Kurzstreckensensoren Typ SRS-76

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Die Typenbezeichnung SRS-76 steht für experimentelle Kurzstreckensensoren (Short Range Sensors, SRS), die in den 2390er Jahren von der Firma Ravenwood im Auftrag der Sternenflotte entwickelt wurden. Ziel war es eine neue Sensorgeneration zu entwickeln, die weniger anfällig für verschiedene Strahlungsarten sind, um so Navigation und Datenerfassung in widrigen Umgebungen zu verbessern. Auf diese Weise wollte die Sternenflotte schwer zugängliche Gebiete, darunter verschiedene Nebelklassen, besser für wissenschaftlihe Zwecke erschließen.

Die ersten Kurzstreckensensoren des Typs SRS-76 wurden 2396 und 2397 in sechs Schiffen der Luna-Klasse verbaut – darunter die USS Rhea NCC-80107 und die USS Callisto NCC-80109. Obwohl die Feldtests gute bis sehr gute Ergebnisse brachten, wurden die Sensoren später nie in Serie produziert. Die Sensoren erwiesen sich in der Praxis als zu anfällig für Ausfälle und mussten oft aufwendig zur spziell geschultes Personal konfiguriert werden, um das volle Potential ausnutzen zu können. Im Oktober 2400, nach Ende der dreijährigen Testphase, entschied das Sternenflottenkonstruktionskommando, dass die Kurzstreckensensoren des Typs SRS-76 nicht in den flächendeckenden Gebrauch übergehen würden. Die für die Feldtest verbauten Sensorarreys blieben zunächst im Einsatz.