst gestellt, um auf die kommende Bedrohung vorbereitet zu sein. Bis heute wurden nur wenige Schiffe dieser Klasse zerstört, was ihre Überlegenheit unter Beweis stellt. Mittlerweile treten die neueren Schiffe der Sovereign-Klasse an ihre Stelle, sodass es aufgrund ihrer Größe und ressourcenintensiven Konstruktion und Wartung keine Pläne gibt, weitere Schiffe der Galaxy-Klasse zu bauen.


Chronik

2357: Indienststellung
2368: Einführung des Venture-Subtyps
2377: Ausmusterung des Venture-Subtyps
2377: 1st Refit (flottenweites Upgrade aller Schiffssysteme)
2378: Einstellung der Produktion
Galaxy-Klasse 1.jpg
Galaxy-Klasse Achteransicht.jpg
Galaxy-Klasse 2.jpg
Allgemeine Spezifikationen - Basis Allgemeine Spezifikationen - 1st Refit

Stand: 2357

Abmessungen:
Länge: 641,0 Meter
Breite: 473,1 Meter
Höhe: 136,9 Meter
Decks: 42
Masse:
4.960.000 metrische Tonnen
Besatzung:
Gesamt: 1.012 (variiert)
Maximale Kapazität: 15.000
Außenhülle:
Schwere Duranium-/Tritanium Doppel-Verbundshülle
Antriebssysteme:
Warpantriebssystem:
(2) LF-41 verbesserte lineare Warpfeldgondeln
Impulsantriebssystem:
(3) FIG-5 fusionsbetriebene Impulsantriebssysteme
Warpgeschwindigkeiten:
Reisegeschwindigkeit: Warp 6,0
Maximale Reisegeschwindigkeit: Warp 9,2
Höchstgeschwindigkeit: Warp 9,6 für 12 Stunden
Bewaffnung:
Primärbewaffnung:
(11/12) Typ-X Phaserphalanxen
Sekundärbewaffnung:
(2/3) Mk-95 Photonentorpedorampen, 2/3 Rohre
Standardbeladung von 275 Gehäusen
Verteidigungssysteme:
CIDSS-3 Primäres Hochleistungs-Deflektorschildsystem
Computersystem:
M-15-III Isolineares Computersystem
Missionsdauer:
Standardmission: 7 Jahre
Empfohlene Generalüberholung: Nach 20 Jahren
Hilfsfahrzeugkomplement:
Shuttles: 20 (unterschiedliche Klassen)
Shuttlekapseln: 12 (unterschiedliche Klassen)
Work Bee's: 4 (unterschiedliche Klassen)
Yacht: 1 Typ-1

Stand: 2377

Abmessungen:
Länge: 641,0 Meter
Breite: 473,1 Meter
Höhe: 136,9 Meter
Decks: 42
Masse:
4.960.000 metrische Tonnen
Besatzung:
Gesamt: 1.012 (variiert)
Maximale Kapazität: 15.000
Außenhülle:
Schwere Duranium-/Tritanium Doppel-Verbundshülle
Antriebssysteme:
Warpantriebssystem:
(2) LF-41 Mod 1 verbesserte lineare Warpfeldgondeln
Impulsantriebssystem:
(3) FIG-5 fusionsbetriebene Impulsantriebssysteme
Warpgeschwindigkeiten:
Reisegeschwindigkeit: Warp 6,0
Maximale Reisegeschwindigkeit: Warp 9,2
Höchstgeschwindigkeit: Warp 9,9 für 12 Stunden
Bewaffnung:
Primärbewaffnung:
(11/12) Typ-X Phaserphalanxen
Sekundärbewaffnung:
(2/3) Mk-95 Photonentorpedorampen, 2/3 Rohre
Standardbeladung von 275 Gehäusen
Verteidigungssysteme:
FSQ-7 Primäres Hochleistungs-Deflektorschildsystem
Computersystem:
M-16-III Isolineares Computersystem
Missionsdauer:
Standardmission: 7 Jahre
Empfohlene Generalüberholung: Nach 20 Jahren
Hilfsfahrzeugkomplement:
Shuttles: 20 (unterschiedliche Klassen)
Shuttlekapseln: 12 (unterschiedliche Klassen)
Work Bee's: 4 (unterschiedliche Klassen)
Yacht: 1 Typ-1