Kylaa Marea

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"Die Zeit vergeht nicht schneller als früher. Ihr lauft nur eiliger an ihr vorbei..."

Kylaa Marea (* 11.04.1999 auf El-Auria) ist Medizinischer Offizier im Rang einer Ensign an Bord der USS Chimera NX-85000.

Lebenslauf

Wanderer (1999 – 2393)

Für Kylaa gab es viele Stationen in ihrem Leben, die sie in den vergangenen Jahrhunderten bereist hat. Von ihrer Geburt auf El-Auria über eine amouröse Phase auf Betazed bis hin zu ihrer Karriere in der Sternenflotte und entstanden ist dabei der einzigartige Charakter, der Kylaa heute ausmacht.

Home (1999 – 2107)

Auf El-Auria lebte Kylaa als glückliches Mädchen. Ihre Eltern, Arzur und Feeya, waren sehr liebevolle Personen, die mit Stolz den beginnenden Lebensweg Kylaas begleiteten. Neben den Dingen, die Kinder mögen sollten, hatte sie schon früh eine Zuneigung zu den Sternen entwickelt. Ob das manchen El-Aurianern schon in die Wiege gelegt ist oder sich erst nach und nach entwickelt, ist sowohl unklar, als auch wissenschaftlich nicht erfassbar, aber ihr war es schon von Geburt an gegeben. Auch hat sich über die Jahre hinweg eine starke Verbindung zwischen Tochter und Vater entwickelt.
Das Fernweh musste jedoch mit der Mutter gekommen sein, die zu Kylaas 26. Geburtstag die Familie verließ. In den kommenden Jahren schrieb sich Kylaa die Schuld dafür zu, doch immer wieder erklärte ihr Vater ihr in seiner ruhigen und liebevollen Art, dass es immer schon Feeyas Traum war wieder zu reisen. Es war ihre Natur, es machte sie komplett und eines Tage würde sie zurückkehren und neue Geschichten mitbringen. Geschichten, wie Kylaa sie in ihrer Kindheit so sehr geliebt hatte und jetzt in ihrer Jugend auch noch so wahnsinnig faszinierend fand.
Während Kylaas Schulzeit brach in ihr immer mehr der Wunsch durch ihrer Mutter zu folgen, sehr zum Bedauern ihres Vaters, jedoch war gerade der Weggang Feeyas vermutlich der letzte Anstoß, der den Stein endgültig ins Rollen gebracht hatte. Arzur freundete sich immer mehr mit dem Gedanken an eines Tages alleine zurückzubleiben und darauf zu hoffen, dass seine Familie ihn irgendwann wieder aufsuchen würden.
Begeistert folgte das Mädchen Geschichten anderer Klassenkamaraden und -kamaradinnen über das Universum, den Ausführungen ihrer Lehrer über Sonnensysteme, Galaxien, fremden Planeten und Kulturen, atemberaubenden Technologien und einzigartigen Lebewesen. Und so kam es auch, wie es kommen musste. Sie beendete ihre schulische Ausbildung auf El-Auria und nach einigen wenigen weiteren Jahren auf der Heimatwelt, die sowohl ihr als auch ihrem Vater wie ein Wimpernschlag vorkamen, schloss sich Kylaa den Wanderern an.

Ascesis (2107 – 2159)

Ein namenloser Wüstenplanet im Deltaquadranten sollte die erste Station auf Kylaas Reise sein. Sie hatte Geschichten über Hartop, den Einsiedler, gehört, der in der Einsamkeit der ewigen Wüste dieses Planeten im Dialog mit sich selbst sein ureigenes Innerstes erforscht hat. Nach knapp 400 Jahren soll er nach El-Auria zurückgekehrt sein und von seinen Erfahrungen berichtet haben, nur war er schlussendlich so abhängig von der Ruhe der Einsamkeit geworden, dass selbst El-Auria für ihn wie ein beengender, geschlossener Raum war, in dem zugleich zig tausend Personen zu schreien schienen. Er verbrachte seine letzten Jahrzehnte wieder im selbst erwählten Exil.
Nicht die Entfremdung von Ihresgleichen sollte für Kylaa das Ziel sein, sondern der Ruf des eigenen Ich, das gehört werden will. Die Jahre verstrichen und ganz im Sinne Hartops lebte Kylaa hier. Zu Beginn dachte sie, sie müsse hier sterben. Es war ihr schier unmöglich Nahrung zu finden oder Wasser, doch der Überlebenswille und das Wissen, was sie sich inzwischen angeeignet hatte, waren stärker. Ein unterirdisches Biotop wurde zu Kylaas neuen Walfahrtstätte. Auch fand sie hier verbliebene Spuren Hartops, der wohl ebenfalls hier sein Lager aufgeschlagen hatte.
52 Jahre verbrachte Kylaa in Einsamkeit im Dialog mit ihrem Innersten, doch schienen bei diesem Gespräch vor allem gegen Ende vermehrt Meinungsverschiedenheiten aufzutreten. So wollte ein Teil in ihr die Suche nach sich selbst fortsetzten, der andere Teil wollte jedoch aus der Einöde ausbrechen, unter Leute kommen und sich auf andere, körperlichere Weise erforschen.

Residence (2159 – 2187)

Ein kurzer Besuch daheim, sehr zur Freude ihres Vaters sollte gefolgt werden von der Reise in den Alphaquadranten. Eine lange Reise, die so zäh erschien, wie die Zeit auf Hartops Wüstenplaneten. Ihr Ziel fand die inzwischen zu einer jungen Frau gereiften El-Aureianerin in Risa. Es ist vielleicht die Zeit, die ein Mensch mit der Pubertät gleichsetzen würde und dafür hatte sie den perfekten, oder auch schlimmsten Ort gefunden, den man sich nur denken konnte. Hier tobte sie sich aus, genoss die Aufmerksamkeit der gutaussehenden, männlichen Risaner, gab sich ihnen hin, oder ließ sie zappeln, bis sie es sich verdient hatten. Hier lebte sie einfach in den Tag hinein, trank süße Sommerweine, während sich ölige Düfte von Kerzen und Räuscherstäbchen auf ihre sonnengebräunte Haut legten. Völlerei, Faulheit und Lust, es war ein sündhaftes Paradies auf Risa.
Ihren Lebensunterhalt bestritt sie dort als Bedienung oder Tänzerin in verschiedenen Bars, gerade aus dem Bestreben heraus so viele interessante Persönlichkeiten wie möglich kennenzulernen, sei es nun rein zum Unterhalten, zu ihrem Spaß oder für die Nacht.
Doch irgendetwas in ihr schien leer zu bleiben. All die Freuden, die dieser Planet und seine Bewohner boten, der Tiefgang, der sich unter einer Hülle aus Oberflächlichkeit verbarg, die reiche Kultur der Risaner, die trotz ihrer anders gerichteten Interessen ihr nicht entgangen war, waren auf ihre Weise schön, doch Kylaa wusste, dass sie nach zwei Erfahrungen nicht das Ende ihrer Reise finden würde. So verließ sie schließlich Risa und machte sich auf den Weg eine andere Welt zu erkunden.

Appartement (2187 – 2198)

Mit einem kleinen finanziellen Polster, was sie aus den zusammengesparten Trinkgeldern auf Risa sich angelegt hatte, bezog sie ein kleines Appartement in der Hauptstadt von Bolarus. Sie war fasziniert von der Eigenart bolianischer Intimität. Sie ließ sich diese zwar erklären, doch vollständig zu begreifen, wie Emotionen, Chemie, Physik hier miteinander zu wirken begannen, schien unmöglich. Es war das erste Mal, dass sie sich eingehender mit der Thematik Liebe und Verlust auseinandersetzte. Verschiedene Spezies, ihre eingeschlossen haben vergleichbare Strukturen in diesen Bereichen. Terraner verlieben sich auf ähnliche Weise, können aber sogar am Verlust einer geliebten Person sterben. Allein dieser kleine Aspekt war wundervoll und traurig zugleich und machte das die Liebe so interessant und unheimlich.
Auch drehten sich ihre Gedanken um ihre Eltern, vor allem ihre Mutter, von der sie seit ihrem Weggang von El-Auria nichts mehr gehört hatte. Aus Gesprächen mit ihrem Vater wusste sie, wie sehr er das Zusammensein auf El-Auria mit seiner Familie vermisste und insgeheim wünschte sich Kylaa irgendwann irgendwo auf ihren Reisen vielleicht ihrer Mutter zu begegnen.
Wenn sie auf Bolarus nun zwar nicht ihre Mutter fand, so traf sie dort eine Person, für die sie sich nach und nach immer mehr zu interessieren begann. Oder interessierte er sich für sie? Sie fand es schließlich heraus, nachdem Jorel Taman, ein Handelsagent von Betazed sie auf seinen Heimatplaneten eingeladen hat.

Mansion (2198 – 2245)

Jorel. Eine reine Liebe nannte sie das, was beide miteinander teilten. Jorel hatte sich in Kylaa verliebt, als er sie das erste Mal auf Bolarus gesehen hatte. Sie war ungestüm und doch waren ihre Gedanken so klar und tiefgründig, wie er es nie erwartet hatte. Ihr liebevolles Naturell öffnete ihr schnell den Weg in die Herzen der Familie und im Jahre 2204 heirateten Kylaa und Jorel auf Betazed. Selbst Kylaas Vater hat es sich nicht nehmen lassen sie zumindest zu besuchen, nachdem er es nicht rechtzeitig zur Hochzeit hat arrangieren können. Es war das letzte Mal, dass Kylaa ihren Vater sah.
Viele glückliche, aber auch teilweise turbulente Jahre verbrachte das Ehepaar auf Betazed. Für Jorel war es ein ganzes Leben, dass er an Kylaas Seite lebte. Während sie immer noch so jung und wunderschön aussah, wie er sie kennengelernt hat, war er jedoch schon ins Alter gekommen. Er verlor sich vor allem während seiner letzten Jahre mit Kylaa immer wieder in ihren Gedanken, die sie schon bewusst für ihn Spielen ließ. Es war wie eine Reise durch zwei oder gar drei Leben für ihn. Und teilweise eröffneten sich für ihn Einblicke, die er sich nie für möglich erdacht hat.
2245 verstarb Jorel und ließ Kylaa alleine zurück. Er wusste, dass sie weiterziehen würde, wenn es soweit war und schon allein aus diesem Grund haben beide nie Kinder miteinander gehabt, die dann sowohl ohne Vater, als auch Mutter wären. Er hatte es in ihren Gedanken gesehen und in ihr spüren können. Kylaa nahm Abschied von Jorel und Betazed, der Mann und der Ort, der einen großen Teil der Leere in ihr Füllen konnte und gestattete sich ein kleines bisschen Hoffnung, dass sie eventuell in naher oder ferner Zukunft noch eine Nachricht an ihren Vater schicken konnte in der sie ihm berichten würde, wie es Feeya ging.

Motel (2245 – 2267)

Die Erde war schon seit geraumer Zeit ein Ort der Faszination für manche El-Aureianer. Menschen waren so einzigartig wie alle anderen Spezies, die sie inzwischen auf ihren Reisen hat kennenlernen dürfen, aber etwas, ein kleiner Aspekt machte sie besonders. Dieser Aspekt machte in ihren Augen ein Konstrukt, wie die Föderation erst möglich. Die Menschen waren und sind ein physisches Bindeglied im politischen Geflecht verschiedener Spezies. So war Kylaas erste Einschätzung. Natürlich gab es noch viel mehr, dass die Menschheit ausmachte. Gerade ihre Vergangenheit war so facettenreich, dass sie sich die ersten Jahre für ein Studium der Geschichte auf der Erde eingeschrieben hat. Nachdem Abschluss dieses Studiums und einem knapp 20-jährigen Aufenthalt auf der Erde, drang jedoch eine Nachricht zu ihr durch, die sie innerlich zerriss. El-Auria war zerstört.

Stasis (2267 – 2282)

Von der Nachricht schwer getroffen machte sich Kylaa in einer Kurzschlusshandlung sofort auf den Weg in ihr Heimatsystem, schaffte es jedoch nach mehrmonatiger Reise nicht mal raus aus dem Alphaquadranten. Nicht mal ansatzweise. Sie strandete schlussendlich auf Vulkan. Mehrere Vulkanier hat sie auf der Erde kennenlernen dürfen und es war ihr in diesem Moment jedes Mittel recht über den Verlust ihrer Heimat, ihres Vaters, hinwegzukommen.
Vulkan als Planet, die Meditation, mit der sie sich hier beschäftigte, vieles erinnerte sie an Hartops Einöde und an eine andere, eine ruhige Seite in sich, die in den letzten Lebensabschnitten viel zu kurz gekommen war. Hier auf Vulkan arbeitete sie Jorels Tod, Arzurs Tod und den Tod ihrer Heimatwelt auf. Auch formulierte sie für sich einen kleinen und realistischen Abschied von ihrer Mutter. Über Jahre hinweg lernte sie ihre Gefühle zu kontrollieren, wenn auch nicht so zu unterdrücken, wie es einem Vulkanier möglich war. Sie lebte ein Leben abseits großer Ballungszentren, verfolgte nach mehreren Jahren in relativer Abgeschiedenheit jedoch zunehmend das Geschehen wieder, das sich um sie herum abspielte. Sie hörte von El-Aurianern, die auf der Erde Zuflucht gefunden haben, manche versuchten sich sogar in der Sternenflotte. Sie wusste nicht, ob diese Option auch für sie das Beste war, aber es wäre mit Sicherheit eine Erfahrung.
Ihre Rückkehr auf die Erde war jedoch in erster Linie dem Treffen mit anderen Überlebenden ihrer Spezies zuzuschreiben. Sie führte viele Gespräche, half sich selbst und auch anderen, lebte in Wohngemeinschaften mit El-Aurianern und versuchte einen Pfad in die Zukunft zu finden.
Sie hat den Mut nicht aufgebracht, trotz ihrer Neugierde nach dem Universum, vielleicht auch dem Schicksal ihrer Heimat. Vielleicht war es die Feigheit, die entsteht, wenn man sich unter gleichen befindet. Was der eine nicht macht, rührt der andere nicht an. Oder die falsche Vorsicht, nachdem so viele von ihnen nicht mehr unter ihnen weilten. Fehltritte werden teuer bezahlt.
Lanna, eine Mitbewohnerin, entschied sich der Sternenflotte 2282 beizutreten, Kylaa entschied sich anders.

Shared Appartement (2282 – 2296)

An der University of California begann sie ein Studium der Medizin nachdem sie die Nachweise für den Beginn des Studiums ergattert hatte. Medizin war für sie einfach erklärt. Sie hatte sich über Jahrhunderte hinweg mit ihrer eigenen Psyche und der anderer befasst, dabei jedoch nie das Medium genauer betrachtet, das diese Interaktionen überhaupt möglich macht.
2288 schloss sie das Medizinstudium ab, promovierte noch im selben Jahr und schloss in weiteren acht Jahren noch eine Facharztausbildung auf den Gebieten Chirurgie und Neurologie ab.
Während dieser Jahre stand sie in engem Kontakt mit Lanna, die ihrerseits ihre Erlebnisse in der Sternenflotte berichtete, von Forschungsmissionen, auch ihr unbekannten Phänomenen, Konfrontationen. Alles in allem klang es beeindruckend. Lanna war der letzte Stoß zu verdanken, der Kylaa schlussendlich doch zur Sternenflotte brachte und so trat sie 2296 in die Sternenflottenakademie ein.

Academy Quarters (2296 – 2301)

Mit dem Medizinstudium in der Tasche möchte man vielleicht denken, dass Kylaa sich direkt für die Laufbahn als medizinischer Offizier eingeschrieben hätte, aber nein. Es war viel mehr das, was sie Zeit ihres Lebens immer in den Bann gezogen hat.

  • Ausbildungsjahr 2296/2297

Kylaa begann wie jeder Student an der Akademie mit ihrer Grundausbildung, somit war das erste Semester eher unspektakulär. Theorie, Praxis und Wissenschaft. Es kam ihr vor, als würde man abermals einen Propädeutikkurs belegen.
Militärische Grundlagen und das Offiziersprotokoll hingegen waren Strukturen, die sie auf eine so eingehende Art erst jetzt so richtig kennenlernte. Man spürte den institutionellen Touch einer militärischen Organisation. Es war nicht für jeden das Richtige und auch Kylaa hatte zunehmend ihre Probleme sich mit dem System anzufreunden, doch stand hinter all dem Drill eher die Disziplin versteckt, die in den Kadetten herangeschult und verfeinert werden soll, was sie zum weitermachen bewegte.

  • Ausbildungsjahr 2297/2298

Als Fremdsprache neben dem Grundstudium und der Praxisausbildung brachte die Risanisch ein. Sie hatte während ihre Jahre auf Risa diese Sprache gelernt und konnte damit gut punkten. Um jedoch die Herausforderung aufrecht zu halten, belegte sie ebenfalls Klingonisch und nahm sich vor ein Wahlfach dazu später belegen zu werden, da die Klingonen eine Spezies sind, mit denen Kylaa bislang nur wenig bis gar keinen Kontakt hatte.

  • Ausbildungsjahr 2298/2299

Psychologie war das Fach, dass Kylaa zu ihrem Hauptfach machte. Sie verschlang Literatur, lernte weiter Klingonisch und belegte als Wahlfach zudem noch angewandte Kulturwissenschaften. Doch vor allem die Psychologie und der wissenschaftliche Aspekt, die Merkmale, die Werkzeuge, Signale, physische und psychische Interaktion faszinierten sie. Liebe, ein Konzept aus Emotion, Chemie und Physik, wie sie es für sich definiert hatte, wurde verständlicher, wenn auch nicht ganz. Sie sah Aspekte. Es war fast eine eigene Sprache. Zorn, Trauer, Verrat. Sie verlor sich in dem Fach und ging vollkommen darin auf.

  • Ausbildungsjahr 2299/2300

Profilfach sollte die Weltraumpsychologie sein. Dieses letzte Jahr an der Akademie genoss sie jedoch auch auf andere Weise. Sie öffnete sich wieder mehr anderen Personen. Es hat sie fast 50 Jahre gekostet wieder aus sich herauszukommen, sich nicht mehr bewusst abzulenken, doch schließlich war ihre potentielle, angehende Berufung nichts für Einsiedler.
Ihre Geländepraktika absolvierte sie jedoch noch mit einigen Strauchlern gerade im Aspekt Interaktion, was sich auf die Benotung doch stärker niederschlug als gewollt. Das Eis aber war gebrochen und sie konnte wieder nach vorne sehen.

  • Ausbildungsjahr 2300/2301

Anschließend an den Bachelor of Science im Fach Psychologie hat Kylaa bereits an ihrer Master-Thesis gearbeitet, die sie Ende 2301 schließlich einreichte und damit ihre vollständige Sternenflottenausbildung im Fachgebiet Psychologie mit Vertiefung in Weltraum- und Verhaltenspsychologie beendete.

Cure (2301 – 2391)

Sehr zur Überraschung ihrer Ausbilder lehnte Kylaa jedoch ihre erste Stationierung ab. Sie begründete diese Entscheidung mit den Erfahrungen während ihrer ersten Praktika. Mit einem reinen Gewissen konnte sie sich nicht in den Dienst der Sternenflotte stellen. Ihr fehlte in ihren Augen eine Art Reife. Ein Abschluss. Aus diesem Grund legte sie eine Karrierepause ein und begab sich mit einigen anderen El-Aurianer ihrer damaligen WG auf den Weg in die Heimat um dort einen Abschied zu finden. 75 Jahre sollte es dauern, bis Kylaa wieder zurückkehrte und was sie in dieser Zeit erlebt hatte, erfuhren nur wenige. Was zählte, war, dass sie mit sich selbst, ihrem Leben und ihrer Familie im Reinen war. Auch ein Treffen mit Lanna, die ihrerseits inzwischen Teil der Kommandoebene auf einer Defiant-Klasse war, sollte noch folgen, in dem sie teils von ihren Erlebnissen berichtete und diese nochmals auf- und verarbeitete.
Kylaa nahm sich noch etwas Zeit zum Einleben, ein neues Zuhause oder zumindest etwas, das man so nennen konnte auf der Erde aufzubauen, bevor sie schlussendlich sich im Jahr 2387 wieder bei der Sternenflotte meldete. Die zuständigen Offiziere der Akademie waren nicht zu wenig überrascht soweit in der Buchführung zurückgehen zu müssen um einem Kadetten seine erste Stationierung zukommen zu lassen. Das sorgte selbstverständlich für etwas Aufwand und Kylaa musste verschiedene Test unterlaufen, sowie eine Referenz von Commander Lanna einreichen, die diese ihr freundlicherweise noch erstellt hat, bevor sie für eine unfassende Nachschulung in Medizin und Psychologie sowie den Grundlagen der Sternenflotte freigegeben wurde, die die Auflage vor den Eintritt in den aktiven Dienst war. Die El-Aurianerin war eben etwas Besonderes und dieses Gefühl vermittelte sie auch den Offizieren, als sie auf die scherzhafte Aussage, sie habe sich für knappe 400 Jahre doch sehr gut gehalten, lediglich mit einem kessen Zwinkern reagierte.
2391 war die Nachschulung erfolgreich absolviert und Kylaa erhielt ihre Befehle zu einer vorläufigen Stationierung auf der USS Alferov NCC-42531 welche der endgültigen Evaluation ihrer Kenntnisse dienen sollte.

Wanderer again (2391 - heute)

Die USS Alferov und die USS Esquiline waren ihre ersten Stationen in der Sternenflotte, die sie länger an sich gebunden haben und das faszinierende Gefühl wieder ein Wanderer zu sein, stellte sich ein. Es überraschte sie sogar nach den ersten Wochen ein bisschen, aber zeigte ihr, dass sie alles richtig gemacht hatte. Sie hat einen Abschluss gefunden und startete ein neues Kapitel in ihrem Leben, neue Bekanntschaften und neue Erfahrungen.
Nach zweieinhalb Jahren sollte dann die Versetzung auf die USS Chimera erfolgen, die kurz darauf ihre Reise zum Riegel-Sektor begann.

Dienstakte (2387 - heute)

Karriere

  • 64479,12 - T-o1.png - Beförderung zum Ensign mit eingehender Nachschulung auf den Fachgebieten Medizin und Psychologie
  • 68747,43 - T-o1.png - Versetzung auf die USS Alferov NCC-42531
  • 70685,68 - T-o1.png - Versetzung auf die USS Esquiline NCC-83716
  • 73153,14 - T-o1.png - Versetzung auf die USS Chimera NX-85000

Auszeichnungen

  • Akteneinträge

Medizinische Akte

ohne Einträge

Persönlichkeit

Persönliche Bindungen

Kylaa ging in der Vergangenheit schnell auf neue Kontakte ein, die allerdings eher flüchtiger Natur waren bis zu ihrer Ehe. Nach dieser und der Vernichtung von El-Auria durch die Borg ist sie jedoch etwas zurückhaltender geworden, kommt aber langsam wieder aus sich heraus und akzeptiert andere auch eher wieder in ihrer Umgebung als vorher.

Privat

  • Arzur Marea und Feeya Sara

Ihre Eltern waren für sie immer wichtig. So ist es nicht verdenklich, dass der Tod ihres Vaters ein tiefes Loch in Kylaas Leben gerissen hat, nachdem gerade er auch ein starker Bezugspunkt für sie war.
In Bezug auf ihre Mutter hat Kylaa auch immer einen warmen Fleck in ihrem Herzen, gerade nach ihrer Rückkehr 2376 auf die Erde. Sie hat das Appartement in New York City sowohl für sich als auch eine weitere Person ausgesucht. Für einen Gast ist dort aus gutem Grund immer ein Bett gemacht.

  • Jorel Taman

Ihr verstorbener Ehemann war eine wichtige Station in ihrem Leben. Er gab ihr etwas, was andere vorher nicht vermochten, oder sie vorher noch nicht zu suchen gewagt hatte und bislang auch weder erneut gefunden noch gesucht hat. Es ist schwer in Worte zu fassen für sie.

Dienst

Diese gute Freundin und ebenfalls El-Aurianerin war Kylaas „Anstoß auf den zweiten Blick“ der Sternenflotte beizutreten. Sie trafen sich zunächst privat nach der Zerstörung von El-Auria auf der Erde, ihre Wege trennten sich aber als Lanna der Sternenflotte beitrat und Kylaa ein Medizinstudium begann. Beide unterhalten jedoch nach wie vor eine gute Freundschaft, die jetzt nach einer Pause anfang des 24. Jahrhunderts, auch wieder etwas mehr Pflege erfährt.

Charakter und Fähigkeiten

Kylaa ist eine sehr einfühlsame, offene Person mit der man gut lachen kann. Was man aber auch erwarten sollte in ihrer Umgebung ist überrascht zu werden, wenn in ihr das chaotisch-wilde Selbst durchkommt.
Sie ist eine hervorragende Zuhörerin, was sie gerade auf psychologischem Gebiet zu einer sehr guten Betreuerin macht. Auf der anderen Seite ist sie dank ihrer medizinischen Ausbildung ebenso gut auf diesem Gebiet einsetzbar und bringt Kompetenzen mit, die bei der chirurgischen Behandlung verschiedener Spezies anwendbar ist.
Ein optisches Merkmal an ihr ist, dass die typisch für El-Aurianer, sehr langsam altert und von daher das äußere Erscheinungsbild einer Frau Anfang 30 hat.

Hobbys

In ihrer Freizeit verreist sie gerne, soweit das möglich ist. Kylaa ist eine sehr umgängliche Person und schätzt daher auch Baraufenthalte, Kinobesuche, Partys und andere, ähnliche Unternehmungen. Sie liebt Spiele und Bücher und ihr Musikgeschmack tendiert hin zu elektronischen Genres.