Onno Janssen Lübbers

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Onno Janssen Lübbers war von 2383-2385 der Leitende Wissenschaftliche Offizier der USS Verne NCC-76145.

Kindheit und Jugend

Onno Janssen Lübbers wurde am 25.09.2357 in Esens als Sohn der Astronomin Geske Lübbers und dem Büroangestellten der Sternenflotte Janssen van de Daan geboren. Er wuchs in dem kleinen beschaulichen Küstendorf Bensersiel auf und wurde schon in früher Kindheit von seinem Großvater Onno Coord Lübbers, der ehemaliger Chief Petty Officer der Sternenflotte war, und seiner Mizarianischen Großmutter Keena Tarn geprägt. Schon in der frühen Kindheit faszinierten ihn die Geschichten seines Großvaters die er von seinen Forschungsmission erzählen konnte.
Als Onno in die Schule kam keimte in ihm das Interesse für den Beruf seiner Mutter auf und beflügelt durch die Worte seines Großvaters übten die Sterne eine immer größere Faszination aus. Für die Büroarbeit seines Vater konnte er nie großes Interesse aufbringen, sowie er sich immer mehr zu seiner Familie Mütterlicherseits hingezogen fühlte.
In der Schule hatte Onno meist eher durchwachsenen und teilweise stark schwankenden Noten, allerdings hatte er meist gute Noten in den Naturwissenschaften. Während seiner Schulzeit absolvierte er ein mehrwöchiges Praktikum in dem Unternehmen seiner Mutter, welches ihn sehr beeindruckte und er absolvierte es mit Bravur.
Ein Einschneidendes Erlebnis war der Tot Hans van de Daans, als Onno 18 Jahre alt war. Nicht, weil er ein besonders enges Verhältnis zu ihm gehabt hatte, im Gegenteil, es war insgesamt eher Distanziert gewesen, da der Kontakt mit der Familie seines Vater mit den Jahren immer weiter verloren gegangen war, sondern weil er auf der Beerdigung seines Onkels dessen Sohn Thijs Stijn van de Daan kennen lernte, der etwa im Gleichen Alter wie Onno war. Zu diesem Zeitpunkt war er immer noch zutiefst fasziniert von seinem Praktikum und der Funke der Begeisterung sprang an diesem Abend auf seinen Cousin über. Noch bevor sie sich an diesem Abend verabschiedeten versprachen sich die beiden, dass sie sich auf der Sternenflottenakademie wiedersehen würden.
Mit diesem Ziel vor Augen, das seines Ehrgeiz anspornte schaffte Onno 2378 einen recht passablen Schulabschluss und schrieb sich noch im selben Jahr zusammen mit Thijs in die Akademie ein.

Mizarianisches Erbe

Äußerlich hat Onno kaum etwas von seiner Großmutter. Sein Teint ist recht blass und er hat noch leichte Austülpungen über den Augen, unter der Nase und am Kinn, welche den meisten Menschen aber erst auf den zweiten Blick auffallen. Er hat einen für Menschen üblichen Haarwuchs.
Allerdings hat er sehr viel vom Wesen der Mizarianer. Er ist relativ pazifistisch eingestellt und ist prinzipiell gegen Gewalt und der Meinung, dass sich fast jedes Problem auch gewaltfrei lösen lassen muss. Allerdings ist er nicht so strikt gegen jegliche Notwehr wie die meisten Mizarianer da er eingesehen hat, dass man man auf einige Feinde reagieren muss, da aus Passivität nur noch mehr Gewalt entsteht.

Beruf

Schon während einer der ersten Missionen wurde Onno offen mit Gewalt konfrontiert, als die USS Vengeance zusammen mit der Antares-Taskforce versuchte die Mannschaft der USS Pil te Raztario zu retten. Bei der Bergung der Crew kam es zu Zusammenstößen mit der offensichtlich verwirrten Besatzung, aus dem ein Feuergefecht hervorging. Diese Reaktion war Onno völlig unverständlich und er weigerte sich, das Feuer zu erwidern und versteckte sich stattdessen. Ihm war dieser Akt der Gewalt absolut unerklärlich, da sie nur die besten Absichten gehabt hatten. Besonders traf ihn, dass sie nur einen Bruchteil er Crew hatten retten können, unter anderem weil durch dieses Feuergefecht aufgehalten worden waren. Obwohl diese Befehlsverweigerung keine Diziplinarfolgen hatte, beschäftige der Vorfall den jungen Kadetten noch lange.
Auch bei späteren Missionen der USS Vengeance wurde der junge Wissenschaftler und Sternenflottenoffizier immer wieder mit Situationen konfrontiert in denen es zu offene Gewaltanwendung kam, gegen das Schiff, aber auch als Reaktion auf Bedrohungen von Seiten der Sternenflotte. Dies hatte zur Folge, dass sich Onno immer mehr zurück zog und sich als Ausgleich in seine Arbeit vergrub. Dennoch wurde er immer wieder mit kritischen Situationen konfrontiert und obwohl er es sich meist nicht anmerken lies, belastete es ihn schwer. Durch diesen inneren Konflikt wurde er immer wieder von Selbstzweifeln geplagt, die ihren Höhepunkt fanden, als die Vengeance im Zuge der Zuspitzung des Antareskonfliktes zerstört wurde. Schon zu diesem Zeitpunkt überlegte er ob er aus der Sternenflotte ausscheiden sollte, entschied sich allerdings dagegen.
Als Onno kurze Zeit später auf die USS Verne, ein Schiff der Galaxy-Klasse versetzt wurde, hoffte er dies als einen Neuanfang nutzen zu können. Diese Schiffsklasse verfügte über umfangreiche Labore und beherbergte zahlreiche Zivilpersonen, sodass er hoffte sich dort bessern Anschluss zu finden. Dies gelang ihm allerdings, wie zuvor auf der Vengeance, nur sehr schlecht und es fiel ihm schwer länger anhaltenden persönlichen Kontakt zu anderen Crewmitgliedern herzustellen. Wieder vergrub er sich in seine Arbeit und zog sich stark vom alltäglichen Bordleben zurück.
Einen Umbruch in seinem Leben stellte für Onno der Raghdorkrieg dar. Er wurde wie noch nie zuvor in seinem Leben mit schier unfassbarer Gewalt und dem daraus resultierendem Leid konfrontiert. Während des Krieges selbst brach all dies über ihn herein, ohne das er es wirklich verarbeiten konnte, sodass er in Krisensituationen weiterhin als guter Sternenflottenoffizier diente. Als der Konflikt allerdings beendet war und all die Toten und Verletzten in den Mittelpunkt rückten brach für den Halbmizarianer eine Welt zusammen. Er erschien nur noch unregelmäßig zur Arbeit und erledigte sie unkonzentriert und schlampig bis er sich schließlich 2385 beurlauben lies.

Zivilleben

Direkt nachdem er die Verne verlassen hatte machte Onno einen langen Urlaub auf Mizar und versuchte das Erlebte zu verarbeiten. Dabei fasste er den Entschluss die Sternenflotte endgültig zu verlassen, um einen Schlussstrich unter diese Erfahrungen zu ziehen und das Leid endgültig hinter sich zu lassen. 2386 quittierte er seinen Dienst bei der Sternenflotte.
Einige Jahr später nahm er eine zivile Forschungsstelle auf der Erde an und wechselte kurz darauf an ein bekanntes Forschungslabor in Hamburg um dort seine Doktorarbeit zu verfassen.

Tabellarischer Lebenslauf

2357 Geburt in Esens, Erde
2376 Vierwöchiges Praktikum, Schwerpunkt Astronomie
2378 Schulabschluss
2382 Erfolgreicher Abschluss der Sternenflottenakademie
2382 Versetzung auf die USS Vengeance
2382 Beförderung zum Ensign
2382 Beförderung zum Lieutenant junior grade
2383 Beförderung zum Lieutenant
2383 Versetzung auf die USS Verne
2385 Beurlaubung
2386 Austritt aus der Sternenflotte

Privatleben

Familie

Onno hatte stets ein gutes Verhältnis zu seiner Familie Mütterlicherseits, während er zu den van de Danns bis zum Tot seines Onkels nur wenig Kontakt hatte.

Großeltern mütterlicherseits

Onno Coord Lübbers war Chief Petty Officer auf einem Forschungsschiff der Sternenflotte und war an einer der ersten Missionen die zu dem Heimatplaneten der Mizarianern, Mizar II führte beteiligt. Während eines diplomatischen Kontakts, in einer Forschungsmission der Mizarianer lernte er Keena Tarn kennen und verliebte sich in sie. Später nutzte er weitere diplomatische Missionen zu den Mizarianern um einen engeren Kontakt zu ihr aufzubauen. Als er erfuhr, dass sie ein Kind von ihm erwartete gingen die beiden gegen den Willen ihrer Eltern zusammen zur Erde und suchten sich ein Haus in Onno C.s Heimatort Bensersiel. Er lies sich aus dem aktiven Dienst versetzten und wurde in die Sternenflottenakademie versetzt. Kurz darauf kam Geske Lübbers zur Welt. Keena widmete sich ganz der Erziehung ihres Kindes und Geske übernahm viele ihrer ruhigen und pazifistischen Charakterzüge.
Onno wurde von seinen Großeltern stark geprägt, zum einen von den spannenden Geschichten die sein Großvater von seinen Missionen erzählen konnten, andererseits von dem friedlichem und ruhigen Wesen seiner Großmutter. Sie übernahmen einen Teil der Erziehung, weil beide Eltern berufstätig waren und Onno bekam so von ihnen viel mit auf den Weg gegeben, was ihn später noch stark beeinflussen sollte.

Eltern

Geske Lübbers behielt auch nach der Heirat mit ihrem Mann Janssen van de Daan ihren Mädchennamen, hauptsächlich auf drängen ihres Vater, der nicht wollte, dass der Name Lübbers ausstirbt. Er sorgte auch dafür, dass Onno den Namen der Mutter bekam.
Geske Lübbers hatte viel von ihrer Mutter und war sehr zurückhaltend, regelrecht schüchtern, außerdem verabscheute sie Gewalt. Allerdings hatte sie den Forschungstrieb ihrer Eltern geerbt und studierte Astrophysik. Eine Stelle die ihr in diesem Bereich angeboten wurde nahm sie sofort an und erarbeitet sich schnell eine gute Position innerhalb der Organisation.
Janssen van de Daan war ein alteingesessener Ostfriese, dessen Familie von sich behauptete schon zu Napoleons Zeiten Ostfriesland verteidigt zu haben. Sein Vater war zwar vor seiner Geburt in die Niederlande gegangen um dort mit Janssens Mutter zu leben, allerdings fühlte sich Janssen stehts nach Ostfriesland zurückgezogen. Dort lernte er auch Geske Lübbers kennen. Aus ihren gelegentlichen Treffen entwickelte sich mehr und Janssen entschied sich zurück in seine alte Heimat und zu seiner neuen Liebe zu ziehen. Dort bekam er einen ruhigen Bürojob, der ihm viel Zeit für seine Familie lies, was ihm sehr zugute kam als er und seine Frau dann 2357 ihr erstes und einziges Kind bekamen.

van de Daans

Zu der Familie seines Vaters hatte Onno stets ein recht distanziertes Verhältnis und das nicht nur, weil sie in den Niederlanden lebten. Dies änderte sich erst 2376 als sein Onkel Hans van de Daan starb. Auf der Beerdigung lernte er den Sohn des Verstorbenen kennen, Thijs Stijn van de Daan. Er war nur unwesentlich älter als er und sie waren sich sofort sympathisch. Onno hatte mit seiner überschäumenden Faszination einen großen Einfluss auf seinen Cousin, der nach einem neuen Halt in seinem Leben suchte. Noch am selben Abend, nach einigen Drinks versprachen sich die beiden, dass sie zusammen die Akademie besuchen würden. Dieses Versprechen hatte bestand und nachdem sie beide 2378 die Schule beendet hatten meldeten sie sich an der Akademie an.
In der Akademie wurde die Freundschaft der beiden enger und sie waren oft gemeinsam in Vorlesungen und lernten zusammen. nach diesen 4 Jahren fiel ihnen der Abschied sehr schwer, denn sie wussten nicht, wann sie sich wiedersehen würden.

Bekannte

Onno tat sich während seiner gesamten Sternenflottenkarriere schwer damit Freundschaften zu anderen Offizieren zu schließen, da er stets sehr introvertiert und sehr in seine Arbeit vertieft war. Dieses Verhalten verstärkte sich im Laufe der Zeit noch, da ihn immer stärkere Selbstzweifel quälten.
Das führte auch dazu, dass er kaum am allgemeinen Bordalltag teilnahm und im Grunde nur seinen Dient nach Plan verrichtete, wenn seine Schicht es vorsah.