Gebo Lavin

Aus TZN STRS Hauptcomputer
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gebo Lavin ist der stellvertretender Oberkommandierender der Sternenflotte. Zuvor diente er als Leiter der Personalabteilung der Sternenflotte, als Kommandierender Offizier auf der USS Troy, sowie als Erster Offizier und Leitender Medizinischer Offizier auf der USS Rhode Island. Auf Grund einer Kriegsverletzung wurden sein linkes Bein sowie sein linkes Auge durch natürlich aussehende Prothesen ersetzt.

Kindheit und Jugend (2348-2371)

Lavin wurde 2348 als einziges Kind von Gebo Eridin und Gebo Peras in B'Halfon in der bajoranischen Hügelprovinz geboren. Seine Eltern waren Mitglieder des Widerstandes gegen die Cardassianer, sein Vater schon vor seiner Geburt von Cardassianern hingerichtet worden. Lavin wuchs unter der Obhut der Widerstandszelle seiner Mutter auf, wurde dort unterrichtet, erzogen und kämpfte seit frühester Zeit, so weit es ihm möglich war, gegen die Besatzer. Nach der Befreiung von Bajor blieb er noch 2 Jahre auf dem Planeten, um beim Wiederaufbau zu helfen, bis er sich 2371 dazu entschloss, die Sternenflottenakademie zu besuchen.

Sternenflottenkarriere

Akademie (2371-2375)

Für Lavin war es von Anfang an klar, dass er Mediziner werden wollte. Auf diesem Gebiet kannte er sich ein wenig aus, denn seine Mutter hatte in ihrer Widerstandszelle als Kräuterkundige die Rolle der Ärztin übernommen. Außerdem wollte er nach 19 Jahren im Kampf nicht auch bei der Sternenflotte seine Hauptzeit mit Kämpfen verbringen. Bemerkenswert an seiner Karriere ist die nur 4jährige Ausbildung als Mediziner. Dies ist dem Dominion-Krieg geschuldet, der Lavins Ausbildung beschleunigt hat und ihn somit bereits nach 4 Jahren die Akademie abschließen ließ.

USS Galileo (2375-2377)

Nach der Akademie wurde er auf die USS Galileo, Galaxy-Klasse, als Leitender Medizinischer Offizier versetzt. Auf seinem ersten Schiff arbeitete er an seiner Doktorarbeit, einer Abhandlung über die Heilpflanze Möglichkeiten des Schal'kras, mit der er zum Doktor der Medizinwissenschaften promovierte. In dieser Zeit begann zudem seine professionelle Zusammenarbeit mit Ens. Alexia Shelley, der stellvertretenden Chefmedizinerin, die ihn bis zu seiner späteren Versetzung auf die Troy stets begleitete. Ebenfalls in diesen Zeitraum fiel der Tod zweier Freunde, Andrew Jonathan Waters und David Edington. Da er ihren Tod nicht verhindern konnte, litt sowohl sein Berufs- als auch sein Privatleben darunter und er verarbeitete seine Probleme nur langsam.

USS Rhode Island NCC-76241(2377-2381)

Nach der Zerstörung der USS Galileo durch die Borg wurde Lavin, wie die restliche Führungscrew der Galileo, auf die USS Rhode Island versetzt, wo er ebenfalls den Posten des Leitenden Medizinischen Offiziers inne hatte. Auf seine Beförderung zum Lieutenant Commander folgte zudem die Ernennung zum Zweiten Offizier der Rhode Island unter Captain Bristow und Commander Shiver. Hier konnte er sich nach seiner schwierigen Phase bewähren. Neben seinem Posten als verantwortlicher Arzt, wurde er zudem nach dem Rücktritt von James Sunrise mit der Leitung der Projektgruppe Medizin und Wissenschaft betraut. Diesen Posten musste er 2378 allerdings aus Zeitgründen wieder abgeben. Dies hing mit der Übernahme des Postens des Ersten Offiziers zusammen, den Lavin nach nur etwa einem halben als Zweiter Offizier von Squall Shiver übernahm. Als Erster Offizier zeichnete sich Lavin immer wieder durch seinen freundschaftlichen Umgang mit der Crew aus.

USS Avalon NCC-78251 (2381)

Für einen Zeitraum von 2 Monaten verließ Lavin die Rhode Island und diente als Erster Offizier auf der USS Avalon, um Commander Taylor, den kommissarischen Ersten Offizier, bis zur Rückkehr der eigentlichen Kommandantin, Captain Ryan, in der Schiffsführung zu unterstützen. Nach Ablauf der 2 Monate kehrte er auf die Rhode Island zurück.

USS Troy NCC-81710 (2381-2384)

2381 übernahm er dann aus eigenem Antrieb das Kommando über die USS Troy. Auch wenn ihm die Crew der Rhode Island sehr am Herzen lag, spürte er den Wunsch nach Veränderung und den Willen, das Kriegsschiff Rhode Island zu verlassen. Mit einer Crew aus erfahrenen und unerfahrenen Offizieren hofft er, eine ebenso produktive Arbeit wie auf der Rhode Island abzuliefern. 2384 wurde Lavin im Krieg gegen die Raghdor so schwer verwundet, das er vom Kommando über die USS Troy entbunden werden musste.

Sternenflottenkommando (2384-Heute)

Nach seiner Genesung wurde Lavin zum Commodore befördert und rückte als neuer Leiter der Personalabteilung in das Sternenflottenkommando auf. Diesen Posten übt er seit 2388 im Range eines Rear Admiral aus, die Beförderung zum Vice Admiral erfolgte 2391. Kurze Zeit darauf erfolgte die Ernennung zum Stellvertreter des Oberkommandierenden der Sternenflotte. Insider vermuten, dass der Admiral sich des Machtapparates der Personalabteilung bedient hat, der es erlaubt, viele wichtige Personen kennenzulernen und sich so eine starke Position innerhalb der Admiralität gesichert hat. Andere vermuten, dass Gebo Lavin vom konservativen Flügel des Föderationsrates protegiert wurde, dessen Anliegen er nachdrücklich vertritt, wann immer er sich politisch äußert.

Privatleben

Allgemeines

Privat zeigt sich Lavin oft als missmutiger Misantroph, der Veränderungen nicht ausstehen kann und sich jegliche Einmischung in sein Privatleben verbittet. Dennoch gelingt es ihm oft, dieses Verhalten zu überwinden und sich auf Gespräche oder gemeinsame Aktivitäten einzulassen. Zu seinen großen Leidenschaften zählen neben dem Boxen jegliche Art von Extremsport. Außerdem fühlt er sich von Kneipen nahezu magisch angezogen.

Familie

Gebo Peras

Über Lavins Vater ist nur bekannt, dass er 2348 vor der Geburt seines Sohnes von den Cardassianern ermordet wurde und er Widerstandskämpfer war.

Gebo Eridin

Lavins Mutter hat ihn groß gezogen und sieht es als ihre oberste Aufgabe an, sich zu den unpassendsten Gelegenheiten in das Privatleben ihres Sohnes einzumischen. Bis zu seinem Outing versuchte sie krampfhaft, Lavin mit diversen Frauen zusammenzubringen. Gebo Eridin war Widerstandskämpferin und wohnt allein in einem Haus in B'Halfon.

Beziehung

Squall Shiver

2376 lernte Lavin Squall Shiver, seinen neuen Ersten Offizier kennen. Als feststand, dass Squall das Schiff verlassen würde, erkannte Lavin, dass das, was er bisher als Freundschaft zu seinem Quartiergenossen verstanden hatte, mehr war. Nach einiger Zeit fanden die Beiden dann zueinander. Auch wenn sie sich nur sehr selten sehen, liebt Lavin ihn wie am ersten Tag und er verbittet sich jeden negativen Kommentar zu diesem Thema. 2384, mitten in Lavins Rehalbilitationsphase, wurde Squall für vermisst erklärt. Er nahm diesen Schicksalsschlag, ebenso wie seine Verwundungen, stoisch hin und deutete sie als den Willen der Propheten, dem er sich zu beugen hat.

Freundschaften

Alexander Traikov

Lavin lernte Alexander nach dessen Versetzung als Sicherheitschef auf die USS Rhode Island kennen. Er schätzte ihn von Anfang und zwischen den Beiden entwickelte sich eine sehr persönliche und vertraute Freundschaft, die die Beiden immer wieder Seite an Seite gegen die Widrigkeiten des Lebens kämpfen ließ. Den Tod von Alexander Traikov nahm er allerdings stoisch hin, wie die restlichen Schicksalsschläge im Jahre 2384 auch.

Bastian Erricson

Mit Bastian verband Lavin anfangs alles andere als Freundschaft. Lavin hielt den damaligen Taktischen Offizier der USS Vengeance NCC-78473 für aufgeblasen, arrogant und anmaßend. Im Laufe der Zeit konnte Bastian Lavin allerdings davon überzeugen, dass er offensichtlich nur so wirkte, aber eigentlich ein netter und umgänglicher Mensch war.

Chris Bristow

Chris war von Beginn an Lavins Kommandant. Lavin hielt ihm immer die Treue, egal was er tat. Im Gegenszug gab Chris Lavin nie auf und ermöglichte ihm seine Sternenflottenkarriere, wofür Lavin ihm bis heute unendlich dankbar ist. Mit seiner Beförderung zum Ersten Offizier entwickelte sich zwischen den Beiden auch eine Freundschaft auch auf privater Ebene und Lavin schätzt die Gespräche mit seinem Mentor nach wie vor. Den Freitod von Chris Bristow nahm er allerdings stoisch hin, wie die restlichen Schicksalsschläge im Jahre 2384 auch.

Chris Owen

Lavin und Chris trafen sich zufällig auf der Erde, in einer Zeit, in der es Lavin nicht sehr gut ging. Chris war Counselor und es gelang ihm, dass Lavin mit ihm über seine Probleme redete. Daraus entwickelten sich regelmäßige Gespräche zwischen den Beiden, die Lavin aus den verschiedenen Krisen seines Lebens wieder herausführten.

Cyrus

Cyrus ist eigentlich nur ein Beagle, aber nach dem Tod von AJ Waters, seinem Vorbesitzer, war der Hund Lavins ständiger Begleiter. Auch wenn er oft genug auf ihn schimpft oder sich abfällig über ihn äußert, kann Lavin nichts von Cyrus trennen.

John Wellington

John war Lavins Vorgesetzter in der PG-Arbeit. Er koordinierte damals die Zusammenarbeit der einzelnen Projektgruppenleiter und somit hatte Lavin regelmäßig mit ihm zu tun. Auch wenn Lavin John oft wegen seiner steifen Art verspottet, respektiert er ihn als loyalen Offizier und Freund. Andersherum hat John Lavins Führungsqualitäten erkannt und kommt deshalb gut mit ihm aus.

Marie-Louise Davion

Die Freundschaft zu der Französin ist eine erstaunliche. Die beiden lernten sich kennen, weil Lavin ihr Doktorvater war. Auf Anhieb fanden die Beiden zueinander und es entwickelte sich eine sehr intime Freundschaft. Lavin ist oft von ihrer Direktheit und ihrer nervenden Fragerei, insbesondere in Bezug auf sein Privatleben, genervt, was der Freundschaft keinen Abbruch tut. Durch die Freundschaft hat es sich ergeben, dass Lavin der Patenonkel von Maries Tochter Sophie wurde.

K'Lupa

Die Freundschaft zu K'Lupa resultiert noch aus den Tagen der praktischen Ausbildung an der Akademie her. Sie lernten sich auf einer Trainingsmission auf der USS Taunus-B kennen. Sie verbrachten insbesondere in der Zeit als Ensign und Lieutenant junior grade viel Zeit zusammen, u. A. mit Blutweintrinken und klingonischem Essen.

Randy Taylor

Auch zu seinem Ersten Offizier unterhält Lavin eine Freundschaft. Randy begann als Chefingenieur auf der Rhode Island, wo sie sich kennen lernten. Diese Beziehung war die meiste Zeit professionell gehalten. Erst in der Endphase ihrer Zusammenarbeit kamen sie sich näher. So war es für Lavin selbstverständlich, als Erster Offizier vorübergehend auf die Avalon zu wechseln, um ihm zu helfen und es gab für ihn keinen anderen Kandidaten für den Posten seines Ersten Offiziers als Randy.

Saskia McAllister

Jona Elias Rosenzweig

Ob man dieses Verhältnis Freundschaft nennen kann, ist diskussionswürdig. Dennoch betrachtet Lavin Saskia McAllister, die er nach wie vor Siezt und gelegentlich auch mit Colonel anspricht, als eine alte Freundin. Er lernte sie kennen, als er noch ein junger Ensign war und führte mit ihr zahlreiche Gespräche über Dinge wie Loyalität, Kampf und Motivation. In der Phase seiner Probleme war sie ihm gelegentlich behilflich, ihn wieder aufzubauen. Auch wenn sie Lavin immer wieder sagt, dass sie ihn nicht leiden kann, betrachtet er sie als Ratgeberin und Freundin.

Jona Elias Rosenzweig (NSC)

Jona Elias Rosenzweig ist Lavins ehemaliger Krankenpfleger. Der junge Mann kümmerte sich während der Rehabilitationszeit um Lavin, war für dessen Unterhaltung, tiefgründige Gespräche, als Beichtvater und Alkoholschmuggler von großer Bedeutung für Lavins Genesung. Er brachte Lavin die Zeichensprache bei, da Jona von Geburt an stumm ist und Lavin die Computerstimme, die Jonas Bewegungen übersetzen konnte, nervig fand. Als Lavin genesen war, konnte er Jona dazu überreden, sein persönlicher Mitarbeiter zu werden. Jona Elias Rosenzweig wurde am 25.04.2364 in Hamburg geboren und ist ziviler Mitarbeiter der Sternenflotte. Die beiden pflegen eine tiefgehende Freundschaft ohne große Worte. In letzter Zeit hat Lavin allerdings seine Zweifel, ob es sich bei der Beziehung wirklich bloß um eine Freundschaft handelt.



Mitglieder des Sternenflottenkommandos
Stabschef der Sternenflotte Stellvert. Stabschef der Sternenflotte Leiter der Sternenflottenoperationen Leiter der Personaladministration
Fleet Admiral Edward von Tirpz      Vice Admiral Eric Hutches      Admiral Sa'ille      Vice Admiral Eric Hutches