Morden Forrest

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"Hängt die Armee vom Volk ab, so hängt schließlich die Regierung von der Armee ab."



Morden Forrest war ein Flaggoffizier im Sternenflottenkommando, stellvertretender Oberkommandierender und Leiter des Flottenoperationszentrums.

Vor seinem Aufstieg in die Admiralität diente Morden Forrest lange Jahre im aktiven Dienst der Raumflotte. Er nahm zunächst als Leitender Wissenschaftsoffizier, später als Kommandeur an zahlreichen Deep Space Missionen teil. Mit Ausbruch des Dominionkriegs begann er sich zunehmend auf Stabsarbeiten im Flottenoperationszentrum zu beschränken, bis er endgültig auf eine Teilnahme an Raumschiffseinsätzen als Flaggoffizier verzichtete und zum Sternenflottenkommando wechselte.

Biographie

Geboren auf Benzar wurde Morden bereits in jungen Jahren von seinen Eltern, beides Wissenschaftler an einem renommierten, privaten Forschungsinstitut, an wissenschaftliche Arbeitsmethodiken herangeführt. So hatten Spiele in der Kindheit häufig Assoziationscharakter; doch trotz der hohen Leistungserwartungen an ihren Sohn achteten beide Elternteile darauf, ihm keinen zu hohen psychischen Druck auszusetzen.
Um das Interesse von Morden an Naturphänomenen und naturgesetzlichen Zusammenhängen auf einem konstanten Niveau zu halten, verbrachten seine Eltern mit ihm viele Urlaubstage auf Ausflügen in nicht zivilisierte Bereiche des Alls, wo sie ihm beständig die Vielfalt der Schöpfung vor Augen führten. Ein Wehrmutstropfen dabei war die strikte Ablehnung von religiösem Gedankengut, weswegen Morden bis heute eine starke Ablehnung gegenüber nicht fundiertem Glauben besitzt.

Nach Schulabschluss entschied sich Morden, der Sternenflotte beizutreten, um dort eine wissenschaftliche Karriere zu verfolgen. Das Ziel traf auf große Zustimmung seiner Eltern, die ihn seine Kadettenzeit über mit viel Unterstützung begleiteten.
Nach Abschluss der Sternenflottenakademie mit Auszeichnung, begann Morden eine Karriere, die ihn im schnellen Wechsel auf verschiedenste Schiffe führte. Er beantragte regelmäßig die Versetzung auf Einheiten, die unmittelbar vor dem Aufbruch zu einer Deep Space Mission standen und nutzte die Zeit der langen Reisen - neben der Forschung - auch, um zahlreiche wissenschaftliche Schriften bei Rückkehr zu veröffentlichen.
Dies brachte ihm schon bald die Aufmerksamkeit des Sternenflottenkommandos ein. Gepaart mit seinem Ehrgeiz, wurde Morden nach 20 Jahren im regulären Dienst sein erstes Kommando anvertraut, mit welchem er wiederrum mehrere Deep Space Missionen in Folge absolvierte. Erst als die Lage im Alpha-Quadranten instabiler wurde durch sich häufende Auseinandersetzungen, nahmen die Forschungsmissionen ab und Morden - inwischen zum Commodore aufgestiegen - begann sich einer beratenden Tätigkeit bei der Sternenflotteneinsatzplanung zu widmen.

Während der Arbeit im Kommandozentrum der Sternenflotte durchlief der Benzit eine tiefgreifende Veränderung. So gelangte er zu der Ansicht, dass Forschung und Wissenschaft noch immer die wichtigste Pflicht der Sternenflotte seien, doch vertrat er zunehmend die Meinung, diese zunächst in den eigenen Grenzen zu vollziehen.
Der Wechsel in seiner Denkweise vollzog sich ausgelöst durch die Erfahrungen bei der Sternenflotteneinsatzplanung,wo er häufig mit den Folgen von unvorsichtigen Deep Space Missionen konfrontiert wurde.
Während dieser Zeit lernte er auch seine spätere Ehefrau kennen, Christina Forrest. Wie Morden arbeitet sie für die Sternenflotte, im Hauptquartier in San Francisco, wo sie ihm mit dessen Berufung in den Admiralsstab als Attaché zur Seite gestellt wurde. Im Rang einer Lieutenant übt sie diesen Dienst bis heute aus. Sie ist seit 2371 mit Morden verheiratet, seither trägt er auch ihren Nachnamen.

Als der Dominionkrieg schließlich ausbrach, beendete Morden seine häufigen Begleitungen als Flaggoffizier von Schiffen im Forschungseinsatz und konzentrierte sich vollends auf die Arbeit bei der SFEP. Durch den Ausfall vieler Offiziere, aber auch aufgrund seines unermüdlichen Engagements, wurde er einige Jahre später zum stellvert. Oberkommandierenden berufen und - als Romulus in einer Nova verging - auch zum Leiter des dazumal erst kürzlich neu gegründeten Flottenoperationszentrums.