Krise von 2379

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats Juli 2008. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.


Die im Zuge des von den Spielern von T'Lara und Marie-Louise Davion/Ian Kerensky "GSRS Imperia" geleitete Handlung wird inplay als Krise von 2379 - oder von einigen Involvierten auch als Balkankrise bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Vor dem Dominionkrieg plante die Sternenflotte gemeinsam mit dem Klingonen die Errichtung eines Außenpostens im unbewohnten Salpica-System. Dieser sollte vor allem der Stärkung der Sternenflottenpräsenz im Gebiet der tholianischen Grenze dienen. Aufgrund des Dominionkrieges wurde der Bau jedoch ausgesetzt.

Nach dem Krieg entsendete die Sternenflotte einen Konvoi aus Sternenflottenschiffen und Schiffen der Klingonischen Flotte, um den Bau fortzusetzen.

Die Lage wurde durch eine temporale Anomalie jedoch verkompliziert. Plötzlich war das Salpica-System von einer Spezies, etwa auf dem technologischen Stand der Erde des frühen 22. Jahrhunderts, bewohnt. Diese beschuldigten die Föderation, ihren Planeten erobern zu wollen. Der Versuch zur Wiederherstellung der Zeitlinie schlug fehl. Die Beziehungen zwischen Föderation und Salpicanern waren daraufhin jedoch eisig.
Die Tholianer witterten ihre Chance und boten den Salpicanern den Status eines Protektorates an, welches diese aus Angst vor der Föderation auch annahmen. Die Sternenflotte und die Klingonen zogen sich nach einem kurzen Scharmützel mit tholianischen Schiffen aus dem Salpica-System zurück. Erschreckenderweise verfügten einige tholianische Schiffe über romulanische Tarnvorrichtungen, was eine Allianz zwischen den beiden Mächten vermuten ließ.

Verlauf

Die Balkanregion
Nach den Ereignissen in Star Trek X: Nemesis näherten sich die Föderation und das Romulanische Imperium einander an und die Sternenflotte entsandte eine Task Force ins romulanische Heimatsystem, um dot Friedensverhandlungen zu führen und beim Wiederaufbau der Infrastruktur zu helfen. Dieser Task Force unter der Leitung der USS Titan unter dem Kommando von Captain William T. Riker gehörte auch die USS Avalon NCC-78251 unter dem Kommando von Captain Shyna Ryan an.

Nachdem die Verhandlungen zunächst problemlos verliefen, kam es zu einem fatalen Zwischenfall. Romulanische Schiffe griffen ohne Vorwarnung die Schiffe der Sternenflotte und die Schiffe des Romulanischen Militärs an. Da man einen neuen Bürgerkrieg im Romulanischen Imperium vermutete, zog die Sternenflotte bis zur Beendigung der Krise ihre Schiffe aus dem Romulanischen Imperium ab. [1]

Das Klingonische Reich mobilisierte daraufhin an der Grenze zum Romulanischen Imperium seine Flotte, um einen Angriff vorzubeugen. In den nächsten Tagen meldete der Hohe Rat wiederholt Überfälle und bat um Unterstützung der Sternenflotte. Diese entsandte die USS Vengeance unter dem Kommando von Commander Lucas Draxo, jedoch nicht zur aktiven Unterstützung der Klingonen, sondern nur zur Überwachung der Lage.
Bald verschärfte sich die Lage jedoch, da Brigadier K’Logh Commander Draxo darum bat, ihr die Pläne für die neuesten Sensorgitter der Föderation zu überlassen, um auch die romulanischen Schiffe mit der neuen Tarnvorrichtung aufspüren zu können. Commander Draxo lehnte dies jedoch vehement ab und so kam es zu einem Gefecht zwischen Klingonen und USS Vengeance. Die Klingonen stahlen im Verlauf des Gefechtes die Daten zum Bau der neuen Sensorphalanx. Schließlich starteten die Romulaner einen Großangriff, auf den die Klingonen ihrerseits mit einer Gegenoffensive reagierten. Die schwer beschädigte USS Vengeance schleppte sich langsam zu Sternenbasis 23 zurück. [2]

Die ebenfalls in der Nähe des Grenzdreiecks stationierte USS Prevalence unter dem Kommando von Commander Jonas Fisher erhielt dort den Notruf eines romulanischen Schiffes. Diesem nachkommend fand man einen schwer beschädigten Warbird vor, bei dem es sich scheinbar um den Warbird der romulanischen Botschafterin handelte. Nachdem diese gerettet wurde, klärte sie Commander Fisher über einen Plan der Klingonen auf, der vorsah, die romulanische Verteidigung zu umgehen, indem man die Romulaner vom Föderationsgebiet aus angreift. [3]

An der Grenze zur tholianischen Versammlung vermeldete ein Grenzposten romulanische Aktivität. Die USS T'Plana-Hath, kommandiert von Captain T'Lara, wurde dorthin beordert, um der Meldung nachzugehen.
Plötzlich ging Meldung ein, dass ein Sternenflottenschiff durch die Tholianer angegriffen wurde. Dieses zog sich jedoch bei Ankunft der T’Plana-Hath in den neutralen Raum zurück. Dort traf es sich mit einem romulanischen Schiff. [4]

Unerwarteter Weise meldeten sich nun auch die Tholianer zu Wort. Diese forderten von der Föderation diverse Gebietsabtretungen, um einen Korridor zum Protektorat Salpica zu etablieren. Sollte man diesem Wunsch nicht nachkommen so würde das tholianische Militär die Lage im Betaquadranten weiter destabilisieren. [5]

Die USS Vengeance, die zur Reparatur zu Sternenbasis 234 fliegen sollte, machte bald darauf eine schreckliche Entdeckung. Nachdem der Sensorkontakt zu SB 234 und allen dort stationierten Schiffen abgebrochen war, erhöhte man die Geschwindigkeit, um den Vorfall zu untersuchen. Bei den Koordinaten angekommen fand man nur Trümmer vor. SB 234 wurde scheinbar durch einen Sabotageakt vernichtet. Dies hatte nicht nur die Zerstörung der umliegenden Sternenflottenschiffe zur Folge, sondern auch den Ausfall eines Teiles der Grenzüberwachung. Ca. 3500 Personen starben.
Es wurde vermutet, dass der Tal Shiar für die Sabotage verantwortlich war. [6]

Da die Klingonen auch ohne Genehmigung der Föderation ihren Plan realisierten und zum Zwecke eines Flankenangriffs auf die Romulaner durch das Föderationsgebiet flogen, entwickelte sich in der RNZ und im Grenzgebiet der Föderation bald eine Kampfzone. Das Strategische Lagezentrum beschloss alle Zivilisten so schnell wie möglich aus der Gefechtszone zu evakuieren. Da jedoch die Grenzen nicht ungeschützt bleiben durften, da möglicherweise ein Angriff der Tholianer, Klingonen oder Romulaner bevorstand, standen für die Eskortierung der Frachter nur wenige Schiffe zur Verfügung. Eines davon war die USS Rhode Island unter dem Kommando von Commander Chris Bristow.
Aufgrund eines Fehlverhaltens des Commanders und einer Nichtbefolgung der Befehle, sowie der zu kleinen Eskorte wurden große Teile des der Rhode Island zugeteilten Konvois durch übermotivierte klingonische Kommandanten vernichtet. Nur ein Angreifen einiger romulanischer Warbirds rettete die Reste des Konvois und die USS Rhode Island selbst, die sonst von der klingonischen Übermacht binnen weniger Minuten aufgerieben worden wären. [7]

Die USS Prevalence, temporär unter dem Kommando von Commander Silvio de Marino, bekam vom Strategischen Lagezentrum einen Spezialauftrag zugewiesen. Das Strategischen Lagezentrum vermutete im Donatu-System einen geheimen Außenposten der Klingonen, von dem aus die klingonischen Schiffe in den Föderationsraum geflogen waren. Die USS Prevalence sollte dies überprüfen.
Im Donatu-System angekommen fand man tatsächlich einen klingonischen Außenposten vor. Dieser war jedoch schwer beschädigt durch klingonische Waffen. Ein Außenteam stellte fest, dass der Außenposten dem Haus K’Elvin angehört, welches die Angriffe durch den Föderationsraum und auf die Föderationsraumschiffe ohne Genehmigung des Hohen Rates durchgeführt hat. Kanzler Martok befahl daher die Auslöschung des Hauses K’Elvin. [8]

Kurz darauf wurde die T'Plana-Hath von einem Schiff der Sternenflotte über erhöhte Flottenaktivität der Klingonen und Tholianer in Kenntnis gesetzt. Die Tholianer hatten von den Gorn Durchflugerlaubnis durch ihren Raum erhalten und bereiteten einen Angriff auf das Klingonische Reich vor. Vermittlungsversuche der Föderation scheiterten kläglich und es kam zum Krieg zwischen Tholianern und Klingonen. [9]

Die tholianische Offensive konnte jedoch durch die Klingonen abgeblockt werden. Dabei wurde fast die gesamte tholianische Flotte unter dem Kommando von Seniormilitärverwalter Yntak’Bu aufgerieben. Jedoch verloren auch die Klingonen weit über 100 Schiffe. Bei einem Angriff mit biologischen Waffen seitens der Tholianer kamen zudem hunderttausende Klingonen ums Leben. [10]

Aufgrund dieses Rückschlags und der verfahrenen Lage im Krieg mit den Klingonen, beschloss die romulanische Führung alle Kampfhandlungen einzustellen. Die romulanischen Verbindungsoffiziere, die beim tholianischen Militär stationiert waren, flüchteten in den Föderationsraum und baten um Durchflugsrechte durch den Föderationsraum. Diese wurden ihnen auch gewährt. Trotz wiederholter Angriffe der Tholianer auf die T’Plana-Hath und die romulanischen Warbirds konnten die Schiffe Sternenbasis 74 erreichen. Die Kampfhandlungen an allen Fronten kamen daraufhin fast zum Erliegen. [11]

Die Kampfhandlungen waren vorbei, das Haus K’Elvin im Klingonischen Reich ausgelöscht. Jedoch befand sich noch ein klingonisches Raumschiff des Hauses K’Elvin unerlaubt im Föderationsraum.
Das Strategische Lagezentrum beauftragte die USS Vengeance, temporär unter dem Kommando von Commander Syrolk, mit dem Aufspüren des Schiffes. Die Crew sollte möglichst gefangen genommen werden, um sie dem Klingonischen Reich ausliefern zu können.
Das Schiff konnte schließlich aufgespürt und geentert werden. Jedoch wurde nur ein Crewmitglied gefangen genommen, bevor der Kreuzer durch die Selbstzerstörung vernichtet wurde. Allerdings stellte man beim Studium geborgener Logbuchdaten der Klingonen fest, dass diese sich kurz vor der Vernichtung von SB 234 bei eben dieser aufhielten. Scheinbar wurde SB 234 doch nicht durch die Romulaner vernichtet, sondern durch das Haus K’Elvin, welches sich so den Durchflug durch den Föderationsraum erleichtern wollte.[12]

Folgen

  • Die Beziehungen zwischen Klingonischen Reich und Föderation waren weiterhin gut, wenn auch noch etwas angespannt. Das Haus K’Elvin wurde vollkommen ausgelöscht. Allerdings geriet die Lage im Klingonischen Reich aufgrund der neuen Machtverhältnisse ins Wanken.
  • Die politische Situation im Romulanischen Reich entspannte sich und die romulanische Regierung, erklärte sich bereit an Friedensverhandlungen teilzunehmen.
  • Die Verhältnisse zwischen Romulanern und Klingonen bleibt angespannt.
  • Die Tholianer haben sich politisch isoliert. Jedoch hatten auch sie der Teilnahme an Friedensverhandlungen zugestimmt, wo die Salpica-Frage endgültig gelöst werden sollte.