Joy Keenan

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"We will all laugh at gilded butterflies"; "There once was a little girl who never knew love until a boy broke her HEART."


Commander Joy Isabell Keenan (* 26.07.2360 auf der Erde) ist ein Mensch und Leitende Counselor auf der USS Chimera NX-85000. Durch ihr Interesse an Psychiatrie und Psychotherapie begann Keenan ihren Weg mit der Sternenflottenakademie als erstem Schritt. Ihr Wissensgebiet und ihr Interesse gilt der Kommunikation zwischen Mensch und diversen extraterrestrischen Spezies.

Persönliches Computerlogbuch von Joy Keenan


Lebenslauf / Karriere

Experimente und ihre Folgen (2360 - 2372)

Joy Keenan in ihrer Jugend - 2376
Joy Keenan, wurde 2360 in Rockwood, Tennessee, als zweites Kind von Max und Ruth Keenan geboren und wuchs auch dort auf. Als Tochter eines Ingenieurs und einer Ärztin fiel Keenan ihre frühe Berufswahl nicht schwer. Sie hatte eine "großartige" Beziehung zu ihrer Mutter und trat schon früh in ihre Fußstapfen. Früh versuchte Joy, ein Verständnis für Psychologie zu entwickeln. Ihr größtes Experiment war und ist ihr sieben Jahre älterer Bruder, der die Laufbahn seines Vaters einschlug. In ihrer Rebellionsphase ihrem Bruder gegenüber und während der zahlreichen Missverständnisse mit ihren Eltern in der Pubertätsphase kam sie zum Tätowieren.

In Kyle - ihrem Bruder - sieht sie die größte Konkurrenz in der Aufmerksamkeit zu ihren Eltern und der damit verbundenen Liebe. Durch seine schwere Krankheit galt einzig und allein ihm die Aufmerksamkeit beider Eltern. Aufgrund dieser verwirrenden Konfrontation in der eigenen Familie, entwickelte Joy ein besonderes Interesse an der menschlichen Spezies, um diese und ihre Handlungen zu verstehen. Mit dem vordergründigen Interesse an der Psychologie versteckt sich Joy vor ihrer eigenen Furcht vor ehrlicher Liebe und der Zuneigung anderer. Es fällt ihr sichtlich schwer, sich auf andere Menschen einzulassen. Nur wenige lässt sie an ihren eigenen Gedanken teilhaben und noch weniger vertraut sie. Es begann schon damit, dass sie früher als erwartet von ihren Eltern eingeschult und von ihrer Mutter aufs schärfste gedrillt wurde.

Joy am Strand von Bajor in ihrem Landurlaub - 2389
Weiter im Drillprogramm der Mutter stand ebenfalls Musikunterricht für klassische Instrumente wie Violine und Klavier. Für Ruth Keenan – ihre Mutter – gehörte es zum guten Ton, wenn ihre Kinder mindestens ein Instrument spielen konnten. Dies würde sie zu einem besseren Charakter formen. Diesen Punkt hatte sie ebenfalls in ihrer Fachliteratur in einem Kapitel abgefasst: Erziehung. Ab diesem Punkt schwor sich Joy, niemals Kinder haben zu wollen oder sie nicht in diesem Umfang zu erziehen. Schon mit sechs Jahren, als der Druck größer wurde und sie früher eingeschult wurde, keimte in ihr in den nächsten sechs Jahren der Drang zur Rebellion, die sie in ihrer Pubertät später ausleben sollte.

Rebellion und die Faszination (2372 - 2377)

In ihrer Rebellions- und Missverständnisphase mit der Familie kam sie auf das Tätowieren. Jedem Aufstand folgte eine Tätowierung - und noch eine. Und noch eine. Mittlerweile zieren ihren Körper neun Tattoos, die bis zum heutigen Tag Bestand haben. Sie fühlte sich bis zu ihrem Studium von ihrem Vater missverstanden und sah in ihrem Bruder den größten Konkurrenten im Kampf um die Zuneigung ihrer Eltern. Eben dieser Kampf bestimmte weite Teile ihrer Jugend. Durch den Ruhestand von Max Keenan und seinem neuen, zeitaufwendigen Hobby - der Pferdezucht -, fanden Vater und Tochter langsam wieder zueinander. Das Vertrauen baute sich durch ihr erstes Pferd Curle Sue auf und wuchs mit ihrem zweiten Pferd und schwarzem Mustang - Black Swan. In ihren Tieren fand sie mehr Sicherheit und Zuwendung, als in ihrer eigenen Familie.

Joy ergriff früh die Flucht, wenn ihre Mutter sie zu Tagungen mitnahm. Als Kind versteckte sie sich gerne im Baumhaus in der dicken Eiche, die ihr Vater damals für ihren Bruder gebaut hatte. Dort fand sie Frieden und Ruhe. Mit der Zeit veränderten sich ihre Verstecke. Aus einem Baumhaus wurden später Bars, Lokale und einfache Galerien. Die Hauptsache war, dass sie hier niemand kannte und ihre Familie nicht in unmittelbarer Nähe war. Schon aus Rebellion ihrer Mutter gegenüber nahm sie einen Job in einer Bar an. Sie gab sich älter und führte ein wilderes Leben. Joy fand großen Gefallen an ihrem neuem Ich. Sie war etwas. Sie wurde gefeiert und war Mittelpunkt hinter der Theke. Die Männer liebten sie. Die Damen vergötterten sie.

In den letzten zwei Jahren vor ihrem Schulabschluss führte Joys Weg wieder zur Ranch ihrer Eltern zurück. Durch die ehrlichen Bemühungen ihres Vaters versuchte auch Joy mehr Bindung zu ihm aufzunehmen. Die ersten Versuche schlugen fehl. Durch Curle Sue schien er einen Draht gefunden zu haben. Aus der rebellischen Tochter wurde ein großer Pferdenarr. Ihren Wunsch zur Sternenflotte zu gehen und Medizin zu studieren, verlor Joy keine Sekunde aus den Augen. Sie glaubte, mit ihren Erfahrungen mit ihrer Mutter und ihren Bindungsprobleme zu anderen Persönlichkeiten könne sie anderen helfen. Der Wunsch zur Medizin wurde zu ihrem größten Traum, von der Suche nach Liebe und Geborgenheit bestärkt. Joy hoffte eine bessere Psychologin als ihre Mutter zu werden, weniger vom Erfolg angestachelt und mehr Beraterin und Wegbegleiterin für andere zu sein.

Raum zur Selbstverwirklichung (2389)

Zwei Wochen Bajor ist wie ein halbes Leben in Rockwood, so kam es Joy vor, als sie ihren ersten Landurlaub auf Bajor verbrachte. Sie verliebte sich in die Natur zwischen dem Grün, den Berghängen und dem Wasser. Der Leitende Wissenschaftsoffizier Zarven machte ihr einige Teile des Planeten schmackhaft, so dass sie auf die Einladung von Lieutenant Bob Warren-Lloyd nicht lange zu überlegen brauchte und diese herzlich annahm. Die Counselor verbrachte jede Sekunde, jeden Augenaufschlag mit vollem Bewusstsein in der landschaftlichen Idylle. Genau dieses Fleckchen Erde auf Bajor gab ihr die Kraft, die sie in ihrer Jugend aus der Trotzphase entnommen hatte. Trotz der kurzen Entwicklungsepoche, das sie fern vom Offiziersleben ihre Freizeit dort verbracht hatte, muss sie sich eingestehen, dass sie in baldiger Zukunft zurück nach Bajor kommen würde. Schließlich gibt es noch so viele Plätze zu entdecken und kennenzulernen, dass ihr die zwei Wochen Landurlaub nicht reichten. Doch für die Liebe zu dem Planeten brauchte es dafür nicht einmal einen Tag. Eine Heirat oder zweite Heimat wäre für sie dort nicht ausgeschlossen.

Nichts als Eis und Kälte (2390)

Mit der Hochzeit von Kaaran, Sybil Tregaron und John Nelson auf Andor lernte die Leitende Counselor eine andere Seite, hinter Pin und Uniform, des blauen Kommandanten und des weißen Leitenden Wissenschaftsoffiziers und Aenar kennen. Vor und nach dem Großereignis und den Hochzeitsritualen hatte Joy genügend Zeit, auch die Sehenswürdigkeiten Andors kennenzulernen. Es gab weit mehr zu entdecken, wie etwa den Ritt auf einem Zabathu, die Mauer der Helden oder die Eiswüste. Trotz der kalten Temperaturen könnte Joy sich wieder einige Tage Urlaub auf dem eisigen Planeten und unter der Gastfreundlichkeit der Andorianer vorstellen. Doch wegen der eisigen Temperaturen würde sie selbst in dem annehmbarem und temperierten Hotel nicht mehr als einige Tage ihrer private Zeit dort verbringen wollen. Trotz ihres ersten Ausritt auf einem Zabathu fand sie kaum einen Unterschied zu ihrem heimischen Zuchttieren, Black Swan und Curle Sue, und fühlte sich wahrlich wohl. Auf der Sternenbasis im Orbit, bei einem Ausflug mit den Führungsoffizieren und einem Gespräch mit dem Aenar Zarven, befand sie ein neues Genussmittel für sehr schmackhaft: Das andorianische Ale. Gut gekühlt trinkt sie es noch heute gerne auf der USS Esquiline im 9Vorne.

Staubige Hitze (2392)

Nach dem Verlassen der USS Esquiline verbrachte Joy einige Tage auf Vulkan, bevor sie ihren Dienst auf der USS Pandora antreten sollte. Es waren genau 20 Jahre her wie Joy ihren letzten Aufenthalt auf dem Wüstenplaneten verbracht hatte. Früher begleitete sie ihre Mutter. Heute selbst auf dienstlicher Reise. Obwohl man diese Tage als Landurlaub vergleichen konnte, vertiefte die Offizierin ihr Wissen über die Vulkanier in dem sie bei einigen meditativen Sitzungen im Tempel von T'Panit. Doch die meiste Zeit verbrachte Joy, in Begleitung von Anna Maya Tomala, bei Orten wie Gor, Raal und Kir.


Sternenflotte

Zwischen Genie und Wahnsinn (2377 - 2387)

Joy absolvierte ein sechsjähriges Medizinstudium an der Starfleet Medical Academy, mit dessen Abschluss sie ihren M.D. erhielt. Anschließend absolvierte sie ihre Facharztausbildung in Psychiatrie am Starfleet Medical Center in San Francisco. Ihre Schönheit war dabei stets ihr größtes Verhängnis, das spürte sie schon seit der Einschreibung an der Akademie. Niemand nahm sie als angehende Ärztin ernst. Es hielt sie aber nicht davon ab, zehn Jahre lang an der Akademie zu studieren. Trotz ihres jugendlichen und schönen Aussehens kämpft sie jeden Tag mit den Vorurteilen ihr gegenüber. Joy schaffte es schnell nach dem ersten Jahr an der Starfleet Medical Academy, mit ihrer Intelligenz zu glänzen. Ihre größte Stütze war die strenge Erziehung ihrer Mutter und die emotionalen Kühle, die sie als Pokerface aufgesetzt hatte.

Mittlerweile hat sich die angehende Psychiaterin mit dem rauhen Umgangston einen kleinen Namen verschaffen können. Trotz dem großen Namen ihrer Mutter trat sie durch Fleiß und Disziplin aus deren Schatten heraus. Sie kam aus einem gut betuchten Elternhaus und war Jahrgangsbeste in ihrer Fachrichtung. Durch ihr äußeres Erscheinungsbild hatte Joy Keenan nie Probleme, neue Personen kennenzulernen. Es fällt ihr privat schwer, das Vertrauen anderer zu erlangen. Ihr wurden viele Affären und Beziehungen nachgesagt, aber bisher bestätigte sie kein Gerücht, das in diese Richtung ging.

Erst in der Akademie und mit ihrem Studium der Psychiatrie und Psychotherapie hinterfragte sie ihr eigenes Verhalten und das Misstrauen zu anderen Personen. Mit etwas Hilfe von einigen Dozenten und Professoren fand sie zu ihrem eigenen Selbst zurück und einem besseren Ich. Trotz ihres neuen Ich fällt es Joy auch heute noch sichtlich schwer, über ihr eigenes Leben zu sprechen. Dafür ist ihr Wunsch, anderen zu helfen, sehr viel größer und offener geworden. Gerade durch ihre eigene Vergangenheit hat Joy ein besonderes Auge und Talent, Probleme und Situationen sofort zu erkennen und diese zu analysieren.
Joy Keenan auf der Hochzeit von Kaaran, Sybil und John auf Andor - 2390

USS Pandora NCC-60582-A (2387 - 2388)

Mit ihrer praktischen Ausbildung auf einem Flottenschiff fand Keenan schnellen Anschluss auf der USS Pandora NCC-60582-A. Mit Hingabe absolvierte sie ihre Prüfungen in Psychiatrie auf der Krankenstation, Deck 04. Dort erlebte sie auch ihre erste Geburt und die anschließende Beobachtung der Brutstätte ihrer ersten Insektoidenbabys. Eine schleimige Erfahrung, die Joy vorerst in naher Zukunft gerne aus dem Weg gehen würde. Nach Abschluss der Akademie und der Benennung zur Ensign verdiente Keenan ihre Sporen unter der Aufsicht von LMO Robert Sullivan und die Bewunderung des Counselors Tosk Trallun. Durch den Counselor reifte in ihr der Wunsch, selbst endlich als Counselor auf einem Schiff arbeiten zu dürfen und ihre erlernten Fähigkeiten weiterzugeben. Nach dem Weggang von Counselor Trallun, erwog Joy ebenfalls die Entscheidung, sich auf ein anderes Raumschiff als künftige Counselor versetzen zu lassen. Die Entscheidung fiel ihr zu Beginn nicht leicht, doch mit dem Rücktritt von Trallun wurde sie selbst flügge und verließ nach gut einem Jahr die USS Pandora.

USS Esquiline NCC-83716 (2388 - 2392)

Keenan wurde mit hervorragenden Empfehlungen der USS Pandora als Counselor auf die USS Esquiline NCC-83716 versetzt. Joys erste offizielle Aufgabe als Counselor führte sie während der Jungfernfahrt zur Beantwortung vieler Fragen der Fachpresse und einem kleinen Rundgang durch das Schiff. Trotz technischer Schwierigkeiten konnte die junge Ensign die Neugierde der Redakteure vom Treiben auf der Brücke ablenken und lenkte sie stattdessen zur neuen Technik der Esquiline. Ihr erster Landgang und weitere offizielle Arbeit begann auf Alpha Centauri bei einem Opernbesuch des Stückes L'albero rosso mit dem Führungsstab der USS Esquiline. Das schöne Spiel wurde durch ein samunisches Attentat auf Commander Kaaran beeinträchtigt und selbiger wurde vom Sicherheitschef und der Leitenden Medizinischen Offizierin gerettet.

Nach der Ankunft auf der Raumstation Sel-Emna im Tarantula-Nebel wurde die Counselor zum ersten Mal mit dem Tod konfrontiert. In einem persönlichen Gespräch mit einem Dianer in ihrem Büro brach der Neuankömmling wenig später zusammen. Trotz erster Wiederbelebungsversuche starb der Dianer Stunden später auf der Krankenstation. Mit den Monaten auf der Sel-Emna wurde Keenan eine Vertraute der Yuzang und lernte das Volk besser kennen. Sie lernte sogar ihre Sprache. Seit dem Anschlag auf die Sel-Emna und den Kontakt mit Breen und Borg musste Joy Keenan selbst zum Phaser greifen und einen Unteroffizier der Wissenschaft erschießen, als dieser von den Borg assimiliert wurde. Diese Situationen hinterließen trotz intensiven Sicherheitstrainings tiefe Spuren.

Durch einen Fehler der Sternenkartenaktualisierung seitens der Sternenflotte steuerte die USS Esquiline auf den M-Klasse Planeten Tybae I im Tybae-System zu. Durch einen Scan der Oberfläche wurde eine unbemannte Station entdeckt und ein Außenteam hinab geschickt - darunter ebenfalls Joy Keenan. Erst bei der Rückkehr brach ein unbekanntes Virus aus, das dank Lieutenant Commander Sybil Tregaron mittels eines Gegenmittels – hergestellt aus den Antikörpern der von Andor stammenden Besatzungsmitglieder Kaaran und Zarven – bekämpft und so das Außenteam in letzter Sekunde gerettet werden konnte. Erholung fand Keenan bei einem dreiwöchigen Landurlaub auf Bajor und der Raumstation Deep Space 9 zwischen Quarks Bar und zahlreichen Ferengi, bevor der neue Auftrag sie in das Tohoka-System mitsamt dem vulkanischen Diplomaten Surak führen sollte. Auf der Suche nach einem verlorenen gegangenen talarianischen Schiff entdeckte die USS Esquiline ein Schiff, auf welchem Tholianer eine neuartige Epsilonstrahlenwaffe getestet hatten. Bei einem Außeneinsatz und der Untersuchung des Schiffes konnten sie eine Überlebende finden - das ausgehungerte talarianische Mädchen Enite - und sie mit Joys Hilfe auf das Sternenflottenraumschiff retten.

Während sich die Lage um das Tohoka-System zuspitzte, war die USS Esquiline eines der Raumschiffe, die sich um die Rettung der Talarianer bemühten und die Krise überwachten. Dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte die Krise um das Endlager Dorlife abgewendet und die Talarianer vor den Epsilonstrahlung gerettet werden. Anschließend kehrte die USS Esquiline in Föderationsraum zurück. Vom Captain wurde der lang ersehnte Landurlaub - ein verspätetes, aber gern genommenes Weihnachtsgeschenk - genehmigt, doch die in zivil gekleideten Offiziere wurden Zeugen eines misslungen Schmuck- und Drogenschmuggels auf Sternenbasis 3. Ein kleiner Schatten, der sich auf den Landurlaub bei Andor legte, aber nach einigen Aussagen in der Sicherheitszentrale schnell wieder verzog.

Nach einer pompösen und mehrtägigen Hochzeitszeremonie erhielt auch die USS Esquiline ihren neuen Befehl, dass sie nun mehr im Verband der Vigilant Sentinels dem Flaggschiff USS Freedom NCC-81933 untergeben sei. Die anschließende Mission Larvae führte sie zu den Romulanern zur Erforschung einer neuen Spezies. Noch immer geben die Elosan mit ihren Waffen, mit denen sie einen mächtigen elektronischen Impuls auf andere Körper austeilen können, viele Rätsel auf. Doch inzwischen gefundene Raumschiffwrackteile der Elosan können die Lösung vielleicht näher bringen.

Der Schrecken begann mit dem Verrat von Captain Jonathan Fox mit seinem Eid an der Föderation. Er schaffte einen Weg die Khar-Sangh und ihre zerstörerische Wut in den Quadranten zu holen. Ein Krieg um Leben und Tod beginnt. Von Fox fehlt seit dem Beginn des Krieges und der übermächtigen Khar-Sangh jede Spur. Der einzige Hinweis und Motiv seiner Tat, die Erschaffung einer perfekten Rasse. Die schnelle Ausbreitung und Zerstörung dieser fremden Spezies scheint überhand zu nehmen. Ihre Fortpflanzung der Khar-Sangh bestand darin Humanoide für ihre Brutkasten für ihre Nachkommen zu missbrauchen, die für ihr eigenes Überleben zu sichern, sehr wichtig waren. Eine Erkenntnis, die es der Sternenflotte selbst schwer macht, ihren Schwur jedes Leben zu waren und zu schützen, um nicht selbst zerstört zu werden. Vor dem Eintreffen in das Sol-System und den damit unvermeidlichen Kampf mit den unzähligen Khar-Sangh-Schiffen waren die letzten Minuten auf der Brücke der Esquiline mit Anspannung gefüllt. Trotz guter Manöver und der Unterstützung klingonischer Delegation war der Gegner in der Überzahl. Ensign Meszoros gelang es das Schiff in letzter Minute zu manövieren und in das bereits schwer getroffene San Francisco zu ziehen.

Die Brückencrew setzte unmittelbar ihre Reise zu Fuß fort, umgeben vom Feind hieß ihr neues Ziel das Amt für temporale Ermittlungen. Auf ihrem hinderlichen Weg fanden sie einem mobilen Rückreisegerät. Am Ziel wurden sie von Fox überrascht. Rechtzeitig konnte die Crew das gefundene Apperat aktivieren und in die Vergangenheit reisen. Mit dem schließenden Kraftfeld ihres Reiseportals konnte sich der zweite Offizier Jeffrey Barnes Fox in den Weg stellen und das restliche Außenteam retten. Das Team befand sich orientierungslos im Jahr 1942 in der winterliche Landschaft irgendwo in Nordamerika wieder. Sie versuchten sich im Schutz vor der eisigen Kälte in einer verlassenen Hütte zu retten, während sich Kaaran vor seinem Schutz fremder Augen in den Wald zurück ziehen musste und die Counselor mitnahm, deren Aufgabe es war, das Rückreisegerät zu entschlussen und zu aktivieren. In ihrem Versteck mussten sie mit ansehen, wie der ebenfalls in die Vergangenheit gereiste Fox - dieses Mal als Lieutenant Colonel der US Army unterweg -, die restliche Crew in der Hütte bedrohte. Fox entdeckte kurze Zeit darauf, wie sich die beiden Offiziere im Dickicht versteckten und sie wie Wilde jagte. Joy durfte am Mord von Jeffrey Barnes an Fox rächen und den Kommandierenden Offizier Kaaran retten.

USS Pandora NCC-60582-A (2392 - 2394)

Es brauchte vier Jahre nach ihrem versetzen von der Pandora zur USS Esquiline, dass Joy ihren Weg nach ihren Abschluss an der Starfleet Medical Academy zurück fand. Doch jetzt hielt sie nicht den Posten als medizinische Offizierin sondern als leitende Counselor inne. Die Versetzung bedeutete für sie nicht auf ein völlig neues Schiff versetzt zu werden, sondern unter ein bekanntes Gesicht ihrem alten Mentor und nun neuen Vorgesetzten den kommandierenden Offizier Robert Sullivan - Ehemann ihrer besten Freundin Trudy - ihren Dienst verrichten und in neue Abenteuer stürzen durfte.

Joys erster Dienstantritt und erste Auftrag führte sie wieder zurück nach Sel-Emna zurück zu den Yuzang ihre intensive Arbeit auf der USS Esquiline verhalf ihr auch in der Mission Hadrian die gute Zusammenarbeit zwischen Kaiser Echoton und Captain Sullivan Verbindung zu schaffen. Der Kontakt mit den Borg in den Tarantulla-Nebel verhalf Joy zu mehr Stärker, die sie zu weilen oft kühler und distanzierter wirken ließ, um nicht an schlimmere Zeiten in ihrem Einsatz auf der USS Esquiline daran denken zu lassen, wie sie gute Freunde und Offiziere in den Nebel zurücklassen musste.

Nach dem Einsatz und der Bataille gegen die Borg in den Tarantula-Nebel kehrte für geschwindendgering Ruhe in Form von eines zweiwöchigen Landurlaubs ein bevor sich die Pandora ihrem neuen Einsatz zur Verstärkung in den Turia-Sektor begab, um dort in der aufkeimenden churianischen Krise unterstützen zu können. In der Hitze des Gefechts wurde die Pandora von den Klingonen umzingelt und von ihrem Feind – beidseitig manipuliert vom Broker – und beschossen. Im letzten Moment, bevor die Pandora ganz zerstört und ihre Besatzung ganz eliminiert wurde, von der USS Aurora gerettet. Durch die massive Zerstörung der Ober- und Untersektion, wurden die überlebenden Besatzungsmitglieder auf die neue USS Chimera versetzt.


USS Chimera NX-85000 (2394 - heute)

Nach der Zerstörung der USS Pandora wurde Joy mit den restlichen Überlebenden dieses Schiffes auf die USS Chimera versetzt.


Dienstakte

Tabellarischer Karriereaufstieg



Auszeichnungen

Leistungsakte

  • Sternzeit 67637,61: Lieutenant Joy Keenan verließ während einer Gefechtssituation und trotz ausgerufener Alarmbereitschaft ohne Genehmigung durch einen vorgesetzten Offizier ihren Posten auf der Kommandobrücke.
- gez. Captain Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos - Kommandierender Offizier
KO, USS Esquiline NCC-83716

Medizinische Akte

  • Sternzeit 65131,98: Die Patientin erlitt infolge der Inhalation toxischer Gase Verätzungen der oberen und unteren Atemwege sowie ein akutes toxisches Lungenödem, auf Grund des Attentats auf das Opernhaus auf Alpha Centauri.
- gez. Lieutenant Sybil Tregaron - behandelnder Arzt
LMO, USS Esquiline NCC-83716
  • Sternzeit 65345,09: Diagnose: Positiver Schwangerschaftsnachweis mit eingehender Einschränkung der Dienstfähigkeit.
- gez. Lieutenant Sybil Tregaron - behandelnder Arzt
LMO, USS Esquiline NCC-83716
  • Sternzeit 65673,74: Die Patientin erlitt einen Spontanabort infolge einer ausgelösten Stresssituation.
- gez. Lieutenant Commander Sybil Tregaron - behandelnder Arzt
LMO, USS Esquiline NCC-83716
  • Sternzeit 66288,37: Die Patientin erlitt eine unbekannte Virenerkrankung im Außeneinsatz auf Tybae I.
- gez. Lieutenant Commander Sybil Tregaron - behandelnder Arzt
LMO, USS Esquiline NCC-83716
  • Sternzeit 66669,39: Die Patientin erlitt leichte Verbrennungen am Torax durch einen massiven Phaserschuss.
- gez. Dr. Ensign Taldar Kiron - behandelnder Arzt
MO, USS Esquiline NCC-83716
  • Sternzeit 67706,10: Die Patientin erlitt in einem Außeneinsatz bei einer Detonation eines Sprengkörpers und der daraus resultierenden Druckwelle einige Hämatome im Bereich des Plexus brachialis und ein stumpfes Thoraxtrauma.
- gez. Dr. Lieutenant Serina Alas - behandelnder Arzt
MO, USS Esquiline NCC-83716
  • Sternzeit 69076,56: Die Patientin erlitt in einem Außeneinsatz bei einer Geiselnahme einen Phaserschuss in ihren Toraxtrauma. Notoperation am Pulmo sinister. Patientin wurde nach einer Asystolie stablisiert und für 24 Stunden unter Beobachtung auf die Intensivstation verlegt.
- gez. Dr. Lieutenant Serina Alas - behandelnder Arzt
MO, USS Esquiline NCC-83716


Charakter, Fähigkeiten und Hobbys

Ein Geschenk der Yuzang nach Mission Praetorianer - 2389
  • Stärken - freundlich, offen, gerne zu einem Scherz aufgelegt, hilfsbereit, hat ein viel zu großes Herz
  • Schwächen - gibt hin und wieder schnell nach, hitzköpfig, stur, ungeduldig, ihre größte Schwäche ist ihr mitfühlendes Herz

Besondere Fähigkeiten

  • Sie schätzt oft ihr Gegenüber schnell ein. Sie beobachtet und analysiert andere Menschen und Lebewesen.
  • Sie hat immer ein offenes Ohr für ihre Kollegen.
  • Sie kann ebenso aufbrausend sein, wie sie auch mitfühlend sein kann.

Charakterbeschreibung

Joy ist mit Herzblut Medizinerin und ebenso eine Frau. Sie lebt und liebt. Ihre Kindheit hat sie besonders geprägt, auf andere Menschen zuzugehen, um diese besser kennenzulernen. Es gibt Tage, an denen sie sich hilflos fühlt und das ungern zugibt. Die junge Ärztin gibt sich immer stark und versucht auch, es so zu vermitteln. Viele ihrer Vorgesetzten, Freunde und Bekannten glaubten nicht daran, dass sie ihr großes Ziel erreichen könne: Für die Sternenflotte zu arbeiten. Joys Optimismus und ihre Freundlichkeit gehen vielen oft viel zu weit und manche gehen ihr aus diesem Grund gerne aus dem Weg. Durch ihre familiären Umstände und ihre Kindheit versucht Keenan gerade darum, ein freundliches und offenes Wesen zu versprühen. Sie ist immer direkt und offen. Ihr Herz trägt sie am rechten Fleck und sie sagt, was sie denkt. Das kann hin und wieder bei ihr in die Hose gehen. Doch mit einem gewissen Mitgefühl schafft sie es auch, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Private Schwierigkeiten und Konflikte, die sie ängstigen und welche sie zu vermeiden sucht, verunsichern sie und führen meist einfach nur ins Chaos. Dinge, die Keenan verunsichern, können für anderen belustigend oder verwirrend sein. Ebenso Keeans Reaktionen können von Verzweiflung über Freude bis zu Sturheit wandeln. Sie hasst es, wenn Dinge oder Personen sie verwirren. In den seltensten Fällen kann sie die Gesamtsituation kontrollieren. Kontrolle ist eines der wichtigen Dinge, die Joy Keenan gerne behält. Jeden Tag kämpfte sie auf ein Neues um ihren Traum, als Humanmedizinerin an Bord eines Schiffes arbeiten zu können und ernstgenommen zu werden. Ihr größter Traum war es, auf der USS Pandora NCC-60582-A arbeiten zu dürfen. Mittlerweile hat sich ihr Traum zur USS Esquiline NCC-83716 verwandelt. Jetzt arbeitet sie dort als Counselor - dabei darf ihr gesamtes fachliches Wissen zur Anwendung kommen.

Ihre Markenzeichen

Bilder von besseren Tagen auf der Ranch ihres Vaters, u.a. mit ihrem Lieblingspferd "Black Swan".

Die Brille

Zu Joys markantesten Markenzeichen gehört ihre auffällige Brille mit schwarzem Gestell. Ihre schlichte Form rundet Keenans Gesicht besonders ab. Sie trägt sie oft an ihrem Schreibtisch, beim Lesen oder wenn sie in gemütlicher Kleidung durch das 9Vorne schlendert. Von diesem Gestell besitzt sie gleich mehrere. Eine Lesebrille, eine schlichte Brille - ohne verstärkte Gläser - und jeweils zwei dieser Brillen mit schwarz-rotem Rahmen. So störrisch dieses Leichtgewicht auch immer ist, liebt die Counselor dieses Accessoire. Natürlich gehört auch eine Handbewegung dazu - zwei Finger, die immer wieder den Rahmen über ihre Nasenflügel hoch schieben und ihn auf seinen Bestimmungsort zurückführen.

Die Haare

Joys zweites unverkennbares Markenzeichen ist im Dienst - ganz klar - ihr straff gezogener Pferdeschwanz. Sie hasst es, wenn ihr eine Strähne ins Gesicht fällt und sie aus ihrer Konzentration wirft. Man trifft sie selten mit offener Mähne an, dem zweiten Look ihrer Frisuren. Gelegentlich nach dem Dienst, aber oft in ihrer Freizeit im Botanischen Garten, auf dem Holodeck oder bei einem gemütlichen Tee Raktajino im 9Vorne. Dafür liebt sie es lieber in einem Kleid zu offiziellen Anlässen, ihr Haar offen zu tragen. Es ist pflegeleicht und die Wirkung dieser Wellen war ihr schon in ihrer Jugend sehr wohl bewusst gewesen.

Die Tätowierung

Joys Körper zieren seit ihrer Jugend neun Tattoos. Seit ihrem Eintritt in die Sternenflotte sträubt sich die Counselor, ihre körperlichen Verzierungen entfernen zu lassen und versteckt sie im Dienst hinter der Uniform. Jedes dieser Symbole steht für einen Lebensabschnitt, an den sie sich gerne zurück erinnert und weiß, dass sie eine starke Persönlichkeit ist und selbst ihre Mutter sie nicht beherrschen konnte.

Hobbys

  • Reiten - Reiten gehört zu Joys größten Hobbys überhaupt. Seit ihr Vater Max sich auf der Familienranch auf das Züchten von Rassepferden spezialisiert hat, hat sie ihre Welt auf dem Rücken der Pferde für sich entdeckt. Seit einer Therapiesitzung mit Jeffrey Barnes fand Joy auch in der Sternenflotte wieder den Weg auf den Rücken der Pferde zurück. Dank eines von ihm geschriebenen Holoprogramms sucht sie gerne in ihrer Freizeit das Holodeck auf und sucht die Freiheit auf dem Rücken der Pferde. Es ist aber auch heute kein Vergleich zu ihren beiden Zuchttieren: Curle Sue und Black Swan.
  • Sportschießen - Steht an zweiter Stelle. Keenan sucht immer wieder die Zeit für dieses zeitintensive Hobby. Sie liebt die Disziplin und die Konzentration auf das Ziel und die Scheibe. Gerade in Tennessee gehört diese Sportart zu den Top drei. Es überraschte niemanden unter ihren Freunden, dass Joy als Teenager geübt im Umgang mit einem Phasergewehr mit Zielfernrohr war. Seit dem Eintritt in die Sternenflotte hatte Joy keine Zeit mehr für dieses Hobby finden können.
  • Sicherheitstraining - Durch den Beginn der Beziehung zu Jeffrey Barnes fügte sich mit der Zeit ein neues Interessensgebiet in ihre Hobbys hinzu. Schon auf der Akademie fand sie daran einen gewissen Reiz, während sie jungen Sicherheitsoffiziersanwärtern beim Training zusah. Es musste einige Zeit vergehen, dass aus dem Reiz eine Leidenschaft wurde. Es ist noch immer kein Ersatz zu ihren Pferden, doch gibt es Joy die gewisse Kraft, Ausdauer und Disziplin, die sie nach anstrengenden Protokollen und Counselorgesprächen braucht.
  • Violine - Erst auf der USS Esquiline zog es Joy zu ihrem verhassten Kinderalptraum zurück und sie gewann die Liebe zur Musik zurück. Durch den Tod ihrer Tochter - Valentine Isabell - holte sie ihr Musikinstrument heraus und begann mit dem Bogen auf den vier Saiten zu spielen. Mit dem Einzug auf die Esquiline bat sie ihren Vater damals, ihr ihre alte Violine zur Schiffswerft zu schicken. Sie galt für Joy eigentlich als Symbol, dass sie mit Freundlichkeit statt mit Härte mehr erreichen würde als ihre Mutter an ihren Kindern.


Persönliche Bindungen

Familie


Seit Joys Geburt war sie nie ein Mensch von großen Bindungen. Sie unterschied immer Familie von Freunden. Freunde taten ihr eine lange Zeit gut, vor der Familie flüchtete sie. Die strenge Erziehung und der Wunschtraum von Joys Mutter hielten sie lange ab, sich der Familie zugehörig zu fühlen. Die künftige Counselor nutzte ihre Freiheit und sah in engen Freunden ihre Familie. Erst vor dem Studium versuchte sie mit ihren Eltern ein gutes Verhältnis aufzubauen. Bei ihrer Mutter war es vergebene Liebesmühe.


"Am Ende ist es doch so: Wir wollen im Grund nichts anderes, als einem anderen Menschen näher zu sein. Das ganze restliche Theater, wenn wir versuchen Distanz zu wahren, das Demonstieren, dass uns die anderen egal sind, ist meistens reiner Blödsinn. Also suchen wir uns die Menschen aus, denen wir nahe sein wollen. Und wenn wir diese Menschen einmal gewählt haben - bleiben wir meistens in ihrer Nähe. Egal, wie sehr wir ihnen auch weh tun. Die Menschen, die am Ende eines Tages noch bei einem sind, das sind diejenigen, die es wert sind, dass man bei ihnen bleibt. Natürlich kann man sich auch zu nah kommen - andererseits ist es manchmal genau das, was man braucht: sich jemandem ganz nah zu fühlen."
Max Keenan im Ruhestand mit seiner Tochter Joy im Arm - 2377.

Vater

"Ich habe hier etwas für dich, mein Schatz. Du darfst die Binde erst abnehmen, wenn ich es dir sage."
"Ich höre ein Hufgeräusch. Bitte sag nicht, dass ist, was ich gerade glaube zu hören."
Joys Vater war lange Zeit Ingenieur. Mittlerweile befindet er sich im Ruhestand und genießt das ruhige Leben auf seiner kleinen Ranch. Inzwischen züchtet er Pferde. Eine Leidenschaft, die er mit seiner Tochter teilt. Seit Joys Antritt an der Sternenflottenakademie und der Sternenflotte kümmert er sich mehr und mehr um ihre beiden Pferde, Curly Sue und Black Swan. Er weiß durch ihre gemeinsame Zeit mit den Tieren würde es ihr Herz brechen, würden sie nicht ebenso große Aufmerksamkeit von ihm bekommen, wie sie sie von Joy selbst bekamen. Max Keenan lebt noch immer trotz der Trennung von seiner Frau mit ihr gemeinsam auf der Ranch. Er zieht sich mittlerweile in das Gästehaus zurück. Das Land, das er vor Jahren mit eigenen Händen aufgebaut hatte, versucht er für seine Kinder und sein Hobby nicht aufzugeben. Noch immer glaubt der gelernte Ingenieur, die Liebe von Ruth für sich wiedergewinnen zu können.
Ein seltener Moment von Ruth Keenan in entspannter Atmosphäre - 2373.

Mutter

"Wer im Türrahmen rumhängt, der kommt nirgendwo her und geht nirgendwo hin." (Ein Zitat in Joys Kindheit von Ruth Keenan.)
"Was ist passiert?"
"Was soll das bedeuten?"
"Glücklich? Zufrieden? Sagst du! Du warst früher nicht aufzuhalten. Voller Ziele. Voller Leidenschaft. Kämpferisch. Was ist daraus geworden? Du bist weich geworden, stotterst hier rum von einem Freund. Jeder Mensch ist im Stande glücklich zu werden und seine Liebe zu finden. Aber nicht jeder Mensch ist im Stande ein großer Psychologe zu werden und Leben zu retten. Das Ziel meiner Erziehung war, dich zu einer großen Psychologin zu erschaffen. Stell dir meine Enttäuschung vor, zehn Jahre nach deinem Antritt deines Studiums zu erfahren und um fest zu stellen, dass du nichts anderes bist als gewöhnlich. Was ist passiert?" (Zitat aus einer Unterhaltung zwischen Ruth und Joy über ihre Beziehung zu Jeffrey Barnes.)
Keenans Mutter, Ruth Keenan, ist eine anerkannte Psychologin und Therapeutin, die einige große Bestseller-Holoromane geschrieben hat. Die namenhafte Psychologin wirkt kühl, distanziert und wie in ihrer eigenen Welt. Sie liebt und kennt nur ihre Arbeit, während ihr Mann sich mittlerweile zur Ruhe gesetzt hat. Sie hatte sich darum gekümmert, weitere Büroräume auf dem Keenan-Anwesen anbauen und einrichten zu lassen. Im Arbeitszimmer findet die Schriftstellerin die meiste Zeit ihre Inspiration für ihre Holoromane. Mittlerweile verfasst sie den fünften Band ihrer Fachliteratur. Erst als Joy auf der Esquiline versetzt wurde, erfuhr die junge Counselor, dass ihre Mutter seit einigen Jahren eine heimliche Affäre führte. Die Fassade einer glücklichen, erfolgreichen und kühnen Psychologin scheint langsam mitsamt dem Ansehen in der Familie und in ihrem Fachbereich zu bröckeln. Besonders für Joy scheint diese Offenbarung ein großes Loch in ihre Vergangenheit zu reißen. Durch den Zwiespalt und das persönliche Verhältnis mit ihrer Mutter, konnte Joy wegen Ruths brutalen Meinung über ihre Beziehung zu Jeffrey Barnes bis heute kein Wort von der Schwangerschaft und der Todgeburt ihrer Tochter berichten. Sie verschweigt es bis zu diesem Tag sehr gut.


Publikationen von Ruth Keenan
            2362: Faszinierend
            2368: Bipolare Störungen
            2373: Die Salutogenese
            2377: Ruth Keenan

Bruder

Kyle an in seiner Freizeit auf der Ranch der Eltern (2380).
Kyle ist das, was sich die meisten Mütter für einen Jungen wünschen. Er das genaue Gegenstück von Joy Keenan, ein Musterknabe wie er im Buche stand. Mit seinen großen, neugierigen blauen Augen bekam er jeden Wunsch von seinen Eltern abgelesen. Es lag nicht daran, dass er an einem seltenen Gendefekt litt, der trotz der modernen Medizin in den ersten Jahren nicht behandelt werden konnte. Durch einen Zufall entwickelte ein namentlicher Forscher und Mediziner – und guter Freund von Joys Mutter, der später durch die Affäre der Mutter bekannt wurde – ein neues Virus und damit ein Verfahren, das Kyles Erkrankung heilen sollte. Seit jeher galt er als großes Wunder und für Joy als Konkurrent um die Gunst und Liebe der Eltern. Er war für sie scheinbar das Lieblingskind in der Familie.
Erst als Joys Vater sich ihr näherte und sie langsam mit Kyle ein besseres Verhältnis aufbauen konnte, der nie einen Groll seiner Schwester gegenüber gehegt hatte, wuchs aus dem Hass geschwisterliche Liebe. Keenans Bruder Kyle hat durch die Akademie kaum mehr Kontakt zu seiner Schwester, wie es sich ihre Eltern eigentlich wünschen. Wie sie hörte, soll er mittlerweile verheiratet sein.

Valentine Isabell Barnes

Valentine, von Joy und Jeff liebevoll Val genannt, war ihr erstes und einziges Kind, dass am 03.09.2388 - Sternzeit 65673,74 - tot geboren wurde. Valentine war kein geplantes Kind. Jeffrey und Joy befanden sich noch am Anfang ihrer Beziehung, als diese Empfängnis stattfand. Mit den Monaten entwickelte Joy eine besondere Beziehung zu dem Fötus. Amfang wägte sie noch ab, das Kind abtreiben zu wollen, weil sie nicht glaubte, dass die Beziehung zu Jeffrey wirklich halten würde und diese kurze Beziehung sie wegen der Empfängnis zerbrechen würde. Doch mit Jeffreys Reaktion hätte sie nicht gerechnet. Für ihn stand fest, das Kind behalten zu wollen. Peinlich berührt über ihre erste, mögliche Entscheidung, begann auch Joy sich mit dem neuen Gefühl auseinander zu setzen. Sie entschied sich sogar, ihre Karriere hinten anzustellen und das Kind auf der Erde aufziehen zu wollen. Im sechsten Monat kam es, wie es nicht kommen sollte. Durch eine ausgelöste Stresssituation setzten starke Blutungen ein. Joy verlor am selben Abend das ungeborene Kind. Unter schwerem Schock musste sie es tot gebären.
Sie hatte lange noch mit dem Verlust kämpfen müssen. Der einzige, wirkliche familiäre Bezug fand sie in ihrem Kind. Ein Jahr später, am Todestag ihrer Tochter, machte Joy Jeffrey spontan einen Heiratsantrag. Ihr Kinderwunsch bleibt seit dem nicht aus, aber sie versucht, mit dem Verlust gut umzugehen. Mit der Verlobung hat dieser Tag für Joy eine besondere Bedeutung bekommen.

Beziehungen


Private Aufnahmen von Joy Keenan und Jeffrey Barnes - 2388
Beziehungen, Joys Definition von Beziehungen, waren für sie immer wie der tägliche Uniformwechsel. Sie wechselte die Bekanntschaften sehr oft. Emotional ließ sie sich nie wirklich bei jemanden fallen. Schon in ihrer Kindheit war die junge Offizierin auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit. So sehr sie auch nach der Geborgenheit greifen möchte, weiß sie nicht, wie sie mit dieser umgehen soll. Es gibt nichts schlimmeres für Keenan, als die Kontrolle über sich selbst zu verlieren. Gerne ertränkt sie ihre Angst gelegentlich im Casino bei einem oder zwei Gläsern Tequila. Wie ein scheues Reh tänzelte sie immer zwischen flüchtigen Bekanntschaften und kurzen Affären. Der Grund ihrer Ängste findet sich in der Erziehung ihrer strengen Mutter wieder.


"Veränderungen. Wir mögen sie nicht. Wir haben Angst davor. Aber wir können sie nicht aufhalten. Entweder passen wir uns den Veränderungen an oder wir bleiben zurück. Es tut weh zu wachsen. Wer sagt, er wäre nicht so, der lügt. Aber die Wahrheit ist, je mehr sich Dinge verändern, umso mehr gleichen sie sich. Und manchmal - manchmal ist Veränderung etwas Gutes. Und manchmal ist Veränderung alles."


Jeffrey Barnes

      "Sehe ich Sie nächste Woche zur selben Zeit?"
      "Ich werde es mir keinesfalls entgehen lassen. Bis in einer Woche, Joy." (Zitat nach der ersten schweigsamen Sitzung.)

Bei ihm begann es wie bei den meisten Crewmitgliedern auf der USS Esquiline NCC-83716 mit dem Kennenlernen: über ein Counselorgespräch. Die erste Sitzung fand stillschweigend statt. Doch verging die Stunde nicht vermeintlich gefühlt wie eine Ewigkeit, sondern verlief schneller als gedacht. Joy war neugierig und fasziniert von dem Verhalten des Sicherheitschefs und Taktischen Offiziers. Sein Verhalten wies am Anfang kindliche und freche Züge auf. Neckend sprach er sie nach jeder Sitzung mit ihrem Vornamen an, um ihr Verhalten zu testen - das gelang ihm.
Nach einer Einladung zur Oper auf Alpha Centauri hatte sich die Beziehung mit dem Sicherheitschef verändert und auf das private Niveau weiterentwickelt. Durch seine, von ihm gestandenen, Gefühle ihr gegenüber, fiel es ihr etwas schwer, zu wissen, wie sie auf den Ensign eingehen sollte. Sie empfand sehr viel Sympathie für diesen Mann. Die Counselor wollte ihn weder als Patienten noch als Freund verlieren. Durch die vertraute Bindung fühlte sie sich mit sich selbst etwas überfordert. Obwohl sie komplizierte Dinge hasst und diese Dinge gerne von sich wegschiebt, ihnen aus dem Weg geht, zog sie Barnes mehr und mehr an sich heran. Es dauerte lange, bis Joy sich ein Herz fasste und Jeff ihre Gefühle gestand. Dann wurde ihr selbst klar, wie groß seine Auswirkung auf sie war, und er sie positiv veränderte. Mittlerweile führen sie eine Partnerschaft, die trotz ihrer Laufbahn in der Sternenflotte davon nicht beeinflusst wird.
Seit dem Verlust ihres ungeborenen Kindes - Valentine Isabell Barnes - hatte sich die Beziehung der beiden stark verändert und scheinbar abgekühlt. Die Counselor versuchte trotz ihrer Trauer den Kontakt zu dem Sicherheitschef aufrecht zu erhalten. Doch er suchte lieber die Nähe zu seinem Sicherheitsoffizier und bester Freundin Ensign Lilam Njàll. Keenan glaubte bis zu einem Gespräch mit Barnes, dass dieser eine Affäre mit der Ensign haben könnte. Doch genau kann sie bis heute nicht sagen, ob nicht doch etwas Wahrheit hinter ihrer Ahnung steckt. Trotz vieler Höhen und Tiefen schaffte Jeffrey es noch immer, einen Weg zu Joy zu finden und ihr Gefühl über eine mögliche Affäre zu Lilam im Keim zu ersticken. Am Jahrestag der Fehlgeburt überraschte Joy Jeffrey mit einem Heiratsantrag, den Jeffrey auf dem Holodeck annahm. Mit der Spontanität verblüffte sie nicht nur Jeffrey, sondern auch sich selbst. Mit dieser Wende versuchen sie, auch unter das traurige Kapitel Val einen positiven Schlussstrich zu ziehen und blicken in eine gemeinsame und glückliche Zukunft hinein. Jeffrey und Joy wollte bei der drohenden Gefahr, dem Angriff der Khar-Sangh sich nicht nehmen, sich auf der USS Esquiline den Bund der Ehe einzugehen. Trotz oder gerade wegen der schweren Zeit ließen sie sich vor der Ankunft im Sol-System vor Angesicht einiger Offiziere von Captain Kaaran Xukathal'yre'Rakos im Maschinenraum, dem Herzen der Luna-Klasse bei Sternzeit 68655,97 trauen. Drei Stunden nach der Trauung muss Joy mit ansehen wie Jeffrey sich vor ihren und den Augen des Außenteams sein Leben durch Jonathan Fox verlor. Joy, leidet durch die Erinnerung und der veränderten Gegenwart durch den alten neuen Jeffrey Barnes mit dem sie keine gemeinsame und harten Vergangenheit hat und den Anblick von ihm und seiner Beziehung zu Evelynn Pellier. Der emotionale Kampf mit ihr selbst, lässt die Counselor zu dem Entschluss kommen, dass die nun wieder Patient-Counselor-Bindung beendet und die Akte Jeffrey Barnes in die vertrauensvollen Hände von Anna Maya Tomala übergeben werden.


Marcus Salem

"Der Bierbart steht Ihnen."
"Äh, was?" (Zitat aus ihrer ersten Begegnung im Casino in San Francisco.)
Den Ersten Offizier der Esquiline lernte die Counselor in ihrer Akademiezeit bei einem ihrer vielen Casinobesuchen kennen. Er fiel ihr sofort zwischen den anderen Gäste auf. Nachdem sie sich einen Drink genehmigt hatte und auf den ehemaligen Sicherheitsoffizier zuging, lernten sie sich bei einem Flirt näher kennen. Er war der erste Mann, der sie nachhaltig schwer beeindruckte. Erst zwei Jahre später nach ihrem Abschluss an der Sternenflottenakademie und der Versetzung von der Pandora zur Esquiline traf die frisch gebackene Counselor den Ersten Offizier auf der Kennenlernenparty im 9 Vorne wieder. Nach einer kurzen Affäre veränderte sich ihr Verhältnis auf unerklärliche Weise. Joy weiß noch immer nicht, wie es zu der Veränderung und dem fragwürdigen Verhalten Salems kommt.
Trotz der kleinen Liasion zwischen ihnen, versucht Joy gerade wegen der beruflichen Zusammenarbeit - zwischen Erstem Offizier und Counselor - ein freundschaftliches Verhältnis aufzubauen. Trotz einiger Brücken ihrerseits schien der Lieutenant Commander in ihrem Verhalten eine alte Annäherung zu glauben, ein Versuch, an alte Beziehungen zu knöpfen. So glaubt Keenan sein Verhalten und die ständigen Wiederholungen über eine Freundin zu werten. Nach einigen Tischgesprächen im 9Vorne oder ruhigen Momenten auf der Brücke, hat sie es nunmehr aufgegeben und vertraut auf die professionelle Zusammenarbeit mit Marcus. Mit dem Marcus Verlassen der USS Esquiline und der Sternenflotte war Joy nicht allzu sehr überrascht. Durch seine tiefer gehende Beziehung zu Neykana Pienaar stand für die Counselor fest, dass er für seine Lebensgefährtin seinen Punkt finden würde, dass sie gemeinsam der Sternenflotte entsagen würden.
Durch die Veränderung der Gegenwart, die von der Esquiline zur Rettung ihrer und andere Spezien führte, veränderte sich das Leben von Marcus und Joy. Ihre Affäre entwickelte und festigte sich zu einer ernsten Beziehung. Sie hielten ihre Beziehung als offenes Geheimes. Engere Offiziere wussten von ihrem Verhältnis, für die meisten jedoch schien es sich als einfache und kurzlebige Affäre heraus zu kristallisieren. Zwei Jahre dauerte ihre Beziehung an, als sich beide dafür entschieden sich freundschaftlich zu trennen. Der Ehrgeiz und Erfolg war ihnen in den letzten Monaten wichtiger als die Arbeit ihrer Beziehung. Ein Punkt den Joy von Marcus oft in privaten Momenten angedeutet wurde, dass in ihr selbst die zwischenmenschlichen Beziehungen fehlten. Ein Grund, dem sie ihrer Mutter verschuldete. Es dauerte gewiss kein halbes Jahr als sie von seiner offenen Beziehung zu Neykana erfuhr und er für diese Beziehung weit mehr bereit war und für diese sogar die Sternenflotte verließ und sich auf Terra niederließ und sie bis heute gemeinsam ein Stück Land kauften und es bewirtschaften.


Freunde


Trudy Sullivan

"Och, lassen wir das "Sie", ja? Dann fühle ich mich immer so schrecklich alt. Dabei steuere ich dieses wohlgeformte Schiff mit seinen tadellos ausbalancierten Gondeln erst drei Jahre. Für dich bleib ich Trudy - aber wenn der Commander guckt, dann nenn mich einfach "Ensign"."
"Treue Freundin und großartige Pilotin" sowie "Holobasketballspielerin" wären die ersten Worte, die Joy Keenan über ihre beste Freundin einfallen würden. Sie ist sehr loyal, diskret und direkt. Joy lernte sie kennen, wie die meisten Kollegen sich kennenlernen: unspektakulär in der Kantine der USS Pandora NCC-60582-A. Aus einer netten und einfachen Unterhaltung entwickelte sich eine fest und intensive Freundschaft. Trotz der großen Distanz der Schiffe - USS Esquiline und USS Pandora- versuchen beide Offiziere, regelmässig über Subraumnachrichten Kontakt zu halten. Vor kurzem hörte Joy von ihrer besten Freundin, dass diese sich mit Joys ehemaligem Leitenden Medizinischen Offizier Robert Sullivan verliebt und verlobt hat. Ihre Hochzeit fand auf der USS Whitehorse statt. Auf Roberts und Tosks Einladung und ihre Bitte hin, überraschte Joy ihre beste Freundin als Trauzeugin in ihrer eigenen, kleinen und sehr romantischen Hochzeit.


Zarven

"Ich weiß nicht ob es wirklich ein guter Anlass ist, aber es ist ein besonderer Anlass."
"Vielleicht habe ich selbst auch gerade in dieser mißlichen Lage nach einem Grund gesucht, mit einem guten Freund reden zu können und nicht allein in meinem Büro zu sitzen."
Es brauchte einige Zeit bis aus zwei Offizieren zwei gute Freunde wurde. Joy erkannte in dem leitenden Wissenschaftsoffizier - einem Aenar - recht früh einen guten Gesprächspartner und starken Offizier. Mit der Zeit aus einigen Außeneinsätzen oder 9Vorne Gesprächen, entwickelte sich mehr. Die Hochzeit von Kaaran, Sybil und John auf Andor sahen beide Führungsoffiziere viel mehr als nur das gemeinsame Interesse an ihrer Arbeit, Hobbies wie der Natur und vieler schöner Sehenswürdigkeiten. Mittlerweile sind sich Joy und Zarven auf Du und Du. Nach nun mehr als einem Jahr und der androhenden Entwicklung durch den Krieg mit den Khar-Sangh öffneten Joy und Zarven symbolisch die Flasche andorianischen Ale, die Zarven ihr auf Sternenbasis 3 schenkte, und tranken auf eine bessere Zukunft. Mittlerweile sieht man die Counselor häufiger im wissenschaftlichen Bereich und dessen Gänge schleifen als in den Jahren zuvor.


Lexa Jarot

"Kenne ich Sie nicht irgendwo her?"
"Sind Sie nicht Medizinischer Offizier auf der Pandora? Ich glaube, da haben wir uns gesehen..."
"Ich war Medizinische Offizierin der Pandora, richtig. Dann habe ich doch noch ein gutes Gedächtnis."
Die Medizinische Offizierin lernte Keenan auf der USS Pandora NCC-60582-A kennen. Doch fiel ihr diese Frau erst später durch einen Besuch bei einer guten Freundin (Francine Keller) auf. Sie merkten, dass sie einiges gemeinsam hatten und sich sofort ohne Worte verstanden. Ihr gemeinsames Interesse an Medizin, Drinks und Wellness schweißte ihre Freundschaft weiter zusammen. Ihr größtes Manko ist die große Entfernung und Distanz der Schiffe, auf denen sie beide arbeiten. Der größte Kontakt fand in den vergangenen Monaten in unzähligen Subraumnachrichten statt, bevor sich beide Medizinerinnen bei einem Casinobesuch wiedersahen. Mittlerweile hat die Medizinische Offizierin ihre Position auf der USS Fenrir NCC-77089 gefunden. Ihr Wandel von einer betazoidischem Femme fatale führte sie mit Captain K'Lupa in monogame Beziehung und nach klingonischem Ritus in eine Ehe.


Francine Keller

"Iffy. In lang Prof. Dr. Francine Keller, aber so nennt mich niemand, nicht mal meine Studenten."
Francine lernte Joy in ihrer Akademiezeit im Casino kennen. Für abendliche Drinks nach Vorlesungen und langen Reden der Ausbilder suchte Keenan gerne mal die nahegelegende Bar auf. In einem der Thekengespräche fiel ihr Francine auf. Nach einem langen Gespräch und einigen Drinks lernten sie sich mehr und mehr kennen und verabredeten sich zu weiteren dieser Abende in privaterer Umgebung. Sie wurden große Freunde und lieben beide gemeinsame Skiurlaube, Saunagänge oder gute Weinabende vor dem Kamin. Was Francine mit ihrer Frau Nadine nicht gemeinsam ausleben kann, findet sie bei Joy zu deren großem Interesse. Sie lieben beide die weiße Kälte und die Abhänge für eine rasante Fahrt auf ihren Skiern.

Vorgesetzte


Kaaran

"Guten Tag, meine Herren."
"Ensign Keenan. Gehören Sie neuerdings zur Admiralität?" (Zitat auf der Brücke der USS Esquiline.)
Zu dem Andorianer pflegte Joy zu Beginn eine distanzierte Bindung als dies zwischen Counselor und einem Kommandanten in ihrer guten Zusammenarbeit gehören sollte. Durch seine doch sehr barsche und sehr kühle Haltung, kühler als die sie es von der Akademie oder anderen Kommandanten, oder auch ihrer Mutter gewohnt war, war diese wie tief gefroren. Joy fühlte sich zu der großen Persönlichkeit stets eingeschüchtert. Ihre anfängliche Meinung bestätigte sich in einem holographischen Training, den Kaaran in Unterstützung von Marcus Salem und der damaligen Sybil Tregaron führte. So wirklich taute Joy in Kaarans Gegenwart von Jahr zu Jahr mehr auf und vertraute auch vor seinen Augen, zu zeigen, dass sie eine gute Offizierin und Counselor war, und die Entscheidung von ihm und seinem damaligen ersten Offizier Marcus Salem die richtige war, sie auf das Schiff zu holen. Das entgültige Eis brach und ihre Meinung änderte sich auf Andor als sie Kaaran zum ersten Mal nicht als ihren Kommandanten vor sich stehen hatte und sie mehr über ihn und seine Kultur erfuhr. Mittlerweile würde sie sogar sagen, dass sie für den Andorianer einen Phaserschluss mit Überzeugung abfangen würde. Ihre Loyalität bewies sie auf Terra als sie durch eine Apperatur in die Vergangenheit 1942 landeten und sie ihn vor Fox retten und den Terraner vor Kaarans Auge erschossen hatte.


Mentoren


Tosk Trallun

"Waren Sie schon mal auf der Brücke?"
"Nein, bisher noch nicht. Ich hänge vielmehr in der Krankenstation fest."
"Dann kommen Sie mit. Sie sollten das ganze Schiff gesehen haben."
Den Counselor der USS Pandora NCC-60582-A lernte Joy in ihrer Offiziersanwärterzeit als Kadettin auf der Krankenstation kennen. Zuerst fiel er wegen seiner Größe und Ruhe auf. Sie bekam ihn am Anfang nur selten zu Gesicht. Als Freund und Kollege von Lieutenant Robert Sullivan verbrachte dieser die meiste Zeit im Büro des Leitenden Medizinischen Offiziers. Durch die besonnene Art und diese gewisse Ausstrahlung punktete der Counselor bei der damaligen Kadettin und Medizinische Offizierin. Er war der erste Offizier, der sie mit auf die Brücke nahm und Joy das Bewusstsein gab, sich in der Sternenflotte weiter für die Stelle der Schiffscounselor zu bewerben.


Robert Sullivan

"Und noch etwas, solange wir uns auf der Krankenstation befinden nennen sie mich Robert."
"Robert. Auf eine gute Zusammenarbeit, Sir." (in einem Gespräch nach der Beförderung zur Ensign.)
Unter den Augen des Leitenden Medizinischen Offiziers der USS Pandora NCC-60582-A verdiente sich die damalige Medizinische Offizierin ihre Sporen. Wie sein guter Freund und wohl beste Patient an Bord der USS Pandora, war Robert ein ruhiger, freundlicher und angenehmer Zeitgenosse. Sie lernte nach ihrem Studium am Starfleet Medical Center in der Krankenstation die Gelassenheit, die es für eine Ärztin und Counselor benötigte. Mittlerweile ist ihr ehemaliger Vorgesetzter mit ihrer besten Freundin Trudy Chacon verheiratet, die gleich nach der Trauung seinen Namen annahm.


Offplay-Informationen

Die Figur "Joy Keenan" setzt sich aus zwei Charakterdamen zweier verschiedener Serien zusammen, Temperens Brennan aus Bones und Meredith Grey aus Grey’s Anatomy. Sie dienten zur sozialen Inspiration über ihr Privatleben zu ihren Familien. Während Brennan kühl und distanziert wirkt, sucht Grey nach einer emotionalen Bindung, die sie in ihrer Familie nicht finden konnte. In dem Vornamen der Counselor habe ich etwas Ironie einfließen lassen. Ein Kind, das wenig Glück in ihrem Leben finden konnte und die Liebe zu ihrer kühlen Mutter nicht finden konnte, erschien es mir, dass der Name Joy doch ein klarer Kontext zu dem ist, wie Joy Keenan in den jungen Jahren wirklich war. Ihr Gesicht bekam Keenan von der Schauspielerin Megan Fox, die aus Filmen wie "Transformers", "Transformers 2", "How to Lose Friends & Alienate People" oder "Jennifer’s Body" bekannt sein dürfte.


USS Chimera NX-85000 Personal
Spielercharaktere:
Tevok | Tanabahi Rinou | Seneca | Taiba Chamberlain | Lydia Moore | Damien Rinou |

Nicht-Spielercharaktere:
Robert Sullivan | Boge Vinla | Cristina Tam | Nozhan Aghaee | Catherine Sage | Maritza Cruz | Anthony Hartman | Ludmilla von Podiebrad | Elisabeth Tayler | James Blackford | Carolin Cavanaugh | Robert Jones | Daniel von Lerchenfeld
 Annabelle Meadow | Mara de JongBelina Lamot | Channa Eloran | Manfred Straube | Phoebe Galloway | Jonathan Garrett | Notha Iithan | Helge Nyberg | Day Belar | Besuq M'R'L | Samuel Nikolaus Lethert | Nezhla Aghaee