Kampfmesser (Sternenflotte)

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Das Kampfmesser ist ein für den militärischen Einsatz entworfenes Messer - eine geschmiedete Klinge aus Metall mit einem Griff. Während es bei den Klingonen große Achtung genießt, sowohl in traditioneller wie auch ritueller und praktischer Sicht, hat das Messer seinen Stand als Waffe bei der Sternenflotte größtenteils verloren, da auch dem Mann-gegen-Mann-Nahkampf kaum taktischer Wert beigemessen wird. Dafür wurde das Kampfmesser vor allem zu einem Werkzeug, die bei Außenteam-Einsätzen von hohem Wert sein konnte. Diesen Status als vielseitiges Werkzeug hat das Messer der Sternenflotte bis heute behalten, obwohl sie nach wie vor als Waffe klassifiziert wird. Es bleibt jedem Mitglieder selbst überlassen, ob es dieses Werkzeug auf Außenmissionen mitnimmt. Das Führen desselben ist in den meisten militärischen Einrichtungen jedoch verboten.


Geschichte

So vielseitig die ersten Mitglieder der Sternenflotte gerüstet sein mussten, so notwendig empfanden viele den Einsatz des Messers als standardisierte Grundausrüstung. Bereits zu Beginn des 22. Jahrhunderts stand fest, dass der Nahkampf wenig bis keinen taktischen Wert im Weltraum haben würde. So wurden die ersten Messer der Sternenflotte auch primär als Werkzeuge zum Schneiden, Zerlegen und Durchtrennen konzipiert. In den ersten Anforderungen hieß es: " ... es muss in der Lage sein, viele Aufgabenbereiche für ein Außenteam in sich zu vereinen. Das Zer- und Erlegen von jedwedem außerirdischen Tier für die Gewinnung von Nahrung gehört dazu, wie auch das Trennen von Holz für den Bau von Unterkünften oder das Durchtrennen künstlich hergestellter Produkte wie etwa Lebensmitteln oder auch Elektrodraht ...".

Man ist aufgrund der Klassifizierung des Messers als "Waffe" dazu übergegangen, Messer nicht an Replikatoren zuzulassen. Stattdessen werden sie ausgeteilt und mit einer Seriennummer versehen, die per Chip in den Griff eingearbeitet wurde. So lässt sich jederzeit der Träger eines von der Sternenflotte ausgegebenen Messers identifizieren.

Bald stellte man fest, dass das zu diesem Zeitpunkt sanft spöttisch "Überlebensmesser" genannte Werkzeug auch in anderen Kulturen sehr präsent war. Die Klingonen pflegten eine Vielzahl von Messern zu führen, die alle verschiedenen Ansprüchen genügten. Das D'k tahg beispielsweise ist eine rituelle Waffe, während das Kut'luch für hinterhältige Morde ausgelegt ist. Die Remaner hingegen verwendeten ebenfalls mehrere Dolcharten, jedoch mehr als Schmuck. So benutzen sie ein Metall für die Klingen, in denen sich das Licht farbig bricht.

Das Messer in der Sternenflotte

Im 24. Jahrhundert hat das taktische Einsatzmesser in der Sternenflotte viele Entwicklungen und Verbesserungen durchlaufen. Maßgebend wurden dabei auch die Einflüsse der vielen Beitrittswelten verarbeitet, bei denen das Messer unterschiedlich hohe Stellenwerte in der Kultur hat. Bei der Wahl eines Messers als Werkzeug für Außeneinsätze lässt die Sternenflotte ihren Mitgliedern viele Freiheiten. Wer auf das Führen einer kulturell bedingten Waffe besteht, der darf dies bei Außeneinsätzen mit Zustimmung seines Kommandierenden Offiziers tun. An Bord der Schiffe ist das Tragen eines Messers jedoch verboten. Ausnahmen werden beim Empfang von Gästen gemacht, diese müssen dies jedoch vorher dem Sicherheitschef und dem Kommandierenden Offizier ankündigen. Standardisiert werden von der Sternenflotte zwei Messertypen ausgegeben: Das SFCV-31 und das XTNG-2. Das C'Tar wird noch stellenweise von einigen Angehörigen der Flotte genutzt und ist als Werkzeug auf Außeneinsätzen zugelassen.

SFCV-31

Das "SFCV-31" ist das taktische Einsatzmesser, das in der Sternenflotte am häufigsten anzutreffen ist. Seine Vielseitigkeit und seine kompakte, stabile Natur, machen es zu einem zuverlässigen Gefährten auf jedem Außenteameinsatz. Die Klinge ist geschwärzt, um Reflexionen von Licht zu vermeiden und als Metall für die Klinge wird eine kantarianische Legierung namens "Cov" benutzt, die für ihre Langlebigkeit bekannt ist. Der Griff ist hohl und der Knauf an seinem Ende kann abgeschraubt werden, um ihn mit allem möglichen zu befüllen, was auf dem Einsatz benötigt wird. Der abschraubbare Knauf ist ebenfalls aus "Cov" gefertigt und ist als Glasbrecher einsetzbar. Bei der Standardausgabe des Messers ist der Griff mit einem Kompass, einer Energiezelle für einen Tricorder, einer Angelschnur, einem kleinen Schleifstein, einer vakuumverschließbaren Tüte für Medikamente und einem Standard-Notsignal gefüllt. Dazu ausgegeben wird eine schwarze Festkunststoffscheide.

Das SFCV-31 ist das bevorzugte Messer bei der Sternenflotte. Bekannt als Vielseitigkeitsmonster und Lebensretter in jeder Lage, hat es sich bei fast jedem Anforderungsgebiet bestens bewährt. Das Design trifft vor allem bei Menschen auf großen Anklang und es hat sich mittlerweile zum zeitlosen Klassiker entwickelt. Der Nachfolger des SFCV-29 soll noch bis mindestens Mitte des 25. Jahrhunderts im Einsatz bleiben.

SRK-XTNG-2

Für einen weniger aufwändige Einsatz als das SFCV-31 ist das "SRK-XTNG-2" konzipiert. Ohne hohlen Griff ist es eher für den taktischen Einsatz geeignet als um auf Außeneinsätzen zu überleben. Allerdings ist das SRK-XTNG-2 sehr beliebt bei kurzfristigen Einsätzen von SHARCs. Von den Kommandierenden Offizieren meist nur geduldet, steht das SRK-XTNG-2 in einem schlechteren Licht da als das SFCV-31. Zwar ist es leichter, liegt oftmals besser in der Hand und ist auch stabiler und schnittiger gebaut als das SFCV-31 - dafür stehen seine Träger aber oftmals so da, als würden sie lieber Schaden anrichten als wirklich sinnvoll mit dem Messer umgehen wollen. Wer bei der Ausgabe der Grundausrüstung ein SRK-XTNG-2 verlangt, wird oftmals mit Argwohn beäugt. Viele Kadetten, Ensigns und Crewmen verlangen danach, bemerken aber meist nach den ersten Überlebenstrainings und Außeneinsätzen, dass das Leben mit einem SFCV-31 viel leichter ist.

C'Tar

Das "C'Tar" heißt eigentlich "SFMV-5" und war bis zu seiner Auflösung das standardisierte taktische Einsatzmesser des Starfleet Marine Corps. Die bestehenden Vorräte wurden aufgebraucht, als das SFMV-5 auch an Mitglieder der Sternenflotte ausgeteilt wurde. Heute besteht die einzige Möglichkeit, das SFMV-5 zu erlangen, lediglich darin, jemanden zu finden, der seines eintauscht. Obwohl es anders als das SFCV-31 keinen hohlen Griff hat und damit Staumöglichkeiten fehlen, erfreut es sich aufgrund seines "andersartigen" Designs großer Beliebtheit und ist zum Sammlerstück geworden. Die Klinge ist in den Griff einklappbar und die Sicherung am Griffende ist als Glasbrecher zu nutzen. Der verwendete Stahl für die Klinge stammt von der Erde und ist mit Kohlenstoff versetzt, um dem Rost vorzubeugen. Eine geradezu traditionelle Schwäche des SFMV-5 ist neben dem fehlenden Stauraum die Tatsache, dass seine Signatur weitverbreitet ist und auf so ziemlich allen Scannern und Tricodern im Alpha-Quadranten rasch erkannt werden kann.

Zu seinem Spitznamen "C'Tar" kam das SFMV-5, als es bei der Wet-Offensive auf Romulus im Irdisch-Romulanischen Krieg zu einem der gefürchtetsten Gegner der Romulaner wurde. Entgegen anderslautender Befehle wagte ein Offizier der Sternenflotte mit einer Einsatzgruppe des Starfleet Marine Corps während der Nacht im Dschungel einen verdeckten Angriff und lockte die Romulaner in einen Hinterhalt. Dieser entpuppte sich jedoch als Falle und die Menschen hatten lediglich ihre Messer dabei. Aus den blutigen Nahkämpfen gingen die Romulaner als Verlierer hervor und fanden später am Ort des Geschehens lediglich einige dieser Messer, die sie "C'Tar" nannten - "leiser Tod".