Oscar Choi

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"Ich will Sie treffen. Und zwar zwischen die Augen."


Lieutenant Oscar Choi (Mensch) ist der Chefingenieur auf der USS Freedom NCC-81933 und gebürtig am 7.1.2349 in Modesto, Erde. Zu seinen Aufgabenbereichen gehört die Instandhaltung aller technischen Komponenten des Schiffes sowie die Verantwortung für die gesamte technische Abteilung. Oscar Choi starb als Chefingenieur an Bord der USS Freedom NCC-81933 infolge schwerer Verbrennungen, als das Schiff in eine Sonne manövriert wurde.


Lebenslauf

Die Eltern von Oscar waren Veteranen. Nunja, also eher sein Vater, der gerne und überschwänglich von seinen Einsätzen im Starfleet Marine Corps erzählte. Seine Mutter war eine eher stille Frau, die Zeit ihres Lebens unter dem dominanten Verhalten ihres Mannes zu leiden hatte, der sich gerne als ein oberharter Kerl darstellte. Mit zunehmendem Alter wurden seine Ausflüge in die Vergangenheit immer dramatischer und stilisierter. Er ertrug es nicht so recht, älter zu werden. Die Leidtragenden waren Valerie und Oscar Choi. Zwar schreckte Lee stets vor körperlicher Gewalt zurück, aber nicht davor, die beiden anderweitig einzuschüchtern. Oscar war ein recht stiller Junge in seiner anfänglichen Schulzeit, neigte aber zu cholerischen Ausbrüchen, genau wie sein Vater. Das brachte ihm Verweise ein, die wiederum seinen Vater verärgerten. Man könnte sagen, er war zu jener Zeit ein mustergültiger Prügelknabe.

Die Jahre an der Highschool stellte sich heraus, dass Oscar ein überaus disziplinierter und fleißiger Schüler sein konnte, wenn er denn wollte. Aber meist wollte er gar nicht. Die pädagogische Diagnose zu ihm war rasch gestellt: clever, aber auch faul und oberflächlich. Oscar indes ließ sich wenig von den Erwachsenen beeindrucken, die ihn so rasch aburteilten. Die Umstände änderten sich mit dem Unfalltod seiner Mutter. Aus unerfindlichen Gründen veränderte sich sein Verhalten stückweise, aber nicht nur zum Guten. Oscar verfiel dem Alkohol und dem Draufgängertum. Aus ein bisschen Prügelei wurden Anzeigen wegen Körperverletzung. Aber zugleich wurden auch seine Leistungen immer besser. Er war seinen Lehrern ein Rätsel und zu seinem Vater hatte er eh immer weniger Kontakt.

Mit der Bewerbung an der Sternenflottenakademie bekam Oscar aber einen gewaltigen Dämpfer. Aufgrund seines Verhaltens wurde er für die Fachrichtung als Sicherheitschef und Taktischer Offizier nicht zugelassen. Stattdessen arbeitete er sich in die Unterlagen der Chefingenieure ein. Warum gerade die - das ist nicht bezeugt und das weiß wohl auch nur er. Allerdings wurde er hier zugelassen und das große Arbeitspensum ließ es kaum noch zu, dass er aggressiv tätig werden konnte. Außerdem spielt da wohl noch mit rein, dass er relativ zu Beginn des Studiums bei einer Prügelei an einen klingonischen Studenten geriet. Der trieb ihm quasi erstmal mit Gewalt die Flausen aus. Das folgende halbe Jahr verbrachte Oscar im Krankenhaus und hatte dort genug Zeit, über seine Auswüchse nachzudenken. Allerdings nutzte er die Zeit auch recht effizient zum Lernen. Nach dem Abschluss der Akademie traf er auf den aufstrebenden Offizier Jonathan Fox, mit dem er eine Diskussion über die gute alte Subraumphysik anzettelte. Beeindruckt von der Bereitschaft von Fox, seine Meinung auch mit Beleidigungen und Fäusten zu verteidigen, freundete er sich durch dieses langfristige Diskussion mit ihm an. Später, als Fox zum Kommandierenden Offizier wurde, folgte Oscar ihm auf das Schiff als Chefingenieur.

Persönliches

Private Bindungen

Die Verbindung zu seiner Familie hat Oscar weitestgehend eingestellt. Er hat noch zu vielen Freunden aus seiner Zeit an der Sternenflottenakademie Kontakt, aber auch der wird stetig weniger, weil er sich fortlaufend mit einigen von ihnen überwirft. Aber für ihn bedeutet das nicht viel. Immerhin gibt es auf Raumschiffen stets genug Leute, die man noch kennenlernen und mit denen man sich anfreunden kann. Beliebt beim weiblichen Geschlecht ist Oscar für sein großes Selbstbewusstsein und seine leistungsstarke Fitness. Diese Bindungen dauern nie lange, da er darüber hinaus charakterlich nicht unbedingt viel bieten kann aber ein Mann für ein paar Nächte ist er allemal. Er ist sich dessen auch wohlbewusst und schwer zufrieden damit.

Charakter

Oscar hat ein recht militantes Wesen und kennt sich bestens mit dem Bau von Waffen- und Schildsystemen aller Art aus. Das er nie Sicherheitsoffizier werden durfte, nagt bis heute an ihm, beeinflusst aber auch seine Arbeit. Er ist der Erste an Bord, der sich gerne über Waffentechnik unterhält und der für eine stärkere Militarisierung der Sternenflotte eintritt. Am großen, unendlichen Universum hat er nur begrenzt Interesse. Wie fast alle Chefingenieure verbringt er viel Zeit im Maschinenraum und wirkt manchmal etwas eigenbrötlerisch. Er ist ein impulsiver und heißblütiger Charakter, der sich nur sehr ungerne etwas sagen lässt und manchmal geradezu cholerisch wirkt. Trotz allem ist er ein sehr loyaler und prinzipientreuer Offizier, der sich an seine eigenen Regeln zu halten weiß. Im Umgang mit anderen Individuen wirkt er manchmal etwas machohaft und ungnädig, weiß aber auch wie man feiert und charmant sein kann. Er wird gerne als laufendes Pulverfass bezeichnet.

Hobbies

Es mag bezeichnend für die USS Freedom NCC-81933 sein, dass ihr Chefingenieur fitter ist als ihr Sicherheitschef. Oscar liebt die Vorstellung, dass ein gesunder Geist stets in einem gesunden Körper wohnen müsse. Und da er auch schon des öfteren an einigen Außenmissionen teilnahm, hält er sich auf einem - wie er es nennt - "Soldatenniveau". Das heißt, er lehnt im Gegensatz zu Commander Matthew Stryker übertriebenes Muskelwachstum ab, will dafür aber auch enorme Kondition und Fähigkeiten im Nahkampf besitzen. Entsprechend besessen trainiert er das auch. In seiner Freizeit verbringt Oscar viel Zeit mit der Crew, seiner Abteilung und anderen Personen, mit denen er sich unterhält, diskutiert oder feiert.