LP1H2

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LP1H2 ist die Bezeichnung eines 2384 erstmals aufgetauchten Virus, der sich über diverse Welten im Grenzgebiet der Vereinigten Föderation der Planeten und des Klingonischen Reichs ausbreitete.

Übertragungsweg und Infizierung

Übertragung durch die Haut durch einen Infizierten, der auf der Hautoberfläche den Virus trägt. Sobald der Virus auf die neue Hautoberfläche gelangt, dringt dieser in die Haut bis zu den Kapillaren ein. Von dort gelangt es bis zur Blut-Hirnschranke. Inzwischen wurde das viroale Transportbehältnis von der Immunabwehr zerstört und das PrPC ist freigesetzt. Es gelangt durch die Schranke ins Gehirn und je nach Rasse werden bestimmte Gehirnabschnitte befallen.

Die Prionen kommt hauptsächlich auf Nerven und im Gehirn vor. Es schützt auf der Oberfläche von Zellen vor freien Radikalen und zweiwertigen Kupferionen und Wasserstoffperoxid. Kommt ein pathogenes Prion zu einem normalen Prion, wird dieses konformiert, d.h. die es 'klappt um'. Dies erfolgt in einer Kettenreaktion.

LP1H2 belegt sowohl einen Teil des Gehirns als auch die Hypophyse oder eine funktional gleiche Drüse, die Hormone produziert. Diese Drüse wird derart umprogrammiert, dass einmal auf der Hautoberfläche das Prion in eine viroale Hülle angereichert wird und damit weiter übertragen werden kann und durch Anreicherung der Atemluft der aerobe Teil abgegeben wird. Die aerobe Komponente ist nicht infizierend, aber erhöht die Aktivität der pathogenen Prionen und eine natürliche Rückkonformation wird damit unterlaufen. Die Symptome fallen je nach Rasse unterschiedlich aus, bedingt durch die unterschiedlichen Gehirnbereiche, die befallen werden.

Ein Infizierter wird, den bisherigen Untersuchungen nach, nach einer 'Heilung' das Prion in einem deaktivierten Zustand zurückbehalten, welches durch die aerobe Komponente aktiviert werden kann.

Vorkommen

Der erste verzeichnete Ausbruch ist auf Lupin IV nachgewiesen, es folgten Donatu und Deep Space 7.

Symptome

Folgende Symptome (Verhaltensänderungen) sind für LP1H2 dokumentiert worden:

Bajoraner*: freizügig, sexsüchtig

Andorianer*: extrem offen, liebenswürdig und anhänglich

Vulkanier*: spielsüchtig

Trill*: Wirte werden nacheinander erlebt, nichtvereinigte Trill sind weinerlich

Terraner*: besonders aggressiv und kämpferisch

Betazoide*: Drang, ständig zu tanzen

Klingonen*: Juckreiz, Pustelbildung

Mutation: Nyberrite Allianz*: fress-süchtig bis hin zu Kannibalismus

Orioner*: bislang keine Symptome

Ferengi*: bislang keine Symptome

* gilt auch für weitere Geschlechter dieser Rasse

Mutationsrate

Dem LP1H2 kann eine hohe Mutationsrate nachgewiesen werden. Inzwischen können auch bislang nicht von dem Virus betroffene Rassen befallen werden (s. Nyberrite Allianz). Momentan kann besonders bei der aeroben Komponente die Mutationen verfolgt werden, aber auch am Prion selbst sind leichte Veränderungen zu finden.

Forschung

Die Wissenschaft konnte bislang die aerobe Komponente an ein Gegenmittel binden und bei Isolation konformieren die Prionen in ihren natürlichen, nichtpathogenen Zustand zurück. Gegen das pathogene Prion gibt es momentan keine Vorbeugung oder Impfung. Es gibt noch keine Ansätze, wie dagegen vorgegangen werden kann.

Bei kürzlich mit dem Transporter gebeamten Personen kann der Bio-Filter im Vergleich mit dem letzten Beamvorgang die Prionen in ihren nichtpathogenen Zustand versetzen. Gasmasken können den Effekt der Isolation ebenfalls hervorrufen.

Ausblick

Es besteht die Hoffnung, daß sich der Virus/Prion sich zu einem mehr oder weniger harmlosen Vertreter (vgl. Herpes simplex) entwickeln wird und ein Teil der Bevölkerung in diesem Sektor diesen im deaktivierten Zustand in sich trägt. Möglicherweise ist der Ursprung auf eine unbekannte Lebensform von Heitz IV zurückzuführen, die von dem Planeten entführt worden ist.

Ein Gefahr könnte darin bestehen, daß eine künstlich hergestellte aerobe Komponente nicht nur als Droge, sondern auch als biologische Waffe (z.B.: Schmerzunempfindlichkeit, induzierter Komazustand) verwendet werden könnte.

Bild eines nichtpathogenen und pathogenen Prions