Johanna Christin Meszoros

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Johanna Christin Meszoros ist eine weibliche Sternenflottenoffizierin und zur Zeit auf der USS Esquiline NCC-83716 eingesetzt.


Aussehen

Der erste Blick einer jeden Person ans aktuelle Gegenüber sollte den Augen gelten, welche bei Johanna groß und offen scheinen. Sie sind ein markantes Zeichen des Gesichts und wirken beinahe freundlich. Der zweite Blick gilt dem Körper, welcher als durchaus geformt und trainiert bezeichnet werden kann, wobei die junge Frau mehr Wert auf Schnelligkeit zu legen scheint als auf Kraft.

Weiterhin fällt am Kopf sehr deutlich auf, dass ihre blonden Haare nicht länger als 5 Zentimeter zu wachsen scheinen. Sie sind struppig und werden offensichtlich jeden Morgen mit Kosmetika bearbeitet, eine Arbeit von maximal 30 Sekunden. Dies betont das Gesicht im Weiteren sehr deutlich. Unter den Haaren fallen ihre angedeuteten Romulanerohren weniger auf.

Am Hals beginnen einige schwarze Flammenzungen, oder auch Schattententakel, die vom Oberkörper ausgehend am Hals auslaufen. Ihr kompletter Oberkörper ist ein Muster, welches sich jedoch von Zeit zu Zeit zu ändern scheint. Nanotattoos machen dies möglich, kleine Maschinen, die zwischen Farbe und Transparenz wechseln können, man muss nur mit dem richtigen Schlüssel auf der richtigen Frequenz ein Bild senden und diese Naniten passen das Aussehen der Tätowierung an. Die Ausläufer dieses Körperschmucks sind noch an den Handgelenken zu sehen, wo sich ebenfalls vereinzelte Zungen befinden.

Auf der Unterseite des rechten Unterarms trägt sie die beiden Namen Hajnalka und Korex, auf dem linken den Namen Janus, jeweils in einer anderen stilvollen Schrift. Dieser Körperschmuck ist permanent und unveränderbar, jedoch zu 90% des Tages unter der Dienstkleidung versteckt.

Der einzige Schmuck am Körper ist eine Lederkette, die drei verzierte Metallröhren trägt. jede Röhre ist an beiden Enden mit einer anderen Farbe gekennzeichnet. So steht die weiße Farbe für Janus, die blaue Farbe für ihre Mutter und die dunkelrote Farbe für ihren Vater.

Biographie

Inoffizielle Kindheit und Jugend

Als Resultat einer Vergewaltigung wurde Johanna Christin Meszoros im Jahre 2366 in einer unabhängigen Kolonie auf Kolarus III geboren. In der Kolonie war ihre Mutter nicht die einzige Frau mit einem solchen Schicksal, doch auf Grund der kleinen Größe dieser Kolonie wurde lediglich Hajnalha mit einem Kind bestraft. Sie liebte ihre Tochter und auch ihr Freund, ein Klingone namens Korex, nahm das Kind auf wie sein eigenes.

Die regelmäßigen Übergriffe der militärischen Übermacht nahmen zu, als Johanna vier Jahre alt war. Die Bewohner der Kolonie beschlossen etwas gegen den Feind zu unternehmen. Sie begannen, neben ihrer harten Arbeit auf den Feldern oder auf Märkten, harte Trainingseinheiten in Selbstverteidigung und dem Bauen von Bomben durchzuführen. Alle arbeiteten Hand in Hand und auch die Kinder der familienähnlichen Gruppe wurden mit involviert. Sie war 12, als sie zum ersten Mal mit einem Shuttle den Planeten verließ, um die verhassten Romulaner zu verfolgen. Ihr Hass wäre vermutlich nicht so groß gewesen, hätte ihre Mutter diesen nicht geschürt und Korex, den sie als Vater ansah, es nicht als Entehrung angesehen, nichts zu tun. Der Klingone hatte sie Zeit ihres Lebens mit den Lehren der Klingonen vertraut gemacht. Seine Tochter, eine Kriegerin, würde mit den alten Kriegern feiern, jagen und wachen. Bevor es ihr gestattet wurde an einem Anschlag teilzunehmen, musste sie das Ritual des Aufstiegs durchführen. Von da an war sie bei jedem Attentat, Anschlag oder Erkundung anwesend, aber meistens außerhalb der Reichweite wirklicher Gefahren. Erst drei Jahre später sollte sie zum ersten Mal selbst einen von ihren Feinden töten. Obwohl gut trainiert und auf diesen Moment vorbereitet, schmerzte es sie, als sie den schwer verwundeten Feind zurück lassen musste. Nicht der Tod war das Schlimme in ihren Augen, sondern die Qual, die ihm voraus ging. Trost erhielt sie von Janus, einem der Dorfjungen in ihrem Alter. Beide gingen eine Partnerschaft ein und mit der Zeit begann Johanna, ihr Gegenüber mehr zu lieben als alles andere. Janus hielt nur bedingt etwas von dem Morden durch die Kolonie. Er wollte die Sternenflotte hinzuziehen. Dies wäre seiner Ansicht nach der richtige Schritt, aber auch er fügte sich, öffnete jedoch immer wieder seinen Mund, um seine Meinung kund zu tun.

Es war die schönste Zeit ihres Lebens, doch sie hielt nicht lange an. Zwei Monate später versuchte ihr Vater, Korex, mit zu wenig Vorbereitung einen Frachter zu sprengen, der den Informationen der Gruppe zufolge wertvolle Waffen transportieren sollte. Der Plan lief ins Bodenlose, der Transporter konnte gesprengt werden, allerdings wurde auch das Schiff des Dorfes gesprengt und die drei Attentäter schafften es ebenfalls nicht, das Schiff zu verlassen. Ein Desaster für Johanna, sie hatte ihren Vater verloren. Und die Gruppe? Sie hatte einen Anführer verloren und ein Transportvehikel. Ein neues wurde angeschafft und Johanna, obwohl erst frische 16 Jahre alt, übernahm die Rolle ihres Vaters und führte die Gruppe an, allerdings nicht ohne die Hilfe ihres Freundes und ihrer Mutter, die es ebenfalls schwer getroffen hatte. Ab diesem Zeitpunkt war es ihre Aufgabe den Transport und anschließend die Führung am Boden zu übernehmen.

Wenige Anschläge liefen nicht nach Plan, hier und da musste einer zurück gelassen werden, der sich selbst tötete, bevor er die Gruppe hätte verraten müssen. Ab und zu konnten Sprengkörper nicht gezündet werden und es soll auch vorgekommen sein, dass eine Überwachung in einer Schießerei mit Flucht endete. Alles in allem war es jedoch ab diesem Zeitpunkt sehr ruhig. Ende 2386, vier Jahre nach dem Tod ihres Vaters, würde sie nicht nur ihre Mutter verlieren; - bei einem Attentat auf einen führenden Offizier des Militärs wurde während der Operation scheinbar ein Mitglied gefasst und verhört. Anders konnte sich Johanna das Ganze nicht erklären. Von jetzt auf gleich war ihre Mutter nicht mehr per Komm erreichbar, dafür hörte sie aus ihrem Versteck Phaserfeuer. Wenige Minuten später rannte sie den Fluchtweg lang. Hier lag ihr Freund, vollkommen verbrannt, aber noch lebendig. Er wimmerte und bettelte seine Freundin darum an, sein Leben zu beenden, damit er nicht weiter leiden müsse. Sie folgte seinem Wunsch mit dem Messer, das sie als Kriegerin erhalten hatte. Es hatte noch nie zuvor Blut gesehen. Anschließend schaffte sie es als einzige, die Station zu verlassen, bevor der rettende Sprengsatz zu einer kompletten Vernichtung aller Daten führte. Alles war schief gelaufen. Und während sie zurück reiste, spürte sie nur zwei Emotionen: Übelkeit und Schmerzen der Trauer. Was hatte sie alles in ihrem Leben falsch gemacht?

Als im Jahre 2387 die Sonne um Romulus explodierte, war ihre Familie tot. Johanna hatte ihre Schule beendet und schaute zurück auf ein Leben der Gewalt. Das einmal 25 Personen umfassende "Dorf" war mit den letzten sieben Verbleibenden eher ein Schatten seiner selbst. Es gab niemanden, der nun noch wirklich Interesse daran hätte, Rache auszuüben an einem Volk, das auf Grund von Naturgewalt schon genug Probleme hatte. Was würde sie mit ihrer Zukunft anfangen? Wollte sie wirklich auf diesem uninteressanten Planeten, für den sich offenbar nicht einmal die Sternenflotte interessierte, bleiben? Ein Blick auf ihren Arm verriet ihr die Antwort. Janus wollte für eine bessere Welt kämpfen. Er wollte die Sternenflotte als Instrument nutzen. Um Seiner zu ehren würde sie zur Sternenflotte gehen und dafür sorgen, dass Gerechtigkeit geschieht. Und wenn sie es weiterhin mit Gewalt durchboxen muss, dann wäre dies eben so.

Offizielle Kindheit und Jugend

Aus den Akten der Bürgerregistratur: "Die Registrierung dieses Bürgers erfolgte unter Angabe eines unbekannten Vaters. Der obligatorische Vaterschaftstest bestätigte, dass es sich bei dem Vater um einen Romulaner handle, ein Individuum konnte jedoch nicht ausfindig gemacht werden. Die Anmeldung zur Schule erfolgte regulär, dem Antrag der Mutter entsprechend wurde Heimunterricht mit Übermittlung der Prüfungsergebnisse stattgegeben. Nachweislich umfasst diese freie Kolonie etwa zwanzig Leute, die ihr Überleben durch Anbau oder Handel mit den lokalen Bewohnern sicherten. Nach Abschluss der Schule nutzte Johanna Meszoros ihre Zeit, die Farm der Eltern weiter zu betreiben. Nach dem vorzeitigen Tod beider entschied sich die Bürgerin für eine Ausbildung zur Sternenflottenoffizierin und verließ den Planeten."

Sternenflottenakademie

Aus den Akten der Sternenflottenakademie: "Die Kadettin hat offensichtlich Integrationsschwierigkeiten. Sie ist fleißig, pünktlich und ordentlich, dennoch zeigt sie keinerlei Interesse am Umgang mit anderen Kadetten, welche sie zum Teil freundlich aufnehmen wollen. Mit ihren Quartierkameraden hat sie sich nachweislich arrangiert, Unterstützung innerhalb dieser Räume ist vorhanden, wenngleich auch keine Freundschaft zu entstehen scheint. Bei Barbesuchen tanzt sie nicht und versucht Gesprächen aus dem Weg zu gehen. Anstelle dessen wurde sie dabei gesehen, wie sie andere Kadetten scheinbar überwacht und versucht, diese zu analysieren. Unter vielen Leuten scheint sie sich nicht wohl zu fühlen, beginnt mit einem Prozess der Einkapselung. In einigen Momenten wurde deutlich, dass sie eine Dominanz gegenüber ihrem Umfeld als angenehmer erachtet als eine Freundschaft. Obwohl die Kadettin gute Ergebnisse als Infiltrationsagentin aufweist, ist sie nachweislich zu undiszipliniert um Sicherheitsoffizierin zu werden. Ihre Qualifikationen im Bereich des Shuttlefluges sind zudem besonders ausgeprägt, weshalb sich für eine Pilotenkarriere entschieden wurde."

Dienstakte

Laufbahn & Auszeichnungen

  • Am 23.03.2388 bestand die Kadettin das Training "Infiltration in Kleingruppen" mit Rekordresultaten. Es wird bewilligt, der Kadettin die Zusatzkurse "Nahkampfausbildung" und "Verhörmethoden I" zu eröffnen.
- gez. Lieutenant Liam Nelson, Ausbilder der Sternenflottenakademie

Akteneinträge

  • Die Kadettin schloss die Einstufungstests in Nahkampf, Umgang mit dem Handphaser und Infiltration mit überdurchschnittlichen Ergebnissen ab, verweigerte sich jedoch der Verwendung eines Gewehrs mit der Begründung, es sei zu "klobig und langsam". Vermutlich verbrachte sie in Ihrer Kindheit und Jugend zu viel Zeit in diversen Holodecks, was Realitätsverlust im Bezug auf Waffen hervorgerufen haben könnte.
- gez. Commander Maik Brandsturm, Abteilung Kobayashi Maru, Sternenflottenakademie San Francisco


  • Bestand den Kobayashi Maru mit einem überdurchschnittlich zerstörerischen Resultat. Ist sehr risikobereit, hier gilt es ein Auge darauf zu haben.
- gez. Commander Maik Brandsturm, Abteilung Kobayashi Maru, Sternenflottenakademie San Francisco


  • Brach Ensign Charles Petersson die Nase. Als Verteidigung beschrieb sie, dass Kadettin Leonie Wachtmeister sexuell belästigt worden wäre. Dies bestätigten weder der Ensign noch die Kadettin. Als Disziplinarmaßnahme wurde der Kadettin für einen Monat ein Anti-Aggressionstraining auferlegt.
- gez. Lieutenant Commander Philleasson, Ausbilder der Sternenflottenakademie


  • Sternzeit 67637,61: Ensign Johanna Christin Meszoros erhielt einen Verweis wegen ungebührlichem Benehmen gegenüber einem vorgesetzten Offizier, Nichteinhaltung der Befehlsstruktur und Gefährdung eines Außeneinsatzes durch eigenmächtiges Handeln.
- gez. Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos - Erster Offizier
XO, USS Esquiline NCC-83716


Medizinische Akte

  • Während der Routine-Untersuchung der Kadettin wurden vermehrt mittlerweile verheilte Knochenbrüche, Prellungen und geplatzte Gefäße aufgespürt und behandelt. Auch altes Narbengewebe konnte beseitigt werden. Es wird nahe gelegt, die familiären Verhältnisse zu überprüfen.
- gez. Commander Agnes Goldwater, Stellvert. Leitender Medizinischer Offizier der Sternenflottenakademie

Persönliches

Religion

Johanna hält sich für eine vollkommene Untergebene des Klingonischen Glaubens. Sie ist eine Kriegerin, wie es ihr beigebracht wurde und sie hält sich an die Ehrvorstellungen der Klingonen. Sie untersteht jedoch weder dem Rat der Klingonen, noch lässt sie sich von Klingonen etwas sagen. Wer sich als besser Krieger herausstellt, der erfährt den Respekt, den er verdient hat.

Besitztümer

Klingonisches D'k tahg

Im Alter von zwölf Jahren vollzog Johanna das Ritual des Aufstiegs unter der Aufsicht von Korex. Sie bestand diese Prüfung und erhielt im Anschluss das D'k tahg, das sie als Krieger des Hauses von Korex, dem Haus Lok'Ha, ausweist. Es enthält ihre persönlichen Initialen sowie das Siegel des Hauses und ist für Johanna einer der wichtigsten Gegenstände, die es gibt.

Korex' Bat'leth & D'k tahg

Nach dem Tod ihres Vaters behielt sie das Bat'leth von Korex. Es sollte ihr als Zeichen der Abstammung und der Ehre erhalten bleiben. Zumindest war das ihre Ansicht. Sie behielt ebenfalls das D'k tahg.