Gary Sanderson

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Petty Officer 3rd Class Gary "Roach" Sanderson war der Techniker des SHARC-Echo-Teams der USS Pandora NCC-60582-A und als solcher speziell für den Umgang mit Sternenflottengerätschaften als auch mit unbekanntem technischen Material geschult. Seine Aufgabe bestand in der Lösung technischer Probleme im Feldeinsatz sowie einer oftmaligen Zuarbeit zu den Waffen- und Quartiermeistern um sich auf feindliche Ausrüstung besser einstellen zu können. Er starb am 27. April 2389 bei einem Einsatz auf Samrus IV.

Lebenslauf

Die Eltern von Gary Sanderson waren wohlhabende Händler auf dem Mond als jener das Licht der Welt erblickte. Über Sandersons Jugend ist nicht viel bekannt aber schon seit frühester Kindheit an sind Berichte verbürgt, dass er ein Talent für das Auseinandernehmen von Gegenständen zeigt. Seine Noten waren schon in den ersten Klassen seiner Schulzeit hervorragend, seine Leistungen besonders in naturwissenschaftlichen Fächern waren exorbitant gut. Man sagte ihm eine große Karriere in der Sternenflotte voraus, als er sich an der Akademie einschrieb und die ersten Semester verstrichen. Später hieß es, er sei einfach irgendwann übergeschnappt und andere meinten, er wäre einfach zu schlau für gewisse Arbeiten gewesen. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen aber Tatsache ist, dass seine Leistungen einbrachen und er nur mit Müh und Not das Offizierspatent einstrich.

Eine seiner ersten Mission als Sicherheitsoffizier unter Sicherheitschef Lt. Dorane führte Sanderson zu einem mehrmonatigen Aufenthalt nahe eines geheimen Munitionslagers der Föderation. Dieses lag in der Nähe einer Forschungsstation, dessen Bewohner als Geiseln genommen wurden und die Verhandlungen mit den Geiselnehmern zog sich über Monate hin, bis fast ein Jahr verstrich. Auch hier ist nicht genau klar, was passierte aber Sanderson soll in Sichtweite des Munitionslagers kichernd und ekstatisch lachend gefunden worden sein, als es unvermittelt explodierte. Man konnte ihm keine Beteiligung nachweisen, schob ihm die Schuld daran aber trotzdem unter und entzog ihm das Offizierspatent. Als Crewman sollte er seinen Dienst wieder da aufnehmen, wo er keinen Schaden anrichten konnte. Diese Begebenheit folgt Sanderson als Mythos und man sagt bis heute salopp, er habe "das größte Munitionslager nördlich der Erde in die Luft gejagt" - obschon dies natürlich übertrieben ist. Auf der neuseeländischen Strafkolonie schien er wieder zur Besinnung zu kommen und verkürzte dortige Arbeiten enorm mit seinen technischen Spielereien. Er handelte sich den Namen "Roach" ein, weil er sich aus jedem Konflikt herauswinden konnte und vertiefte diesen Spitznamen als er später in ein Strafbataillon versetzt wurde, dort aber wenig erreichen konnte.

Sein Weg führte ihn über Umwege auf die USS Pandora, da er von einem ehemaligen Mithäftling auf Neuseeland an den zuständigen Sicherheitsoffizier Jacques Sanieri empfohlen wurde. Das Händchen für technische Angelegenheiten ist bei Sanderson weiterhin unangetastet aber hin und wieder blitzt die pyromanische und ausgelassene Seite an ihm auf.

Charakter und Eignung

Gary "Roach" Sanderson kann als umgänglich aber auch impulsiv beschrieben werden. Er zögert in Krisensituationen keinen Moment, was manchmal als effizient aber auch übnerhastet gewertet wird. Zudem ist er weniger auf seine eigene Sicherheit als seinen Spaß aus, weshalb er sein loses Mundwerk auch in schwierigen Situationen nicht halten kann und oftmals unpassendste Kommentare abgibt. Zudem sind viele seiner Aktionen nicht von bedingungsloser Disziplin denn mehr von auffälligstem Aktionismus gekennzeichnet. Dementsprechend sind verdeckte Operationen für ihn eher ein Problem - andererseits wiederum ist er unverzichtbar beim Einsatz von technischen Gerätschaften und beim Zerstören feindlicher Stellungen. Zu seinen Kameraden pflegt Sanderson ein innig-freundschaftliches Verhältnis, wie er findet. Viele dieser Kameraden halten ihn aber in seiner Unberechenbarkeit für einen Risikofaktor. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich Sandersons Geschichte nun weiterentwickelt.