Klingonisches Reich

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats Mai 2013. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.

Klingonisches Hoheitszeichen.

Das Klingonische Reich ist ein Imperium im Alpha- und Beta-Quadranten, welches viele Sternensysteme umfasst und von der Spezies der Klingonen beherrscht wird. Gegründet durch die erstmalige Vereinigung aller klingonischen Stämme durch Kahless den Unvergesslichen vor ca 1.500 Jahren, vergrößerte es stetig seinen Einfluss durch Expansion und Unterwerfung anderer Völker. Regiert wird es vom Hohen Rat der Klingonen auf dem Heimatplaneten Qo'noS, unter Führung eines Kanzlers.
Amtierender Kanzler seit Beginn des Jahres 2387 ist der ehemalige Oberkommandierende der Reichsstreitkräfte: Kanzler (General a.D) Q'naH.

Innenpolitische Informationen

Das politische System des Klingonischen Reiches hat sich im Verlaufe seiner Geschichte mehrmals grundlegend geändert. Herrschte Kahless noch als uneingeschränkter Imperator, wurde der Titel später sogar ganz abgeschafft.

Im 24. Jahrhundert liegt die Entscheidungsgewalt im Reich beim Klingonischen Hohen Rat. Der Rat stellt das Gremium dar, in dem die verschiedenen Häuser und ehrenvolle Krieger vertreten sind. Wichtige Beschlüsse werden hier gefällt. Der Rat bestimmt außerdem einen Kanzler, welcher die Regierungsgeschäfte leitet und dem Hohen Rat vorsteht. In jüngster Zeit ist allerdings eine Akkumulation von Befugnissen in direkt dem Kanzler unterstellten reichsunmittelbaren Institutionen neben dem Hohen Rat zu erkennen.
Die Häuser sind dem Kanzler nicht zur Treue verpflichtet, doch besitzt dieser mit dem Recht, einem jeden Krieger de jure Ehre und Land zu nehmen, über ein überzeugendes Instrument, die Gefolgsschaft sicher zu stellen. Allerdings obliegt es einem so gestraften Krieger oder Haus sich mit Waffengewalt gegen diese Maßnahme zu wehren, sodass der Kanzler zur Durchsetzung seiner Beschlüsse auf die Loyalität einer Mehrheit der großen Häuser des Reiches angewiesen ist. Gründe, einem Klingonen sein Haus und seine Ehre zu entziehen können nur durch Vefehlungen am Ehrkodex benannt werden. Illoyalität ist so nicht zwingend ein Argument.

Seit dem Auftauchen des Klon des Kahless im Jahre 2369 führt dieser wieder den Titel "Klingonischer Imperator", hat jedoch keinerlei politische Macht sondern nur symbolische Funktion.

Ein weiteres wichtiges Instrument stellt das Militär dar, bedingt durch die kriegerische Lebensweise dieses Volkes. Dem Militär unterstellt ist der Klingonische Geheimdienst, der sogenannten Abwehr. Diese hat sich nach großen Anlaufschwierigkeiten zumindest im Bereich der Spionageabwehr zu einem kompetenten Nachrichtendienst entwickelt. Außerdem hat sich das Verhältnis zwischen Reichsstreitkräften und den Streitkräften der Häuser zu Gunsten der Reichsstreitkräfte verschoben. Zahlreiche Neuentwicklungen finden sich so in den direkt dem Kanzler unterstellten Reichsstreitkräften. Dies ist auf die ursprünglich geringe Hausmacht des aktuellen Kanzlers zurückzuführen. Die Streitkräfte der einzelnen Häuser wurden jedoch im Zuge des Aufrüstungsprogramms Kanzler Q'naHs entsprechend ihrer Loyalität ebenfalls modernisiert.

Außenpolitische Informationen

  • Das Klingonische Reich war durch das Khitomer-Abkommen lange Zeit ein enger Verbündeter der Vereinigten Föderation der Planeten. Das Abkommen wurde im Zuge des Geierkrieges aufgekündigt.
  • Das Klingonische Reich hat mit dem Romulanischen Sternenimperium einen Waffenstillstand geschlossen, welcher den Geierkrieg beendete. Ungeklärt bleibt weiterhin die Frage der von den Klingonen im Geierkrieg besetzten Gebiete. Die Klärung der KBZ-Frage ist ein elementarer Bestandteil zur Findung einer dauerhaften Friedensordnung.
  • Das Klingonische Reich ist die treibende Kraft im Klingonischen Pakt, einem Militärbündnis zwischen dem Reich und der Tholianischen Versammlung und der Gorn-Hegemonie. Nach dem 2. Tholianischen Annexionskrieg wurde der als Unsicherheitsfaktor betrachtete tholianische Diktator Yntak'Un abgesetzt und die Tholianische Versammlung faktisch zum Vasallenstaat des Klingonischen Reiches gemacht.


Historische Ereignisse

  • In der Krise von 2379 befand sich das Klingonische Reich in einem Krieg zunächst mit dem Romulanischen Sternenimperium, später auch mit den Tholianern. Ausgelöst wurde die Krise durch eine Streitfrage um das Salpica-System.
    Im Laufe der Auseinandersetzungen, in welche schließlich auch die Vereinigte Föderation der Planeten involviert wurde, brach das klingonische Haus K’Elvin die bestehenden Khitomerverträge und versuchte die romulanisch-klingonische Frontlinie durch den Föderationsraum zu umgehen. Hierbei wurde Sternenbasis 234 von kling. Attentätern zerstört.
    Das Haus K’Elvin wurde daraufhin für seine Untreue von Kanzler Martok entehrt und ausgelöscht. Die Krise endete ohne nennenswerte politische Auswirkungen für das Reich, jedoch mit hohen Verlusten in der Bevölkerung durch einen tholianischen Biowaffenangriff.
  • Mit dem Ende des Dominionkrieges begann die Besatzungszeit des Territoriums der Cardassianischen Union. Als der Rückzug der Alliierten eingeleitet wurde, brach die Invasion der Raghdor über die Milchstraße herein, in deren Verlauf die Klingonen an der Seite von Romulanern, Föderation und Cardassianern wieder zu Felde zogen. Die Verluste auf allen Seiten waren immens, bis der Krieg nach knapp vier Monaten in einem Waffenstillstand sein Ende fand und die Raghdor sich ein eigenes Reich erbeutet hatten.
  • Ende 2386 und mit Beginn des Jahres 2387 leitete sich eine Wende im Klingonischen Reich ein. Durch Plündungeren in der ehemaligen cardassianischen Besatzungszone konnte sich das Reich wirtschaftlich wieder aufrichten, die Industrie blieb indes nach wie vor auf Rüstung getrimmt.
    Im Reich entwickelten sich zunehmend oppositionelle Kräfte gegen den amtierenden Kanzler Martok, die eine Rückkehr zu traditionell expandistischen Werten forderten, sowie eine Abkehr von der proförderalen Politik. Kanzler Martok versuchte den sich entwickelnden Bürgerkrieg zwischen seinen Verbündeten und der Opposition mit diplomatischen Mitteln und später durch Druck über das Reichsmilitär zu unterbinden. Ein Vorgehen, das die Unruhen im Reich noch weiter anfachte.
    Kurz vor Eskalation der bereits tobenden Auseinandersetzungen im Reichsgebiet, forderte General Q'naH, bis dahin Oberkommandierender der Reichsstreitkräfte und loyaler Anhänger von Martok, den Kanzler zum Duell heraus und tötete ihn ehrenhaft im Kampf. Im Anschluss wurde Q'naH vom Hohen Rat als Kanzler akklamiert.
    Indem er die Führer der verfeindeten Parteien in seine Regierung holte, sowie mit einem großangelegten Aufrüstungsprogramm begann, konnte er den drohenden Bürgerkrieg abwenden und die nach Expansion drängenden Kräfte im Reich vorerst zur Ruhe bringen. Dies führte zum Geierkrieg, der zum Ende der Allianz mit der Föderation, der Eroberung großer Teile des Romulanischen Imperiums durch die Klingonen und der Etablierung des Klingonischen Pakts führte.
  • Seit Ende des Geierkrieges versucht das Klingonische Reich seine Machtstellung in den eroberten Gebieten zu konsolidieren. Dies gelang zum einen durch eine begrenzte Anerkennung der lokalen Traditionen der vormals durch die Romulaner (und nun die Klingonen) fremdbeherrschten Völker, zum anderen durch die Vergabe der Systeme als Lehen an dem Kanzler gegenüber loyale Häuser. Dennoch kommt es dort regelmäßig zu Zwischenfällen.