Klingone

Aus TZN STRS Hauptcomputer
(Weitergeleitet von Klingonen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel ist der Artikel des Monats März 2011. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.

Qonos.jpg

Die Klingonen sind eine humanoide Spezies, ihr Ursprungsplanet ist der Planet Qo'noS.

Qo'noS

Der Planet umkreist einen Doppelstern, den die Klingonen 'Hov' (Sonne, Stern) nennen. Es herrscht ein gemäßigtes bis warmes Klima, die Landschaft reicht von Wüsten bis hin zu Regenwäldern mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Die Atmosphäre besteht aus Sauerstoff und Kohlendioxid und ist für die meisten humanoiden Spezies atembar. Bis 2293 hatte Qo'noS einen Mond, Praxis, dieser wurde jedoch fast vollständig bei einem Unfall, bedingt durch übermäßigen Ressourcenabbau, zerstört.

Physiologie

Klingone (Kurn)
Klingonin (Grilka)
  • Lebensform: Humanoid
  • Lebenserwartung: weitgehend unbekannt, wahrscheinlich über 100 Jahre. Das ist jedoch nur ein geschätzter Wert, da die meisten Klingonen lange vor ihrem natürlichen Ende im Kampf fallen oder durch das Hegh'bat, einen rituellen Selbstmord, sterben.
  • Geschlechter und Fortpflanzung: Zwei
  • Äußerer Körperaufbau: Sehr muskulös, meist dunkle Haut, braunes oder schwarzes, sehr üppiges, langes Haar, ausgeprägte Augenbrauen, starker Bartwuchs bei männlichen Klingonen. Beide Geschlechter haben ausgeprägte Schädelkämme sowie Knochenkämme entlang der Wirbelsäule. Kräftiges Gebiss, bei Kriegern sind die Zähne häufig zu scharfen Spitzen gefeilt.
  • Innerer Körperaufbau: Klingonen verfügen über eine Organredundanz, die als brak'lul bezeichnet wird. Die wichtigsten Organe sind doppelt vorhanden, so dass bei Ausfall eines lebenswichtigen Organs sein Doppel die Funktion übernehmen kann. Kollateralen (Nebenäste der Hauptgefäße und Nerven) versorgen die im Normalfall inaktiven Organe. Erst im Ernstfall übernehmen diese die Tätigkeit des ausgefallenen Organs. Klingonen besitzen keine Tränendrüsen.
  • Blut: Rosa bis Lavendelfarben
  • Körpergröße: Zwischen 1,90m bis 2,10, selten kleiner.
  • Körperliche Stärke: Sehr groß
  • Körperliche Schwächen: Kälteempfindlich, neigen zu Allergien (zum Beispiel gegen Tribbles). Bei Klingoninnen tritt gelegentlich eine genetisch bedingte Krümmung der Wirbelsäule auf.
  • Gehör: Ausgezeichnet
  • Augen: Ausgezeichnet
  • Geschmackssinn: Gut ausgeprägt

Gesellschafts- und Regierungssystem

Die Erste Stadt
Der klingonische Charakter ist aggressiv, stolz, kriegerisch, und kompromisslos, Mitleid, Höflichkeit oder Diplomatie werden von ihnen als schwach und ehrlos angesehen.

— Traditionen haben einen sehr hohen Stellenwert in der klingonischen Sozialstruktur, ebenso Rituale. Diese markieren unter anderem entscheidende Wendepunkte im Leben eines Klingonen, um seinen Wert und seine Reife als Krieger zu bestätigen. Sie sind in den meisten Fällen mit Schmerz, Blut, geistiger und körperlicher Belastung verbunden.

— Bei den Klingonen lautet die oberste Direktive 'Wahre deine Ehre'. Nichts ist wichtiger, diese Tatsache wird durch die Rituale,
Der Hohe Rat
die schon früh in der Jugend eines jeden Klingonen stattfinden, beständig untermauert. Der Kodex des Kahless, der einen festen Rahmen für das ehrenhafte Verhalten eines klingonischen Kriegers liefert, wird von den traditionsbewussten Klingonen streng eingehalten. Ein Abweichen bedeutet unweigerlich Unehre und bringt im schlimmsten Fall den Ausstoß aus der klingonischen Gesellschaft mit sich.

Aus diesen Charaktergrundlagen hat sich ein streng hierarchisches und patriarchalisches Gesellschaftssystem entwickelt, das von Kahless begründet wurde. Er stellte den Ehrenkodex auf, dem die traditionellen Klingonen bis heute folgen.
Das klingonische Imperium wird vom Hohen Rat regiert, dessen Oberhaupt der Kanzler ist, im Moment hat diesen Rang General Q’naH inne. Der Rat setzt sich aus den Oberhäuptern der zwölf einflussreichsten Häuser zusammen, Sitz der Regierung ist in der Hauptstadt 'veng wa´Dlch' ('Erste Stadt') auf Qo'noS.

Die klingonischen Häuser

Klingonische Häuser besitzen eine strenge Hierarchie. Das Oberhaupt bestimmt die politische Linie des Hauses und ist fast immer ein Mann, das Haus wird nach ihm benannt. Sehr selten gelingt es Frauen, sich als Oberhaupt eines Hauses durchzusetzen.
Die Mitglieder eines Hauses stehen gemeinsam in der Verantwortung für alles, was einen der ihren betrifft. Wird beispielsweise ein Mitglied getötet, besteht für jeden die Verpflichtung der Blutrache, bringt ein Mitglied Unehre über sich, so trifft diese auch dessen Haus. Obwohl die klingonischen Häuser grundsätzlich autark sind, besteht zwischen ihnen ein dichtes, politisches, durch Heirat und Bündnisse erzeugtes Netz, das die Grundlage der klingonischen Politik bildet.

Kultur

Die Kunst hat einen großen Anteil am gesellschaftlichen Leben der Klingonen. Besonders die klingonische Oper hat ein sehr hohes Ansehen, ebenso wie Gedichte, wobei sich die Thematik der Werke hauptsächlich um Kampf und Liebe dreht. Auch das Erzählen alter Heldenlegenden, die sich zum großen Teil um den klingonischen Helden Kahless drehen, ist eine beliebte Form der Unterhaltung. Der terranische Dichter William Shakespeare (Wil'yam Shex'pir) erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit bei den Klingonen.

Religion

Klingonen praktizieren keine aktive Religion im herkömmlichen Sinne. Es gibt die Legende, dass, nachdem die Götter das erste Klingonenpaar geschaffen hatten, diese ihre Schöpfer töteten.
Dennoch glauben Klingonen an ein Leben nach dem Tod. Ein ehrenhaft gestorbener Krieger, was bedeutet, dass er im Kampf durch die Hand eines ehrenhaften Feindes gefallen ist, gelangt nach seinem Tod ins Sto'Vo'Kor (Heimat der Krieger).
Unehrenhaft gestorbene Krieger gelangen ins Gre'thor (Platz der Entehrten), das klingonische Pendant zur irdischen Hölle.

Liebe und Ehe

Das Paarungsritual der Klingonen wird bei vielen anderen Spezies als überaus aggressiv und brutal empfunden. Bisse, Schläge und sogar Knochenbrüche sind an der Tagesordnung. Körperliche Liebe wird einem Kampf gleichgesetzt, daher gelten dort Ausdauer und Kraft durchaus als erotische Eigenschaften. Insgesamt nimmt die Werbung einen langen Zeitraum in Anspruch, da als weibliches Schönheitsideal Unbeugsamkeit, Kraft, Dominanz und Durchsetzungsvermögen gelten. Die Frau lässt sich daher Zeit, ihre Zustimmung zu signalisieren. Nach der Hochzeit ist der Mann die führende Persönlichkeit in der Ehe, die klingonische Gesellschaft ist patriarchalisch geformt.

Kampf und Gewalt

Der Kampf hat eine tragende Rolle in der klingonischen Gesellschaft. Ihn zu vermeiden oder ihm auszuweichen gilt als überaus unehrenhaft. Duelle mit tödlichem Ausgang sind ein gängiges Mittel um Streitigkeiten zu beenden. Duelle werden mit Nahkampfwaffen durchgeführt. Bei einem ehrenhaften Kampf zu sterben ist das erklärte Ziel eines traditionsbewussten Klingonen, denn nur dann kann er das Sto'Vo'Kor erreichen.
Gewalt gilt als reguläres Mittel in einer Auseinandersetzung, um die eigenen Argumente zu untermauern, ebenso wie Beleidigungen. Diese werden oft angewandt, um einen Kampf oder zumindest eine Schlägerei zu provozieren und somit das hohe Aggressionspotential ausleben zu können. Mok'bara ist eine Kampfkunst, die den Krieger beweglicher machen und den Geist klären soll. Sie beinhaltet vorgeschriebene rituelle Bewegungen, denen eine meditative Wirkung zugeschrieben wird und besitzt Ähnlichkeiten zum Tai Chi.

Waffen

bat'leth

Außer den Disruptoren ist die wohl bekannteste Waffe das bat'leth ( Schwert der Ehre), es findet seine Anwendung bei Ritualen, Duellen, aber auch im Krieg.



d'k tahg

Auch das d'k tahg ist Bestandteil vieler Zeremonien, es verkörpert die Ehre des Kriegers. Er erhält es beim Ritus des Aufsteigens, der Verlust bedeutet große Unehre.



mek-leth

Das mek'leth ist ein Schwert mit zwei Klingen, das von vielen Klingonen dem bat'leth vorgezogen wird.





Ernährung

Der Hauptbestandteil der Mahlzeiten ist Fleisch, roh oder seltener, kurz gegart. Auch Gemüse wird meist roh verzehrt. Einige Nahrungsmittel, wie das bekannte 'qagh' (Schlangenwürmer) und 'braq`taQul' (Aale und Würmer) werden noch lebend verzehrt. Auch Fleisch und Innereien vom targ, einer dem Schwein sehr ähnlichen Kreatur sind sehr beliebt.
Qagh.jpg

Weitere gängige Nahrungsmittel sind Meeresfrüchte und diverse Gemüse. Gegessen wird mit den Fingern.

Getränke

Das wohl bekannteste Getränk der Klingonen ist der Blutwein, gefolgt vom Raktajino, dem klingonischen Kaffee, der sich inzwischen auch im Föderationsraum als beliebtes Getränk durchgesetzt hat. Großer Beliebtheit erfreut sich auch Chech'tluth, ein starker Schnaps, Targmilch und Warnog (klingonisches Bier).

Vorteile eines klingonischen Charakters

  • Körperliche Überlegenheit

Nachteile eines klingonischen Charakters

  • Aufgrund der klingonischen Traditionen ist es schwierig, einen Klingonen realistisch auf einer Sternenflotteneinheit zu spielen.

Eignung für bestimmte Spieler

  • Nur bedingt für Anfänger zu empfehlen