Imperial Shakespeare Company

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Die Imperial Shakespeare Company ist eine Vereinigung klingonischer Künstler und Wissenschaftler, die sich der Pflege der Werke des Autors Wil'yam Shex'pir gewidmet hat.

Arbeit

Seit ihrer Gründung widmet sich die Imperial Shakespeare Company vor allem der Aufführung diverser Dramen, wobei die qun lut (Historische Dramen) wie beispielsweise K'oryolakhnesh, Khenriy Vagh, Yulyush K'ayshar, The Confusion Is Great Because of Nothing und vor allem Tityush Ardronik'ush sich im Klingonischen Reich der größten Beliebtheit erfreuen, während den lut tlhaQ (Komödien) nur eine geringe Wertschätzung zu Teil wird.

Shex'pirs "Problemstücke" fanden lange Zeit nur in gebildeten Kreisen, vor allem unter Wissenschaftlern und Diplomaten einen gewissen Anklang. Dem Großteil des Publikums wird in diesen Dramen Gesprächen und in langen Monologen dargelegten Denkprozessen zu viel Aufmerksamkeit gewidmet. Oft verängstigen sie auch den Zuschauer/Leser durch ihre schwächliche Darstellung der oft nicht dem klingonischen Selbstbild entsprechennden Protagonisten. Zu den "Problemstücken" werden The Trader from Delviy Ad, Romyo and Djiulyet, Lir the King, One Dreams in the Middle of the Hot Season und Hamlet gezählt.

Vor allem letzteres, welches in vielerlei Hinsicht eine Abkehr von der Norm des typischen klingonischen bortaS lut (Rachestück) darstellt, wird hierbei von den meisten Klingonen als problematisch angesehen, da der Fokus nicht auf der Frage nach dem "Wie?" der Rache steht, sondern der Entwicklungsprozess bis zum Entschluss zur Rache aufgezeigt wird.

In weiten Kreisen gilt Hamlet daher als Warnung vor der Abkehr von den traditionellen Werten, da Hamlets Verhalten in der allgemeinen Wahrnehmung eher als das eines Romulaners denn eines klingonischen Kriegers angesehen wird.

Hamlet stellt so gesehen ein Bindeglied zwischen dem klingonischen und menschlichen Drama dar, da Hamlets Zögern für die meisten menschlichen Leser/Zuschauer als verständlich und menschlich gilt, für die klingonischen hingegen als fremdartig und erschreckend. Seit der Wiederherstellung des Friedens von Khitomer und dem Ende des Dominionkrieges liegt daher der Schwerpunkt der literaturkomperatistischen Forschung auf Hamlet, wobei hier eine enge Zusammenarbeit mit der Royal Shakespeare Company und der Universität von Oxford besteht.

Doktor DongkoH leitet seit einem Jahr einen permanenten Workshop klingonischer und anderer Studenten im Sir Patrick Stewart-Haus in Stratford-upon-Avon, welches sich seitdem großer Beliebtheit auch bei klingonischen Austauschstudenten erfreut.

Doktor Marie-Louise Davion wirkte in ihrer Akademiezeit an einer gemeinsamen Produktion von Hamlet mit.

Die Imperial Shakespeare Company wird von Kanzler Q'naH seit seinem Amtsantritt 2381 mit enormen Mitteln ausgestattet. 2391 wohnte der Kanzler des Hohen Rates den Feierlichkeiten zur Eröffnung des neuen qlob-Theaters auf Qo'noS bei,[1] welches mit diesen Mitteln errichtet wurde. Die ISC unterhält außerdem außerhalb des Reiches auch nach dem Geierkrieg noch rege Kontakte.