Harrison Conrad

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„Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger erscheint dir die Reise.“ Australisches Sprichwort


Captain Harrison Conrad (* 17.05.2359 auf der Erde) ist ein Mensch und Offizier der Sternenflotte.

Während seiner Dienstzeit war er als Sicherheitschef, Taktischer Offizier und Zweiter Offizier tätig und bis 2389 ausschließlich an Bord der USS Pandora NCC-60582-A stationiert, wo er dann auch mehrere Jahre als Erster Offizier diente. Daraufhin bekam er das Kommando über sein eigenes Raumschiff übertragen.

Nach der Dorlifekrise 2389 befehligte er für kurze Zeit die USS Juneau NCC-75656 und wurde dann Kommandierender Offizier der USS Aurora NCC-81337.

Lebenslauf / Karriere

Kindheit

Harrison wurde 2359 in einem Vorort von Melbourne als Sohn zweier Journalisten geboren und wuchs auch dort auf. Schon früh zeigte sich seine Abenteuerlust. Er erkletterte jeden erreichbaren Baum und unternahm oft längere Streifzüge in ein nahe gelegenes Waldgebiet. Da er stets fröhlich und unternehmungslustig war, fiel es ihm nie schwer Freundschaften zu schließen. Nach seiner Einschulung offenbarte sich zudem seine Aufgewecktheit. Harrison war ein fleißiger und ehrgeiziger Schüler. Seine Noten waren recht gut und seine schulische Ausbildung verlief ohne ernsthafte Zwischenfälle. Während seiner Freizeit las er viel, besonders Abenteuergeschichten, oder er unternahm auf eigene Faust kurze Abstecher in die Wildnis, um selbst Aufregendes zu erleben.

Jugend

Sein bis dahin unbeschadetes und friedvolles Leben nahm ein jähes Ende, als seine Eltern bei einem Shuttleabsturz ums Leben kam. Dies geschah kurz vor seinem 14. Geburtstag und warf ihn völlig aus dem Leben. Verschiedene Sozialstationen bemühten sich um ihn und er verbrachte die nächste Zeit bei unzähligen Therapiestunden. Doch es half nichts: er fiel in der Schule immer weiter zurück und verlor häufiger die Beherrschung. Harrison prügelte sich in dieser Zeit oft und es wurde entschieden, ihn in soziale Obhut zu überstellen, in ein Heim für Problemfälle (wie er es ausdrückte). Keine Woche nach seiner Ankunft riss er aus und flüchtete.

Ohne ein Ziel zu haben erreichte er schließlich eine Siedlung der Aboriginees, wohl eine der letzten Siedlungen dieser Art. Die Einwohner lebten dort nach ihren alten Traditionen und nahmen ihn bei sich auf. Das spartanische Leben und die Abgeschiedenheit besänftigten sein Gemüht. Doch er fühlte sich nicht lange heimisch, da er die Religiösität der Aboriginees nicht teilte. Harrison beschloss daraufhin einen anderen Weg zu gehen und den Weltraum zu erkunden.

SS Lightning

Er heuerte auf der SS Lightning, einen alten corvallenischen Frachter, an und von 2376 bis 2379 durchquerte er die Galaxis. Da es auf der Lightning nur 14 Besatzungsmitglieder gab musste Harrison verschiedene Arbeiten übernehmen. Als er anfing ladete er nur die Frachtcontainer aus und übernahm andere, kleinere Aufgaben. Doch schon ein Jahr später übernahm er für einige Zeit das Steuer und meisterte den Job überraschend gut. Aber in den darauffolgenden Monaten bewies er ein bis dahin ungeahntes Talent.

Es kam nämlich auf dem Schiff immer wieder zu kleineren Zwischenfällen mit gierigen Händlern oder Crewmitgliedern, die mehr von der Fracht für sich behielten, statt diese an ihren Bestimmungsort zu liefern. Der Captain des Schiffes, James Mardsen, beschloss daher ihn zu seinem Sicherheitschef zu ernennen. Dies war zwar kein beeindruckender Posten auf einem Frachter, aber das kümmerte Harrison wenig. Fortan ging er in dieser Rolle auf und bewies ein ziemliches Geschick darin, aufkommende Konflikte im Keim zu ersticken oder vermeintlich verlorene Fracht wieder zu finden.

Es gefiel ihm auf dem Schiff, er genoss die Zeit, doch seine Abenteuerlust wurde bisweilen nicht gestillt. Harrison überlegte daraufhin, welchen Weg er gehen wolle und kam zu dem Schluss, dass die Sternenflotte wohl am ehesten seinen Vorstellungen gerecht wurde.

Sternenflottenakademie

Von 2379-2384 absolvierte Harrison die Sternenflottenakademie. Anfangs fiel es ihm schwer sich auf der Akademie einzugewöhnen. Er war in ausreichend guter körperlicher Verfassung und besaß auch die nötige Allgemeinbildung. Um das Studium und seine Ausbildung zum Offizier zu absolvieren bedurfte es allerdings mehr. Daher arbeitete er ehrgeizig um bestehende Lücken zu füllen. Sein Zimmergenosse Sobo Talor half ihm dabei, ebenso seine Freundin Jennifer Campbell, die er in seinem ersten Jahr kennenlernte und sich sogar in sie verliebte. Jennifer und Harrison trafen sich regelmäßig zu einer Partie Parrises Squares und in seinem letzten Jahr nahmen beide dann an den alljährlichen Meisterschaften teil. Harrison erreichte das Finale, das er verlor und dies ausgerechnet gegen Jennifer. Als ihn ein Zuschauer hinterher fragte, ob ihn die Niederlage ärgern würde, entgegnete er nur, dass er alle Kontrahenten geschlagen habe und er sich daher keiner Niederlage bewusst sei.

Mit der Hilfe seiner Freundin und seines Zimmergenossen gelang es ihm schließlich sein Studium durchzubringen. Er schloss die Sicherheitsoffziersprüfung mit Bravour ab und erzielte auch überdurchschnittlich gute Ergebnisse in den Bereichen Taktik und Steuerung/Navigation. In den restlichen Fächern blieb er im unteren Mittelmaß, aber er graduierte.

USS Pandora

Direkt nach seiner Versetzung auf die USS Pandora NCC-60582-A wurde er zum Sicherheitschef des Schiffes ernannt und zum Ensign befördert. Er fand sich an Bord schnell zurecht und schloss bereits nach kurzer Zeit erste Freundschaften. Unter anderem zur Chefingenieurin Abigail Cor, mit der er eine Affäre begann, die sich zu einer festen Beziehung entwickelte. Dies wirkte sich positiv auf ihn aus. Während des Raghdorkrieges übernahm er mehrere Male die taktische Station und es gelang ihm einige brenzlige Situationen zu meistern. Doch kurz vor Ende des Krieges erlitt Abigail einen Nervenzusammenbruch und nahm sich kurz darauf das Leben.

Conrad stürzte sich, um sich von dem Schmerz abzulenken, in die Arbeit. Sein Eifer erbrachte ihm bald darauf die Beförderung zum Lieutenant Junior Grade ein. Doch kurz darauf traf ihn ein weiterer Schicksalsschlag, denn während einer Außenmission kam es zum Kampf mit einigen romulanischen Terroristen. Bei diesem Einsatz fiel Squall Shiver, der Captain der Pandora, durch ein iconianisches Portal und gilt seit diesem Tag als vermisst.

Im November 2384 wurde Conrad dann zum leitenden taktischen Offizier der Pandora ernannt und kurz darauf, nämlich Anfang des Jahres 2385, beschloss die Sicherheitsabteilung der Sternenflotte die Aufstellung eines Spezialkommandos (SHARC), welches auf der Pandora erstmals eingesetzt werden sollte. Als Sicherheitschef des Schiffes war es von nun an Conrads Aufgabe, das Team anzuführen. Annähernd zur selben Zeit lernte er Shodan Aroya kennen und die beiden wurden kurz darauf ein Paar.

Im Juni desselben Jahres wurde er zum Lieutenant befördert und gleichzeitig zum Zweiten Offizier ernannt, nachdem der Leitende Wissenschaftsoffizier, Lieutenant Commander Khoal Cradol, diesen Posten abgegeben hatte. Dies war eine Herausforderung, hatte er doch bis dato noch keine Kommandoerfahrung sammeln können. Doch er wuchs mit der Aufgabe und legte alsbald die Kommandolizenzprüfung ab. Da er nun bereits vier Posten innehat, sah er sich gezwungen, einen Teil seiner Arbeit an seine jeweiligen Stellvertreter zu deligieren. Was ihm zunächst schwerfiel, war er immer schon eher ein Mann der Tat gewesen. Aber mit der Zeit lernte er, seine Abteilungen von dem Schreibtisch aus zu managen.

2386 wurde Conrad dann zum Ersten Offizier ernannt, nachdem Commander Kaaran eine Stelle auf Sternenbasis 3 angenommen hatte. Noch im selben Jahr folgte dann auch die Beförderung zum Lieutenant Commander. Ein Jahr später, Ende 2387, gab Commander Tamalane ihr Kommando ab und Conrad hätte ihr eigentlich nachfolgen können. Doch bevor eine entsprechende Entscheidung getroffen werden konnte, verschwand er auf mysteriöse Weise von Bord. Wie sich später herausstellte, hatte Captain Morgenholt, ehemaliger Abteilungsleiter des Sternenflottengeheimdienstes, ihn für einen Geheimauftrag rekrutiert, um das Hauptquartier der Nightshifts zu infiltrien und zu zerstören. Er wurde bei diesem Einsatz gefangengenommen, jedoch von den SHARC-Teams der Pandora befreit. Daraufhin musste er sich dafür verantworten, dass er an einer nicht genehmigten Operation teilgenommen hatte und blieb Erster Offizier des Schiffes. Hannah von Salis, bis dato Taktischer Offizier des Schiffes, übernahm das Kommando. Eine Situation, mit der sich Conrad zunächst nur schwerlich anfreunden konnte.

Er blieb dem Schiff jedoch treu, selbst als ihm erstmals ein eigenes Kommando angeboten wurde. Folglich war er auch noch 2389 Erster Offizier, als die Pandora von Que’Guro angegriffen wurde und die Crew zwang, durch ein iconianisches Portal zu flüchten. Zusammen mit seinen Kollegen wurde er der USS Whitehorse NCC-75647 zugeteilt, Teil des Sternenflottenverbandes „Operation Charon“.

Karrieresprung

Jene Operation konzentrierte sich auf Rettungs- und Eindämmungsmaßnahmen im Tohoka-System aufgrund eines Unfalls im Endlager Dorlife. Die USS Whitehorse unterstützte die hierbei beteiligten Einheiten, nahm an einer Geheimmission teil und schützte das Endlager und die USS Aurora NCC-81337 vor getarnten Sprengflugkörpern. Im Laufe dieser Mission musste Commander von Salis wegen einer Erkrankung das Kommando kurzzeitig an Conrad abtreten. Er erfüllte diese Aufgabe überaus zufriedenstellend und wurde im Anschluss dann mit einem eigenen Kommando belohnt. Sein neues Schiff, die USS Juneau NCC-75656, nahm direkt Kurs auf Sternenbasis 214, um sich dort auf künftige Einsätze vorzubereiten.

Während sie dort Station machten, kam es in der Nähe der Sternenbasis zu einem bedauerlichen Unfall, bei dem der designierte Kommandeur der (zuvor genannten) USS Aurora ums Leben kam. Rear Admiral Nguyen, verantwortlicher Flaggoffizier für diesen Sektor, übergab das Kommando des Schiffes der Sovereign-Klasse daraufhin kommissarisch an den Australier, unter anderem aufgrund dessen Erfahrung.

USS Aurora

Der erste Auftrag Conrads und der USS Aurora führte nach Asli V zur Gründung einer neuen Föderationskolonie. Er nutzte die Vorbereitungszeit auch dazu, Schiff und Besatzung kennenzulernen. Im Zuge dieser Mission begegnete er eine Freundin aus Akademiezeiten wieder: Jennifer Campbell, die inzwischen die USS Santiago NCC-77115 kommandierte und auch besagte Mission befehligte. Nachdem erfolgreichen Abschluss der Mission und einem kurzen Urlaub auf Sternenbasis 416 begann der Alltag für Conrad mit einem freudigen Erlebnis: seiner Beförderung zum Captain. Gleichzeitig wurde das "kommissarisch" gestrichen und sein Kommando damit bestätigt.

Im darauffolgenden Jahr 2391 bestand der Australier die erste „Prüfung“, als er Befehlshaber eines Geschwaders während eines Flottenmanövers war. Daraufhin koordinierte er Rettungsoperationen während der Milleniumkatastrophe auf Arkadia und unternahm mit der Aurora eine Zeitreise ins Jahr 2491. Nach der Rückkehr (mit Qs Hilfe) wurde er unfreiwillig Kommandant eines alten Transporters namens Iron Fly. Eine Undercovermission sollte die Aurora-Führungsoffiziere auf die Spur der "Beobachter" bringen, diese blieb aber quasi ergebnislos. Die Iron Fly wurde dann im Kampf zerstört, Conrad und seine Crew jedoch im letzten Augenblick gerettet.

Conrads Crew begegnete in der folgenden, längerfristigen Mission eine künstliche Intelligenz. Jene entführte zunächst seine Chefingenieurin, machte die Borg auf die Aurora aufmerksam und zwang ihn sogar, durch Übernahme seines Schiffe mittels Infiltration des Hauptcomputers, die Aurora zu evakuieren und die Selbstzerstörung einzuleiten. Die Vernichtung seines Schiffes wurde dann jedoch verhindert und das Schiff konnte wieder unter Kontrolle der Sternenflotte gebracht werden.


Dienstakte

Tabellarischer Lebenslauf

Sternzeit 57032,66 Y-c4.png Eintritt in die Sternenflottenakademie
Sternzeit 61021,66 Y-o1.png Abschluss der Akademie und Beförderung zum Ensign
Sternzeit 61022,00 Startseite-Prometheus.png Versetzung auf die USS Pandora NCC-60582-A und Ernennung zum Sicherheitschef
Sternzeit 61807,82 Raghdorkrieg-Ribbon.png Verleihung der Kampagnenmedaille Raghdorkrieg
Sternzeit 61813,87 Y-o2.png Beförderung zum Lieutenant Junior Grade
Sternzeit 61876,90 Ernennung zum leitenden taktischen Offzier der USS Pandora NCC-60582-A
Sternzeit 62456,57 Y-o3.png Beförderung zum Lieutenant und Ernennung zum Zweiten Offizier
Sternzeit 62589,10 Abschluss der Kommandolizenzprüfung mit der Abschlussnote 1- (siehe Zertifikat)
Sternzeit 62601,70 Abschluss des Kommandolehrganges der Stufe 1, Schwerpunkt Außenteams (siehe Zertifikat)
Sternzeit 62869,66 Abschluss des Kommandolehrganges der Stufe 2, Schwerpunkt Einheitenführung (siehe Zertifikat)
Sternzeit 63065,75 R-o3.png Ernennung zum Ersten Offizier
Sternzeit 63903,80 R-o4.png Beförderung zum Lieutenant Commander
Sternzeit 64918,05 Geierkrieg-Ribbon.png Verleihung der Kampagnenmedaille Geierkrieg von 2387
Sternzeit 65989,92 R-o5.png Beförderung zum Commander
Sternzeit 66402,93 Startseite-Defiant.jpg Versetzung auf die USS Whitehorse NCC-75647
Sternzeit 66830,64 Startseite-Defiant.jpg Kommandoübernahme der USS Juneau NCC-75656
Sternzeit 66865,24 Dorlifekrise-Bandschnalle.png Verleihung der Kampagnenmedaille Dorlifekrise von 2389
Sternzeit 66875,32 Startseite-Sovereign.png Ernennung zum Kommandierenden Offizier der USS Aurora NCC-81337
Sternzeit 67818,08 R-o6.png Beförderung zum Captain
Sternzeit 71004,77 Burman-Bandschnalle.png Verleihung der Expeditionsmedaille Burman-Mission von 2393

Auszeichnungen

Verweise

keine

Persönlichkeit

Charakter

Conrad ist ein gewissenhafter, ehrlicher Mensch. Während der Dienstzeit bemüht er sich eine disziplinierte Haltung zu bewahren, wobei er seine Kollegen stets mit dem nötigen Respekt begegnet. In der Freizeit ist Harrison ein geselliger Mann. Doch nach seiner Ernennung zum Zweiten Offizier begann er, sich ein wenig zurückzuziehen, größtenteils wegen seiner Arbeit. Dies hat sich jedoch mit der Zeit wieder gelegt, sodass er doch hin und wieder auch im Offizierscasino anzutreffen ist.

Hobbys und Interessen

In seiner Freizeit betreibt Harrison verschiedene Sportarten, darunter Parrises Squares, Racquetball und Velocity. Er läuft auch regelmäßig, unter anderem mit dem Captain, um diese besser kennenzulernen. Ansonsten liest er viel oder erfreut sich an Holodeckszenarien, vorallem Kriminal- und Abenteuergeschichten haben es ihm angetan. Darüber hinaus bemüht er sich seit seiner Zeit auf der Akademie Klingonisch zu lernen und spricht die Sprache bereits relativ gut, jedoch immer noch mit erkennbarem Akzent.

Familie

Eltern

Mark Conrad und Natalie Atkins lernten sich während ihres Studiums an der Bond University (Queensland) kennen und heirateten wenige Jahre später. Nach Harrisons Geburt wechselten sich die beiden regelmäßig ab. Während der Eine auf Reisen ging um zu recherchieren, blieb der Andere zu Haus in Melbourne.
2375 begaben sich beide gemeinsam zur Sternenbasis um die Eindrücke der am Dominionkrieg beteiligten Sternenflottenoffiziere zu sammeln. Bei der Rückkehr zur Erde waren die Conrads auf ein Shuttle angewiesen, da atmosphärische Bedingungen ein Beamen unmöglich machten. Bedauerlicherweise hatte das Shuttle einen Triebwerksschaden und stürzte bei Alice Springs ab. Dabei kamen beide ums Leben.

Andere Familienmitglieder

Harrison hat einen Onkel, der versuchte Kontakt mit ihm aufzunehmen, doch Harrison lehnt jeden Kontakt zu ihm ab.

Freunde und Bekannte

Aufgrund seines Charakters hatte Harrison noch nie Schwierigkeiten Freundschaften zu schließen. Was ihm jedoch schwerfällt, ist es diese auch zu pflegen, besonders über größere Entfernung. Daher ist der Kontakt zu vielen Freunden und Bekannten mit der Zeit zusammengebrochen.

So auch zu Sobo Talor. Er ist Bajoraner, war Kadett auf der Akademie und Harrisons Zimmergenosse. Der Australier konnte von Anfang an nicht viel mit ihm anfangen, doch beide einigten sich auf eine Zusammenarbeit. Sobo war angehender Wissenschaftsoffizier und passionierter Lyriker, so half er ihm einige schulische Lücken zu füllen. Harry war seinerseits Sportler und in Sicherheit und Taktik Klassenbester. Zwischen beiden entstand eine enge Freundschaft, die Harrison am Anfang nicht für möglich gehalten hätte.

Auf der USS Pandora lernte er Ira van den Eynden kennen. Ihrer kühlen und fast schon herablassenden Art konnte Conrad vom ersten Tag an nichts abgewinnen. Doch er war sich nicht sicher, ob die Frau lediglich eine Fassade aufrecht erhielt. Sie gehört zu den wenigen Personen, aus denen er nicht schlau wurde und die er nicht einzuschätzen zu vermochte. Er versucht daher immer mal wieder Zeit mit ihr zu verbringen um hinter ihre Fassade blicken zu können. Obwohl anfangs eine Freundschaft zwischen den Beiden unmöglich schien, kamen sie sich mit der Zeit doch näher. 2386 verließ sie das Schiff, was Conrad bedauerte, hatte er es doch schließlich geschafft, zumindest einen kleinen Blick hinter die Fassade werfen zu können.

Unter seinen Sicherheitsoffizieren fand Harrison dann zwei Menschen, mit denen er viel Zeit verbrachte. Zum einen Jacques Sanieri, das dienstälteste und erfahrenste Mitglieder der Sicherheitsabteilung des Schiffes, mit dem er regelmäßig zusammensaß und Gedanken austauschte, in der Regel bei einem Bier. Zum Anderen Mikaela Voronin. In ihr fand er eine ebenbürtige Parrises-Squares-Gegnerin. Beide trafen sich regelmäßig zu einem Match, als sie noch gemeinsam auf der Pandora dienten.

Beziehungen

Die erste ernsthafte Beziehung hatte Harrison auf der Akademie. Zuvor hatte er mehrere Affären, aber die erste Frau, in die er sich verliebte, war Jennifer Campbell. Doch beide wussten, dass die Beziehung nur auf der Erde bestand haben könne. Conrad wollte jedoch auf einem Schiff seinen Dienst verrichten, während Jennifer als Ausbilderin an der Akademie bleiben wollte. Der Abschied tat beiden weh, besonders ihm. 2390 begegneten die Beiden sich wieder, konnten ihre alte Beziehung jedoch nicht neu entfachen.

Auf der Pandora lernte er dann Abigail Cor kennen. Ihre offenherzige und fröhliche Art beeindruckte ihn und ohne groß darüber nachzudenken, ließ er sich auf ein Date mit ihr ein. Der Verabredung folgten weitere und schon bald hatten die beiden ein Verhältnis. Harrison hatte zwar zur selben Zeit noch ein anderes Verhältnis, doch das ignorierte er zunächst. Dies lag vor allem daran, dass Abigail selbst nicht unbedingt monogam wahr. Im Laufe des Jahres kam es dann zu zwei Schicksalsschlägen. Abigail hatte schon immer eine starke Abneigung gegen Klingonen und erlitt während einer Mission einen Nervenzusammenbruch. Harrison war gezwungen, sie in ihrem Quartier unter Arrest zu stellen, versprach ihr jedoch, regelmäßig nach ihr zu sehen - was er auch tat. Doch einige Zeit später beging Abigail Selbstmord. Da sie keinen Abschiedsbrief hinterließ und es bis dahin keine Anzeichen dafür gab, wusste Harrison den Grund für ihren Suizid nicht. Lange machte er sich Vorwürfe, er hätte seine Freundin im Stich gelassen, da er ihren labilen Zustand unterschätzt hatte.

Etwa zur selben Zeit liebte Harrison noch eine andere Frau: Candy Morgan. Beide lernten sich im Offizierscasino kennen und nach einem weiteren Treffen gab Candy ihm schließlich einen spontanen Kuss. Anfangs hatte Harry lediglich ein sexuelles Interesse an ihr, doch schon bald wurde aus dem Verhältnis mehr. Er verliebte sich in sie, genauso wie sie sich in ihn schon zuvor. Doch er war nicht in der Lage, sich zwischen ihr und Abigail zu entscheiden. Kurz vor Abigails Tod hatte er schließlich eine Entscheidung getroffen - und zwar für Abigail. Auch nach ihrem Tod war Harrison nicht in der Lage die Beziehung mit Candy fortzuführen, da ihn der Verlust zu sehr schmerzte.

Ein Jahr später fand er ihn Shodan Aroya, Counselor der Pandora, eine neue Gefährtin. Beide lernten sich im Schiffscasino kennen und fanden heraus, dass sie ähnlich schlimme Schicksalsschläge erfahren mussten. Denn auch Aroyas Ehemann hatte sich vor einiger Zeit das Leben genommen. Aroya und Harrison verbrachten eine Nacht zusammen und machte kurz darauf auch gemeinsam Urlaub auf Bajor. Inzwischen haben die beide eine feste und innige Beziehung. Eben diese Beziehung zerbrach Ende 2387. Die Beiden hatten sich in den Monaten zuvor zu sehr auseinander gelebt. Aroya verließ das Schiff daraufhin Richtung Erde.

Conrad ist also noch immer unverheiratet, kinderlos und lebt auf seinem neuen Schiff allein.


Spielercharaktere der USS Aurora NCC-81337
KO XO CI CONN SO & TO ING LMO WO
Harrison Conrad Laura Keel Nynaeve Storm Damian Keel Ian Connor Chris Carter Zhidde Harad L'Ahri


Offplay

Der Name Harrison Conrad ist eine anglizierte Form des Spielernamens, wobei der Nachname auch einer Romanfigur entnommen ist: James Conrad war Kommandant des Raumschiffes Santa Maria in „Kriegsspiele auf Zelos“, einen Sci-Fi-Roman von 1975.

Verkörpert wird Conrad von dem US-amerikanischen Schauspieler Adam Baldwin. Dieser hatte eine Hauptrolle als Jayne Cobb in der Serie „Firefly“ und dem darauf beruhenden Kinofilm „Serenity – Flucht in neue Welten“, sowie Nebenrollen u.a. in „Full Metal Jacket“, „Independence Day“ und „Der Patriot“. Seit 2007 spielt er eine Hauptrolle in der Serie „Chuck“.