Marie-Louise Davion

Aus TZN STRS Hauptcomputer
Wechseln zu: Navigation, Suche

Marie-Louise Davion ist ein menschlicher Sternenflottenoffizier und Oberkommandierender der Sternenflotte. nachdem sie zuvor bereits die USS Prevalence, die USS Aurora, Sternenbasis 613, die Sternenflottenakademie, San Francisco und kurzzeitig den Einsatzbereich Gamma-Quadrant/Cardassianische Union kommandiert hatte.

Kindheit und Jugend (2357-2373)

Marie wurde am 16.03.2357 in Bordeaux geboren. Sie ist das jüngere von 2 Zwillingsmädchen. Die ersten Lebensjahre verbrachte sie auf der Erde und wuchs dort unaufällig auf. Lediglich die sehr enge Bindung an ihre Familie machte ihr schon früh Probleme, wenn sie längere Zeit von ihr getrennt war. 2363 brach die Familie zu einer Forschungsarbeit des Vaters nach Rentam III auf. Dort lebte sie zusammen mit den Urwaldindianern Rentams, die einen ähnlichen Lebensstil wie die Amazonasindianer der Erde führen. Während ihr Vater die soziale Struktur und die Gebräuche des Stammes der Agura studierte, versuchte ihre Mutter für eine medizinische Grundversorgung zu sorgen, ohne dabei zu sehr in deren natürliche Lebensweise einzugreifen. Die 3 Kinder der Davions, Jeanne Davion, Marie-Louise Davion und Yves Davion integrierten sich dabei am meisten in das soziale Gefüge der Indianer und eigneten sich dabei auch viele typische Verhaltensweisen, wie beispielsweise ein sehr quiekendes Lachen, an. Die Expedition wurde 2368 beendet, um eine zu große Beeinflussung der Agura durch die Menschen zu verhindern. Außerdem machten sich die Eltern Sorgen, dass ihre Kinder sich sonst nicht mehr einem Leben auf der Erde anpassen könnten, da für sie das Stammesleben zur Norm geworden war. Aus dieser Übergangszeit nach der Rückkehr auf die Erde stammen auch die einzigen Disziplinareinträge in Maries Schulakte, welche jedoch keine Konsequenzen nach sich zogen, da Anpassungsschwierigkeiten von vornherein erwartet worden waren. Seit ihrem 14. Lebensjahr hatte sie den Traum wieder nach Rentam III zurückzukehren, um die Forschung ihres Vaters fortzusetzen. Jedoch ließ sie sich dies ausreden und strebte stattdessen einen wissenschaftlichen Posten bei der Sternenflotte oder einer zivilen Organisation an.

Sternenflottenkarriere

Akademie (2373-2377)

Aufgrund ihrer Zielsetzung standen ihr Studienfächer bereits bei der Einschreibung fest: Kulturwissenschaften im Haupt- und Biologie im Nebenfach. Während ihre Bewertungen in der Offiziersausbildung mäßig waren tat sie sich bei den Kulturwissenschaften und extra-curriculären Aktivitäten hervor. Besonders zu erwähnen sind hier die sportlichen Leistungen sowie das Mitwirken an einer klingonischen Aufführung von Hamlet. Für ihre Kooperation mit klingonischen Theaterwissenschaftlern wurde Davion 2376 von der Imperial Shakespeare Company ausgezeichnet. Für ihre Übertragung diverser Kindergeschichten ins Cardassianische und Bajoranische wurde sie zudem durch die Astrid Lindgren-Stiftung ausgezeichnet und von der Akademie für ihre Arbeit in der komperativen Literaturwissenschaft belobigt. 2377 beendete sie ihre Akademieausbildung mit Promotion und gehörte somit zu den jüngsten Inhabern der Doktorwürde, welche die Akademie verließen.

USS Allegiance (2377-2378)

Nach ihrer Promotion wurde Davion als Leitender Wissenschaftsoffizier auf die USS Allegiance, einen Kreuzer der Excelsior-Klasse, versetzt. Zu Beginn war Marie mit diesem Posten nicht vollkommen zufrieden, da die Allegiance vor allem auf Kampfmissionen ausgelegt war. Ihre Lebensgefährtin Annika Davion folgte ihr kurze Zeit später auf das Schiff, um als Zivilistin ihren Dienst auf der Allegiance zu verrichten. Mit ihrer Hilfe hielt sie auch dem Druck an Bord der Allegiance und durch andere Offiziere stand, der ihr besonders am Anfang sehr zusetzte. In dieser Zeit entwickelte die junge Frau eine leichte Essstörung. Ihre wissenschaftliche Arbeit konzentrierte sich vor allem auf die Tat'Gori, eine für ausgestorben gehaltene Spezies, mit der ein, wenn auch völlig fehlgeschlagener, Erstkontakt hergestellt wurde. Während dieses Vorfalls wurde der gesamte Inhalt des Gehirns einer Tat'Gori von einem Computer in Maries Gehirn überspielt. Nach eingehender psychologischer Betreuung blieben Persönlichkeitsstörungen oder ähnliche Probleme jedoch aus. Die Reifung wurde mit ihrer Beförderung zum Lieutenant junior grade. und Ernennung zum Zweiten Offizier der Allegiance honoriert. Diesen Schritt ihres Captains und Ersten Offiziers sah sie als Bestätigung ihrer Leistungen an. Gerade deshalb war die Stilllegung der erst vor wenigen Monaten aufgerüsteten Allegiance ein schwerer Schlag für sie.

USS New Hope/Avalon (2378)

Mit der Versetzung auf die New Hope schlug diese positive Einstellung in offenes Misstrauen um, welches sie in ihrer Erklärungsnot mit mangelnder Kompetenz ihrerseits begründete. Aufgrund ihrer kurzen, ihr jedoch nicht in guter Erinnerung gebliebenen Zeit redet sie von der New Hope zumeist als "No Hope". Dies änderte sich auch nicht mit dem Wechsel auf die USS Avalon, auch wenn das Missionsprofil des Schiffs voll ihren Qualifikationen entsprach. Aufgrund der tief sitzenden Enttäuschung über ihre Versetzung kurz nach der Ernennung zum Zweiten Offizier, crewinternen Problemen und ihrer Ansicht nach fehlender Wertschätzung durch den Ersten Offizier Commander Chris Owen widmete sie sich ihren eigenen Forschungsprojekten. Nach lediglich 2 Monaten auf dem Schiff ergab sich für den jungen Offizier jedoch eine neue Chance und sie verließ die Avalon wieder.

USS Prevalence (2378-2383)

Ein Neubeginn mit Tücken (2378-79)

Die auf direkte Bitte des Kommandanten Jonas Fisher erfolgte Versetzung Maries auf die USS Prevalence und anschließende Ernennung zum Zweiten Offizier gab ihr erneut Aufwind. Dies schlug sich nicht nur in ihrer Stimmung, sondern auch in ihrem Essverhalten und ihrer Produktivität nieder, die dadurch allesamt positiv beeinflusst wurden. Mit der Hilfe Annikas und dank psychologischer Betreuung gelang es Marie ihre Essstörung zu überwinden. Allerdings eckte sie erneut mit dem Ersten Offizier des Schiffs an, dieses Mal in Form Commander de Marinos. Dieser schien seine Zweifel an der Personalentscheidungen seines Kommandanten zu haben, was auch Davion nicht verborgen blieb, zumal sie als Leitender Wissenschaftsoffizier auf der Prevalence seine direkte Nachfolge antrat. Stets hatte sie das Gefühl, dass der Erste Offizier sich in ihren Aufgabenbereich einmischte. Während ihr Verhältnis zu de Marino rein professionell blieb, freundete sie sich mit ihrem KO an, welcher der jungen Frau durch das Gewähren großer Freiheiten die Entfaltung ihres Potenzials ermöglichte. Besonders zu erwähnen ist hier ein Zwischenfall Ende 2379, der auf eine Expedition zur Erforschung von Tat'Gori-Artefakten folgte. Hier stellte Mrs. Davion ihr gesammeltes Wissen unter Beweis, als sie die Prevalence trotz einer schweren Verletzung auf diplomatischen Weg aus der misslichen Lage befreite. [1]

Die Krise von 2379

Die Krise von 2379 stellte für sie eine Art Feuertaufe dar, war sie doch ihr einziger länger andauernder bewaffneter Konflikt. Da das Gros der Forschungsprojekte eingestellt wurde erstellte die Lieutenant Analysen für das Strategische Lagezentrum und ihren Kommandanten, welche sich aufgrund ihrer Beziehungen und Fachwissens oft als hilfreich herausstellten. Zudem hatte sie auch direkten Einfluss auf die Ereignisse dieses Ereignisses. So trug sie als Leiterin eines Außenteams der Prevalence maßgeblich zur Aufdeckung der Verstrickung des Hauses QelvIn in den Konflikt. Besonders gern erzählt Marie die Anekdote, wie sie während dieses Einsatzes mit ihrem Tricorder einen Granatwurf auf angreifende Klingonen vortäuschen wollte und dabei ungewollt das gesunde Auge eines einäugigen Klingonen traf und ihn somit kampfunfähig machte. Aufgrund dieser Erkenntnisse ließ sich die Lage im Klingonischen Reich schließlich beruhigen.[2] Das durch die Absorption der Überreste des Hauses QelvIn erstarkte Haus DIaqIte war Davion seitdem persönlich dankbar für ihr Handeln.[3]

Bewährungsprobe und Zeit als Erster Offizier (2380)

In der vorübergehenden Versetzung Commander de Marinos sah Marie die große Chance ihre Qualitäten als Kommandooffizier ein für alle Mal unter Beweis zu stellen, was ihr in diesem kurzen Zeitraum auch gelang. Außerdem nutzte sie ihre Kompetenzen, um einige personelle Veränderungen vorzunehmen, welche die Prevalence familienfreundlicher machen sollten. Dies geschah nicht ohne Eigennutz, da Marie und Annika sich entschlossen hatten ein Kind zu bekommen. Kurz darauf war Annika schwanger. Nach der Rückkehr de Marinos nahm sie ihre Aufgaben als Leitender Wissenschaftsoffizier wieder auf, übergab die operative Leitung jedoch an ihren Stellvertreter und widmete sich neben ihrer Tätigkeit als Zweiter Offizier vor allem den eigenen Forschungsprojkten. Mit der Geburt ihrer Tochter Sophie Davion erhöhte sich Maries Belastung erneut, da nun zum beruflichen auch privater Stress hinzukommt. Da sie Captain Fisher bereits das Zugeständnis für ein Kind an Bord abgerungen hatte, folgten bald weitere Familien auf die Prevalence, was ihrer Frau zudem die Möglichkeit gab wieder als Lehrerin zu arbeiten.

Nach der endgültigen Beurlaubung Commander de Marinos wurde Commander Davion zum Ersten Offizier der Prevalence ernannt. [4] In dieser Zeit sammelte sie vor allem auf dem operativen Gebiet weitere Erfahrung, da die Prevalence selbst nicht in besondere Zwischenfälle involviert war.

Kommandoübernahme und Sharett II (2380-81)

Ende 2380 wurde Captain Fisher durch den Oberkommandierenden der Sternenflotte das Kommando über die USS Confiance angeboten, welches er annahm. Vor seiner Abreise schlug er dem Oberkommando seinen Ersten Offizier als Nachfolgerin vor. Dieses folgte dem Vorschlag und ernannte Marie ein halbes Jahr nach ihrer Ernennung zum Ersten Offizier zur zweiten Kommandantin der Prevalence.[5]

Ihre erste Mission als Kommandantin führte die Prevalence gemeinsam mit der USS T'Plana-Hath ins Sharett-System. Dort gelang es den Subraum wiederherzustellen und die planetare Regierung vom Verbleib in der Cardassianischen Union zu überzeugen.[6]

Anschließend war die Prevalence maßgeblich am Auffinden uns Ausheben einer Zelle der Khon Ma beteiligt.[7]

Gestrandet im Betaquadranten (2382)

Auf diese eher unerfreulichen Ereignisse folgte eine Mission ganz nach Maries Geschmack: Die Prevalence wurde auf eine Mittelstreckenforschungsmission geschickt, die erste Forschungsmission unter dem Befehl der jungen Raumschiffkommandantin.

Diese fand jedoch nie statt, da die Prevalence bei der Untersuchung einer Raumanomalie, die sich als Einstein-Rosen-Brücke entpuppte durch diese hindurch in den Beta-Quadranten versetzt wurde. Hierbei verlor Davion ihr Augenlicht, welches aufgrund der schweren Schäden am Schiff zunächt nicht wieder hergestellt werden konnte. [8] Die Kommandantin siedelte mit einem Großteil der Besatzung auf eine unbewohnte fremde Station über, von wo aus sie weiterhin das Kommando führte.[9] Während des Aufenthalts stellte sie Erstkontakt zu mehreren Spezies her, darunter die Colomb[10] und die Niewaner. Nach der mit Hilfe aus dem Alphaquadranten geglückten Rückkehr in den Föderationsraum ließ sich Davion umgehend behandeln, um ihre Sehfähigkeit zurück zu erlangen. In einem recht spontanem Akt ließ Marie sich künstlich befruchten und war fortan mit ihrer zweiten Tochter schwanger. Aufgrund der langwierigen Reparatur der Prevalence und ihrer Verletzung wurde Commander Davion wie der Großteil der Besatzung beurlaubt. Um die Zeit zu überbrücken übernahm Doktor Davion die Leitung einer Lehrveranstaltung an der Sternenflottenakademie in San Francisco.

Grinori/Tribat-Einsatzgruppe (2382-83)

Den letzten Monat auf der Erde nutzte Davion für eine intensive Vorbereitung auf den nächsten Auftrag der Prevalence. Diese soll eine Einsatzgruppe bestehend aus der USS Herlovsen, der USS Al Aziz und der USS Gauntlet leiten, die ein von der USS Courageous auf einer Langstreckenmission erforschtes Gebiet, weiter erkunden und diplomatische Beziehungen zu der Grinori-Allianz und den Tribat aufnehmen soll, Davions erstes größeres Kommando. Am 12.09.2382 gebar sie ihre Tochter Nathalie Davion, 7 Wochen vor Erreichen des Einsatzgebiets der Prevalence. Am 16.09.2382 folgte die Beförderung zum Captain. Während Verhandlungen mit den Ketgor, einer in Sektor Y-1337 ansässigen Spezies, die einst zur Grinori-Allianz gehörte und 6000 Jahre lang als ausgerottet galt, wurde Rear Admiral Davion gemeinsam mit Lieutenant Sito von den Tribat entführt. Nach einer vierwöchigen Gefangenschaft konnten die beiden jedoch durch die Ketgor und ein Außenteam der Prevalence befreit werden.[11] Nach der Entdeckung eines Iconianischen Gateways auf PX-312 leitete Rear Admiral Davion die Expedition durch dieses und entdeckte hierbei den vergessenen, als Paradies dargestellten Verhandlungsort der alten Grinori-Allianz. Im Anschluss daran hatte sie maßgeblich Anteil an der Errichtung eines permanenten Rates der Grinori, Ketgor und Tribat auf PX-312.[12] [13]

Verlust der Prevalence (2383)

Auf dem Rückweg von dieser Mission reiste die Prevalence durch einen Unfall in ein Paralleluniversum, und geriet in einem Konflikt zwischen den dort herrschenden Bajoranern und einer Koalition aus Klingonen, Andorianern und Vulkaniern. Im Zuge der Gefechte wurde Davion im Zweikampf mit einem Gorn verwundet. Zwar gelang mit deren Hilfe die Rückkehr in das Ausgangsuniversum, doch wurde die Prevalence dabei schwer beschädigt und verglühte in der Atmosphäre Bajors. Beim Verlust des Schiffes und den vorangegangen Kämpfen verloren 47 Besatzungsmitglieder ihr Leben. [14] Die darauf folgenden Wochen verbrachte Davion mit dem Rest der Crew auf Bajor, bevor sie zwecks der Untersuchung des Verlusts der Prevalence zurück zur Erde beordert wurde. Diese konnte ihr und der Crew jedoch keinerlei Fehlverhalten nachweisen, sodass eine erneute Dienstfähigkeit bescheinigt werden konnte.

USS Aurora NCC-81337 (2384-2389)

Raghdorkrieg (2384)

Ende 2383 wurde Marie schließlich mit einem Teil der Besatzung der Prevalence, darunter vor allem Mitglieder der Führungscrew auf die gerade in Überholung befindliche USS Aurora, ein Schiff der Sovereign-Klasse, versetzt, über welche sie von nun an das Kommando führte. Die Aurora sollte zu einer Tiefenraummission aufbrechen, die jedoch aufgrund des Raghdorkrieges abgebrochen wurde, bei dem die Aurora den Erstkontakt zu Fraktion 1 der Raghdor herstellte.[15] Während des Krieges flog die Aurora mehrere erfolglose Einsätze gegen Fraktion 1 der Raghdor, wobei Rear Admiral Davion aufgrund des Ausfalls des Flaggschiffs ihres Einsatzverbandes dessen Kommando übernehmen musste.[16] Der Krieg ging an ihr nicht spurlos vorbei, während Operation Kettenbrecher wurde Davion schwer verwundet und verfügt seitdem über eine künstliche Milz.[17] Durch diese und andere Operationen gelangte der Rear Admiral zu fast trauriger Berühmheit, da die Aurora das Schiff mit den meisten Kampfhandlungen gegen Fraktion 1 war, dessen Crew das Ende des Krieges erlebte. In der Schlacht von Veritar IV übernahm Davion aufgrund des Ausfalls des Führungsschiffs erneut das Kommando und sicherte so die Entfernung der Subraumanomalien aus der Milchstraße.[18] Während der anschließenden Siegesfeier auf Veritar IV lernte sie außerdem den späteren Kanzler des klingonischen Reiches General Q'naH kennen, der mit seinem Eintreffen das Kriegsglück endgültig zugunsten der Alliierten gewandt hatte. Während des gesamten Krieges zeichnete Davion sich durch den Einsatz äußerst aggressiver, offensiver Taktiken aus, die ihr militärisches Handeln von nun an ausmachen würden. Rear Admiral Davion wurde für ihre Pflichterfüllung während des Raghdorkrieges unter anderem mit der Kampagnenmedaille Raghdorkrieg ausgezeichnet.[19] Außerdem wurde ihr 2386 eine Belobigung durch das Oberkommando der Sternenflotte ausgesprochen. [20]

Auf ein Neues (2384-2386)

Nach einem knapp zweimonatigem Urlaub auf der Erde, den Marie hauptsächlich mit Freunden und der Familie verbracht hat und sich dabei mit der Teilnahme an einem Benefizspiel als Teil einer Föderationsauswahl einen Kindheitstraum erfüllte, startete die Aurora zu einer Tiefenraummission in den Beta-Quadranten. Dabei stellte die Aurora Erstkontakt zu den Areela, den Langolianern, den Juntari und den Fenvar her. Außerdem geriet sie kurzzeitig gemeinsam mit sämtlichen weiblichen Besatzungsmitgliedern in Gefangenschaft der Areela. Diese waren es auch, die den Runabout des Rear Admiral abgeschossen hatte und sie so gemeinsam mit Lieutenant Commander Keller auf einer subtropischen Insel eines bisher unbekannten Planeten stranden ließ. Nach vier Wochen wurden die beiden schließlich von der Besatzung der USS Callisto gerettet. Die Ereignisse um die Fenvar betrafen Davion direkt, da ihre Tochter Nathalie am schwersten von den Auswirkungen der Cival betroffen war und alsbald in ein Koma fiel, was den Rear Admiral psychisch schwer belastete. Auch selbst gehörte Davion zu den ersten direkt Leidtragenden und so führte sie nach dem Tod ihrer Tochter, fremdgesteuert durch die Cival, ein Außenteam in das Salasendra an. Nach Klärung der Situation und der Wiederauferstehung Nathalies besserte sich ihre Verfassung wieder und so widmete sich Davion auf der langen Heimreise vermehrt der Familie und der Erholung.

Einsatz im Grenzgebiet und Geierkrieg(2386-2387)

Nach einem ausgedehnten Heimaturlaub auf der Erde, den die Davions zu Gast auf der Hochzeit der Kellers, in Schweden, Norwegen und inklusive eines vierwöchigen gemeinsamen Aufenthalts in einem Feriencamp mit den Kellers an der französischen Atlantikküste verbrachten, folgte Marie mit der Aurora ihrem neuen Auftrag der Sicherung der Grenzdreiecksregion zwischen Romulanern, Klingonen und Föderation bei Sternenbasis 234. Während der Vorbereitungen auf Turia IV bezog die Familie dazu ein Haus auf der Insel Aurelavan, welches auch bei späteren Aufenthalten als Ferienhaus der Davions diente. In der Offiziersmesse von Sternenbasis 234 geriet sie in ein Duell mit Nagh'nIS HoD, in dessen Verlauf sie schwer verletzt wurde. Im Zuge des Beinahebürgerkriegs im Klingonischen Reich geriet Davion in Konflikt mit Vice Admiral Ambrose McClellan, der die aggressive Verteidigungstaktik Davions ablehnte. Dennoch brachten ihr diese an den Tag gelegte Aggressivität und ihre Bekanntschaft mit dem Generalstabschef Kanzler Martoks, General Q'naH, während einer Mission bei Qo'noS eines persönliche Einladung des Generals ein, der sie gemeinsam mit Teilen ihrer Führungscrew folgte. Im Anschluss an das freundschaftliche Dinner, lud Q'naH die Sternenflottenoffiziere zu einer Sondersitzung des Hohen Rates ein, in deren Verlauf Q'naH Kanzler Martok im Zweikampf tötete und zum Kanzler des Hohen Rates aufstieg. [21] Im Zuge einer Hilfsaktion steurte die Aurora das [[Banaus-System] im Romulanischen Sternenimperium, wo sie zunächst eine Subraumanomalie beseitigte. Im Anschluss daran wurde der Rear Admiral vom Kommandanten des hiesigen Observatoriums Commander T'ekara zum Austausch wichtiger Daten auf den Planeten Banaus eingeladen. Der Transporter des Rear Admirals wurde dabei von einer Mine schwer beschädigt und ihr Team zur Notlandung gezwungen. Als kurz darauf klingonische Invasionstruppen unter dem Kommando General DIaqItes eintrafen wurde das Team darüberhinaus von der Aurora abgeschnitten, deren Rettungsaktionen scheiterten. Als kurzzeitig die Kommunikation zur Sternenflotte gelang, erhielt Davion die Anordnung sich mit dem Ziel der Verteidigung des Observatoriums dem romulanischen Widerstand anzuschließen und wurde durch Admiral Morden Forrest zum Commodore befördert.[22] Das Observatorium auf Banaus konnte zwar erfolgreich verteidigt werden. Während eines Bajonettangriffs im letzten Gefecht verlor Rear Admiral Davion ihren linken Arm und geriet gemeinsam mit der zur Hilfe eilenden Laura Keel in klingonische "Gefangenschaft". Da die Klingonen über kein Konzept der Kriegsgefangenschaft verfügen galten die beiden Sternenflottenoffiziere als Gäste von General DIaqIte, der sie in einem Palast auf dem nur wenige Wochen zuvor von den Romulanern eroberten Planeten ptr unterbrachte. Nach wochenlanger guter Behandlung durch die Klingonen kam es zu schwersten körperlichen, psychischen und sexuellen Misshandlungen Lieutenant Keels durch einen Klingonen, der daraufhin von Davion und [QeIla], der Adjutantin General DIaqItes getötet wurde. Nur wenigen ist bekannt, dass die Rear Admiral die Leiche des Peinigers ihrer Freundin in einer Art Blutrausch schändete. Ebenso ist das Ausmaß ihrer Traumatisierung durch dieses Ereignis nur ihren engsten Freunden wirklich bekannt. Aufgrund dieses Ereignisses beschloss General DIaqIte die beiden Sternenflottenoffiziere auf "Bewährung" freizulassen. Sie kehrten sie kurz darauf auf die USS Aurora zurück, wobei sie erst nach der Rückgabe zweier auf Banaus erbeuteter Bataillonsstandarten als ausgelöst galten. Rear Admiral Davion kommandierte daraufhin bei der Verteidigung von Sternenbasis 492 das 6. Geschwader der 1. Flotte und hatte dabei maßgeblichen Anteil an der Rettung von Sternenbasis 492. Trotz ihrer Leistungen und der verhältnismäßig leichten Schäden wurde die Aurora wenige Tage nach Beendigung der Kampfhandlungen zur Erde zurückbeordert. Davion führte dies auf ein Zerwürfnis mit der Admiralität, allen voran Vice Admiral Ambrose McClellan zurück, das aus unterschiedlichen Ansichten zur Strategie der Sternenflotte resultierte. Während Davion ein aggressives Vorgehen gegenüber den Klingonen aus militärischen und politischen Gründen bevorzugte, waren die Handlungen Admiral McClellans durch ein hohes Maß an Vorsicht bis hin zu ängstlicher Zauderei geprägt.

Mission Centaurus (2388-2389)

Nach Rückkehr der Aurora zur Erde und Abschluss der Debriefings wurde der verlorene Arm der Rear Admiral durch eine biologische Züchtung ersetzt. Noch während der Reha-Maßnahmen ging bereits der neue Auftrag der Aurora ein: Die Erforschung des seit Ende des Dominion-Krieges vernachlässigten Gamma-Quadranten.[23] Dabei traf die Aurora auf eine vom Vorta Kieras angeführte Gruppe Jem'Hadar, welche außerhalb des Dominion-Raums eine Gruppe abtrünniger Jem'Hadar unter dem Befehl Belians verfolgte.[24] Doch kamen mit den Jem'Hadar auch zwei Gründer an Bord, wobei einer der beiden verstarb.[25] [26] Der zweite blieb lange Zeit unerkannt und begann mit einer umfangreichen Sabotage der Schiffssysteme. [27] Außerdem entdeckte die Aurora eine Gruppe bajoranischer Emigranten, die den seit 200 Jahren als verschollen geltenden Drehkörper des Himmlischen Tempels hüteten.[28] In einer Kommandoaktion versuchten die an Bord befindlichen Mitglieder des Dominion die Aurora zu übernehmen. Dabei wurde Marie von Lieutenant Keel mit einem Phaser betäubt, wofür sich die Kommandantin später mit einem Faustschlag revanchierte.[29] Davion schloss gegen den Widerstand aus Teilen ihrer Führungscrew ein Bündnis mit Kieras. Man würde ihn bei der Bekämpfung der abtrünnigen Jem'Hadar unterstützen, wenn man im Gegenzug Zugang zum Igiiten bekäme, über welches die Rebellen verfügten. Dieser Stoff wurde dringend benötigt, um die Krise im Tohoka-System in der Talarianischen Republik beizulegen. Der Plan gelang und die Aurora kehrte mit Höchstgeschwindigkeit in den Alpha-Quadranten zurück.[30]

Operation Charon (2389)

Dort angekommen erhielt Davion die operative Leitung über Operation Charon. Aus Eigeniniative heuerte sie mehrere Dutzend zivile Schiffe an, welche die Evakuierungsoperationen im Tohoka-System unterstützen sollten. Auf dem Weg ins System wurde die Aurora von einem Söldnerschiff angegriffen, setzte ihre Reise jedoch fort. Schon zu diesem Zeitpunkt vermutete sie eine Beteiligung des Klingonenpaktes und schloss daraus, dass dieser die Kommunikation der Aurora mit der Sternenflotte abgehört hatte. Ihr Äußeres passte die Rear Admiral an die patriarchalische Gesellschaftsstruktur und die bei den Talarianern vorherrschenden misogynistischen Ansichten an, indem sie ihre Haare kurz schneiden ließ. Außerdem ließ sie ihre Uniform ändern, um ihr weibliches Erscheinungsbild weiter zu verdecken. Als Zugeständnis an den Militarismus der Talarianer beschloss sie außerdem eine ihr als Rear Admiral zustehende Flagguniform statt der bisher von ihr bevorzugten gewöhnlichen Offiziersuniform zu tragen. In einer Besprechung mit dem Vorsitzenden des Notstandskommitees Lohas verschaffte Davion sich Klarheit über dessen Haltung zur Föderation und dem Klingonenpakt. Da eine direkte Konfrontation mit den Paktstreitkräften vor Ort nicht vorgesehen war, diese jedoch die Hilfsoperation der Sternenflotte - wie beispielsweise durch die Detonation einer Mine beim Aussetzen der Naniten, welche die Epsilonstrahler bekämpfen sollten - immens behinderten, griff Davion zu einer List: Die Defiant und Whitehorse erhielten den Befehl angeblich durch Tachyonenströme im System verteiltes Igiiten zurückzugewinnen, da bei der Detonation der Mine ein Großteil des Igiitens verloren gegangen sei. Die Aurora sollte sie dabei unterstützen.[31] In Wahrheit hatte die Aurora nur einen geringen Anteil des Igiitens bei der Detonation verloren. Die Operation war ein reines Ablenkungsmanöver, um die Paktstreitkräfte vom eigentlichen Ziel der Aurora abzulenken. Diese begab sich zum Endlager Dorlife und trennte dort die Untertassensektion von der Antriebssektion. Die Untertassensektion sorgte für die Errichtung des Energie-Rettungsschirms um das Endlager, während die Antriebssektion der Aurora ebenfalls am Täuschungsmanöver teilnahm. In diesen Plan eingeweiht waren nur die Führungscrew der Aurora sowie die Kommandantin der Whitehorse, Commander Hannah von Salis, welche durch die Rear Admiral persönlich auf der Aurora über das Vorhaben informiert wurde. Aufgrund der eingeschränkten Sensoreffizienz im verstrahlten System blieb die auf dem Asteroiden gelandete Untertassensektion der Aurora unentdeckt und ihr Fehlen bei der Antriebssektion blieb den Paktstreitkräften verborgen. Der Plan glückte. Der Erfolg des Täuschungsmanövers war dabei so groß, dass selbst der Campusnachrichtendienst der Sternenflottenakademie in San Francisco die von Davion lancierten Falschmeldungen verbreitete.[32] Die Krise um das Endlager Dorlife konnte so erfolgreich beigelegt werden.


Sternenbasis 613 (2389-2395)

Neuanfang (2389-2391)

Ende 2389 erhielt Rear Admiral Davion von ihrer Bekannten, Botschafterin Tel Namra die Anfrage, ob sie bereit sei das Kommando über Sternenbasis 613 im Orbit von PX-312 zu übernehmen. Davion, die aufgrund eines früheren Einsatzes auf der Prevalence, bestens mit den lokalen Gegebenheiten vertraut war, akzeptierte nach Rücksprache mit ihrer Familie das Angebot und wurde daraufhin zur Kommandantin der Sternenbasis ernannt. Nach einem kurzen Urlaub auf der Erde brachen die Davions nach PX-312 auf, wo sie erstmals in einem festen Zuhause leben würden. Die Umstellung auf ein Leben mit festem Boden unter den Füßen fiel Davion zunächst nicht leicht, zumal sie mit den ihr zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen nicht zufrieden war. Vor allem die ihrer Ansicht nach politisch motivierte Ernennung Commodore a.D. T'Laras zur Strategischen Beraterin und deren Einflussnahme auf die Ernennung Jonathan Szmandas zum Ersten Offizier stießen ihr zu Beginn bitter auf. Privat war Davion mit der Situation auf PX-312 schnell mehr als zufrieden. Zum einen hatte sie gegenüber ihrer Familie das Versprechen eingelöst, ihren Töchtern eine Jugend mit festen Boden unter den Füßen zu ermöglichen. Zum anderen stellte PX-312 gegenüber den meisten anderen Posten auf Sternenbasen der Föderation einen mehr als exotischen Standort dar. Dienstlich hatte Davion zunächst große Schwierigkeiten sich an den Dienst auf einer Sternenbasis zu gewöhnen. Während die Aurora Krisensituationen deeskaliert und die Nachbereitung anderen überlassen hatte, obliegen ihr auf Sternenbasis 613 beide Aufgaben. Dies wird durch den schwierigen Spagat zwischen einer angemessenen Vertretung der Interessen der Sternenflotte und der Achtung der Obersten Direktive enorm erschwert. Bereits einige Male geriet sie darüber bereits in Konflikt mit Botschafterin Tel Namra. Ihren Hauptgegenspieler fand sie in Botschafter Hemld, dem Botschafter der Ketgor beim Eden-Dreibund. Seine ans Pathologische grenzende Xenophobie, gepaart mit seinem Sexmismus und Snobismus führten bald zu einem eisigen Verhältnis zwischen den beiden. Ihr persönlich wiederfuhr in den ersten beiden Jahren auf der Sternenbasis wenig ungewöhnliches, verbieten ihr Rang und Posten doch die Teilnahme an ereignisreichen Missionen. So trat sie innerhalb des Eden-Dreibundes vor allem als Vermittlerin auf, wenn Botschafterin Tel Unterstützung brauchte oder gegenüber den Grinori einen Militär zur Verdeutlichung ihrer Standpunkte benötigte. Mittlerweile ist es ihr zudem gelungen mit ihrem Adjutanten Lieutenant Totok eine effektive Arbeitsweise zu etablieren. Dies gibt ihr die Möglichkeit sich auch innerhalb ihres Dienstes stärker ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu widmen. An der Universität von Tan Waksa (UTW) hielt sie bereits mehrere Gastvorträge. Für das Jahr 2392 ist zudem geplant, dass Rear Admiral Davion eine Vorlesung mit dazugehörigen Seminar am renomierten Institut für Sozial- und Kulturwissenschaften halten wird.

Die Tholianische Annexionskrise (2391)

Die sich schon seit dem Jahr 2390 und der Annexion des Xi-Vega-Systems abzeichnende Verschärfung der Beziehungen zwischen Dreibund und Föderation auf der einen und den Tholianern auf der anderen Seite fand ihren Höhepunkt in der Tholianischen Annexionskrise von 2391. In Erwartung eines bewaffneten Konfliktes mit den Tholianern hatte Rear Admiral Davion bereits Anfang 2390 damit begonnen in Kooperation mit dem Flottenoperationszentrum unter Admiral Morden Forrest Pläne zur Reaktion auf eine tholianische Aggression zu entwerfen. Gerade aufgrund der schwachen Ausstattung der Sternenbasis mit dort stationierten Schiffen sah Davion es ganz entsprechend ihrer grundlegenden Haltung als dringend notwendig an, die Tholianer im Angriffsfall mit einem frühen Gegenschlag aus dem Gleichgewicht zu bringen, da der Auftrag eines Haltens der Sternenbasis die operative Flexibilität der Sternenflotte auf ein Minimum reduzieren würde. Die Durchführung dieser Planungen wurde durch die Entsendung des 7. Sondergeschwaders White Heaven ermgölicht. Durch einen Zufall gelangte die Sternenflotte kurz nach der Annexionserklärung auf Hinweise, dass die Annexion der Tholianer unrechtmäßig sei. Davion sandte die USS Jo'kala aus, um den Hinweisen darauf nachzugehen, was zur Entdeckung des Wracks der USS Kumari NCC-173 führte. Diese barg Beweise, welche die tholianischen Ansprüche widerlegten. Diese gingen dennoch zum Angriff über, worauf entsprechend der erarbeiteten Planungen reagiert wurde. Außerdem wurden das 2. und 3. Geschwader der 22. Flotte als Verstärkung entsandt. Unter hohen Verlusten konnte die Sternenbasis bis zum Eintreffen der Verstärkungen gehalten werden. Besonders erfolgreich waren die Überfälle im tholianischen Raum. Die Kampfhandlungen endeten mit dem Aufreiben der tholianischen Invasionsflotte durch die beteiligten Elemente der 22. Flotte. Diese militärische Entscheidung stieß bei Teilen des Offizierscorps der Sternenflotte Unverständnis, was Davion insgeheim enorm verärgerte. Die nächsten Wochen verbrachte sie mit der Koordination der weiteren Verteidigungsmaßnahmen und dem Ersetzen der Verluste. Im März 2392 gab sie dem Federation News Network ein umfangreiches Interview. [33]

Nach der Annexionskrise (2392-2393)

Im Anschluss an die Annexionskrise kümmerte sich Rear Admiral Davion wieder vornehmlich um den Betrieb der Sternenbasis. So wohnte sie den Verhandlungen mit dem Rat des Eden-Dreibundes bei, bei denen eine engere Kooperation zwischen Sternenbasis und Dreibund bei der zivilen Raumüberwachung und Abwicklung von Frachtflügen beschlossen wurde. Anschließend flog sie gemeinsam mit ihrer Familie und den Hamiltons für 4 Wochen nach Jam'br'Tribat, um dort einen ausgedehnten Urlaub zu verbringen. Während dieser Zeit stellte sie vor allem überrascht fest, dass ihre ältere Tochter Sophie nun vollends in der Pubertät angekommen war, was ihr in den Monaten zuvor aufgrund ihrer dienstlichen Verpflichtungen entgangen war. Mehr als der Rest ihrer Familie schien sie von der Ruhe und Abgeschiedenheit im Urlaubsgebiet zu profitieren. Für einen Tag und eine Nacht setzte sich Davion vom Rest der Urlaubsgruppe ab, um im umliegenden Wald Rituale der Agura durchzuführen, als deren Stammesmitglied sie sich auch nach über 20 Jahren noch betrachtet. Gemeinsam mit einer Delegation der Führungsoffiziere der Sternenbasis nahmen die Davions und Hamiltons auf eine offizielle Einladung durch die Regierung der Tribat an den Adon'br'Jam teil. Nach ihrer Rückkehr auf die Sternenbasis versucht sie nun sich wieder in den gewöhnlichen Alltag und dessen Verpflichtungen hineinzufinden. Als sich ein erneuter Konflikt mit der Tholianischen Versammlung ankündigte trat Davion für ein entschiedenes Auftreten der Föderation und Sternenflotte ein, stieß damit jedoch bei ihren Vorgesetzten größtenteils auf taube Ohren. Mit Mühe erreichte sie die Verlegung der 22. Flotte in das Gebiet des Eden-Dreibundes. Der Konflikt sollte jedoch in Kürze eskalieren.

Yntak'Uns Invasion des Dreibundes (2393-2395)

Als Yntak'Un Ende 2393 unmittelbar nach dem Sturz Yntak'Bus seine Invasion des Eden-Dreibundes startete zahlten sich die Vorbereitungen der Sternenflotte aus. Jedoch begrenzte sich der Konflikt nicht auf rein militärische Probleme, da der Dreibund keineswegs eine kohärente Einheit sondern ein im Vergleich zur Föderation eher loses Bündnis ist. So war sie nach dem Verrat einzelner Stämme der Ketgor unter anderem damit beschäftigt einen Bürgerkrieg innerhalb des Dreibundes zu verhindern. Zunächst war Davion nur für die Verteidigung der Sternenbasis und Adans zuständig. Dies änderte sich allerdings nach einem Anschlag auf das Kommando der 22. Flotte, die zuvor den vom Stab der Sternenbasis und der Führung der Dreibundstreitkräfte geplanten Gegenschlag erfolgreich beendet hatte. Sämtliche Flaggoffiziere der Flotte kamen dabei ums Leben, weswegen der Vice Admiral kommisarisch das Kommando über die 22. Flotte übernahm und das Kommando über die Sternenbasis an Commander Hamilton übergab. Um die Komamndostruktur der 22. Flotte wiederherzustellen nahm sie eine Reihe Feldbeförderungen vor, die nachträglich durch das Sternenflottenkommando bestätigt wurden. Während auf ihren Vorschlag hin der zuvor in defensiver Position an der föderal-tholianischen Grenze verharrende 8. Flotte Vorstöße in den tholianischen Raum gestattet wurden und diese gar ihrem Kommando unterstellt wurde, zeigte sich das Flottenkommando bezüglich einer Ausweitung der Kampfhandlungen nach Meinung Davions zu zurückhaltend. Besonders der Schutz der dicht besiedelten Welten des Eden-Dreibundes könne aus der operationalen Defensive heraus nicht sichergestellt werden, da eine rechtzeitige Konzentration der Kräfte nicht möglich war und bereits der Durchbruch einzelner tholianischer Kriegsschiffe fatale Folgen für die planetaren Bevölkerungen haben konnte. Dieser Fall trat schließlich ein als ein tholianischer Verband auf einem Himmelfahrtskommando die Welten Gerion, Tytas und Cersas angriff und dabei knapp 20 Millionen Zivilisten ermordete. Erst jetzt wurden die bereits zuvor angeforderte Verstärkung durch das Flottenkommando genehmigt, ein Umdenken, für das nach Davions Ansicht nicht der Tod von Millionen Zivilisten notwendig gewesen wäre. Mit dem Eintreffen der Verstärkungen, welche aus der 23. und 24. Flotte betanden, wechselte das Oberkommando zu Admiral Serin Osman. Der Konflikt erstarrte, da die Tholianer sich in den vergangenen Monaten verausgabt hatten. In der Hoffnung den Konflikt doch noch diplomatisch zu lösen reiste Davion auf Einladung des klingonischen Kanzlers nach Qo'noS. Q'naH machte bei den Verhandlungen klar, dass er das tholianische weder unterstützt noch gutheißt. Er versprach Davion mit seinen Streitkräften einzugreifen. Nach dem Sturz Yntak'Uns und der faktischen Machtübernahme der Klingonen in der Tholianischen Versammlung gab Davion das Kommando über die 22. und 8. Flotte ab und kehrte zu Sternenbasis 613 zurück. Auf Adan wohnte sie schließlich den Friedensverhandlungen zwischen Dreibund, Föderation, Klingonischen Reich, sowie offiziell auch der Tholianischen Versammlung bei, ohne dort jedoch Akzente zu setzen. Noch während der Verhandlungen wurde ihr das Kommando über die Sternenflottenakademie in San Francisco angeboten, zu welcher wenige Wochen zuvor bereits ihre Tochter Sophie aufgebrochen war. Nach kurzer Bedenkzeit akzeptierte sie das Angebot und reiste noch vor Abschluss der Verhandlungen ab, um auf die Erde zurückzukehren.

Sternenflottenakademie, San Francisco (2395-2403)

Die Annahme der Leitung der Sternenflottenakademie in San Francisco stellte für die Davions die erste längere Rückkehr auf die Erde seit zwei Jahrzehnten dar. Nach kurzer Zeit bezogen die Davions einen Neubau einen Kilometer östlich von Tassajara, CA, von wo aus Marie und Annika täglich ins knapp 60 Kilometer entfernte San Francisco pendeln. Entsprechend der Wünsche der Familienmitglieder verfügt das Haus über einen großen Garten mit Pool und einen Stall, in dem neben Shiny auch die Pferde der weiteren Familienmitglieder untergebracht sind. Entsprechend der Gegebenheiten macht Marie regelmäßig auf ihrem American Saddlebread Traveller Ausritte in der Umgebung. Knapp ein Jahr nach ihrer Versetzung wurde sie außerdem zum Admiral befördert. In ihrem ersten Jahr an der Akademie erweiterte sie die Teilnehmer am jährlichen Akademiemanöver um nahe der Erde lebende Reservisten der Sternenflotte und verwandter Dienste. Außerdem ließ sie von Kadetten aller Jahrgänge sowie den an den Akademie angeschlossenen eine umfangreiche Testreihe des Typ III-Phaserkarabiner 47 durchführen, einer kleineren, einfacher zu nutzenden und weitaus robusteren Variante des Standardphasergewehrs der Sternenflotte. Neben ihren Verwaltungsaufgaben fand Davion außerdem Zeit sich wieder vermehrt der eigenen wissenschaftlichen Tätigkeit zu widmen. Als sie sich im Rahmen der Einweihung der Gedenkstätte der Schlacht von Veritar IV an der Grenze zum Raghdorraum befand und es zur Raghdor-Flüchtlingskrise kam, versuchte Davion von Bord der USS Aurora aus die Reaktion der Sternenflotte zu koordinieren. So gelang es ihr mehrere Sternenflottenschiffe von ihren bisherigen Einsätzen loszueisen. Da sie ohne einen Stabsoffizier reiste, wurde sie dabei von ihrer Tochter Sophie unterstützt. Nach Abschluss der Reform der Ausbildung und der Etablierung der gemeinsamen Übungen mit Reservistenkontingenten konzentrierte Marie sich zunehmend persönlich auf die Lehre und bietet jedes Semester selbst mindestens eine Veranstaltung in den Bereichen Vergleichende Kulturwissenschaften oder Interstellare Diplomatie an.

Einsatzbereich Gamma-Quadrant/Cardassianische Union

Im Zuge der aktuellen Krise im Gamma-Quadranten und der Cardassianischen wurde Davion, die sich im Zuge von Veranstaltungen zur Erinnerung an den Ausbruch des Dominionkrieges 30 Jahre zuvor auf Deep Space Nine befand aufgrund ihrer Erfahrungen zur Kommandantin des neugeschaffenen Einsatzbereiches Gamma-Quadrant/Cardassianische Union ernannt.

Tabellarischer Verlauf

  • 54660,13 - Abschluss der ersten Ausbildungshase und Versetzung auf die USS Allegiance unter dem Kommando von Captain Devaraux als Leitender Wissenschaftsoffizier
  • 54734,19 - Abschluss an der Akademie, Beförderung zum Ensign
  • 54753,00 - Promotion zum Doktor der Kulturwissenschaften, Thema der Dissertation: Der Agura-Stamm auf Rentam III
  • 55081,75 - Beförderung zum Lieutenant junior grade und Ernennung zum Zweiten Offizier der USS Allegiance
  • 55155,63 - Versetzung auf die USS New Hope als Leitender Wissenschaftsoffizier, anschließend Wechsel auf die USS Avalon (unter dem Kommando von Captain Michelle Kinkade)
  • 55393,60 - Versetzung auf die USS Prevalence unter dem Kommando von Commander [Jonas Fisher]] als Leitender Wissenschaftsoffizier
  • 55416,12 - Ernennung zum Zweiten Offizier der Prevalence
  • 55522,86 - Abschluss des XO-Seminars
  • 55570,24 - Beförderung zum Lieutenant
  • 56198,33 - Beförderung zum Lieutenant Commander
  • 56659,72 - Kommisarische Übernahme des Postens des Ersten Offiziers der Prevalence aufgrund der Abwesenheit Commander de Marinos
  • 56878,93 - Wiederübernahme des Postens als Leitender Wissenschaftsoffizier und Zweiter Offizier
  • 57356,59 - Beförderung zum Commander
  • 57473,40 - Ernennung zum Ersten Offizier der USS Prevalence
  • 58019,55 - Ernennung zum Kommandierenden Offizier der USS Prevalence
  • 59709,89 - Beförderung zum Captain
  • 60996,05 - Ernennung zum Kommandierenden Offizier der USS Aurora
  • 63758,09 - Belobigung durch das Oberkommando der Sternenflotte
  • 67741,94 - Beförderung zum Rear Admiral
  • 69895,46 - Beförderung zum Vice Admiral
  • 73148,79 - Beförderung zum Admiral


Veröffentlichungen (Auswahl)

2377

  • Der Agura-Stamm auf Rentam III (Dissertation). U of SF P.


2378

  • Thesen zur soziokulturellen Grundstruktur der Tat'Gori. U of SF P.
  • '"Be'" 'oH ponglIj'e'!": Das Frauenbild in klingonischen Dramen des 22. Jahrhunderts' IN Eine kleine Übersicht der großen klingonischen Dramaturgen. Reclam.


2379

  • Der Einfluss bajoranischer Spiritualität auf die späten Werke von Jontam Navak IN Cardassianische Autoren des frühen 24. Jahrhunderts. Di'jam-Universität, Bajor.
  • Der Untergang des Hauses K'Elvin: Ein zyklischer Vorgang im Hohen Rat?. U of SF P.
  • "Emanzipation der Frau in der Ferengi Allianz" IN Die Reformen des Großen Nagus Rom. U of SF P.


2380

  • "Das Klingonische Reich in zeitgenössischer romulanischer Literatur" IN Unser Feind: Ein kulturgeschichtlicher Ansatz. Romulanische Akademie der Freien Künste.
  • "Natima Lang" IN Die cardassianische Dissidentenbewegung. U of SF P/Verlag der Universität von Culat, Cardassia .


2381


2382

  • "Ein neuer Blick auf das Verhältnis von Widerstand und Kollaboration." In: Nachwehen der Besatzung II. Di'jam-Universität, Bajor.


2386

  • "And Every Battle Must Be Ended." Vorwort In: Der Raghdorkrieg und seine Schlachten in der Erinnerungskultur der Sternenflotte. Hrsg. Joanna Mohamma & Sorok. U of SF P.

2390

  • "Eine Neubewertung Romulanerbildes im klingonischen Drama seit Q'naHs Übernahme der Kanzlerschaft." In: Journal of Klingon Studies 1/2390.
  • "Ἴκαρος und Demetkla: Ein Vergleich der Hybris-Bilder in menschlicher und dreibündischer Literatur." In: UTW Journal of Comperative Literature Studies 1/2391.

2391

  • "Ehrenschwert und Ehrenspeer: Das neue Verhältnis von batlh'leth und batlh'naQjej in der modernen Kriegerausbildung." In: Journal of Klingon Studies 1/2391.
  • "Bodengefechte in der epischen klingonischen Dichtung von Kahless bis Q'naH." In: Geschichte wird mit Blut geschrieben: Die literarische Rezeption des Krieges in ausgewählten Kulturen. Hrsg. v. J. Vagner.

2395

  • "Katharsis in der Katastrophe? Der Dominionkrieg als Bruch in den internationalen Beziehungen." In: Jahrhundertereignis Dominionkrieg, 20 Jahre danach.

2396

  • "Der Whitman aus Eden: Marim Tasus Transgressionen im Lichte der menschlichen Lyrik des 19. Jahrhunderts" In: UTW Journal of Comperative Literature Studies 3/2396.

2398

  • Die Schlacht um Veritar IV in Geschichte und Erinnerung. Sternenflottenakademie San Franciso. Hrsg.

2402

  • Von gemeinsamer Außenpolitik zu gemeinsamer politischer Identität. Eine zeit- und politikhistorische Darstellung des Eden-Dreibundes.

2405

  • Vom Wandel überfordert und überrascht? Eine Kritik der reaktiven Außenpolitik der Föderation um die Jahrhundertwende.

Privatleben

Madame Davion legt einen großen Wert auf ihr Privatleben. Im Vergleich zu anderen Sternenflottenoffizieren spielt ihre Familie für sie eine herausragende Rolle. Daher begleiteten ihre Frau Annika, ihre erste Tochter Sophie sowie auch ihre zweite Tochter Nathalie sie bisher auch auf alle Stationierungen. Auf PX-312 bewohnen die Davions erstmals ein eigenes Haus. Mit der Versetzung auf die Sternenbasis löste Marie zudem gegenüber Annika das Versprechen ein ihren Kindern spätestens mit Beginn der Pubertät ein Leben auf einem Planeten zu ermöglichen.


Familie Davion

Marie hat seit jeher ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Familie und hält auch weiterhin regelmäßig Kontakt zu ihren Eltern Jacques und Catherine, deren Rat und auch Trost sie in schwierigen Situationen gerne sucht.

Zu ihrer Zwillingsschwester Jeanne hat Marie ein besonders enges Verhältnis. Da gleiche und unterschiedliche Interessen sich in der Waage hielten entstand zwischen den beiden Schwestern nie eine echte Konkurrenzsituation, die ihre Beziehung zueinander stören könnte. Stattdessen traten sie häufig als ich ergänzendes Doppelpack auf, auch wenn die gebündelte Impulsivität zweier Davionmädchen einst viele Personen überforderte. Mittlerweile pflegen die beiden auch einen intellektuellen Kontakt, da sowohl Marie als auch Jeanne Geistes- bzw. Sozialwissenschaftlerinnen sind.

Als kleiner Bruder zweier eng verbundener Mädchen hatte Yves keine einfache Kindheit. Er sah sich ständigen Sticheleien seiner Schwestern ausgesetzt, die dadurch innerhalb der Familie häufig zu Reibereien führten. Bei "Bedrohungen" von außen agierten Marie und Jeanne jedoch als Beschützerinnen ihres Bruders, der sich dadurch zum unauffälligsten der Davionkinder entwickelte. Während seine Schwestern beruflich eher dem Vorbild ihres Vaters folgten orieentierte sich Yves eher an ihrer Mutter und nahm ein Studium der Medizin auf, welches er im Sommer 2384 abschloss.

Freundschaften

Gebo Lavin

Eine Freundschaft der besonderen Art pflegt Marie zu Gebo Lavin. Die beiden lernten sich im Zuge von Maries Promotion kennen und freundeten sich nach dieser an. Davion schätzt die grummlige und teils direkte Art des Bajoraners, ebenso wie sein abweichendes Weltbild. Die Freundschaft zu ihm weckte auch ihr Interesse an der bajoranischen Kultur und Sprache und es war Lavin, der ihr den Ohrring seines vestorbenen Vaters zum Geburtstag schenkte, den sie bis 2391 ebenso wie ihren Ehering fast rund um die Uhr trug. Aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften ist Lavin Sophies 2. Patenonkel, eine Funktion, die ihm nicht gefällt, aber dennoch meistert. Den Ohrring hat sie mittlerweile an ihre Tochter Sophie weitergegeben. Seit der Ernennung ihres Freundes zum Stellvertretenden Oberkommandierenden hegt sie jedoch immense Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit des Sternenflottenkommandos.

Trixie

Trixie ist der Name von Commodore Davions Tricorder. Als Leitender Wissenschaftsoffizier war der Tricorder ein vielbenutztes Werkzeug, weswegen sie der Einfachheit halber den Tricorder mit der Registriernummer NCC-70861-1337 immer bei sich trug. Die Bezeichnung Trixie bürgerte sich mit der Zeit als Abkürzung für "Tricorder" ein. Nach ihrer Beförderung zum Ersten Offizier schenkte die Wissenschaftliche Abteilung der Prevalence ihrer ehemaligen Leiterin ihren Lieblingstricorder, der sie auch als Kommandantin der Prevalance überall begleitet. Trixie begleitete Marie auch auf ihrem neuen Posten auf der Aurora, da Marie sie während des letzten Gefechts als einzigen "Wertgegenstand" neben ihrem Ehering bei sich trug. Auch als Flaggoffizier pflegt sie es ihren veralteten Tricorder im Dienst zu tragen.

Hobbys

In ihrer Freizeit pflegt Marie zahlreiche Hobbys. Seit ihrer frühen Jugend spielt sie Klarinette und rudimentär Klavier. Im privaten Kreis singt sie außerdem gerne und pflegt regelmäßig gemeinsam mit ihrer Familie zu musizieren. Ihr Lieblingslied ist seit dem Geierkrieg "The Minstrel Boy" Ebenso wie ihre Ehefrau liest Marie außerdem viel, wobei ihre Interessen sich über die Belletristik, wissenschaftliche Literatur sowie klassische vulkanische und klingonische Werke erstrecken. Außerdem zeigt Davion seit jeher ein großes Interesse an Geschichte und spielt bisweilen auch historische Holoromane, wobei sie dabei aufgrund der ausgefallenen Kostümierung bisweilen auch den Spott ihres persönlichen Umfelds ertragen muss. Auch ihr Interesse am Reitsport rührt von ihrem Faible für Militärgeschichte, wobei sie auf ihrem Pferd Traveller mittlerweile eine passable Figur abgibt. Ein Großteil ihrer Freizeitbeschäftigung ist körperlicher Natur. Um ihren Bewegungsdrang zu kompensieren und sich körperlich fit zu halten, joggt Marie fast täglich. Seit ihrer Versetzung PX-312 geht sie mehrfach wöchentlich schwimmen, mittlerweile im hauseigenen Pool der Familie. Seit sie Annika kennengelernt hat, sauniert Marie außerdem gerne mit ihrer Familie oder Freunden. Zu diesem Zweck haben die Davions sogar eine eigene Sauna in ihrem Wohnhaus. Über die Jahre hat sie außerdem ein Faible für zahlreiche weitere Wellnessanwendungen entwickelt und plant seit Jahren ein Buch über die Wellnesstraditionen verschiedener außeridischer Kulturen zu verfassen.


Fußball

Eine herausgehobene Stellung in Maries Privatleben stellt der Fußball dar. Erstmals aktiv wurde Mrs. Davion in der U13-Mannschaft ihres Colléges in Bordeaux. Bei Turnieren nahm sie oft als Teil der Jungenmannschaft teil, wo sie sich durch ihren körperbetonten und aggressiven Spielstil schnell Respekt verschaffen konnte. Diesen Spielstil hatte sie sich auf Rentam III angeeignet, wo sie mit den anderen Kindern des Agura-Stammes bereits eine Art "Fußball" spielte. Mit 14 Jahren wurde sie sehr zu ihrem Unmut durch die Regularien zum Wechsel in die U15-Mädchenmannschaft der Schule gezwungen. Als Mannschaftskapitän führte Davion ihre Mannschaft zum Gewinn des Stadtpokals.

Dieser Erfolg erregte die Aufmerksamkeit der Jugendförderung der Damenabteilung des FC Girondins de Bordeaux in deren U17-Mädchenabteilung sie aufgenommen wurde. Dies gefiel ihr besonders gut, da sie ohnehin Fan dieses Vereins war. Nach den Trainingseinheiten übte sie oft mit dem damaligen Nachwuchstorwart Martin Mazoule, mit dem sie sich über die Jahre anfreundete. Aufgrund ihrer Aufnahme an der Akademie blieb es jedoch bei einer Einwechslung in der ersten Damenmannschaft der Girondins. Allerdings wurde sie unverzüglich in die 2. Damenmannschaft der Sternenflottenakademie in San Francisco aufgenommen, die sie von 2375 bis zum Ende ihrer Akademielaufbahn als Kapitänin aufs Feld führte. Dort lernte sie Ane Stangeland Horpestad kennen, die ihre Vorgängerin als Kapitänin war. Seit dem Sieg (2:1 n.V.) gegen die U21-Mannschaft der Washington Widowmakers im Finale des nordamerikanischen Amateurpokals der Damen 2375, das sie trotz eines Mittelfußbruchs über die volle Zeit bestritt, blieb ihr ein großer sportlicher Erfolg jedoch verwehrt.

Ganz im Sinne ihrer Vorstellung von Fußball als völkerverbindende und kameradschaftliche Freizeitbeschäftigung leitete Davion seit ihrer Versetzung an Bord der Prevalence eine Freizeitmannschaft, deren Motto "In varietate concordia " in der jeweiligen Muttersprache die Trikots der Spieler ziert. Aufgrund ihrer Schwangerschaft wechselte sie von ihrer angestammten Position als linker Außenverteidiger vorübergehend hinter die Außenlinie und trainiert ihre wegen einiger Versetzungen neu formierte "kleine Mannschaft". In wenigen Monaten plant sie jedoch ihre Rückkehr als Spielerin, für die ihr ihre Mitspieler zur Beförderung eine neue Kapitänsbinde auf der 4 Pins prangen, geschenkt haben. Auch auf der Aurora leitet Marie eine Fußballmannschaft, die aufgrund des Fehlens der Zivilisten aufgrund des Krieges ersatzgeschwächt ist. Dennoch nahm die Mannschaft während eines R&R-Aufenthalts auf Sternenbasis 911 an einem Turnier teil. Während ihres zweimonatigen Aufenthalts auf der Erde im Sommer 2384 spielte Davion als Teil einer Föderationsauswahl in einem den Opfern des Raghdorkriegs gewidmeten Benefizspiel gegen die französische Nationalmannschaft und erfüllte sich so einen Kindheitstraum. Zwar fiel über ihre Seite das entscheidende Gegentor doch überraschte Davion die versammelten Stars mit ihrer Spritzigkeit und unbändigen Kampfeswillen. Gemeinsam mit den Mannschaftskapitänen anderer im Einzugsbereich von Sternenbasis 234 stationierter Einheiten etablierte Davion im Jahr 2386 ein Turniersystem, um den Hobbymannschaften das Spielen auf Turia unter Wettbewerbsbedingungen zu ermöglichen. Nach ihrer Versetzung auf PX-312 beteiligte sich Davion an der Gründung des Little Eden FC. Dort beteiligte sie sich als Spielertrainerin der Erwachsenenmannschaft und Trainerin der U13 und trieb zudem die Gründung einer Fußballliga auf PX-312 voran, aus welcher schließlich die AdevTech Fußball-Superliga wurde. Zwar stieß deren Einführung auf Widerstand innerhalb der Führungselite des Dreibundes.[34], doch wurde schlussendlich von einem Verbot des Fußballsports als schädigenden Einfluss auf die Moral der Jugend abgesehen. Nach der Rückkehr auf die Erde sah sich der Admiral mit einem vergleichsweise deutlich höheren Niveau konfrontiert. Um diesen Umstand mit ihrem Alter und der ihr zur Verfügung stehenden Freizeit in Einklang zu bringen, spielte sie hauptsächlich bei der Herrenmannschaft in ihrem Wohnort Livermore mit, die im gehobenen unteren Amateurbereich heimisch ist. Mittlerweile hält sie sich körperlich jedoch nicht mehr für konkurrenzfähig und trainiert die Herrenmannschaft stattdessen. Aktiv schnürt sie die Fußballschuhe nur noch für die Alten Herren des Livermore FC und das Lehrendenteam der Sternenflotttenakademie.