Mai-Ling Jackson

Aus TZN STRS Hauptcomputer
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mai-Ling Jackson wurde Anfang des Jahres 2362 als Tochter eines Europäers und einer Koreanerin in Seoul auf der Erde geboren. Über ihr frühes Leben ist nur wenig bekannt. Nach einigen spärlichen Informationen, welche die Sternenflotte sammeln konnte, verbrachte sie ihre gesamte Kindheit und Jugend in Seoul. Was sie nach ihrem Schulabschluss machte, ist ebenso unbekannt. Bekannt ist nur, dass sie die Erde verließ und schon bald darauf als Verdächtige in einigen harmlosen kriminellen Aktivitäten galt. Heute ist sie Botschafterin der Republik Sema in der Föderation.


Leben und Wirken

Kriminelle Aktivitäten

Ihre erste wirklich schwere Straftat beging sie an Bord der USS Pandora, die zu dieser Zeit an Sternenbasis 11 angedockt war. Zusammen mit einem anderen Schmuggler versuchte sie medizinische Güter zu stehlen. Der Plan schlug fehl und die beiden wurden in die Enge gedrängt. Die Situation eskalierte, Mai-Ling tötete einen Kadetten und nahm darüber hinaus einige Offiziere als Geiseln. Die beiden wurden letztendlich überwältigt und festgenommen.

(Missionslogbuch, USS Pandora Sternzeit 65241,76)


Mai-Ling wurde zu lebenslanger Haft in einer Strafkolonie der Föderation verurteilt. Während eines Gefangenentransfers zur Sternzeit 65493,12 wurde sie indes von einigen ihrer alten Kollegen befreit. Bei der Rettungsaktion wurden zwei Sicherheitsoffiziere der Föderation getötet. Seitdem befindet sie sich wieder auf freiem Fuß und auf der Flucht vor der Justiz.

Mai-Ling tauchte darauf hin erst wieder als Anführerin einer Piratenbande im Gebiet der Yuzang auf. Die USS Esquiline wurde beauftragt, sie aufzuspüren und festzunehmen. Die Piratenbande nutzte einige Yuzang, um im Tarantula-Nebel operieren zu können.

(Missionslogbuch USS Esquiline, Sternzeit 65751,40)


Die Operationsbasis der Bande wurde schließlich durch die USS Esquiline gefunden. Es gelang der Sternenflotte, einige der Piraten festzunehmen und gestohlene Güter sicherzustellen. Mai-Ling Jackson befand sich nicht unter den Festgenommenen. Sie konnte sich erneut einer Festnahme entziehen.

(Missionslogbuch USS Esquiline, Sternzeit 65906,45)


Bei ihrer nächsten Begegnung mit der Sternenflotte traf sie nach der Havarie des Endlager Dorlife auf die USS Whitehorse. Sie war Teil einer Bande, die ungetestete und wirkungslose Medikamente an die talarianischen Opfer der Epsilonstrahlung verkaufte. Die USS Whitehorse fand nach genauen Untersuchungen einige weitere Veränderungen an den Medikamenten. Diese wurden so verändert, dass sie bei regelmäßiger Einnahme die Patienten abhängig machen. Es gelang der Sternenflotte, eine große Ladung der Medikamente sicherzustellen und an die talarianischen Behörden zu übergeben. Mai-Ling Jackson konnte nicht festgenommen werden.

(Missionslogbuch USS Whitehorse, Sternzeit 66548,89)


Nach dem Ende der Dorlifekrise traf Mai-Ling im cardassianischen Sharett-II-System erneut auf die USS Esquiline. Sowohl die Besatzung des Sternenflottenschiffes als auch die Piratin wurden von einem Notsignal auf den unbewohnten Planeten Sharett-II I gelockt. Dort fand Mai-Ling Jackson ein verlassenes cardassianisches Forschungscamp. Sie folgte dem Notsignal in ein Höhlensystem hinein, wo Jackson auf einige cardassianische Forscher stieß. Diese litten offenbar unter den Auswirkungen eines fremden Artefaktes, welches versehentlich aktiviert wurde. Sie ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und nahm das fremde Artefakt an sich. Als Sie das zweite Artefakt im unteren Teil der Höhle sichergestellt hatte, traf Sie plötzlich auf ein Außenteam der USS Esquiline. Um sich selbst Zeit zur Flucht zu verschaffen, aktivierte Sie das Gerät. Wie schon so oft zuvor, gelang ihr auf diese Weise wieder die Flucht vor der Sternenflotte.

(Missionslogbuch USS Esquiline, Sternzeit 66896,65)


Nur ein paar Wochen später, Anfang des Jahres 2390, wurde die Crew der USS Esquiline wieder mit den Auswirkungen von Mai-Lings kriminellen Aktivitäten konfrontiert. Zu Beginn ihres Landurlaubes nach der Operation Charon ging die Crew bei Sternenbasis 3 von Bord. Zur gleichen Zeit waren dort Schmuggler im Auftrag von Mai-Ling unterwegs, um einige Artefakte und Schmuckstücke von Sharett-II I zu verkaufen. Ebenso wollten die Schmuggler die Drogen "Wish you were here" und "Spirit" auf die Erde schmuggeln. Die Crew der Esquiline konnte die Schmuggler jedoch dabei entdecken und es gelang ihnen, sie bis zum Eintreffen der Stationssicherheit festzuhalten. Es konnte zu diesem Zeitpunkt nicht nachgewiesen werden, dass Mai-Ling auch hinter den Drogengeschäften steckt. Die Schmuggler konnten der Stationssicherheit weder ihren Aufenthaltsort nennen, noch haben sie bestätigt, dass sie tatsächlich hinter dem Drogenschmuggel steckte.

(Missionslogbuch USS Esquiline, Sternzeit 67010,83, Presseschau: Rauschgifthandel erreicht Kernwelten)


Tatsächlich hielt sich Mai-Ling Jackson niemals auf Sternenbasis 3 auf. Sie hatte sich in eine Basis auf einem Mond nahe Sternenbasis 84 zurückgezogen. Dort unterhielt sie ein Labor, indem sie die Drogen "Wish you were here" und "Spirit" herstellen ließ. Sie und ihre Kollegen führten dort auch Experimente durch, um die Wirkung der Drogen zu erhöhen. Entdeckt wurde die Basis durch die USS Fenrir, die auch ein Außenteam, angeführt durch Captain K'Lupa, in die Basis entsandte. Mai-Ling und ihre Kollegen verwickelten die Sternenflotte in ein Feuergefecht, welches sich über die ganze Basis erstreckte. Im Verlaufe des Kampfes wurde K'Lupa durch Mai-Ling angeschossen und schwer getroffen. Auch die Fenrir, im Orbit des Mondes, wurde durch ein Schiff der Piraten angegriffen und in ein Gefecht verwickelt. Dem Schiff der Piraten gelang es, die Fenrir solange aufzuhalten, bis Mai-Ling ihren Fluchtplan umsetzen konnte und an Bord des Schiffes beamte. Die Basis zerstörte sie vor ihrer Flucht mit einer Bombe, welche auch das Labor vollständig vernichtete.

(Missionslogbuch USS Fenrir, Sternzeit 67104,67, Teil 2)


Nach den Ereignissen bei Sternenbasis 84 machte sich Mai-Ling Jackson auf den Weg in das Romulanische Sternenimperium. Wie auch die Sternenflotte suchte Jackson im Sektor Byzacena nach den geisterhaft erscheinenden Elosan. Anders als die Einheiten der Föderation in diesem Sektor, versuchte sie keinen Kontakt zu den Elosan herzustellen. Stattdessen suchte sie gezielt nach Anzeichen der fremden Technologie, um diese für sich zu gewinnen. Bei ihrer Suche traf sie so zwangsläufig auch auf ein Schiff der Sternenflotte. Jackson fand auf dem Planeten Mogont I ein abgestürztes Shuttle der fremden Spezies und untersuchte es eingehend. An Bord der Esquiline bemerkte man die Aktivitäten kurz vor der Abreise aus dem System und entsandte ein Außenteam. Die Piratin konnte durch einen ihrer Kontakte an Bord des Esquiline frühzeitig vor dem Eintreffen des Außenteams gewarnt werden. Jackson brachte sich und ihre Kameraden in Sicherheit und stellte der Sternenflotte eine Falle, indem sie Bomben beim fremden Shuttle zurückließ. Einige aus dem Außenteam verfolgten die Piraten bis zu ihrem Schiff, konnten diese aber nicht an ihrer Flucht hindern. Aus dem Orbit versuchte die Esquiline auf das startende Piratenschiff zu schießen, verfehlte es jedoch. Mai-Lings Kontakt an Bord des Schiffes hatte die Zielsysteme manipuliert und so die sichere Flucht ermöglicht.

(Missionslogbuch USS Esquiline, Sternzeit 67703,10, Internes Nachrichtensystem USS Esquiline, Sternzeit 67795,12, Sternzeit 67867,36)


Als nächstes trat Jackson bei der USS Pandora unter der Führung von Commander McAllister wieder in Erscheinung. Jackson befand sich zu dem Zeitpunkt in einem Labor auf dem Planeten Ramsis III, wo einige Chemikalien für die Drogenherstellung produziert wurden. Einem Außenteam der Pandora gelang es fast, Sie festzunehmen. Jedoch konnte Sie noch einen Transporter aktivieren und entkommen. Um zu entkommen, ließ Sie einen ihrer kriminellen Kollegen einfach zurück, ohne ihm zu helfen.

(Missionslogbuch der USS Pandora, Sternzeit 68043,00)


Von dem Planeten Ramsis III nahe der Typhon Ausdehnung floh Jackson dann in das Gebiet der Romulaner. Die USS Esuqiline konnte einige ihrer kriminellen Freunde festnehmen. Diese wurden an die Romulaner übergeben und durch selbige verhört. Im Rahmen dieser Befragungen konnte ihr Aufenthaltsort ermittelt und Jackson festgenommen werden.

(Internes Nachrichtensystem USS Esquiline, Sternzeit 68004,41, Rho Tucanae A IV - "Cauponulus")


Mai-Ling Jackson wurde an Bord der USS Freedom festgehalten. Kurz danach wurden Captain Kaaran sowie einige Crewmitglieder der USS Esquiline ebenfalls auf der Freedom gemeinsam in Jacksons Zelle inhaftiert. Diese war gerade im Begriff, ihren Fluchtplan umzusetzen und wurde durch ihre Kollegin Lysara befreit. Es stellte sich heraus, dass sie die gesuchte Verräterin an Bord der USS Esquiline war. Gemeinsam mit Lysara und den Angehörigen der Sternenflotte konnte Jackson entkommen. Bei Ihrer Flucht wurde ihr Schiff durch die Khar-Sangh angegriffen und zerbrach in der Atmosphäre von Rho Tucanae A IV. Lysara und Jackson konnten beide aus dem abstürzenden Schiff entkommen und überlebten.

(Missionslogbuch USS Esquiline, Sternzeit 68048,58, Missionslogbuch USS Esquiline, Sternzeit 68086,05)


Nach Ihrer Flucht vor der Sternenflotte und den Khar-Sangh zog sich Jackson in den Föderationsraum zurück. Sie wusste, dass ihre Tochter Jaemi durch die USS Esquiline von einem romulanischen Planeten vor den Angreifern gerettet wurde und sich seitdem an Bord des Schiffes befand. Jackson plante, sie zu befreien. Hierzu half sie einem Schiff der Sternenflotte gegen die Khar-Sangh, welches so vor der Zerstörung gerettet wurde. Nach der Ankunft der Esquiline, bot sie Captain Kaaran an, das Schiff der Sternenflotte gegen ihre Tochter zu tauschen. Ein Angebot, dem der Captain zustimmte. Jackson wurde wieder mit ihrer Tochter vereint.

(Missionslogbuch USS Esquiline, Sternzeit 68390,19)


Jackson hatte von dem Plan der Sternenflotte, die Zeitlinie zu manipulieren, erfahren und schloss sich diesem Plan an. Sie wollte der Sternenflotte zuvorkommen, um die Khar-Sangh verschwinden zulassen und die Zeitlinie für sich vorteilhaft zu manipulieren. Dazu suchte sie weitere Artefakte, die ihr diesen Plan ermöglichen sollten. Im Epsilon-Hades-System fand sie eines der gesuchten Artefakte, es war von ähnlicher Herkunft der Herkunft wie das Artefakt, welches sie auf Sharett-II I vor einiger Zeit gefunden hatte. Leider hatte auch die Sternenflotte einen Spähtrupp und auch die USS Esquiline geschickt, ebenso waren die Khar-Sangh auf dem Planeten. Mit Hilfe einiger Panzeranzüge älteren Models, konnten sie und ihre Leute sowohl die Sternenflotte als auch die Khar-Sangh ohne größere Schwierigkeiten in Schach halten, das Artefakt sichern und unerkannt entkommen.

(Missionslogbuch USS Esquiline, Sternzeit 68460,62)


Nachdem sich der Konflikt mit den Khar-Sangh immer weiter zuspitzte, arbeitete Jackson weiter an ihrem Plan. Sie schaffte es jedoch nicht mehr rechtzeitig vor der Sternenflotte ihren ursprünglichen Plan umzusetzen. Als diese die Zeitlinie manipulierte, arbeitete sie gerade mit den aktivierten Artefakten von Sharett-II I und Epislon-Hades V. Dies hatte für Jackson und alle in unmittelbarer Nähe einen unerwarteten Nebeneffekt: Wenngleich sie keinen Einfluss auf die Entwicklung der Zeitlinie hatte, erinnerte sich jeder Betroffene an die Geschehnisse in der nunmehr alternativen Zeitlinie.

Mit der plötzlich völlig anderen Situation in der neuen Zeitlinie und zwei verschiedenen Erinnerungen konfrontiert, brauchte Jackson einige Zeit, um sich neu zu orientieren und zu Recht zu finden. Dabei machte sie einige Fehler, welche die Sternenflotte auf ihre Spur führte. Es gelang der Sternenflotte, einige ihrer Operationen auszuheben und ihre Leute festzunehmen. Außenteams der USS Esquiline fanden sie in einem Versteck auf einem verlassenen Planeten. Mai-Ling konnte eines der Teams in eine Falle locken und sie festsetzen. Um den Standort des anderen Teams zu erfahren, verletzte sie mehrere Leute der Esquiline absichtlich im Rahmen eines Verhörs. Dem anderen Team gelang es jedoch, ihre Freundin Lysara festzunehmen und Jackson sah sich gezwungen, mit ihrer Tochter Jaemi zu fliehen, bevor sie dasselbe Schicksal ereignete. Gemeinsam mit Jaemi entkam sie.

(Missionslogbuch USS Esquiline, Sternzeit 69075,96)


Nach der Begegnung mit der USS Esquiline blieb es mehrere Monate ruhig um Mai-Ling. Durch den Schlag der Sternenflotte zurückgeworfen, musste sie sich erst einmal neu gruppieren und organisieren. Ebenso konnte sie sich nicht mehr auf die Hilfe ihrer Vertrauten und Freundin Lysara stützen, welche durch die Besatzung der Esquiline gefangen genommen wurde. Mai-Ling zog sich daraufhin erst einmal zurück aus dem Raumgebiet der Föderation und schmiedete neue Pläne.

Sie begann einen Plan in die Tat umzusetzen, der die Entwicklung neuer und Weiterentwicklung bekannter Drogen, wie bspw. Spirit oder "Wish you were here", vorantreiben soll. Hierzu brauchte sie jedoch wieder ein neues Team um sich, insbesondere würde sie hierfür Wissenschaftler und Ärzte benötigen. Mai-Ling hatte neben einer neuen Operationsbasis auch schon neue Leute gefunden, als sie sich dazu entschloss, auch eine Ärztin aus den Reihen der Sternenflotte zwangszuverpflichten. So lockte sie die USS Pandora zu der föderalen Kolonie Reenus III, außerhalb der T'Pau-Passage gelegen, indem sie die Kolonisten absichtlich mit dem Anchilles-Fieber infizierte. Die Pandora brachte den Kolonisten das dringend benötigte Heilmittel gegen den Virus. Durch die Behandlung der Infizierten war die Crew der USS Pandora abgelenkt und so gelang es Mai-Ling Lt. Sinclair, die Leitende Medizinische Offizierin der Pandora, in ihre Gewalt zu bekommen und zu entführen. Durch die Hilfe ihres neuen Helfers Jason Paul entkam sie gemeinsam mit ihrer Geisel von dem Planeten und konnte sich dem Zugriff der Sternenflotte entziehen.

(Missionslogbuch der USS Pandora, 69574,62, Teil 2)

Auf neuen Wegen

Mit der Geburt ihrer Tochter Jaemi und den Erlebnissen unu der alternativen Zeitlinie rund um die Khar-Sangh setze bei Mai-Ling ein Umdenken ein. Sie sorgte sich um die Sicherheit ihrer Familie und Freunde. Auch geriet sie immer öfter durch die Föderation und ihre Sternenflotte in Bedrängnis. So suchte sie nach ihrer letzten Begegnung mit der USS Esquiline nach Möglichkeiten, um einer Bestrafung durch die Föderation permanent zu entgehen und dennoch nicht ihre Familie in Stich zu lassen. In der Republik Sema fand Jackson eine neue Heimat. Sie gab ihre föderale Staatsbürgerschaft auf und nahme stattdessen die semanische Staatsbürgerschaft an. Mit ihren Fähigkeiten und Kenntnissen als Geschäftsfrau machte sie dort schnell Karriere. Auch gelangte sie zu der Erkenntnis, dass nur mit einer starken Föderation langfristig die Sicherheit Semas und somit die Sicherheit ihrer Familie gewährleistet werden kann. Zielstrebig verfolgte sie daher eine Karriere im Außenministerium Semas, um Einfluss auf die Politik Semas hinsichtlich der Föderation nehmen zu können. Als gebürtige Terranerin und ehemalige föderale Bürgerin gelang es Mai-Ling schnell, sich als Expertin für die Föderation einen Namen zu machen. Jackson konnte die Handelsbeziehungen zwischen beiden Nationen verstärken und ausbauen. Nach einiger Zeit im Außenministerium und dem Aufbau vieler politischer Kontakte wurde ihr ein Posten als Botschafterin Semas in der Föderation angeboten. Ohne viel zu zögern sagte sie zu und nahm den Posten an. Als Botschafterin konnte sich Jackson in der Föderation nahezu ungehindert bewegen ohne eine Verfolgung durch deren Justiz befürchten zu müssen. Eine Ausweisung durch die Föderation musste sie nicht befürchten, da Sema einige wichtige Komponenten für den Schiffsbau der Sternenflotte liefert.


"Die Geschichte dieser Galaxie wurde in der Vergangenheit zu oft mit vielen Leben bezahlt. Es ist die Pflicht von Leuten in meiner Position, die Zukunft in bessere Bahnen zu lenken. Ich bin mir der Kritik bewusst, die mir entgegen gebracht wird, dass ich verschlossen bin und die Öffentlichkeit meide. Was noch, achja: Ich bin skrupellos und rücksichtslos. Also als Geschäftsfrau verstehe ich dies als Kompliment. Das andere, was ich über mich auch noch oft höre ist, dass ich mit jedem Geschäfte mache. Und in meiner zukünftigen Arbeit für Sema werde ich von hier bis hin zum anderen Ende dieser Galaxie mit jedem Geschäfte machen, mag derjenige noch so unbeliebt sein, um die Sicherheit und die Entwicklung der Föderation zu gewährleisten. Denn nur wenn die Föderation stark ist, kann meines Erachtens ein friedlicher Handel zwischen den Spezies sowie die Sicherheit und das Fortbestehen Semas gewährleistet werden. Ich glaube, diese Strategie kann zum Erfolg führen, wo Armeen und Politik zu oft versagt haben. Die Umsetzung dieser Strategie kann hier und jetzt starten: Geschäftsleute finden eine gemeinsame Grundlage um das Überleben aller zu gewährleisten. In einer Galaxie voll Aggressionen und Gewalt ist diese Strategie rein. Es ist die einzige Sache, die rein ist. Und ich glaube mit ganzem Herzen, dass diese Strategie die Einzige ist, die Sema retten wird."
Auszug aus der Rede Jacksons vor dem Exekutivrat der Republilk Sema nach ihrer Ernennung zur Botschafterin in der Föderation.


Einher mit dem neuen Posten als Botschafterin bekam Jackson auch den Posten eines Chief Executive Officers in der Sema Foundation. Die Foundation ist offiziell eine Hilfsorganisation und hat schon bei vielen interstellaren und planetaren Katastrophen Hilfe geleistet. Inoffiziell gilt sie aber als ein verlängerter Arm der semanischen Außenpolitik und ist für die Durchsetzung der semanischen Interessen außerhalb der eigenen Grenzen zuständig.

In ihrer neuen Funktion als Botschafterin machte sie sich auf den Weg in die Föderation und traf auch bald darauf erneut auf alte Bekannte. Sie befand sich an Bord eines Konvois mit Gütern, welche für die Romulaner bestimmt waren, als sie auf die Besatzung der Esquiline traf. Jackson bot dem Andorianer Kaaran bei der Evakuierung von Föderationsbürgern und eines semanischen Handelspostens wegen eines Überfalls einer benachbarten Kolonie ihre Hilfe an. Ihr Hilfeangebot wurde angenommen und man konnte alle Beteiligten in Sicherheit bringen.

(Missionslogbuch der USS Esquiline, 70842,81)


Überrascht durch die Präsenz des Admirals in ihrer Nähe änderte Mai-Ling ihren Plan. Ursprünglich sah dieser vor, sich als Botschafterin auf Sternenbasis 234 bei Turia niederzulassen. Stattdessen folgte sie dem Admiral und ließ sich ganz in der Nähe auf der Sternenbasis 23 nieder. Seit ihrer Ankunft dort, versucht sie Kaaran und alle anderen Besatzungsmitglieder der USS Esquiline regelmäßig von ihren guten Absichten und ihrem Sinneswandel zu überzeugen.

(Missionslogbuch der USS Esquiline, 71148,89)

Charakter

Leute, die ihr bisher begegnet sind und eine direkte Begegnung überlebt haben, beschreiben sie teilweise als "kalt und gefühllos" sowie als "skrupellos". Sie schreckt nicht davor zurück, andere Personen für ihre eigenen Zwecke zu nutzen, sie als Geiseln zu nehmen oder als lebende Schutzschilder zu verwenden.

Bewaffnung

Mai-Ling Jackson ist in der Anwendung von nahezu allen Arten von Handfeuerwaffen geschult. Bei den vielen früheren Begegnungen mit Angehörigen der Sternenflotte, war Sie meistens jedoch mit einem klingonischen Disruptor bewaffnet. Jacksons Piratenbande war in der Regel stark bewaffnet. Neben Sprengstoffen führten die Mitglieder ihrer Organisation durchaus auch schwere Waffen mit sich.

Familie & Freunde

Jaemi

Der Crew der USS Whitehorse gelang es bei ihrer Begegnung mit Jackson zur Sternzeit 66548,89 an Bord eines Frachters einige persönliche Dinge von ihr sicherzustellen. Neben Kleidung und einigen Aufzeichnungen fanden die Sternenflottenoffiziere ein Bild von Mai-Ling Jackson mit einem Baby auf dem Arm. Es konnte nicht festgestellt werden, ob es sich um ihr Kind oder ein fremdes Kind handelt. Alle sichergestellten Gegenstände wurden zur weiteren Untersuchung an den Sternenflottengeheimdienst übergeben.

Nach dem Ausbruch der Kämpfe gegen die Khar-Sangh konnte die USS Esquiline ein kleines terranisch-risanisches Mädchen vom romulanischen Planeten Alustbath retten. Es stellte sich heraus, dass dieses Mädchen die Tochter von Mai-Ling Jackson und darüber hinaus mit Lysara verwandt ist. Jaemi wurde später durch ihre Mutter aus den Händen der Sternenflotte befreit und ist seitdem wieder mit ihr vereint.

(Internes Nachrichtensystem USS Esquiline, Sternzeit 68151,84, Sternzeit 67867,36)

Lysara

Mai-Ling Jackson hat einen ihrer Piraten an Bord der USS Esquiline NCC-83716 eingeschleust. Dieser ermöglichte es ihr, beim letzten Kontakt mit der Esquiline auf Mogont I zu entkommen. Die Suche nach dem Verräter in ihrer Mitte hat die Crew der Sternenflotte bereits aufgenommen. Man hat bereits einige Hinweise erhalten und ist diesen nachgegangen. Der Kontakt versteht sich jedoch sehr gut darauf, seine Spuren zu verwischen und mögliche Beweise zu vernichten. Nach der Befreiung Mai-Ling Jacksons von der USS Freedom konnte Crewman Lysara eindeutig als die Verräterin und Informantin Jacksons in der Crew der USS Esquiline identifiziert werden.

Malachai Rajampet

Rear Admiral Kaaran Xukathal'yre'Rakos und Commander Sybil Xukathal'yre'Rakos fanden vor kurzem heraus, dass Mai-Ling Jackson die uneheliche Tochter von Vice Admiral Malachai Rajampet vom Flottenoperationszentrum ist. Der Vice Admiral war für einen unangekündigten Besuch auf der Sternenbasis 23, um seine Enkeltochter Jaemi zu besuchen. Im Rahmen dieses Besuches offenbarte der Leiter der Sternenflotteneinsatzplanung den beiden Senior-Offizieren, dass Jackson seine Tochter ist.

(Missionslogbuch der USS Esquiline, 71148,89)