Linda Corvatch

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"Die einzige Konstante im Leben ist Veränderung."


Commander Linda Corvatch (Mensch) ist die Kommandierende Offizierin der USS Kennedy NCC-78464 und gebürtig am 03.12.2338 in Fayetteville, North Carolina, Erde. Als Kommandierende Offizierin kommt Ms. Corvatch die gesamte Verantwortung für die 450 Leben an Bord zu.


Lebenslauf

Als Tochter eines Richters und einer Sozialarbeiterin kam Linda Corvatch am 03.12.2338 zur Welt und ihre Kindheit kann mit "unstet" wohl noch am besten beschrieben werden. Aufgrund ihrer Arbeit zogen die Eltern oft um und nahmen die kleine Linda mit, wechselnde Freundschaften und Schulen waren die Folge. Nicht, dass das Linda besonders störte. Sie konnte alle Mitschüler oftmals gleich wenig leiden. Zwar tat sie sich schon früh durch clevere Problemlösungen hervor, war aufgrund der feuerroten Haare und einem Augenfehler auch das Ziel vieler Hänseleien. So beschloss Linda, dass es das beste wäre einfach unter dem Radar zu bleiben und sich nicht besonders auffällig zu verhalten. Aufgrund der wenigen Zeit, die sie in den Schulen verbrachte, konnte sich im Anschluss wohl kaum jemand an das unscheinbare Mädchen erinnern, dass vornehmlich grau trug - denn Linda war nach kurzer Zeit zu dem Schluss gekommen, dass man mit Grau überall hineinpasste und überall übersehen wurde.

Die Ehe der Eltern blieb stabil. Vielleicht auch, weil sie schon im Alter von 19 und 20 Jahren geheiratet hatten. Linda jedoch hatte sich durch ihre Schulzeit so sehr auf Veränderung versteift, dass sie es schon bald nicht mehr bei ihren Eltern aushielt. Allerdings wusste sie mit ihrer jugendlichen Ungebundenheit nicht so recht, wohin. Was folgte, war ein folgenschwerer Entschluss. Linda heuerte auf freien Transportern an und bereiste die Kernwelten der Föderation und blieb auf jedem beinahe ein Jahr. Sie schlug sich mit Hilfsarbeiten durch und auch hier kam ihr sehr zugute, dass kaum jemand Notiz von ihr nahm. Wer ruhig blieb, bekam keinen Ärger. So jedoch lernte Linda viele Lebensweisen und -sichten kennen. Im Alter von fast 28 Jahren wurde ihr aber auch diese konstante Form von Veränderung zu eintönig und sie nahm den Rat eines Freundes an, sich bei der Sternenflottenakademie einzuschreiben. Was folgte, war wohl der Aufstieg des sprichwörtlichen Phönix aus der Asche. Unter gereiften Individuen und mit jeder Menge Erfahrung im Rücken fegte Linda durch das Studium und beendete es als Wissenschaftsoffizierin und liebte auch hier die Abwechslung. So interessierte sie sich für die verschiedenen Formen von Theater, die die unterschiedlichen Spezies pflegten. Daraus erwuchsen weitere Jahre an einer Doktorarbeit, die sie auf der USS Royal Oak NCC-75543 beendete und vorstellte.

Nun mehr als Doktor und zum Lieutenant Junior Grade befördert, erbrachte Linda nicht nur bei der Arbeit auf dem Schiff erstaunliche Leistungen sondern auch im privaten Bereich stand wieder einmal Veränderung an. Zwar war Linda zu unauffällig für viele Affären oder ein groß angelegtes Netz an Liebhabern aber das hieß nicht, dass sie keine Lust auf Austausch hatte. Nur mangelte es ihrer Meinung nach an gleichwertigen Partnern und so recht traute sie sich nicht, nun mit Doktorgrad und Beförderung noch junge Männer anzusprechen. Sie gab den Gedanken mit Mitte 30 auch auf und adoptierte einen jungen Trill-Waisen namens Raifik. Obschon das Verhältnis der beiden von Anfang an sehr innig war, waren die nächsten Jahre für beide turbulent. Als würde sich Geschichte wiederholen, wurde Linda von Schiff zu Schiff befördert und Raifik musste sich an immer neue Gesichter gewöhnen. Anders als noch in ihrer Jugend aber bot Linda ihm eine größtmögliche Basis an Konstanz, sodass Raifik sehr behütet und auch teilweise verwöhnt aufwuchs. Ihre Karriere litt aber nicht und so wurde die Beförderung zum Commander schlussendlich nur noch Formsache. Das man Linda als Kommandierende Offizierin auf die USS Kennedy NCC-78464 versetzte, war ein persönlicher Wunsch von ihr gewesen. Einerseits mochte sie den Ruf des Schiffes, viele junge Ensigns zu beherbergen und empfand dies als optimals Umfeld für Raifik. Andererseits mochte sie das schlanke Design der Excelsior-Klasse und den Forschungsauftrag, den das Schiff besaß.

Im Alter von 49 Jahren ist Linda eine kluge und beinahe weise Frau, deren Wort Gewicht hat. Sie zieht es allerdings vor, nur Auskünfte zu erteilen, wenn sie gefragt wird. Gegenüber ihrem jetzt 16-jährigen Sohn ist Linda aber nach wie vor sehr liebevoll, auch wenn sie den Gedanken daran verdrängt, dass er schon bald eigene Wege gehen wird. Aber Veränderung ist eben die einzige Konstante.


Persönliches

Private Bindungen

Durch ihre Reisen auf den verschiedenen Kernwelten der Föderation hat Linda dort viele zuverlässige Freunde und Kontakte gewonnen. Zuviele, um sie mit Namen zu erwähnen. Jeder von ihnen kennt das Mädchen mit den roten Haaren dort und auch wenn Linda kein Energiebündel ist, so begegnet man ihrer Zuverlässigkeit mit Respekt und Anerkennung. Im fortgeschrittenen Alter sind auch ihre Freunde älter geworden. Es lässt sich sagen, dass sie in jedem Hafen jemanden hat, auf den sie sich verlassen kann. Besonders zu erwähnen ist noch Raifik, Lindas Adoptivsohn. Mit einem Unverständnis dafür ausgestattet, wie man Adoptivkinder nicht als eigene Kinder sehen konnte, kümmert sie sich noch heute sorgenvoll um ihn, obwohl er 16 ist. Diese Fürsorge hat schon mehr als einmal zwischen beiden zur Spannung geführt und es ist für sie mehr als schwierig, mit Raifiks Fortschritten umzugehen. Lieber vergisst sie die Tatsache, dass er bald wohl seine eigenen Wege gehen wird.

Charakter

Jeder, der der kleinen Frau persönlich begegnet ist, umschreibt sie zuallererst als unscheinbar. Jeder, der dann an ihren Kragen sieht, muss die geballte Erfahrung erkennen, die in ihr steckt. Linda legt nicht viel Wert auf das Protokoll, - setzt aber auch darauf, wenn es notwendig ist. Ihrer Crew gegenüber verhält sie sich wie eine strenge Mutter, fürsorglich aber mit wachem Auge. Sie gibt nur Rat, wenn sie gefragt wird aber das dann auch immer. Linda hat ein waches Auge für ihre Umwelt und eine herausragende Beobachtungsgabe. Sie kann einfühlsam und freundlich sein aber auch oftmals sehr streng. Sobald sie von etwas spricht, das sie interessiert, wird sie charismatisch und ist in ihrem Enthusiasmus kaum zu stoppen. Aber dahin muss man es erstmal schaffen.

Hobbies

Nach wie vor geht Linda überaus gerne ins Theater und vergleicht die Arbeit verschiedener Spezies in demselben. Aber auch anderweitig ist sie künstlerisch interessiert. Sie mag vor allem die Trill-Künstlerin Nef und deren Arbeiten zieren auch den Bereitschaftsraum der USS Kennedy NCC-78464. Obwohl sich Linda nie selbst künstlerisch verdingte, hat sie nach wie vor einen exzellenten Geschmack und gibt auch gerne Tipps und Ratschläge, wie man sich künstlerisch verdingen kann. Auch Holoromane haben in letzter Zeit oft bei ihr Einzug gehalten, darunter auch die sehr beliebte Animus-Reihe. Nach wie vor ist ihr Sport der Wahl das Joggen und in letzter Zeit auch einige Yoga-Übungen, um sich vom Alltag einer Kommandierenden Offizierin abzulenken.