Malachai Rajampet

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Die Strategie ist eine Ökonomie der Kräfte.
Carl von Clausewitz


Malachai Rajampet ist Flaggoffizier der Sternenflotte und seit Juni 2393 als Leiter der Sternenflotteneinsatzplanung im Flottenoperationszentrum tätig. Zuvor diente er als Strategischer Planungsoffizier der 2. Flotte im Stab von Admiral Terry Suter-Brandt auf Sternenbasis 3.


Leben und Wirken

Kindheit, Jugend und Schulausbildung

Malachai kommt am 1. Juli 2336 als ältestes von drei Kindern auf Alpha Centauri A III in der Stadt Thalassapolis zur Welt. Seine Eltern sind beide auf ihrer Heimatwelt politisch sehr aktiv, was schon in jungen Jahren auf ihn abfärbt. Ebenso achteten seine Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder sehr darauf, ihnen Verantwortungs- und Freiheitsbewusstsein beizubringen. So kommt es, dass er selbst schon während seiner Schulzeit als Jugendlicher sehr politisch interessiert war. Er engagierte sich schon früh in den Vorgängerparteien der heute als "Allianz für Freiheit und Fortschritt" bekannten Partei, in welcher er heute auch immer noch als Mitglied aktiv ist. Beeinflusst durch sein Elternhaus und seine eigenen Erfahrungen, entschloss er sich nach seinem eigenen Schulabschluss dazu, an der Universität von Alpha Centauri zu studieren. Er begann ein Magister Studium der Politikwissenschaften, dazu wählte er die beiden Nebenfächer Wirtschaftswissenschaften und Interstellare Militärgeschichte. Sein Studium beendete er 2358 nach etwas mehr als fünfeinhalb Jahren erfolgreich. Anders als seine Geschwister, wollte er keine Karriere in seiner Heimat Alpha Centauri machen und bewarb sich daher nach seinem beendeten Studium um einen Platz an der Sternenflottenakademie.

Karriere in der Sternenflotte

In 2360 wurde er an der Sternenflottenakademie angenommen und begann dort seine Ausbildung als Sternenflottenoffizier. bedingt durch sein vorhergehendes ziviles Studium hatte er mit dem Lernpensum an der Akademie keine Schwierigkeiten, auch die militärischen Aspekte seiner Ausbildung bereiteten ihm keine Probleme. So graduierte er schon vier Jahre später an der Akademie in San Francisco auf Terra. Anders als bei vielen jungen Ensigns begann seine Karriere nicht an Bord eines Raumschiffes. Aufgrund einiger exzellenter Einzelleistungen in den Themengebieten "Strategie und Planung" während seiner Studienzeit wurde er an das "Institut für Strategische Studien" an der Sternenflottenakademie versetzt. Im Rahmen seiner Tätigkeit am Institut half er bei diversen Studien und veröffentlichte bereits selbst einige Diskussionspapiere im Bereich der strategischen Forschung am Institut.

Als Sein nächster Schritt führte ihn nach einigen Jahren weg vom Institut auf Terra hin zu einem Posten auf Sternenbasis 492, wo er als Berater im Stab des dortigen Sektorkommandanten eingesetzt wurde. Erst einige Jahre später wurde er als frischbeförderter Lieutenant das erste Mal auf ein Raumschiff versetzt. Seitdem diente er abwechselnd auf Schiffen und Sternenbasen der Sternenflotte und sammelte so immer mehr praktische Erfahrungen als normaler Raumschiffsoffizier, aber auch als Stabsoffizier von verschiedenen Admirälen. Den vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere erreichte er, als er zum Captain befördert wurde und das Kommando über die USS Tupolev NCC-65528 bekam, ein Schiff der Steamrunner-Klasse.

Einige Jahre später folgte eine erneute Verwendung als Stabsoffizier, dieses Mal im Hauptquartier der Sternenflotte auf Terra. Kurz danach wurde er schon bald zum Commodore befördert. In den folgenden Jahren diente er fortan nur noch als Stabsoffizier auf verschiedenen Posten und an verschiedenen Einsatzorten. Er selbst wurde durch die älteren Flaggoffiziere langsam an die Übernahme von immer anspruchsvolleren Aufgaben und Posten herangeführt. Bis er in 2393 Vice Admiral Ciaran Koroljow als Leiter der Sternenflotteneinsatzplanung im Flottenoperationszentrum ablöste, war er einige Jahre der Strategische Planungsoffizier der 2. Flotte auf Sternenbasis 3 im Stab von Admiral Terry Suter-Brandt.

Malachai Rajampet hat in der Sternenflotte an allen größeren und kleineren Konflikte der letzten Jahrzehnte teilgenommen. Meistens stand er dabei weniger an vorderster Front, sondern war während den Konflikten überwiegend als Stabsoffizier tätig. Die während den Konflikten in den Stäben gesammelte Erfahrung hat ihn für den Posten als Leiter der Sternenflotteneinsatzplanung sehr gut vorbereitet und zudem zu einem sehr gutem Strategen gemacht.

Familie und Politik

Malachai stammt aus einer politisch sehr aktiven und einflussreichen Familie. Nicht nur er ist politisch nach wie vor aktiv, auch seine Familie ist es immer noch. Sein Vater Aivars sitzt seit Jahren im Senat von Alpha Centauri, wovon ihn auch nicht sein mittlerweile hohes Alter abhält. Seine Schwester Deborah dient der derzeitigen Systemregierung Alpha Centauris als leitende Staatssekretärin für Wirtschaft. Der jüngste Sohn der Familie, Dexter, hat eine Karriere in den Systemverteidigungskräfte Alpha Centauris verfolgt, wo er mittlerweile ebenfalls einen hohen Posten inne hat. Auch Dexter ist politisch aktiv und hat gute Verbindungen zum Parlament von Alpha Centauri.

Er ist bereits seit mehr als 20 Jahren verheiratet und ist selbst Vater bzw. Großvater von einigen Kindern und Enkelkindern. Während seiner Akademiezeit, einige Jahre vor seiner Hochzeit, hatte Malachai eine kurzlebige Beziehung aus der eine Tochter hervorging. Nach seiner Trennung von seiner damaligen Freundin hat er sowohl zu ihr als auch zu seiner unehelichen Tochter bis heute nur sehr wenig Kontakt. Nachdem er in das Flottenoperationszentrum gewechselt ist, leben seine Frau und er etwas außerhalb von Los Angeles. Auch er unterhält einige gute Kontakte zu Politikern aus seiner Heimat und zu Politikern Alpha Centauris im Föderationsrat.

Die Person Malachai

Malachai ist ein ausgeglichener Mensch, der nur sehr schwer außer Fassung zu bringen ist. Privat und beruflich handelt er ergebnisorientiert und denkt langfristig in all seinen Entscheidungen, für ihn zählt nur das Endergebnis. Angetrieben wird Malachais langfristiges Handeln durch seinen Wunsch, allen Föderationsbürger ihre Freiheit in Frieden zu bewahren. Gerade das langfristige Denken und Handeln macht ihn manchmal nicht zu dem umgänglichsten Menschen, er hasst es Smalltalk mit anderen Personen betreiben zu müssen und spricht nur selten mit fremden Personen über private Dinge. Ein Umstand, an den sich seine Frau damals auch erst gewöhnen musste. Als Befehlshaber ist er dagegen umgänglicher und inspiriert die Leute unter seinen Kommando, selbständig zu denken und für ihre Meinungen und Ziele einzustehen.