Mission Tarantula

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Der Tarantula-Nebel
Die Mission Tarantula war 2385 ein Auftrag der Sternenflotte für die USS Pandora NCC-60582-A auf Wunsch des Föderationsrates.


Auftrag

Die Yuzang
Die USS Pandora NCC-60582-A erhielt vom Flottenoperationszentrum - genauer gesagt Vice Admiral Edward von Tirpz - den Auftrag, in das Gebiet des Kaiserreichs Yuzang zu fliegen, zu welchem ein auf Deep Space Mission befindliches Raumschiff der Sternenflotte (Die USS Everest unter Cmdr. Juhara Mineko) etwa 35 Jahre zuvor den Erstkontakt hergestellt hatte. Damals wurde gemeinsam mit den friedlichen Yuzang eine Kommunikationsphalanx eingerichtet, welche regelmäßigen Kontakt mit der Föderation erlauben sollte.
Die Yuzang äußerten schon bald den Wunsch einer Aufnahme in die Föderation und es begannen erste Verhandlungen, welche durch den beginnenden Dominionkrieg jedoch unterbrochen wurden. Nach Kriegsende fuhr man fort, aber unerwartet riss der Kontakt kurz vor Beginn der Raghdorinvasion in der Milchstraße gänzlich ab.

Man ging zunächst von einem technischen Defekt aus, als indes jede Meldung ausblieb, plante die Sternenflotte eine Expedition zu entsenden, was jedoch durch das Auftauchen der Raghdor unterbunden wurde.

Nachdem wieder Frieden und Stabilität in den Alphaquadranten eingekehrt war, setzte man den Plan der Entsendung einer Einheit der Sternenflotte ins Kaiserreich Yuzang um. Die Wahl fiel auf die frisch umgerüstete und gewartete USS Pandora.

Missionsverlauf

Anflug

Die Pandora flog zunächst in einer sechswöchigen Reise, die einigen Unterbrechungen durch Piraten und Terroristen unterworfen war, Deep Space 4 an, um dort letzte Versorgungsgüter vor dem Verlassen des Föderationsgebietes aufzunehmen.
Nach einem viertägigen Aufenthalt bei der Raumstation setzte man Kurs in Richtung der T'Pau-Passage, flog jedoch einen Umweg zu dem Föderationsaußenposten Evianus II, um auf Bitten der Stationsleitung von Deep Space 4 Nachschubmaterial abzuliefern. Am Zielort angekommen stieß man auf unerwartete Schwierigkeiten, die einen ersten Einsatz des Special Hazard and Recon Commandos zur Folge hatten: Die Besatzung der Station war dem Wahnsinn anheim gefallen oder verschwunden. Wie man herausfand, als Folge telepathischer Beeinflussung durch bis dato unbekannte Bewohner des Planeten. Nach Verhandlungen mit diesen wurde der Planet geräumt und das Schiff nahm seinen Kurs wieder auf.

Einsatzgebiet

Einige Wochen später hatte die Pandora die T'Pau-Passage durchquert und erreichte kurz darauf die Randgebiete des Tarantula-Nebels, um dort einen Lotsen aufzunehmen, der sie durch die Energiegewitter navigieren sollte. Wie man jedoch feststellen musste, waren die Siedlungsplaneten der Yuzang völlig entvölkert. Hinweise deuteten darauf hin, dass der Planet panikartig evakuiert worden war, ein Umstand, den sich Plünderer zunutze machten. Ein Außenteam der Besatzung wurde während eines Einsatzes als Geiseln genommen und konnte erst nach zähen Auseinandersetzungen befreit werden. Die Pandora verließ das System im Anschluss, da weitere Informationen über den Verbleib der Yuzang ausblieben.
Das Schiff drang vorsichtig in den Tarantula-Nebel ein, um eine Kollision mit einem der Energieentladungen zu vermeiden. Just, da die Pandora in den Nebel vorstieß, scannten die Sensoren eine Antriebssignatur, doch sie wurde Bruchteile von Sekunden später von einer Entladung zerstört. Eine Auswertung ergab: Es könnte sich um Reste einer Transwarpspur gehandelt haben.

Die Pandora navigierte langsam durch den Tarantula-Nebel, Yu, der Heimatwelt der Yuzang entgegen, als die Sensoren gleichermaßen Emissionen von Raumschiffstriebwerken als auch eine Reihe unbekannter interstellarer Phänomene auffassten. Man verfolgte die Spuren zu einem Sternensystem, als eine Tachyonenwolke in der Nähe des Schiffes aus ihrer Eigenrotation geschleudert wurde und dabei die Pandora und weitere Schiffe beschädigte. Die Pandora barg aus einem dieser Schiffe Joth'Me, die sich als Letzte der Goi vorstellte und mit mehreren Kindern schwanger war.
Der erste Planet des Systems, Yiehud, gewährte der Pandora Hilfe, um die Schäden zu reparieren. Als die Yiehud jedoch erfuhren, dass sich Joth'Me an Bord der Pandora befand, stellten sie die Hilfsleistungen ein und forderten die Auslieferung. Diese erwies sich als gesuchte Kriegsverbrecherin. Joth'Me bat die Föderation um Asyl und bot im Gegenzug ein Medikament gegen eine der gefürchtetsten Krankheiten des Alphaquadranten an. Commander Thalia Tamalane verzichtete jedoch und übergab Joth'Me an die Yiehudin, nachdem diese versicherten, die Kinder der Verbrecherin aufzuziehen.

Einige Tage später, nach erfolgreicher Reparatur, kreiste die Pandora im Orbit einer Minenkolonie der Yuzang nahe des Yiehud-Systems. Wie in den Kolonien außerhalb des Tarantula-Nebels waren die Bewohner vor einiger Zeit geflohen. Der Oberfläche des Planeten selbst wurde durch die Explosion der nicht gewarteten Erzverarbeitungsmaschinen fast völlig zerstört. Hier begegnete die Crew einigen Wesen aus der sogenannten Dunklen Legion. Knapp konnte ein Außenteam den grausamen Häschern entkommen, bevor diese durch ein Orbitalbombardement der Pandora vernichtet wurden.

Die Pandora erreichte schließlich das Yu-System. Auch hier fand man keine Spuren der Yuzang. Während einer Außenmission auf der Kommunikationsstation Araneae, die im eigentlichen Sinne des Auftrags repariert werden sollte, entdeckt man eine Borgdrohne, womit sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten. Die Drohne wurde kurz nach Entdeckung von einer Borgsphäre abgeholt, jedoch gelang es der Crew, sich und das Schiff vor ihren Sensoren zu verbergen. Nachdem die Sphäre das System wieder verlassen hatte, nahm die Pandora die Verfolgung auf.

Rückkehr

Die Spur verlor sich nach einiger Zeit. Die Crew der Pandora bemühte sich nun, die angrenzenden Systeme möglichst zügig zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurden jeweils drei Shuttles und Jäger losgeschickt. Doch man verlor den Kontakt zu einem der Shuttles und die Pandora setzte selbst Kurs auf das Juxan-System, wo der Kontakt zu der Athene abbrach. Kurz darauf auch zum begleitenden Jäger Gyr. Man fand heraus, dass die beiden Schiffe durch einen Subraumriss geflogen waren, dessen Ausgang aber offenbar nicht stabil war. Gerade als man begonnen hatte, den Riss zu untersuchen, tauchte die Borgsphäre wieder auf. Es wurde der Plan gefasst, durch die Anomalie zu fliegen und den Riss hinter sich kollabieren zu lassen durch Zerstörung eines der Warpkerne der Pandora. Dies gelang und das Borgschiff, das ihnen in den Riss gefolgt war, wurde dabei offenbar zerstört, auch wenn man die Überreste nicht lokalisieren konnte.

Während die Pandora sich bei Sternenbasis 73 wiederfand, erschien die Athene nahe Tellar Prime. Von den Yuzang der Besatzung der Gyr fehlte indes jede Spur.

Folgen

Die Mission erwies sich als Fehlschlag, so konnte das ursprüngliche Ziel, die Kontaktaufnahme mit den Yuzang und die Reparatur der Kommunikationsstation Araneae nicht erreicht werden. Als Folge des Kontakts mit den Borg erhöhte das Sternenflottenkommando die Gefahreneinstufung des Sektors. Man ging davon aus, die Yuzang seien vollständig assimiliert worden.

Einige Jahre später erwies sich diese Annahme als falsch, als das Kaiserpaar der Yuzang zur Erde reiste und um Schutz durch die Föderation bat beim Wiederaufbau ihrer Heimat.

-> Siehe Mission Praetorianer

Missionsübersicht

Missionstitel Missionsleitung
Neue Befehle Kaaran & Ira van den Eynden
Drei Ferengi und ein Überfall John Tesh & Zurak
Feuchtgebiete I Harrison Conrad & Thalia Tamalane
Feuchtgebiete II Harrison Conrad & Thalia Tamalane
Der Blick in die Leere I Kaaran & Sybil Tregaron
Der Blick in die Leere II Kaaran & Sybil Tregaron
Der Todesengel Khoal Cradol
Und der erste Engel goss seine Schale über dem Land aus... Khoal Cradol
Ankunft bei Yu Kaaran & Sybil Tregaron
Assimilation ("You'll have to face the future - Part I") Harrison Conrad & Ira van den Eynden
Das Ende ("You'll have to face the future - Part II") Harrison Conrad
Verschwunden ("Missing in Action") Harrison Conrad

Detaillierte Informationen zu den Missionen befinden sich im Artikel Pandora - Episodenübersicht

Offplay-Hinweise

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Dieser Abschnitt behandelt Offplay-Themen.

Ansprechpartner für diesen Handlungsbogen sind Kaaran und Harrison Conrad.