Leitender Medizinischer Offizier

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Der Leitende Medizinische Offizier (auch LMO) einer Sternenflotteneinheit ist für die medizinische Versorgung der Crew verantwortlich. Daneben arbeitet er als Berater für den Kommandanten in medizinischen Angelegenheiten. Er ist in der Regel Teil des Führungsstabs.

Aufgabenfeld

Der Leitende Medizinischer Offizier ist der auf einem Raumschiff oder einer Raumstation Verantwortliche für die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden der Besatzung. Er leitet die Krankenstation und überwacht alle ärztlichen Behandlungen und medizinischen Forschungen an Bord. Der LMO gehört, wie alle Abteilungschefs, zu den Führungsoffizieren.
Die Position als LMO ist nicht gebunden an einen Rang. Unabhängig von Privilegien und Verpflichtungen seines Ranges darf er jedes Crewmitglied, auch Höherrangige (inklusive des Kommandanten) vom Dienst freistellen, wenn er dies aus medizinischen Gründen für notwendig hält.

Fähigkeiten

Vom Leitenden Medizinischen Offizier wird ein hohes Maß an Wissen und verschiedenen Fähigkeiten erwartet, was vor allen in der Vielzahl an Spezies begründet liegt, die an Bord eines Schiffs behandelt werden müssen. Darin liegt auch begründet, dass Ausbildung und Studium 8 Jahre in Anspruch nimmt.

Folgende grundlegenden Fähigkeiten werden von jedem Medizinischen Offizier gefordert:

  • Kenntnis von Anatomie und Stoffwechsel einer Vielzahl von Spezies
  • Chirurgische Fähigkeiten
  • Diagnostische Fähigkeiten
  • Grundwissen und Training in Psychologie

Für den Leitenden Medizinischen Offizier sind ferner noch zahlreiche administrative Fähigkeiten und Führungsqualität von belang.

Handwerkszeug

Die Medizin und deren Gerätschaften, spielen im täglichen Dienst des LMO eine große Rolle. Von der Behandlung kleinerer Verletzungen, bis hin zu Operation ist in medizinischen Einrichtungen der Sternenflotte alles möglich.

Grundausstattung

Medizinische Grundausstattung ist in jedem Krankenhaus oder in jeder Krankenstation zu finden. Das Personal ist im Umgang mit den Geräten geschult und setzt es bei Bedarf entsprechend ein.

  • Biobett: Wohl jeder in der Sternenflotte lag schonmal auf einem Biobett. Es ist ein zweckdienliches Gerät welches in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung steht. Von der einfachen Behandlung, über die Überwachung von Biodaten, bis hin zur Operation kann das Biobett entsprechend konfiguriert werden.
  • Biofunktionsmonitor: Biofunktionsmonitore sind meist direkt über Biobetten angebracht. Sie zeigen alle wichtigen Daten des Patienten auf und erleichtern dem behandelnden Arzt seine Arbeit. In einer speziellen Konfiguration kann dieser Monitor auch direkt am Fuß- oder Kopfende eines Biobettes integriert sein.
  • Medizinischer Tricorder: Der Medizinische Tricorder ist, gegenüber dem Standartgerät, darauf ausgelegt Krankheiten und Verletzungen zu erkennen. Die Scannerauflösung wurde ebenfalls verstärkt, um exakte Daten liefern zu können. Auf Außeneinsätzen oder zur schnellen Diagnose, ist dieses Gerät unerlässlich.
  • Dermalregenerator: Dermalregernatoren sind Geräte die kleine Wunden und Verbrennungen schließen können. Dabei wird, mit Hilfe spezieller Strahlung, die Regenerationsrate der Haut angeregt. Dieses Gerät befindet sich ebenfalls in jedem Medikit.
  • Hypospray: Hyporsprays sind seit ihrer Erfindung die Standardmethode um Injektionen zu verabreichen. Mit Hochdruck werden Medikamente durch die Haut in den Blutkreislauf injeziert. Doch auch die Entnahme von Blutproben ermöglicht dieses Gerät.
  • Deltawellenerzeuger: Deltawellenerzeuger sind die übliche Narkose Methode der modernen Medizin. Mit Hilfe von Deltawellen wird der Patient in Schlaf versetzt und kann somit weitergehend behandelt werden, sollte dies erforderlich sein. Durch den eingeleiteten Schlafprozess dient dieses Gerät aber auch zur Heilung des Körper nach operativen Eingriffen.
  • Neuroelektrischer Suppressor: Dieses Gerät ist wie der Deltawellenerzeuger ein Narkosegerät. Jedoch wird in diesem Fall der Patient nicht in Schlaf versetzt, sondern bleibt im wachen Zustand. Durch die Unterdrückung von Schmerzimpulsen, kann der Patient so operiert werden.
  • Medikit: Bei Notfällen und Außeneinsätzen, werden oft Medikits mitgeführt um bei entsprechenden Problemen umgehend reagieren zu können. In einem Medikit sind folgende Geräte enthalten:
    • Medizinischer Tricorder
    • Hypospray
    • Beatmungsgerät
    • Defibrilator-Modul
    • Medikamente
  • Laserskalpell: Bei Operationen jeglicher Art, kommt das Laserskalpell zum Einsatz. Es durchtrennt organisches Gewegebe und Knochen, ist dabei jedoch äußerst präzise. Da kein direkter Kontakt zwichen Patient und Skalpell besteht, minimiert es ebenfalls das Risiko bakterieller Übertragungen.
  • Kortikalimplantat: Das Kortikalimplantat ermöglicht den direkten Zugriff auf das Gehirn. Es kann in Verbindung mit Kortikalmonitoren genutzt werden, um Gehirnströme aufzuzeichen und zu überwachen.
  • Kortikalmonitor: Kortikalmonitore überwachen Gehirnströme und geben diese direkt als verwertbare Informationen aus. Der behandelnde Arzt kann mit Hilfe dieses Gerätes Patienten behandeln, welche in komatösen Zuständen liegen und keine verwendbaren Resultate bei Scans aufweisen.
  • Kortikalstimulator: Kortikalstimulatoren sind besonders wichtig, wenn es um schwere Verletzungen am Gehirn eines Patienten geht. Impulse werden ausgesannt und halten so die Funktionen des Hirn aufrecht, während weitere Maßnahmen eingeleitet werden können.
  • Neuralstimulator: Dieses Gerät ist für Noteinsätze konzipiert. Es hält mir Hilfe eines bioelektrischen Feldes die Funktionen des zentralen Nervensystemes stabil. Es kann bei Nottransporten genau so eingesetzt werden wie zur Stabilisierung von Patienten während Operationen.

Weitere Informationen

Handbuch für Medizinische Offiziere.