Hermat

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Burgoyne 172
Nirdaya 81

Die Hermaten sind eine aus dem Alphaquadranten stammende, zwitterhafte Spezies. Sie verfügen sowohl über männliche, als auch über weibliche Sexualorgane und zählen zu den felinoiden Humanoiden.

Physiologie

  • Lebensform: Humanoid
  • Durchschn. Lebenserwartung: 40 Jahre
  • Geschlechter und Fortpflanzung: nur ein Geschlecht, sexuelle Fortpflanzung (autogam oder bisexuell)
  • Äußerer Körperaufbau: Krallen an Händen und Füßen; scharfe Fangzähne; männliche und weibliche Geschlechtsmerkmale (Brüste, Penis und Vulva); ansonsten weitesgehend menschliches Äußeres
  • Innerer Körperaufbau: Männliche und weibliche Geschlechtsorgane (Gebärmutter, innerer Hoden)
  • Körpergröße: 1,70 bis 2,00m
  • Körperliche Stärke: Körperkraft über dem menschlichen Durchschnitt; Möglichkeit zur Selbstbefruchtung; Agilität
  • Körperliche Schwächen: Hoher Bedarf an Nährstoffen; krankheitsanfällig
  • Gehör: Gut
  • Augen: Gut
  • Geruchssinn: Hervorragend
  • Geschmackssinn: Schwach ausgeprägt

Die hervorstechenste körperliche Eigenschaft der Hermaten ist wohl zweifelsohne ihre hermaphroditische Natur. Sie besitzen also sowohl männliche, wie auch weibliche Sexualorgane und -merkmale. Dennoch werden sie von anderen Humanoiden oftmals für Frauen gehalten, auch aufgrund ihres geschmeidigenden Körperbaus und ihrer Agilität.

Hermaten werden zu den katzenartigen Humanoiden gezählt, da sie über einige entsprechende Charakteristika verfügen (Krallen, scharfe Eckzähne). Sie tragen dennoch kein Fell wie bspw. die Caitianer; ihr Haarwuchs ist mit dem menschlichen vergleichbar.

Sozialverhalten

Geselligkeit ist eine häufige Charaktereigenschaft bei Hermaten. Sie haben zudem oft auch ein lockerers Mundwerk. Ein Manko haben sie jedoch: Sie verlieren rasch das Interesse an jemanden oder etwas. Daher sind sie kaum in der Lage monogame Beziehungen einzugehen. Da eine bigame Lebensweise auf der hermatischen Heimatwelt gang und gäbe ist, haben sie selbst damit keinerlei Probleme; weitesgehend monogam lebende Völker jedoch schon.

Gesellschaft und Kultur

Als Rasse neigen die Hermaten unter sich zu bleiben, sind jedoch nicht ausschließlich fremdenfeindlich. Sie haben lediglich Schwierigkeiten, sich mit anderen Spezies auseinander zu setzen. So gibt es auch nur wenige Hermaten, die in der Sternenflotte dienen.

Da es nur ein hermatisches Geschlecht gibt und sie sexuell sehr freizügig sind, haben sie auf ihrer Heimat keinerlei Schwierigkeiten einen Sexualpartner zu finden. Die gezeugten Kinden wachsen für gewöhnlich bei dem gebärenden Elternteil auf.

Anrede

Da die meisten Sprachen auf insgesamt drei Geschlechter (männlich, weiblich, sächlich) ausgelegt sind, ist es nicht eindeutig, wie man Hermaten bezeichnet. Es werden gemeinhin sowohl männliche als auch weibliche Pronomen und Fürworte verwendet. Beispiel: „Er/sie verließ die Brücke, nachdem seine/ihre Schicht zu Ende war.“

Werden die Hermaten nur als Mann oder Frau benannt, reagieren sie für gewöhnlich belustigt, während sie es als beleidigend betrachten, wenn man sie als „es“ bezeichnet.

Namensgebung

In der hermatischen Kultur ist es Tradition, dass das Kind nach dem gebärenden Elterteil (sofern es zwei Elternteile gibt) zu benennen, wobei dem Namen eine fortlaufenden Nummer angefügt wird. „Farian 134“ wäre also das Kind von „Farian 133“ (und ev. einem weiteren Elternteil).