Marcus Rakken

Aus TZN STRS Hauptcomputer
Wechseln zu: Navigation, Suche

"Wir teilen durch Null. Zweimal."


Petty Officer Second Class Marcus Rakken (Mensch) ist Unteroffizier an Bord der USS Esquiline NCC-83716 und gebürtig am 17. Februar 2359 in San Francisco, Erde. Er ist in der Wissenschaftsabteilung unter Lieutenant Dr. T'ehvt als Physiker eingesetzt.


Lebenslauf

Als Sohn zweier politischer Aktivisten für eine radikal-progressive Partei hatte Marcus im wahrsten Sinne des Wortes eine bewegte Kindheit. Seine Eltern hatten keinen festen Wohnort sondern lebten in einem selbstgebauten Schweber mit den Ausmaßen eines größeren Transporters. Ebenso verweigerten sie Marcus den öffentlichen Bildungsinstituten und begannen selbst damit, ihn zu erziehen und zu unterrichten. Aufgrund ihres Engagements entwickelte sich dies aber nicht gewünscht und da Marcus alles andere als ein ruhiges Kind war - viel eher war er zapplig, neugierig und geradezu aufsässig - stellte sich auch bald eine gewisse Frustration bei Craif und Audrey Rakken ein. Schweren Herzens übergaben Sie ihn an die Schule und dort konnte er sich alsbald austoben. Das erste Mal mit der Sternenflotte in Berührung kam er im Alter von 8 Jahren bei einer Studie von Studenten der Sternenflottenakademie, bei der er als Proband fungierte. Die Studie bescheinigte ihm einen relativ hohen, wenn auch keinen überragenden IQ. Der vom Elternhaus strikt antiautoritär erzogene Marcus jedoch kümmerte das herzlich wenig.

Im späteren Alter jedoch startete die Sternenflotte noch einmal ein paar Versuche, ihn für ihre Zwecke zu begeistern. Seine Eltern jedoch bestanden darauf, dass ihr Sohn nicht mit der Flotte in Verbindung gebracht werden sollte. Von ihnen übernahm er eine stark alternativ-pazifistische Weltsicht, die sich auch heute noch finden lässt. Im späteren Alter studierte er an einigen verschiedenen Unis an der Westküste des amerikanischen Kontinents alte terranische Sprachen wie etwa Französisch oder Spanisch. Erst durch eine Beziehung mit einer Kommilitonin während des Architektur-Studiums in San Diego kam er auf die Idee, auch Naturwissenschaften zu probieren. Und in denen erwies er sich als außergewöhnlich leistungsfähig. Zwar war er kein unglaublich kluger Kopf, aber sein Mut für unverbrauchte Denkmuster und alternative Lösungen bescherten ihm rasch Erfolge auf dem Gebiet.

Und Marcus hätte die Erde auch nie verlassen, wenn er nicht durch die Leistung einiger guter Freunde seines erklecklichen Freundeskreises sich seinen Eltern in San Francisco erklären müssen. Bei einer aus dem Ruder gelaufenen Studentenparty hatte man ihn und einige Freunde bei unsittlichem und respektlosem Verhalten bei einer der Denkmäler auf dem Universitätsgelände erwischt und ihn exmatrikuliert. Dermaßen geschlagen musste er dies seinen Eltern beichten. Die allerdings waren von diesem Umstand nicht unbedingt in übermäßige Trauer versetzt worden. Sie registrierten viel eher mit einer gewissen Genugtuung, dass Marcus ihre Neigung zu anarchischen Aktionen und rebellischem Verhalten geerbt zu haben schien. Da bei der entsprechenden Party auch außerirdische Mittelchen im Spiel waren, war er ihnen quasi automatisch zugetan. Für ein Studium an der Sternenflottenakademie war es zu spät und Offiziere hatten auch zu viel Verantwortung, als das es Marcus in dem Job gefallen könnte. Als Mannschaftsmitglied hatte man eine Koje, gutes Essen, sah was vom Universum und konnte relativ ungestört seinem Arbeit nachgehen. Abgesehen von der Uniform konnte sich Marcus kaum etwas besseres vorstellen.

Persönliches

Private Bindungen

Eine enge Bindung unterhält Marcus zu seinen Eltern. Auch zu den engsten Freunden lässt sich ein hochfrequenter Subraumnachrichtenaustausch feststellen. Er ist durchaus geschwätzig und unterhält sich mit seinen Bekannten über Arbeit, Freizeit und Persönliches. Kurios ist das Verhältnis zu seinem Bruder Mickey. Dieser ist wesentlich jünger als Marcus (um genau zu sein: 15 Jahre). Das Verhältnis der beiden lässt sich viel eher als das von Cousins umschreiben. Auch wenn Marcus mit seinem jüngeren Bruder gut umgeht, so bemerkt man doch eine gewisse Distanziertheit.

Charakter

Gerne wird der Vergleich von Freunden zwischen Marcus und dem Holo-Einstein gezogen. Die Denkmuster von Marcus sind alles andere als konventionell und eigentlich auch meistens geradezu schwachsinnig. Seine Vorschläge sind zwar meist von mathematischer Korrektheit aber auch von an Debilität grenzendem Einfallsreichtum getragen. Auf den ersten Blick würde man ihn nie als Naturwissenschaftler einordnen, er wirkt viel zu unvernünftig. Aber bei genauerem Blick ist es die vorausschaubare Ordnung der Phsyik, die es ihm angetan hat. Und im Angesicht aller möglichen physikalischen Phänomene im Weltall sind auch die normalsten Naturgesetze nicht sicher. Ein Fest für jemanden mit so anarchischen Anlagen wie Marcus. Er gerät manchmal geistig aus der Bahn, ist aber immer um ein positives Verhalten bemüht. Geradezu penetrant versucht er die militärischen Strukturen an Bord der Schiffe zu meiden. Er erkennt sie als notwendiges Übel an. Entsprechend meidet er militaristische Spezies wie Andorianer oder Talarianer und pflegt gute Beziehungen zu eher pazifistischen Völkern wie z.B. den Betazoiden. Promiskuität, Offenheit und eine als Naivität leicht missverständliche Freundlichkeit prägen sein Verhaltensprofil.

Hobbies

Marcus ist schnell und noch schneller für Hobbies aller Art zu begeistern. Die Liste der Sachen aufzuzählen, die er bereits probiert hat, würde den Rahmen sprengen. Im Moment verlegt er sich in der Hauptsache zwar aufs Arbeiten, bringt sich nebenbei aber das Spielen der terranischen Gitarre und des terranischen Schlagzeuges bei. Er ist bei Musik zwar größtenteils kundig, allerdings nur für die von ihm als künstlerisch wertvoll empfundenen Stilrichtungen. Radfahren macht ihm im Moment auf dem Holodeck eine ungeahnte Freude und auch die Pflege der alten terranisch-europäischen Sprachen empfindet er noch immer als eine Freude.