Insignienkommunikator

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats November 2012. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.


Der persönliche Kommunikator, auch Insignienkommunikator genannt, ist das gegenwärtig vom Personal der Sternenflotte eingesetzte Kurzstreckensubraumkommunikationsgerät, dessen primärer Zweck darin besteht, eine verbale Kommunikation, sowie eine präzise Zielerfassung der Transporter zu ermöglichen. Darüber hinaus kann der Kommunikator dazu eingesetzt werden, Kontakt mit computerisierten Geräten, wie einem Schiffscomputer, herzustellen und diesem Kommandos zu erteilen.


Interner Aufbau

Die primäre Komponente des Insignienkommunikators ist die Subraumübertragungskonstruktion (kurz SÜK), ein Schaltkreis, der einen analog-in-digital Stimmenumwandler und einen Niederenergie-Subraumfeldsender beinhaltet. Dieser Schaltkreis kommt unter anderem auch in PADDs und Tricordern zum Einsatz, verfügt daher über dieselben Datenübertragungsprotokolle. Neben der SÜK beinhaltet der Kommunikator auch einen Notfalltransmitter, der bei starker Beschädigung oder Zerstörung des Gerätes automatisch ein Notsignal aussendet.

Ein dünner, einschichtiger, in das Gehäuse integrierter Audioempfänger dient zum Auffangen eingehender, verbaler Eingaben und leitet diese an die SÜK weiter. Ein spezielles Steuerprogramm entscheidet hierbei, ob es sich dabei um gezielte oder nur zufällige Eingaben handelt. Zwei Subraumsignalantennen (kurz SSA) dienen zur Aufnahme bzw. zum Senden von Subraumsignalen. Da die Sternenflottenkommunikation für gewöhnlich kodiert wird, durchlaufen die empfangenen und ausgehenden Daten zuvor spezielle Verschlüsselungsalgorithmen.

Eine weitere, in den Kommunikator integrierte Komponente ist der Universalübersetzer, der zur Übersetzung verbaler Eingaben in eine vom Benutzer zu verstehende Sprache dient. Die Betriebssoftware des Translators analysiert eingehende Sprachen und entscheidet dabei, welche Übersetzungsalgorithmen zum Einsatz kommen müssen. Eingesetzt werden kann er sowohl bei einer aktiven Kommunikationsverbindung, sowie in normalen Konversationen von Angesicht zu Angesicht.

Die letzte wichtige Komponente des Kommunikators ist der Ortungstransponder, der es erlaubt, auf die genau von der Sternenflotte vorgeschriebenen Subraumfrequenz kalibriert, eine Ortung und Erfassung durchzuführen. So ist es möglich, eine positive Transportererfassung in Regionen vorzunehmen, wo Störsignale verhindern würden, die Biosignatur des Trägers zu lokalisieren. Natürlich ist auch der Ortungstransponder anfällig für Störsignale und demnach kein absolut verlässliches Instrument.

Mit Energie versorgt werden die Systeme des Kommunikators von einer Sarium-Krellid-Energiezelle. Diese Zelle ist dazu in der Lage, den Kommunikator bei normalem Gebrauch für bis zu zwei Wochen mit Energie zu versorgen und muss anschließend über Induktion wieder aufgeladen werden.

Combadge.jpg Kommunikatorgenerationen.jpg

Bedienung

Der Kommunikator wurde zur einfachen Nutzung optimiert. Durch simples Antippen der Oberfläche wird ein Aktivierungssignal an die SÜK geschickt, wonach umgehend mit der Übertragung begonnen werden kann. Aus Gründen der Redundanz befinden sich unterhalb der Oberfläche sowohl ein Drucksensor, wie auch ein dermaler Sensor zur Erfassung bioelektrischer Felder und Temperaturprofile humanoider Personen.

Vor Einführung der aktuellen Kommunikatorgeneration war zur Aktivierung das Antippen des Kommunikators notwendig, um Energie zu sparen. Mittlerweile ist dies allerdings nicht mehr zwingend notwendig. So befindet sich ein passiver Stimmreceiver im Gehäuse, der über ein Steuerprogramm analysiert, ob gezielte verbale Eingaben erfolgen, die die Aktivierung des Kommunikators andeuten. Dadurch kann er auch benutzt werden, ohne ihn vorher zu berühren, wovon allerdings in den meisten Fällen abgeraten wird, da es zu Fehlinterpretationen der Befehle kommen kann, wodurch die Kommunikationsverbindung nicht aufgebaut wird. Vielmehr dient der Receiver zur Benutzung des Kommunikators in Notfallsituationen, sollte es nicht möglich sein, ihn zu berühren.

Limitierungen

Aufgrund der geringen Größe ist das Leistungsvermögen und damit die Reichweite des Insignienkommunikators eingeschränkt. Gegenüber der 2. Generation konnten die Kommunikatoren 4. Generation in ihrer Leistungsfähigkeit jedoch deutlich gesteigert werden. Befindet sich ein orbitales Satellitennetzwerk in Funktion - oder ein Schiff - , kann das Subraumsignal des Kommunikators an dieses weitergeleitet werden, wodurch auch Kommunikationsverbindungen über größere Entfernungen möglich sind.