Langolianer

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats Dezember 2011. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.

Datei:Langolianer MW.JPG
Männlicher Langolianer in Kampfausrüstung, weiblicher Langolianer

Die Langolianer leben auf dem Planeten Langolia II und traten erstmals mit der Föderation während der Tiefenraummission der USS Aurora 2385 in Kontakt.


mögl. musikalisches Thema für Langolianer (YouTube)


Anatomie

  • Lebensform: Humanoid/Reptilianer
  • Lebenserwartung: ca. 300 Jahre
  • Geschlechter: Zwei. Männer sind groß, stämmig und ihr Organ für den Geruchssinn ist hinter einer Hautfalte in der Mitte der Stirn verborgen, bei Frauen gleicht die „Nase“ der einer terranischen Schlange. Frauen haben einen Schwanz (Männer auch, dieser wird aber mit der Geschlechtsreife rituell entfernt um keine Schwachstelle im Kampf zu bieten). Frauen haben Hautfortsätze am hinteren Kopf, die aber keine Nervenzellen besitzen. Männern wird der kleinste Finger mit dem Eintritt ins Militär ebenfalls entfernt.
  • Äußerlich: Keine Haare und stark zurückgebildete Schuppen, Schwanzbildung, Männer haben hufartige Füße.
  • Innerer Körperaufbau: Wechselwarme Lebewesen.
  • Blut: Blau bis Grau.
  • Körperliche Stärke: Sehr hoch, vergleichbar mit Klingonen.
  • Körperliche Schwächen: Sind Kälte nicht gewohnt und nur die Frauen ertragen es, über mehr als ein halbes Dutzend Stunden einer Temperatur unter dem Celsius-Nullpunkt ausgesetzt zu sein.
  • Gehör: Hervorragend.
  • Augen: Schwarz, riesige Iris. Optischer Sinn ist wenig ausgeprägt.
  • Geschmackssinn: Nicht vorhanden.
  • Fortpflanzung: Eierlegend.

Bekannte Figuren

  • Captain Akator – Relativ junger Kommandant des Spähschiffes „Yerka“, das in der Schlacht um Areela Prime abstürzte. War der Verbindungsoffizier der Langolianer zur USS Aurora während der Ereignisse im 7-Stunden-Krieg und begleitete das Föderationsschiff nach dem Überfall durch die Areela bis zur Flotte. In der Schlacht selbst war er bemüht, das Feuer der Areela vom Föderationsschiff auf Seines zu ziehen. Sein Verbleib ist ungeklärt. (NPC von Marcus Salem, Geschichte darf und sollte bitte nach kurzer Absprache weiter ausgebaut werden).

Gesellschaft und Kultur

Gesellschaftssystem

Obwohl Langolianer eher Einzelgänger sind, ist die Gesellschaft stark vom Zusammenhalt und dem Kampf um die Existenz auf der lebensfeindlichen Oberfläche von Langolia geprägt. Anders als Klingonen und Andorianer ist aber Ehre kein zählbarer Antrieb für Langolianer sondern etwas, was als das „höhere Wohl“ beschrieben wird, das Fortbestehen der gesamten Rasse. Das erklärt auch, warum die Langolianer trotz Warp-Technologie keine Kolonisation anderer Planeten anstreben - ihnen reicht es, Langolia zu bewohnen. Regiert wird Langolia von einer Herrscherkaste, die sozusagen die Elite darstellt. Ihre Mitglieder haben nicht nur die beste Bildung erhalten sondern oftmals auch im Militär gedient und zeichnen sich durch großen Besitz aus. Dadurch ist es für Söhne eines Herrschenden auch einfacher, wieder in die Herrscherkaste berufen zu werden, was aber nicht zwingend geschehen muss. Die aus 3 Herrschenden bestehende Regierung verkörpert den Willen des „Höheren Wohls“.

Datei:Langolia Raumhafen.JPG
Langolianischer Kreuzer im Landeanflug nahe des Anbe-Stützpunktes

Die Rolle der Frau

Die Langolianer leben in einer Gesellschaftsform, die als „Sklaverei“ klassifiziert wird. Da die Frauen in kalten Regionen länger überleben können, werden sie in den Metallminen von Langolia eingesetzt und auch von den Männern als Besitz betrachtet. Dementsprechend ist Bigamie auf Langolia verbreitet. Frauen dürfen kein Amt bekleiden und haben auch in Regierungssachen nicht mitzureden. Ihr Sklavenstatus aber bedeutet nicht, dass sie geächtet werden. Produktive Frauen sind durchaus begehrt und ein Langolianer wäre schlecht beraten, wenn er seine Frau übermäßig schlecht behandeln würde – immerhin schmälert das ihre Arbeitskraft. Frauen dürfen eigenen Besitz haben und die Besten unter ihnen sind sogar vermögender als Teile der männlichen Bevölkerung. Bildung ist auch nicht generell verboten, lediglich obliegt das Zulassen derselben meist dem besitzenden Mann. Eine Langolianerin tritt ab der Geschlechtsreife aus dem Besitz ihres Vaters aus und in den, des noch zu wählenden Mannes, ein. Dann kann sie den Besitz wechseln, so oft das im Wunsch ihres Besitzers liegt. Handel mit Frauen existiert.

Bekannte Geschichte

Aus der Geschichte der Langolianer ist in nennenswertem Ausmaß nur der 7-Stunden-Krieg bekannt, der so genannt wird weil die entscheidende Schlacht gegen die Areela um Areela Prime ziemlich genau sieben Langolia-Stunden dauerte. Gegenstand des Krieges war die Entführung der langolianischen Frauen durch die Areela, die dies als Befreiung betrachteten. Der männliche und damit militärische Teil der Langolianer sah darin eine nicht zu vergebende Todsünde und forderte Areela Prime ein. Die offizielle Übernahme fand um SD 61996,3 statt. Dies zwang die verbleibenden Areela zur Unterwerfung, der Flucht oder dem Weg ins Exil.

Familie

Langolianische Familien werden nicht groß, da zwar viele Kinder gezeugt werden (bzw. Eier gelegt) aber viele der Zöglinge die harten Auswahlriten und die Arbeit in den Minen nicht überleben um das Erwachsenenalter zu erreichen. Die Familienbindungen sind nicht besonders stark mit der Ausnahme der kurzfristig recht starken Mutter-Kind-Beziehung. Das Geburtenverhältnis zwischen Mann und Frau ist 1:3, weshalb Frauen auch einen geringen Gesellschaftsstatus haben und zur Arbeit benutzt werden: Es werden zu viele von ihnen geboren. Denn die langolianische Genetik lässt keine 50-50-Verteilung zu. Es ist also viel wahrscheinlicher, dass bei einer Geburt ein Mädchen ausgebrütet wird. Ebenso selten sind die rötlichen Färbungen an den Enden der Kopftentakeln der Frauen, die auch nur bei einem Drittel aller Frauen auftreten.

Nahrung

Langolianer sind Fleischfresser und ernähren sich hauptsächlich von etwas, das man als „Mückenlarven“ großen Ausmaßes beschreiben könnte, die in den wenigen Seen und Teichen gezüchtet werden. Genutzt wird dafür eine ansässige Insektenart, die "Chor-Mücke" genannt wird und ausgewachsen so groß wie ein Mensch ist. Aasfresser sind sie zudem, die Toten werden nicht begraben sondern im Normalfall gegessen. Einfache Getränke werden bevorzugt, da keine Geschmacksnerven vorhanden sind. Meist also Wasser. Da das Wasser mit vielen Metallen aus den Bergen versetzt ist, hat es die charakteristisch hellblaue Farbe, die auch auf die Haut und das Blut der Langolianer Auswirkungen hat, da sich die Metalle teilweise schon vor der Geburt anlagern.

Religion

Die Langolianer haben keine tiefere Religion oder eine Schöpfungsgeschichte. Wenn sie eine hatten, ist sie in der Geschichte des Volkes untergegangen. Die ethischen Grundsätze der Langolianer ergeben sich aus dem „höheren Wohl“, das durch die Regierung festgelegt wird. Viele Riten der Langolianer sind mit ihrem ethischen Grundsatz der Stärke verbunden, weshalb Selbstverstümmelungen (abschneiden des Schwanzes oder der kleinen Finger) durchaus oft angewandte Mittel sind, die man mit religiösen Riten vergleichen könnte. Wohlhabende Langolianer, die aus dem Militärdienst ausgeschieden sind, lassen sich Knochen entfernen und als "Schmuck" durch Prothesen aus Kristall ersetzen.

Quellen

Logbuch der USS Aurora NCC-81337: