Jo'kala(Stadt)

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats März 2012. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.



Die Stadt Jo'kala liegt auf Bajor und ist eine der wichtigsten spirituellen Stätten der Bajoraner. Während einerseits die wechselhafte Geschichte dieser Stadt dafür verantwortlich zeichnet, liegt dies andererseits vor allem am nahe gelegenen Kista-Kloster und der Tatsache, dass bajoranische Unterhändler, nach Konsultation diverser Drehkörper, sich 2377 dazu entschlossen, diese Stadt als Ort für die Unterzeichnung der Beitrittserklärung zur Vereinigten Föderation der Planeten zu wählen.

Jo'kala ist Hauptstadt der Lonar-Provinz, welche in etwa die Hälfte der perikanischen Halbinsel einnimmt und somit auch Verwaltungszentrum für die ungefähr 10 Millionen Bajoraner, welche in dieser Provinz leben.


Allgemeines

Der fünfte Verwaltungsbezirk von Jo'kala.

Heute ist Jo'kala wieder eine prosperierende Stadt, welche eine neue Blütezeit erlebt und jährlich das Ziel von Millionen Besuchern aus der gesamten Föderation ist. Handel, Wirtschaft und kultureller Austausch erleben, genau wie die Bevölkerungszahl der Stadt, einen neuen Höhepunkt, nachdem es den Bewohnern von Jo'kala in den letzten 20 Jahren gelungen ist, die Schrecken und Zerstörungen, welche die cardassianische Besatzungszeit mit sich gebracht hatte, zu beseitigen und hinter sich zu lassen.

Von den 15 Verwaltungsbezirken, aus welchen Jo'kala besteht, sind die fünf zentralen, welche zusammen den inneren Ring der Stadt bilden und um den Haupttempel und ältesten Markt gruppiert sind, bereits annähernd 5000 Jahre alt, was diesen Teil der Stadt zu einer reichhaltigen Fundgrube für bajoranische und andere föderale Archäologen macht. In diesem Bereich der Stadt sind auch die meisten Museen, welche sich mit der Geschichte der Stadt und ihrer Kultur beschäftigen, angesiedelt.

Im südlichen Teil von Jo'kala, im achten Verwaltungsbezirk, liegt der B'hala-Park, eine weitläufige und großzügige Grünanlage, welche auf ihrer gesamten Fläche immer wieder von sanften Hügeln und perfekt in die Landschaft eingepassten Bächen und Flussläufen durchbrochen wird. Dominiert wird der gesamte Ort von einer kleinen Insel im Herzen des Parks, welche eine Replik des B'hala-Obelisken trägt. Als man die Insel anlegte, richtete man sich an der Umlaufbahn von Jeraddo, einem der Monde Bajors, aus, so dass nun an jedem Abend, an welchem Jeraddo am Firmament zu sehen ist, sein Licht dafür sorgt, dass die am Obelisken angebrachten bajoranischen Schriftzeichen im Dunkel der Nacht weithin sichtbar werden. Eine unter den Einwohnern von Jo'kala weit verbreitete Legende besagt, dass es ein schlechtes Omen und die Verärgerung der Propheten darstellt, wenn Jeraddo die Schriftzeichen an fünf Nächten hintereinander nicht zum Leuchten bringt.

Im Osten der Stadt, im 13. und 14. Verwaltungsbezirk, liegt das „Haus der Föderation“. Dieser Bau wurde in den Jahren 2375 bis 2377 fertig gestellt und hebt sich durch eine Architektur von seinen Nebengebäuden ab, welche man gemeinhin wahrscheinlich nicht in bajoranischen Städten vermuten würde. Anstatt dem üblichen bajoranischen Stil zu folgen, verwendete man bei der Gestaltung dieses Gebäudes verschiedene Richtungen aus ausgesuchten Kulturen der Föderation, um damit die Verbundenheit von Bajor mit der Föderation bildlich darzustellen. Den bajoranischen Architekten gelang es dabei, das neue Gebäude perfekt in die vorhandenen Strukturen einzupassen. Hier wurde am 22.08.2377 im Beisein des Kais und des bajoranischen Ministerrates und diverser Vertreter der Föderation der offizielle Staatsakt zum Beitritt Bajors zur Föderation abgehalten.

Sehenswürdigkeiten

Der B'Hala Park.
  • Museum der Stadtgeschichte – Von alten Steinen, welche aus einer Zeit von vor 5.000 Jahren stammen sollen, bis zu gebrauchten bajoranischen Phasern, welche der innerstädtische Widerstand einstmals im Kampf gegen die Cardassianer eingesetzt hatte, lässt sich in diesem Museum so ziemlich alles finden, was auch nur irgendwie mit der Stadtgeschichte von Jo'kala zu tun hat. Untergebracht ist das Museum im wahrscheinlich ältesten Gebäude der Stadt, direkt gegenüber dem Haupttempel im ersten Verwaltungsbezirk.
  • Wedan Weinhandlung – Die Weinhandlung des Bürgermeisters von Jo'kala soll, seinen Angaben nach, den besten Frühlingswein der Stadt auf Lager haben. Auf jeden Fall ist es die schönste in ganz Jo'kala und einen Besuch in jeden Fall wert. Doch nicht nur der Wein - auch die Speisen, welche hier dem hungrigen Gast, egal ob Einwohner oder Besucher, gereicht werden, erfüllen selbst höchste Qualitätsansprüche. Zu empfehlen ist das Hasperat.
  • B'hala-Park – Das spirituelle Herzstück der Stadt und neben dem Haupttempel der Ort, an welchem sich ein gläubiger Bajoraner den Propheten am nächsten fühlt. Egal ob zum Beten oder einfach nur zum Entspannen, dieser Park sollte auf keiner Besuchstour fehlen.
  • Haus der Föderation – Im Jahr 2377, kurz vor der Unterzeichnung der Beitrittserklärung zur Föderation, fertig gestellt, bricht dieses Gebäude mit der althergebrachten Architektur bajoranischer Gebäude und soll somit die Verbundenheit des Planeten mit allen anderen Spezies in der Föderation symbolisieren. Im Inneren des Gebäudes wurde ein Museum eingerichtet, in welchem sich unter anderem eine Kopie der Beitrittserklärung und der Charta der Föderation finden lassen.
  • Kista-Kloster – Etwas außerhalb von Jo'kala, unterhalb eines wunderschönen Wasserfalls gelegen, befindet sich das Kista-Kloster. Als eines der ältesten Kloster von Bajor hat es eine Menge zu erzählen, und wer still in seinem Innenhof steht, wird seine Geschichte vernehmen können. All jenen, welche nicht über eine derartige Disziplin verfügen, bietet das Kloster Prylare zur Führung an, aber nur zweimal im Jahr. Wer diese heilige Stätte also besichtigen möchte, sollte sich vorher informieren, oder er wird vor verschlossener Tür stehen.

Geschichte

Aus irdischer Zeitrechnung heraus betrachtet

  • ~ 2612 v.Chr.: Verschiedene kleinere Ansiedlungen schließen sich zu einer stadtähnlichen Struktur zusammen. Ein großer Markt und der heutige Haupttempel entstehen.
  • ~ 1235 v.Chr.: Handel und Wirtschaft florieren. Die Kultur der Stadt erlebt in dieser Epoche einen ersten Höhepunkt, so machen die Gedichte von Vedek Neren Kla die Stadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt. Das Kista-Kloster wird erbaut.
  • 725 v. Chr.: Ein schweres Erdbeben erschüttert die perikanische Halbinsel und zerstört auch einen großen Teil von Jo'kala. Ein Drittel der Bewohner findet dabei den Tod. Infolge des Erdbebens löst sich ein Teil der Bewohner der perikanischen Halbinsel von den Propheten und beginnt die Pah-Geister zu verehren. Jo'kala bleibt, auch durch den Einfluss der Mönche aus dem Kista-Kloster, den Propheten treu.
  • 715 v.Chr.: Beginn des 10 Jahre andauernden Krieges auf der perikanischen Halbinsel zwischen den Anhängern der Propheten und der Pah-Geister. Jo'kala wechselt in dieser Zeit mehrmals den Besitzer. Die Hälfte der Bevölkerung stirbt infolge von Krieg, Verwüstung und Krankheiten.
  • 708 v.Chr.: Schlacht um das Kista-Kloster. Als eine überlegene Streitmacht Pah-Geist Getreuer das Kloster stürmen will, werden sie nach hartem Kampf von einer kleinen Anzahl Mönche und Bewohner von Jo'kala in die Flucht geschlagen. Diesen Sieg, welcher viel besungen so etwas wie den zweiten Gründungsmythos von Jo'kala darstellt und der zu einem zentralen Thema der Stadtgeschichte wurde, feiert man heute noch alljährlich in der Stadt als ‚Kista-Fest’.
  • 705 v.Chr.: Ende des Krieges, welcher mit einem Sieg der Anhänger der Propheten endet. Jo'kala selbst braucht jedoch die nächsten vierhundert Jahre, um sich von diesem Waffengang zu erholen und zu neuer Blüte zu gelangen.
  • 300: In der Nähe der Stadt wird bei Ausgrabungen ein Fragment eines Drehkörpers gefunden. Dieser Fund lässt die Mönche im Kista-Kloster davon ausgehen, dass die Stadt besonders durch die Propheten gesegnet ist. Das Fragment wird fortan im Kloster aufbewahrt und der Öffentlichkeit nur im Kloster selbst und während des ‚Kista-Festes’ zugänglich gemacht.
  • 1000: Jo'kala erreicht seine heutige Größe. Die Stadt steigt zu einem Zentrum von Handel, Wirtschaft und Kultur auf, welches das umliegende Gebiet für eine lange Zeit prägt. Bekannt aus dieser Zeit sind die Liedersammlungen von Arem Shiar.
  • 2328: Beginn der Besatzung durch die Cardassianer. Alle religiösen Riten und Feste werden verboten, so dass die Bewohner von Jo'kala sie im Untergrund ausüben müssen. Das Kista-Kloster wird geplündert und geschlossen.
  • 2348: In der Stadt kommt es infolge von Nahrungsknappheit zu einem Aufstand gegen die cardassianische Besatzungsmacht. Obwohl nur schlecht ausgerüstet, gelingt den Aufständischen ein Achtungserfolg, als es ihnen gelingt, die Cardassianer für zwei Tage aus der Stadt zu vertreiben.
  • 2369: Ende der cardassianischen Besatzung.
  • 2377: Unterzeichnung der Beitrittserklärung zur Föderation.

Trivia

  • Eine Städtepartnerschaft besteht unter anderem mit der irdischen Stadt London.
  • In einem alten bajoranischen Märchen spielt Jo'kala eine wichtige Rolle. Informationen.