Lenticularis

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats Januar 2014. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.


Die Raumstation Lenticularis befindet sich im Alpha-Centauri-System. Ihre Position ist im gemeinsamen Massenschwerpunkt der beiden Sonnen Alpha Centauri A und B, dadurch befindet sich die Station auf keiner Umlaufbahn, sondern "ruht" im System. Die Station hat einen Gesamtdurchmesser von über 10 km und permanent wohnen auf ihr über 6 Millionen Personen. Obwohl 100% künstlich erbaut, ist sie im System politisch von den Planeten eigenständig.

Um die Station herum sind im laufe der Zeit weitere Raumstationen entstanden, welche z.T. Versorgungszweck haben oder auf denen Dinge betrieben werden, welche an Bord von Lenticularis nicht oder nicht mehr möglich sind. So befinden sich in unmittelbarer nähe unter anderem:

Der Name Lenticularis, welches durch die Lenticularis-Wolke inspiriert ist, war zu Anfang nur ein Spitzname durch die ovale Form, welche die Station von der Seite hat. Er setzte sich aber mehr und mehr durch und wurde schließlich zum offiziellen Namen erklärt.

Geschichte

Die Geschichte der Station geht in das 22. Jahrhundert zurück. Der Ausgangspunkt war die Notwendigkeit eine große Raumstation zur Verfügung zu haben, auf der die Schiffe, welche von der Erde und auch anderen Systemen kamen abgefertigt, notwendigerweise gewartet und die Ladung umgeschlagen sowie gelagert werden konnte, um den Transport auf die Planeten besser koordinieren zu können. Daneben sollten die Unternehmen und Handelsniederlassungen ebenfalls die Möglichkeit für Büros und eigene Operationen erhalten, immerhin war auch der intrastellare Raumschiffverkehr mittlerweile Normalität geworden. Letztlich sollte der Transport innerhalb des Systems vereinfacht werden, was durch eine zentrale Lage möglich war. Diese Zentralisierung würde auch die Raumüberwachung vereinfachen, welche mittlerweile eine Modernisierung nötig hatte.

Primäre Konstruktionsphase

Mit dem Gedanken im Hintergrund, dass sich die Bedingungen des Raumflugs im Zuge der Jahre verändern würden und höchst wahrscheinlich immer größere Verkehrsmassen bewältigt werden müssen, wurde die Station großzügig mit vielfacher Möglichkeit zur Erweiterung konzipiert. Zentral existiert ein zylindrischer Kern auf dem das Hauptmodul aufgesetzt und welcher sich zur Stabilisierung in Rotation befindet. Hier befinden sich die Hauptversorgungsmodule für die Energieversorgung und Rohstoffaufbereitung sowie das Computermainframe. Um diesen Kern ist nun eine Scheibe angeordnet, die durch sechs Arme unterteilt und gehalten wird. Auf dieser Scheibe bestand nun die Möglichkeit individuelle Aufbauten zu platzieren, oder, falls nötig durch neue zu ersetzen.

Ausbau

Während die Station anfangs noch einem Raumhafen entsprach, als welcher sie auch konzipiert war, wurde das Leben auf der Station selbst gegen Mitte des 22. Jahrhundert zu einer eigenen Komponente, da mittlerweile hunderttausende Personen dort arbeiteten und, zum Teil mit ihren Familien, dort auch lebten. Sicherlich war um die Operationen herum ein Versorgungsapparat entstanden, 2250 begann man allerdings diesen zu systematisieren und weitere Voraussetzungen zu schaffen, diesen in Zukunft ausbauen zu können. Zudem wurden weitere Möglichkeiten zur Erweiterung der Station geschaffen, indem die "Scheibe" weiter ausgebaut wurde. Als dort der Platz auch aufgebraucht war wurde an den Armen die Infrastruktur für mehrere weitere Arme geschaffen, welche neue Module immer weiter außen ermöglichen würden.

Die Station

Die Station ist in 8 Gebiete eingeteilt. Gebiet 1-6 ist die Scheibe, welche entsprechend in 6 Teile aufgeteilt ist. Gebiet 7 ist der Ring, von welchem die Arme ausgehen und Gebiet 8 ist der zylindrische Kern, dessen Raum im Wesentlichen zum Betrieb der Station selbst vorgesehen ist sowie an seinem Fuß die drei Hauptandockebenen enthält. Der Äußere Ring dreht sich jede 4 Stunden einmal um sich selbst. Der innere Ring dreht sich alle 10 Minuten um sich selbst. Verschiedene Abschnitte der Station sind mit ihrer "Tag-Nacht-Phase" um einige Stunden verschoben, damit die Energiebelastung einigermaßen konstant bleibt. Der ganze Tag hat 25 Stunden.

Leben auf der Station

Die Station hat sich im Laufe der Jahrzehnte von einem Raumhafen in eine Großstadt mit all ihren Facetten verwandelt. So ist der Flugverkehr immer noch wichtig, immerhin ist auf Lenticularis das Zentrum der Raumüberwachung des Systems, aber nur noch ein Aspekt unter vielen, was sich vor allem auch daran wiederspiegelt, dass der Personenverkehr einen signifikanten Anteil daran hat.
Viele Personen wurden auf der Station geboren oder verbringen einen Großteil ihres Lebens dort.

Orte

Auf der Station gibt es eine riesige Anzahl an verschiedenen Einrichtungen. Von hydroponische Anlagen und Biosphären, in denen sogar Weinanbau stattfindet über Freizeiteinrichtungen, Bars, Geschäften, Transitmitteln, Büros, Konsulaten, Bildungseinrichtungen, Kindertagesstätten, Lagerhallen und auch eher zweifelhaften Angeboten ist nahezu alles zu finden.

47

Das 47 ist eine kleine, eher abgelegene Bar am äußeren Rand in Segment 4. Sie besitzt eine große Panoramafront, von der man aus über die restlichen Module hinweg in den Weltraum blicken kann.

Deck 16

Das Deck 16, wobei der Name nicht wirklich etwas mit der Lage zu tun hat, ist eine Großraumdisco und Veranstaltungshalle. Als Disco ist sie die größte auf der Station.

Universität von Alpha Centauri

Die Universität von Alpha Centauri hat ihren dritten und kleinsten Campus auf Lenticularis. Hier stehen vor allem die Breiche Raumfahrttechnik, Logistik und Astronomie im Vordergrund. Circa die Hälfte der Studiengänge der Universität können hier studiert werden.